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Osu! Tatakae! Ouendan!


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Osu! Tatakae! Ouendan! - Review vom 20.09.2006

Als wir auf PlanetDS einige neue Videos zum kommenden Spiel „Elite Beat Agents“ veröffentlichten, waren die Reaktionen im Kommentarbereich unserer Seite gespalten. Die eine Hälfte wusste mit dem Spiel nicht viel anzufangen und macht es runter, die andere Hälfte der User verteidigt das Spiel mit Zähnen und Klauen.Auf den Beitrag
„Jeder der sich den japanischen Vorgänger des Spiels importiert hat kann dir sagen, dass dieses Spiel einen mehr an den DS fesselt und mehr Spaß macht als beinahe jedes andere Spiel. Ich spiele jetzt schon 60+ Stunden daran und es ist mir immer noch nicht langweilig geworden."
konterte ein User mit diesem Traktat:
„Wenn man in seinem leben nichts anderes zu tun hat, als so einen schrott zu spielen, bitte, mir soll es egal sein, ich tu dich ja jetzt nicht deswegen beschimpfen, da ich auch andere meinungen akzeptiere... du scheinst soviel reife ja nicht zu besitzen, und toleranz (wenn das wort hier auch ein bisschen unpassend ist) scheint dir ein fremdwort zu sein... meine meinung ist halt nunmal, dass man diese spiele getrost in japan lassen kann, die dort scheinen so komische "spiele" ja gerne zu haben. aber hier wird es nicht viele käufer finden. und wenn ich dieses spiel halt nun mal nicht mag, kannst du nichts daran ändern. deswegen gleich einen 40-zeiler zu schreiben find ich ziemlich lächerlich xD“

Man kann von unseren Usern nun halten, was man will, aber Osu! Tatakae! Ouendan! gilt wirklich als einer der absoluten Import-Geheimtipps für den Nintendo DS. Grund genug für uns, das Spiel heute mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

In Ouendan übernehmen wir die Leitung einer Cheerleading-Truppe, die durch rhythmisches Anfeuern diversen Leuten aus brenzlichen Situationen hilft. Auch wenn man normalerweise nicht denkt, dass drei wild herumzappelnde Japaner beim Lernen, Kochen, Flirten oder im Wahlkampf hilfreich sein können, im Spiel ist das genau unsere Aufgabe.
Die Geschichten werden im knallbunten und humorvollen Mangastil auf dem oberen Bildschirm erzählt und sind meistens auch herzlich skurill. Im ersten Level helfen zum Beispiel wir einem Studenten, der durch den Lärm seiner Familie beim Powerlernen gestört wird, danach müssen wir einer Sekretärin zu einem Date mit ihrem Chef verhelfen, jemandem beim Wahlkampf gegen einen fiesen Konkurrenten unterstützen oder einem Koch unter die Arme greifen, der unbedingt einen Restaurantkritiker überzeugen muss. Und wenn ein Musiker vor einem wichtigen Auftritt in der U-Bahn plötzlich Bauchschmerzen kriegt oder zwei Polizisten eine Roboterinvasion abwehren müssen, dann ist das ein klarer Fall für unsere Anfeuerungstruppe. Mit deren Hilfe und einiger Kraftanstrengung wird dann die Situation ins Gute gewandelt, aber natürlich nur, wenn man nicht zu schlecht spielt. Klingt blöd, ist aber sehr unterhaltsam.

Das eigentliche Spiel findet auf dem Touchscreen statt. Wer sich aufmerksam die Screenshots anguckt, wird das Prinzip schnell verstehen. Die mit 1, 2, 3, 4 und so weiter gekennzeichneten Punkte müssen in der richtigen Reihenfolge und zum genau passenden Zeitpunkt berührt werden. Das Timing ist besonders wichtig, denn gerade in den höheren Schwierigkeitsgraden ist das Spiel sehr schnell und verlangt einige Präzision. Das klingt jetzt etwas verwirrend, aber ein Blick auf ein Video sollte es eigentlich verständlich machen.



Neben den normalen Punkten gibt es auch noch weitere Spielelemente – zum einen die „Spinner“, die man mit dem Stylus so schnell wie möglich drehen muss und zum anderen die „Kugeln“, deren Bahn man mit dem Stylus verfolgen muss.

