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50 Denk- und Logikspiele


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50 Denk- und Logikspiele - Review vom 17.11.2009

Klarer Vorteil eines Videospiels gegenüber einem Brettspiel: Der gesparte Platz. Zahlreiche gemütlichen Familienspiele können problemlos auf einer einzigen Speicherkarte geparkt und in Form von Spielsammlungen von Publishern an den Mann gebracht werden. Auf dem DS hat Nintendo mit den „42 Spieleklassikern“ einen eigenen Vertreter ins Rennen geschickt. Das hält die Konkurrenz allerdings nicht davon ab eigene Spielsammlungen auf die Beine zu stellen. Und so landeten „50 Denk- und Logikspiele“ in unserem DS-Schacht. Ob das DS-Kärtchen für gepflegte Familienrunden geeignet ist und auch Einzelgänger bei Laune hält, klären wir in unserem Testbericht.

Bereit für den Spieleabend?
„50 Denk- und Logikspiele“ ist im Prinzip genau das, was die Verpackung propagiert: Eine Sammlung von 50 Spielchen, die euren Grips mal mehr, mal weniger fordern. Bei der Anzahl wurde ein klein wenig geflunkert: Bei manchen Spielen hat man leichtere Variationen oder Schwierigkeitsgrade mitgezählt. Insgesamt kommt man damit eher auf etwa 39 Herausforderungen für den Körper und Geist. Bevor man jedoch Zugriff auf die wunderbare Schatzkiste voller Spielspaß erhält, möchte erst einmal ein Profil erstellt werden. Mangels drahtloser Mehrspielermodi mag das sinnfrei erscheinen, ein Großteil der Inhalte verfügt allerdings über zunehmende (wählbare) Schwierigkeitsstufen und Level. Insofern ist die Profil-Erstellung zumindest ansatzweise gerechtfertigt.

Die Spiele sind in drei Kategorien aufgeteilt (Brettspiele, Kartenspiele und Puzzles) und lassen sich in einem übersichtlichen Menü auswählen. Versucht ihr euch zum ersten Mal an einem Titel, bekommt ihr in einer kurzen Anleitung den groben Ablauf erklärt und dürft – je nach Spiel – auch den Schwierigkeitsgrad, Level sowie die Spieleranzahl bestimmen.

Und das ist im Prinzip schon die ganze DS-Karte. Darauf zu finden sind unter anderem der Schulklassiker „Käsekästchen“, für das gepflegte Gedächtnis-Training sind drei „Memory“-Varianten vorbereitet worden, der Oldie „Minesweeper“ ist ebenfalls in drei Schwierigkeitsstufen mit an Bord und auch eine „Match 3“-Variante sowie „Sudoku“ und „Kakuro“ fehlen nicht. Für Brettspielrunden halten „4 gewinnt“, „Schach“, „Reversi“ und „Superbrain“ (bzw. „Mastermind“ - unter diesem Titel haben zumindest wir die Realvorlage gespeichert) her. Kartenspielfreunde werden mit „Black Jack“, „Hearts“ und zwei „Hold 'Em Poker“-Varianten zufrieden gestellt.

Steuerung:
Wie erwartet, setzt die Sammlung komplett auf Touchscreen-Interaktion zur Kontrolle des Spielgeschehens. Die funktioniert ohne größere Probleme und ist stets intuitiv.

Grafik:
Weder „42 Spieleklassiker“, noch „50 Denk- und Logikspiele“ sind Grafikgranaten – bei einer Brettspielsammlung erwartet man das aber auch nicht unbedingt. Während die Optik bei „42 Spieleklassiker“ zumindest zweckmäßig war, wirkt die Aufmachung von „50 Denk- und Logikspiele“ erschreckend steril. Sämtliche Bildschirme werden von Blautönen beherrscht, ein wenig Farbe bringen lediglich die Vertreter der Puzzle-Kategorie in den kühlen Einheitsbrei – dank verschiedener Motive für die „Memory“-Karten und Puzzle-Stücke.

Sound:
Wir könnten innerhalb eines mehrzeiligen Artikels die wenigen Musikstücke der Sammlung ausführlich analysieren und auf ihre psychologische Wirkung hin untersuchen. Wir könnten das aber auch einfach überspringen, da die eintönige, musikalische Untermalung einfach nicht der Rede wert ist.

Multiplayer:
Zwar wird die DS-Karte als „50 Denk- und Logikspiele“ verkauft, angesichts der Auswahl erwartet man dann allerdings doch einen ordentlichen Mehrspieler-Teil. Und eben dieses Publikum wird ziemlich enttäuscht sein: Selbst von den Spielen, die auf mehrere Teilnehmer bauen, sind nicht alle gegen menschliche Kontrahenten spielbar. Das betrifft im Prinzip nur die Kartenspiele, sämtliche Brettspiele sind für Multiplayer-Partien mit bis zu vier Spielern gerüstet. Aber wäre es wirklich zu viel verlangt gewesen, einen Single Card-Multiplayer-Modus für die Kartenspiele einzubauen? Auch hier punktet das wesentlich länger erhältliche Konkurrenzprodukt von Nintendo.

Fazit:
Die „50 Denk- und Logikspiele“ haben ein paar mächtige Probleme: Es fängt damit an, dass die Sammlung etwas lieblos zusammengestellt ist. Klar, wir erwarten keine optischen Meisterleistungen, oder musikalischen Highlights. Nintendos „42 Spieleklassiker“ haben jedoch bewiesen, dass beides zumindest ein bisschen besser machbar ist. Gleiches gilt für die Multiplayer-Unterstützung. Sowohl der Titel, als auch die starke Puzzle-Sektion zeigen: Die DS-Karte ist eher für Einzelspieler zusammengeschustert worden. Und die finden immerhin einige Rätsel für Zwischendurch, die sie während einer Fahrt mit der Bahn lösen können – sofern besagte Kunden nicht schon längst zu einer der unzähligen Alternativen auf den Markt gegriffen haben.

Konnte sich zumindest für die Streichholz-Rätsel begeistern: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Rondomedia für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
49%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Gelungene Stylus-Kontrolle. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Reine Touchscreen-Steuerung macht noch lange keine Innovation. Mehrere Gesellschaftsspiele und Gehirnnahrung auf einer DS-Karte zu versammeln auch nicht.
Grafik

Kalte und sterile Aufmachung. Im besten Falle zweckmäßig.
Sound

War da was? Wir haben nichts gehört.
Spielspaß

Theoretisch nicht schlecht – gäbe es einen ordentlichen Multiplayer und keine Konkurrenz.








Details
Spielname:
50 Denk- und Logikspiele

Publisher:
rondomedia

Developer:
cerasus media

Genre:
Denkspiel

Release:
19.06.2009 (erschienen)

Multiplayer:
1-5 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

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