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Pokémon Ranger: Spuren des Lichts


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Pokémon Ranger: Spuren des Lichts - Review vom 15.12.2010

Pokémon, Pokémon, Pokémon. Wohin das Auge reicht, beglückt dieses Franchise seit Jahren mobile Unterhaltungsgeräte von Nintendo. Angefangen mit dem Game Boy und fortgeführt auf dem Nintendo DS hat man auf dem Doppelbildschirmer bisher die meisten seiner Art erblicken und fangen können. 2011 erscheinen mit Pokémon Weiße und Schwarze Edition die 5. Generation der beliebten Rollenspielserie, doch in unserem heutigen Test geht es nicht um jene Titel, sondern um die Spin-Offs. Mit Pokémon Mystery Dungeon und Pokémon Ranger versuchte Nintendo eine noch jüngere Generation an das Franchise zu binden. Selbst diese Spiele-Reihen haben auf dem Nintendo DS eine zweite und dritte Runde spendiert bekommen. So heißt es auch bei „Pokémon Ranger: Auf den Spuren des Lichts“ wieder Kreise drehen bis zum Umfallen.

Dunkelheit ist nur die Abwesenheit von Licht.
Der erste Pokémon Ranger Teil erschien 2007 in Europa. Der Spieler schlüpfte in die Rolle eines sogenannten Rangers, dessen Aufgabe es ist, sich mit Pokémon anzufreunden und ihre Hilfe zu nutzen um Missionen zu absolvieren. Es geht also weniger um das Fangen und Trainieren der 493 Wesen, sondern darum den Menschen aus der Patsche zu helfen und dabei Pokémon als Freunde zu nutzen. Es gibt keine Pokébälle, keine Orden und auch keine rundenbasierten Kämpfe. Es geht sprichwörtlich nur darum mit dem Stylus seine Kreise zu drehen, um mit dem FangKom Pokémon zu erheitern und sie temporär als Begleitung hinzuzufügen. Nachdem man sich ihrer Hilfe bedient hat, entsendet man sie wieder in die Freiheit. Ein einziges Pokémon begleitet den Spieler durch das gesamte Abenteuer und dieses wird liebevoll Partner-Pokémon getauft. Und genau an diesem Spielprinzip hält sich Nintendo fest. Viele Neuerungen gibt es in der Pokémon Ranger-Serie nicht zu entdecken und außer einer neuen Story und winzigen Detailänderungen wird man auch in Pokémon Ranger: Spuren des Lichts nicht viele Neuerungen zu Gesicht bekommen.

Die Story dreht sich um die Region Oblivia und um eine neue kriminelle Bande namens Pokénapper. Diese haben einen neuen Fangstrahl entwickelt, mit dem man Pokémon einfangen kann, ohne sie zu schwächen und mit Pokébällen anzugreifen. Sie terrorisieren die Region und versetzen die Pokémon in Angst und Schrecken. Der Protagonist (wahlweise männlich oder weiblich) strandet in dieser Inselregion und muss feststellen, dass sein FangKom, das Gerät zum anfreunden der einhundert und eins Wesen, defekt ist. So stehen nicht von Anfang an alle Features des Geräts zur Verfügung sondern werden nach und nach freigeschaltet, in dem man Freunde findet, die technisch begabt sind und Reparaturen anstellen können.

Das Anwerben von Pokémon hat sich nicht großartig geändert. Man dreht mit dem Stylus Kreise um die Wesen, bis ein Balken sich aufgeladen hat und alles erledigt ist. Je nach Geschwindigkeit und Stil gibt es diverse Ränge für das Fangen. Wer einen S-Rang erhält bekommt Ranger-Punkte. Ranger-Punkte bekommt man auch für das Lösen von Missionen und Side-Quests. Diese kann man wiederum nutzen, um den FangKom aufzuleveln. Wenn man schon keine Pokémon trainieren kann, muss man zumindest sein technisches Spielzeug auf powern können.

Pika, Pika, anyone?
Dieses Mal mit von der Partie ist das Ukulelen-Pichu, dass dem Helden beiseite steht. Mit seiner Musik kann es immer dann und wann aufgebrachte Pokémon besänftigen und das Fangen erleichtern. Auch andere Pokémon Freunde können ins Kampfgeschehen eingreifen, doch werden sie von gegnerischen Attacken getroffen, nehmen sie sofort Reißaus. Somit muss der Spieler immer entscheiden, wann er welche Pokémon in den Kampf schickt, damit er nicht meilenweit zurückrennen muss, um ein Wesen zu fangen, das genau diese Fähigkeiten besitzt. Während des Abenteuers wird man auf zahlreiche Hindernisse stoßen, die man nur mit bestimmten Pokémon wegräumen kann. So braucht man Zertrümmern oder Stärke um Felsen beiseite zu schaffen, Wasser-Pokémon um Brände zu löschen oder Elektro-Pokémon, um das FangKom wieder auf Zack zu bringen. Manchmal bedarf es der Hilfe einer gesamten Pokémon-Truppe und so zieht man durch das Abenteuer, immer auf der Suche nach der richtigen Siebener-Kombi. Ein besonderes Feature des Spiels sind auch die Zeitreise-Missionen mit Celebi, doch wollen wir an dieser Stelle nicht zu viel vorwegnehmen.

