PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de
Nicht angemeldet!     Neu Registrieren   Loginname  Passwort:     Passwort?

Hello Kitty: Big City Dreams


  • Testbericht
  • Bilder (4)
  • News & Videos (1)
  • User (3)
  • Spiel Kaufen
Hello Kitty: Big City Dreams - Review vom 30.09.2009

Warnung: Wenn Sie schon allein beim Anblick von kunterbunten und zuckersüßen Grafiksets der Marke „bunter als jegliche Regenbögen der Welt“ Anzeichen von Diabetes entwickeln, sollten Sie einen großen Bogen um „Hello Kitty: Big City Dreams“ machen. Wir gehen davon aus, dass Sie, werter Leser, keine Probleme damit haben. Deswegen werden wir uns, aus rein gesundheitswissenschaftlichen Gründen natürlich, nun diesem speziellen Vertreter des „Hello Kitty“-Franchises zuwenden.

Ach, wen versuchen wir hier, an der Nase herumzuführen... Natürlich sind wir hier versammelt, um zu klären, ob „Hello Kitty: Big City Dreams“ Spaß macht und sich die Anschaffung lohnt. Wir hoffen, ihr seid auf einen schönen Zuckerschock vorbereitet.

Mit Freundschaft nach ganz oben
Ganz grob zusammengefasst könnte man mit dieser Überschrift die „Geschichte“ von „Big City Dreams“ beschreiben. Titelfigur Kitty White hat sich für das turbulente Großstadtleben entschieden und zieht in ein Wohnhaus ein. Sie wird in einem eher übersichtlichen Zimmer untergebracht - und schmiedet genau hier einen großen, wahnwitzigen Plan: die Übernahme der Stadtherrschaft, Kontrolle des Börsenmarktes und Regierung der ganzen Welt! ...oder sie bleibt einfach bei dem Wunsch, in ein größeres Zimmer zu ziehen. Damit können wir auch leben. Jedenfalls ist zum Erreichen dieses Ziels eine Bestechung angemessene Bezahlung des Portiers notwendig. Und womit bezahlen wir ihn? Mit Euro? Münzen? Sternis? Rubinen? Peseta? Gil? Credits? Gald? Duellpunkten? Zenny? Taler? Meseta? Fol? Goth? Blingz? Okay, wir hören ja schon auf (Bonuspunkte für diejenigen, die die Währungen jeweils einem Spiel zuordnen können). Rechnungen werden in „Helly Kitty: Big City Dreams“ natürlich mit Freundschaftspunkten beglichen. Was habt ihr denn erwartet? Schließlich ist die Macht der Freundschaft das wertvollste Gut!

Doch jetzt bleibt eine große Frage im Raum: Wie kommen wir an diese mysteriösen Punkte? Die Antwort ist allerdings erschreckend simpel. Es gilt, diverse Minispiele zu bestreiten. Derer gibt es viele, angefangen bei einer einfachen Seilspring-Herausforderung, wie wir sie schon seit „Final Fantasy IX“ nicht mehr gesehen haben, über eine Fototour am örtlichen Teich bis hin zu einem reinrassigen (wie auch knuddeligen) Rail-Shooter durch ein Horror-Haus - auch wenn die Definition des Begriffs „Horror“ in diesem Spiel sich sicherlich von der anderer Leute unterscheidet.

Je nachdem, wie gut ihr in besagten Herausforderungen abschneidet, hagelt es Freundschaftspunkte. Die könnt ihr übrigens nicht nur in ein neues Zimmer investieren, sondern auch in Dekoration, Klamotten und auch andere Minispiele. Oder seid ihr ernsthaft davon ausgegangen, dass die spektakuläre Fahrt auf der Achterbahn ein kostenloses Vergnügen ist?

Steuerung:
Wahlweise scheucht ihr Kitty White per klassischem Steuerkreuz-/Aktions-Tasten-Modell herum oder zückt den Touchscreen. Bei den Minispielen jedoch ist häufig vorgeschrieben, mit welcher Methode ihr sie zu bestreiten habt. Dann wiederum: Wer würde schon freiwillig einen Rail-Shooter mit dem Steuerkreuz spielen wollen? Oder einen kompetitiven „Pac-Man“-Klon per Touchscreen? Wie dem auch sei, die Steuerung funktioniert in der Regel nahezu tadellos - was sicherlich auch einiges mit der (löblichen) Einfachheit des Titels zu tun hat.

