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Fit for Kids


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Fit for Kids - Preview vom 03.09.2009

Gesundheit und Videospiele... Es gab mal Zeiten, da waren diese beiden Dinge unbestrittene Gegensätze. Doch nun, im Zeitalter von „Wii Fit“ und „Laufrhythmus DS“, wissen wir, dass es nicht immer so sein muss. Und natürlich bieten auch andere Entwickler eigene kleine Programme, die uns spielerisch gesundheitsbewusster leben lassen möchten. „Fit for Kids“ hat sich diesbezüglich eine besonders spezielle Zielgruppe ausgesucht: all die jüngeren Zocker im Alter von 7 bis 12 Jahren. Doch der Schein trügt: Die jüngere Fassung des „Personal Trainer“ für DS zielt nicht darauf ab, die Kids zu Liegestütz und Ausdauerläufen zu verdonnern. Wie die Macher den lieben Kindern trotzdem einen „gesünderen“ Lebensstil vermitteln wollen? Wir haben uns auf der gamescom mit Rolf Langenberg unterhalten und einen Blick auf den Titel werfen können.

Drei Laken im Wind - und ein Gesundheitsberater an Deck
Anders als etwa die „Personal Trainer“-Teile präsentiert sich „Fit for Kids“ in einem etwas farbenfroheren, fantasievolleren Look. Die Entwickler haben sich für ein Piraten-Setting entschieden, um die jüngeren Zocker nicht mit einem öden Konstrukt aus monochromen Menüs zu langweilen. Zusätzlich bringt der Stil auch noch andere Boni mit sich, auf die wir später noch eingehen. Kommen wir erst einmal zum eigentlichen Sinn und Zweck der ganzen Veranstaltung: der Vermittlung von Wissen über gesundheitsbewusstes Leben. Insgesamt acht Minispiele sollen in der fertigen Fassung den Kleinsten beibringen, welche Nahrungsmittel gesünder sind als andere und wie man sich sonst noch in Bestform hält. So etwa wurden wir in einem Minispiel mit Behauptungen bombardiert, die wir dann entweder als „wahr“ oder „falsch“ zu kennzeichnen hatten. Für jedes bestandene Spielchen hagelt es Punkte, die wiederum an anderer Stelle im Spiel ausgegeben werden können.

Zusätzlich zu diesen Spielereien gibt es noch Tagesherausforderungen und natürlich einen Multiplayer-Modus. Ersterer Spielmodus präsentiert euch eine kleine Aufgabe, die ihr im Laufe des Tages lösen sollt. So bittet euch „Fit for Kids“ zum Beispiel, die Schritte bis zum nächstgelegenen Supermarkt zu zählen. Am nächsten Tag werdet ihr dann darum gebeten, das Ergebnis einzutippen und bekommt auf Basis dessen wieder kleine Tipps, wie ihr dies für einen gesünderen Lebensstil verwenden könnt. Die Multiplayer-Abteilung hat hingegen eher gesellschaftsspielerische Züge und funktioniert von zwei bis fünf Teilnehmern. Per Roulette wird etwa eine Disziplin -wie eine über einen bestimmten Zeitraum zu haltende Körperhaltung- ausgewählt und anschließend bestimmen die anderen Teilnehmer, ob der Spieler die Aufgabe gekonnt erledigt oder eher kläglich versagt hat. Das ist natürlich bei lediglich zwei Mitspielern ein schwieriges und mehr oder weniger unfaires Unterfangen.

Doch was ist nun mit den erwirtschafteten Punkten und dem großen Piraten-Setting? Abgesehen davon, dass das Menü mittels Spielkarten mit Piraten-Motiven dargestellt wird. Ganz einfache Kiste: Von den Punkten kann man sich verschiedene Schätze kaufen oder seine persönliche Insel ein klein wenig verschönern - zum Beispiel mit zusätzlichen Schiffen. Und auch um den jüngeren Zockern die Nahrungspyramide spielerisch näher zu bringen, haben sich die Macher etwas einfallen lassen: Ein virtueller Affe kann mit verschiedenen Dingen gefüttert werden und je nach Nährwert der Mahlzeit verändert sich das Tier in seiner Körperform. Wer das Kerlchen mit Junkfood vollstopft, hat dementsprechend sehr bald einen kugelrunden, langweiligen Affen vor sich liegen.

Prognose:
Die ausführliche Betrachtung der Aufgaben hat uns bereits gezeigt, dass „Fit for Kids“ kein klassisches Unterhaltungsspiel sein möchte. Wie sooft sollen spielerische Neugier vielmehr mit Wissen, gesunder Ernährung und anderen Attributen verknüpft werden. Das klappte auch schon sehr gut! Auch wenn die Idee mit dem Punktesystem und den zu erstehenden Schätzen lustig klingen mag, konnte uns das Piraten-Setting insgesamt jedoch nicht begeistern - zu eintönig die Musik, zu einfallslos die Grafik, zu wenig Features. Wahrscheinlich, weil wir dann doch nicht mehr mit den Augen eines Zehnjährigen auf die bunten Menüs und die eigene virtuelle Insel schauen, die sich allmählich füllt. Also: Aus Sicht der Zielgruppe macht Games Campus Cologne wenig verkehrt, Eltern mit ihrem Nachwuchs können sich den spielerischen Fitmacher vormerken, der übrigens pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erscheinen soll.

Essen während dem Spielen von Monkey Island zukünftig nur noch frisches Obst: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] und Jakob Nützler [Miroque] für PlanetDS.de








Details
Spielname:
Fit for Kids

Publisher:
Games Campus Cologne

Developer:


Genre:
Sonstiges

Release:
4.Quartal 2009

Multiplayer:
2-5 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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