Auch wenn sich das Spielprinzip eigentlich recht simpel und einfach anhört, es ist durchaus anspruchsvoll. In den höheren Schwierigkeitsgraden ist das Spiel typisch für japanische Musikspiele sehr schwer und das finale „Ready Steady Go“-Level wird wohl keiner ohne Übung schaffen.

Grafik:
Die Geschichten werden auf dem oberen Bildschirm im Mangastil erzählt und es gibt nichts zu meckern. Die Charaktere sind so liebevoll gestaltet, dass man sie sofort ins Herz schließt - man findet sie soger häufiger als Avatare in diversen Foren.

Weniger schön wirken die Protagonisten auf dem Touchscreen. Diese sind in 3D gehalten und sind DS-typisch daher recht detailarm und tanzen ohne irgendeine sichtbare Emotion vor sich hin. Es ist auch nicht gerade hilfreich, dass das Spiel genau auf diese Gesichter zoomt, wenn man gerade am Verlieren ist. Normalerweise ist man allerdings mit dem Stylus genug beschäftigt und achtet nicht auf die Tänzer.

Sound:
In einem Musikspiel ist die Musik natürlich elementar wichtig. Ouendan bietet 15 verschiedene Level / Songs mit durchaus variierenden Musikstilen. Leider sind die Lieder nicht im Original vorhanden, sondern nur als Coverversion. Hier die komplette Trackliste:

Asian Kung-fu Generation - Loop & Loop
175R - Melody
Morning Musume - Koi no Dance Site
Ulfuls - Guts da ze!!
The Blue Hearts - Linda Linda
Tomoyasu Hotei - Thrill
nobodyknows - Kokoro Odoru
Bz - Atsuki Kodō no Hate
Linda Yamamoto - Neraiuchi
Kishidan - One Night Carnival
Road of Major - Taisetsu na Mono
Hitomi Yaida - Over The Distance
Orange Range - Shanghai Honey
The Yellow Monkey - Taiyō ga Moete iru
L Arc~en~Ciel - Ready Steady Go

Auch auf dem Nintendo DS merkt man, dass die Lautsprecher nicht für die Musikwiedergabe gedacht sind. Die Musik klingt etwas blass und krächzt. Mit einem Kopfhörer klingt das ganze aber deutlich besser. Das leichte Krächzen verschwindet und die Musik klingt voller.

15 Songs, Highscore-Speicher und 4 Schwierigkeitsgrade, das war’s. Dafür wird der Touchscreen in einer richtig neuartigen und kreativen Weise genutzt, wie es eben nur auf dem DS möglich ist. Ouendan lässt sich schlicht und einfach nicht auf andere Plattformen portieren.
Das Mikrofon wird nicht genutzt auch nicht genutzt.

Importfreundlich
Osu! Tatakae! Ouendan! ist sehr importfreundlich. In den wenigen Menüs kann man sich nicht verlaufen, die Songs werden auf einem animierten Stadtplan ausgewählt und auch die Geschichten versteht man ohne Probleme. Und da der Nintendo DS auch keinen Regionalcode hat, steht einem Import nichts im Weg.

Fazit:
Wer ein Spiel haben will, das den Touchscreen endlich mal richtig ausnutzt, der sollte einen Blick auf Osu! Tatakae! Ouendan! werfen. Es ist völlig zurecht einer der Geheimtipps für den Nintendo DS.
Die westliche Version namens „Elite Beat Agents“ wird neue Lieder und Geschichten enthalten und ist daher praktisch ein Nachfolger – wer japanische Popmusik mag, der darf auch jetzt schon zuschlagen.


Michael Schmalenstroer für PlanetDS.de

WERTUNG:
88%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Komplett per Stylus Innovationsfaktor:
++++-  (4 von 5 Sternen)
Ohne Touchscreen wäre das Spiel nicht möglich
Grafik

Schöne Zeichnungen
Sound

15 gecoverte Lieder
Spielspaß

Ouendan macht Laune








Details
Spielname:
Osu! Tatakae! Ouendan!

Publisher:
Nintendo

Developer:
iNiS corporation

Genre:
Sonstiges

Release:
05.20.0401

Multiplayer:
Multi-Card

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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