Steuerung:
Auf der Weltkarte kann wahlweise mit Steuerkreuz oder Stylus navigiert werden. In den Kämpfen gilt es per Touch-Pen Kreise zu drehen. An sich ist alles recht schnell erlernt, doch bei diesem Titel ist es ratsam, sich eine Schutzfolie für den Bildschirm zu organisieren, denn bei den Kreisdreh-Geschwindigkeiten kann es nicht nur heiß hergehen sondern auch zu Kratzern kommen.

Grafik:
Wenn die Sammel-Spiele die Grafik von Pokémon Ranger gehabt hätte, hätten sich viele Serienfreunde gefreut. Bis zu sieben Pokémon plus Partner ziehen dem Protagonisten hinterher und watscheln fröhlich durch das Land. Optisch sehr bunt und niedlich, richtet es sich genau an die Zielgruppe - jüngere Pokémon-Freunde die sich mit der Serie vertraut machen wollen.

Sound:
Angenehme Melodien mit meist sanften Klängen sorgen für die übliche Pokémon-Atmosphäre. Kein Meisterwerk der Klangkunst, aber auch nichts, bei dem man Angst um seine Ohren haben muss. Wer aber „neumodischen Schnickschnack“, wie beispielsweise Sprachausgabe sucht, ist bei dieser Spieleserie fehl am Platz.

Features:
Neben der 15-20-stündigen Story die sich sprichwörtlich im Kreis dreht, gibt es einiges in der Oblivia-Region zu entdecken. Mit allen Sondermissionen können 307 Pokémon angeworben und Einträge gesammelt werden - nahezu 100 mehr als in den Vorgänger-Titeln. Fans der Sammelspiele werden sich wieder freuen, denn bis Ende Januar 2011 gibt es die Möglichkeit über die Nintendo WiFi-Connection Sondermissionen herunterzuladen, die es ermöglichen spezielle Pokémon aus Diamant, Perl, Platin, HeartGold oder SoulSilver zu übertragen. Wie üblich ist Manaphy im Angebot, doch auch das seltene Pokémon Deoxys lässt sich wieder legal fangen und das gab es schon seit 2005 in den Game Boy Advance-Fassungen nicht mehr. Eine Rarität, die man nur bekommt, wenn man auch noch zwei Freunde hat, die das Spiel besitzen. Denn mit dem neuen kooperativen Multiplayermodus, bedarf es der Hilfe einer zweiten Person, um beispielsweise Dual-Schalter zu aktivieren oder starke Pokémon zu besiegen. Wenn das mal keine Verkaufsstrategie ist. Zum Glück braucht nur einer der Spieler sich die Sondermission zeitlich heruntergeladen zu haben, damit man Deoxys fangen kann.

Fazit:
„Pokémon Ranger: Auf den Spuren des Lichts“ erfindet das Rad nicht neu. Man dreht serientypisch weiterhin Kreise und neben einer neuen Story und speziellen Download-Pokémon für die Sammel-Editionen wird man kaum Änderungen zu den Vorgängern finden. Deoxys wird für viele Serien-Fans ein Kaufgrund sein, doch wer dieses seltene Pokémon auf Diamant, Perl, Platin, HeartGold oder SoulSilver übertragen möchte, muss nicht nur bis Ende Januar 2011 das Spiel gekauft haben, sondern auch noch einen Freund in der Nähe haben, der „Auf den Spuren Lichts“ ebenfalls sein Eigen nennt. Und das bei der Ersteinführung des kooperativen Multiplayers in Pokémon Ranger... Pokémon-Verkaufspolitik in Hochkultur. Wer übrigens einfach nur das Spielprinzip ausprobieren möchte, kann gut und gerne auch zu den Vorgänger-Titeln greifen, wenn diese zu Schnäppchenpreisen zu ergattern sind.

Wartet weiter auf Schwarz und Weiß: Kevin Jensen [Iceman] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
71%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Kreise drehen bis zum Umfallen. Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Kooperativer Multiplayer, sonst kaum Innovation.
Grafik

Niedlich, zweckmäßig und bunt.
Sound

Typisches Gedudel der ruhigen Sorte.
Spielspaß

Monotones Abenteuer für junge Pokémon-Freunde.








Details
Spielname:
Pokémon Ranger: Spuren des Lichts

Publisher:
Nintendo

Developer:
The Pokémon Company

Genre:
Action Adventure

Release:
05.11.2010 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (21)

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