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Maestro! Jump in Music


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Maestro! Jump in Music - Hands-On Bericht vom 04.09.2009

Mit Musik geht vieles leichter - der Abwaschberg, eine lange Autofahrt oder die Zahn-OP in Teilnarkose. Und selbst darüber hinaus: Auch Videospiele wirken mit dem passenden Soundtrack gleich ganz anders auf den Konsumenten, als ein völlig tonkarger Hintergrund. Rhythmusspiele wie „Elite Beat Agents“ oder „Patapon“ packen nochmal einen drauf, denn das ausgefuchste Musik-Gameplay würde ohne den richtigen Soundtrack natürlich gar nicht aufgehen.

Doch wo bleibt der Nachschub!? Die Hoffnung auf ein unterhaltsames „Elite Beat Agents 2“ in unseren Breitengraden haben wir längst begraben. Stattdessen schlägt das Entwicklerstudio pastagames mit ihrem ersten DS-Spiel, „Maestro! Jump in Music“, einen neuen Ton an. Auf der gamescom trafen wir Fabien Delpiano, der für den ungewöhnlichen Plattformer zuständig ist - natürlich ließ der lustige Zeitgenosse den Stylus einmal rumgehen und verschaffte uns somit einen Eindruck in eines der wohl originellsten DS-Spiele seit langem.

Ein Rundflug durch den bunten „Rhythm Heaven“
Wie ihr auch noch in unserem großen Interview nachlesen könnt, steuern wir Piepmatz Presto mit unserem Stylus nur indirekt: Der Spieler beeinflusst durch Touch-Aktionen seine Laufbahn und schützt ihn vor unmusikalischen Schurken. Während also bekannte Melodien aus den Lautsprechern schallen, bewegt sich unser gefiederter Protagonist vorwärts, überquert Brücken, spaziert unter der Wasseroberfläche entlang oder schwebt durchs All. Passend zum Rhythmus kommt Presto an einzelnen Saiten (nicht SEIten!) vorbei, die ihr von oben mit dem Touchpen anschnippt, um einen Ton zu erzeugen und Presto damit gleichzeitig springen zu lassen. Schlagt ihr die Saite hingegen von unten an, fällt Presto eine Etage tiefer. Ein anderes Mal müsst ihr Seifenblasen zerplatzen lassen oder anders mit der Umwelt interagieren, doch jedes Mal parallel zur Hintergrundmusik. Auf diese Art und Weise schlängelt ihr euch durch das Abenteuer. In Abgründe stürzen sollte man nach Möglichkeit natürlich nicht!

Auch allerhand fiese Gegner mischen sich in die Herausforderungen ein. Diese erscheinen zufälligerweise genau passend im Stück und müssen einfach gepiekst werden, damit sie sich auflösen. Am Ende eines jeden Levels werden dann noch Punkte verteilt, wie präzise ihr die Töne angeschlagen habt.

Der Witz des ganzen Spiels geht aber natürlich von dem genialen Soundtrack aus, der klassische wie moderne Stücke mischt und im „Freestyle“-Modus sogar nach Belieben manipuliert werden kann. Diese speziellen Spielelemente konnten wir während des kurzen Pressetermins jedoch nicht ausprobieren - ebenso wie auch das fakultative Singen ins Mikrophon oder die Kämpfe gegen Endbosse uns lediglich vorgeführt wurden, in denen das Gameplay übrigens anders abläuft und ihr gegnerische Rhythmen nachklopfen müsst.

Prognose:
Witzige Ideen haben manchmal auch Lizenzspiele - so reibungslos umgesetzt wie in „Maestro! Jump in Music“ findet man diesen Gameplay-Einfall jedoch nirgends. In den paar ersten Hands-On-Augenblicken mit Presto und seiner Musik konnte man daher nur erahnen, wie fordernd, abwechslungs- und ideenreich das Spielprinzip noch wird. Die Levels spielten sich angenehm und bewiesen uns die Funktionstüchtigkeit des Prinzips, mit bekannten Liedern den Spieler zum „Mitmachen“ zu motivieren, machten aber vor allem Lust auf mehr. Gerade die Bosskämpfe scheinen hierbei das Gesamtbild aufzufrischen - und wir freuen uns darauf, die dicke Trommel-Spinne in der Vollversion selber zu besiegen! Eine Entwarnung noch zum Schluss: Musikalische Vorkenntnisse sind ebenso wenig vonnöten, wie eine uneingeschränkte Liebe zum Jump 'n' Run-Genre. Presto, gib endlich offiziell den Auftakt!

Sollte sich für die Vollversion die entsprechende Sound-Anlage zulegen: Jakob Nützler [Miroque] für PlanetDS.de







Details
Spielname:
Maestro! Jump in Music

Publisher:
Pastagames

Developer:
Pastagames

Genre:
Jump 'n Run

Release:
3.Quartal 2009

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (8)

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