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Metropolis Crimes


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Metropolis Crimes - Review vom 12.12.2009

Die Großstadt ist schon ein hartes Pflaster. Tagein und tagaus wartet man eigentlich nur auf die neuesten Schlagzeilen, die besagen, dass erneut Raub, Mord oder sondergleichen geschehen ist. Die Medien lechzen nach den Negativschlagzeilen, um die Spirale der Angst noch weiter aufzudröseln. Doch was passiert, wenn man in Metropolis angelangt ist, einer Stadt in der Verbrechen zum Alltag gehören und die Polzei schon lange die Arbeit an den Nagel gehängt hat - da selbst die Gesetzeshüter Angst vor dem Verbrechen haben!? Willkommen bei Ubisofts neuem Adventure der Point 'n' Click-Gattung. Wir haben die Lupe in die Hand genommen, einige Mordfälle aufgedeckt und verraten euch, was sich hinter dem Schleier von „Metropolis Crimes“ verbirgt.

Ein jeder leidet unter dem, was er getan; das Verbrechen kommt wieder auf seinen Urheber zurück.
In einer korrupten Stadt gibt es keine Grenzen, denn über Leichen zu gehen gehört zum Alltag. Und wenn selbst die Polizei versucht, Verbrechern unter die Arme zu greifen, um Mordfälle zu vertuschen, bedarf es einem cleveren Tüftler, um hinter all diese Machenschaften zu kommen. Fester Wille und eine mehr als gute Beobachtungsgabe führen zum Ziel und die Aufgabe des Spielers ist es, genau jene Schnüfflermission anzunehmen und die wahren schuldigen zu entlarven, auch wenn die Beweislage sehr, sehr knapp ausfällt. Also ran an die Pfeife, Sherlock!

Auf der Suche nach der Wahrheit wird man vielen Charakteren begegnen, die den einen oder anderen Tipp parat halten. So gibt es Red Johnson, einen Einzelgänger und Privatdetektiven, der selbst die widerspenstigsten Verdächtigten zum Reden bring oder auch Marc Howell, der ein wenig an Dick Tracy erinnert und wie ein gefühlsloser Vulcanier stets kaltblütig jede Situation aufs Genauste studiert.

Es sind einprägende Erfahrungen, wenn wir sehen, dass auch unsere Nicht-Taten Spuren hinterlassen.
Jeder Fall beginnt mit der Spur. Denn ohne Anhaltspunkt lässt es sich nicht gut schnüffeln. Mit der Lupe auf dem Bildschirm, sucht man nach weiteren Indizien und Anhaltspunkten, während stets eine Zeitleiste auf dem Topscreen verrät, wo man sich gerade in der Mission befindet. So artet das Spiel in eine Gattung des Suchspiels aus, gepaart mit Elementen der klassischen DS-Minispiele und einer recht dramatischen Story. An jeder Stelle des Spiels kann es sinnvoll sein, Hinweise im Notizbuch zu notieren, denn bei verzwickten Verbrechen kann man schnell den roten Faden verlieren. Praktisch ist, dass bei „Metropolis Crimes“ stets automatisch alle Vorgehen gespeichert und später wieder aufgerufen werden. Das nützliche Notizbuch ist sogar unterteilt in vier Sparten: Charaktere, Memo, Hinweise und Hilfe. So kann man in jeder Situation einen kühlen Kopf bewahren und all Indizien nochmals genau studieren, ehe man voreilige Schlüsse zieht.

Die Rätsel im Spiel gestalten sich in zahlreichen Variationen, so gibt es Betrachtungsrätsel, wobei es gilt ein Objekt genauestens zu prüfen, als 3D-Objekt zu drehen, zu wenden oder sogar zu entwirren. Oder es gibt Rätsel, bei denen man mit verschiedensten Indizien interagieren muss, um an des Rätsels Lösung zu gelangen. Der wohl wichtigste Aspekt des Spiels sind jedoch die Befragungen, denn nur im Kreuzverhör stellt sich heraus, ob jemand etwas zu verbergen hat und so kommt man selbst dem schmierigsten Verbrecher auf die Schliche.

An sich ist die Gestaltung und der Inhalt von „Metropolis Crimes“ gut gemacht. Die Steuerung ist zwar sehr verzwickt und bevor man richtig loslegen kann, braucht man einige Tutorialschritte und Eingewöhnungszeit, doch wenn man dieses Manko erstmal überwunden hat, kann man Gefallen am Spiel finden. Schade nur, dass das Ganze bei erfahrenen Spielern relativ kurz kommt, denn schon nach 7-9 Stunden ist die Mordfallkette aufgelöst und man kann das Spiel getrost in seine Sammlung zurücklegen. Der Wiederspielwert ist also leider nur sehr gering.

Steuerung:
Intuitiv ist etwas anderes, denn wer erstmal sich in Metropolis umsehen möchte, braucht einiges an Eingewöhnungs- und Probezeit. Wer schnell mal loszocken möchte, ist fehl am Platz - die Touchscreen-Steuerung ist komplex und durchdacht. Kombinationen hier, Wahlmöglichkeiten da und wer ein echter Schnüffler werden will, muss erstmal ein wenig mit dem Stylus das „Fechten“ üben.

Grafik:
„Metropolis Crimes“ hat seinen ganz eigenen Stil und Charme. Es erinnert ein wenig an der Serienhelden Dick Tracy mit Großstadtganoven und den optischen Reizen von heruntergekommenen Gangster-Höhlen. Der Comic-Stil ist passend und gepaart mit den 3D-Elementen, die ab und an eingeschoben werden, bekommt man ein passables optisches Grundgerüst gestellt.

Sound:
Mysteriös-seichte Klänge untermalen die Schnüfflertour. Zwar wiederholen sich die Stücke recht bald, aber man hat nicht zwingend das Verlangen zum Lautstärkeregler zu greifen und den Ton auszuschalten. Dennoch braucht man sich nicht vor den gefürchteten Ohrwürmern zu versteckten, denn diese sucht man hier vergebens.

Features:
Insgesamt bietet „Metropolis Crimes“ eine recht erregende Story mit verzwickten Geschehnissen und Verbrechen. Hobbyschnüffler werden das Spiel wohl in rund 8 Stunden absolviert haben, Genre-Neulinge müssen mit mehr Zeitinvestitionen rechnen. An sich ist „Metropolis Crimes“ nur auf den Adventuremodus ausgelegt, denn es gibt keinen Multiplayer oder andere Inhalte, die noch versuchen würden, etwas mehr Wiederspielwert zu generieren. Dafür bekommt man aber das, was man von solch einem Grafikadventure erwartet.

Fazit:
„Metropolis Crimes“ ist zwar nicht die im Tresor versteckte Perle des großen Oberganoven, aber Gerne-Fans können schon ein paar unterhaltsame Stunden mit dem Schnüffelspiel verbringen. Es kommt mit seinem ganz eigenen Flair und Charme daher und sieht nicht aus wie eine billige Kopie eines bekannten Serienvertreters. Die im Spiel befindlichen Rätsel können die grauen Zellen ein wenig auf Trab bringen, doch muss man sich als geneigter Detektiv im Klaren darüber sein, dass viele, viele Hinweise nur durch intensives Befragen der Verdächtigten geborgen werden können. Wer also nicht gerne quasselt und kreuzverhört, wird schnell die Lust an „Metropolis Crime“ verlieren. Andere Detektive können gerne einen Blick riskieren.

Verschwindet nach erfüllter Mission in der nebligen Gasse: Kevin Jensen [Iceman] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
70%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Recht knifflig und mit Eingewöhnungszeit. Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Touchscreen-Hochkonjunktur, aber sonst nichts Neues.
Grafik

Eigener Stil mit persönlichem Charme - gut gemacht, Ubisoft!
Sound

Seichte Hintergrunduntermalung, die keinen Ärger macht.
Spielspaß

Etwas kurzes Schnüffel-Abenteuer für Fans.








Details
Spielname:
Metropolis Crimes

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Lexis Numérique

Genre:
Adventure

Release:
01.10.2009 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

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