Grafik:
Dass „Hello Kitty: Big City Dreams“ eine ziemlich farbenfrohe Angelegenheit ist, haben wir bereits erklärt. Die insgesamt drei Areale sind auch recht abwechslungsreich in Sachen Farbgebung gestaltet worden - sogar die eher simplen Texturen können sich zum nennenswerten Teil sehen lassen. Doch es gibt so einiges, was das optische Gesamtbild trübt. So zum Beispiel viele Objekte, die lediglich als etwas schlechter aufgelöste 2D-Pappaufsteller auftreten. Oder die leichten bis sehr starken Ruckler, die man auf seiner kleinen Städtetour häufig in Kauf nehmen muss. Da hat man wohl die Hardware ein klein wenig überfordert - oder bei der Programmierung nicht ganz aufgepasst.

Sound:
Musikalische Abwechslung gibt es in der Großstadt leider nicht. Zwar werdet ihr nicht ständig von ein und derselben Stadtmelodie verfolgt, aber die wenigen zusätzlichen Stücke reißen es auch nicht wirklich raus. Infolgedessen fahrt ihr wahrscheinlich besser damit, den Lautstärkeregler auf „mucksmäuschenstill“ zu schieben.

Features:
Zwar sind die drei Gebiete des Spiels quasi von Beginn an verfügbar, die dazugehörigen Minispiele jedoch nicht. Nein, die müssen erst nach und nach mit den neuen Wohnungen freigespielt werden. Wie dies erklärt wird? Na ist doch klar: Wer sich teure Dinge leisten kann, wird bekannter. Zusätzlich öffnen sich eben neue potentielle Freundschaften. Ist dies eine Nachricht, die wir unseren Kindern übermitteln wollen? In diesem Fall wohl ja, gibt es doch kein Geld sondern nur die uneingeschränkte, allmächtige und überirdische Macht der Freundschaft™! Auf einen Multiplayer-Modus jeglicher Art hat man übrigens verzichtet. Enttäuschend, wo sich doch manch Minispiel dafür geradezu anbietet (ja, ich meine dich, du „Pac-Man“-Klon mit Mäusen!).

Fazit:
Auch wenn es sich im ganzen Test etwas negativ angehört hat: Eigentlich ist „Hello Kitty: Big City Dreams“ ein grundsolides Spiel. Oder eher eine solide Minispielsammlung. Das Problem hierbei ist eben nur, dass es DS-Karten dieser Gattung schon seit Beginn des DS-Lebenszyklus gibt und „Hello Kitty“ dabei wirklich wenig Neues bietet. Hinzu kommt, dass sich manche Minispiele geradezu wie Kaugummi ziehen und man letztendlich vielleicht nur auf seine wenigen Lieblinge oder die ertragreichsten Vertreter zurückkommt. Das Fehlen eines Mehrspieler-Modus schadet dem Titel auch ein wenig. Doch vielleicht mag manch „Hello Kitty“-Fan das Spiel trotzdem seiner Sammlung hinzufügen. Zumindest für einige Zeit wird er damit sicherlich anständig unterhalten. Der normale Durchschnittsspieler jedoch darf weitergehen, denn für ihn gibt es nichts zu sehen - abgesehen von einer ganzen Palette bunter Farben.

Hat als nächstes „Hello Kitty Online“ auf seiner Abschussliste: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Empire Interactive für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
58%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Ob Touchscreen oder Tasten: Alles funktioniert nahezu wie geschmiert Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Wir haben den Touchscreen für uns entdeckt! Doch der zweite Bildschirm? Wird entweder für Standbilder, Randinformationen oder die Karte genutzt.
Grafik

Zuckersüßer Farbschock mit kleinen bis großen Performance-Macken
Sound

Fröhliche, wenn auch ziemlich eintönige musikalische Untermalung.
Spielspaß

Nur ein kleiner Bruchteil der Minispiele ist auf Dauer unterhaltsam.








Details
Spielname:
Hello Kitty: Big City Dreams

Publisher:
Empire Interactive

Developer:
Humansoft / Sanrio Digital

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
14.11.2008 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop