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Der Schatz der Delphine


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Der Schatz der Delphine - Review vom 23.06.2010

Es ist wohl mal wieder an der Zeit für einen Tier-Titel auf Nintendos DS. Dieses Mal heißen wir euch herzlichst willkommen auf Tirimoa - angeblich sollen wir auf dieser Karibikinsel unsere Ferien verbringen, merken aber ganz schnell, dass wir für alle Einwohner die Arbeit übernehmen müssen, anstatt am Strand zu liegen und den Sonnenschein zu genießen. Somit muss man für den Delfin-Trainer das Füttern, Pflegen und Dressieren der putzigen Tierchen übernehmen und für den Angler die Fische fangen. Damit das Abenteuer nicht monotoner wird, als es jetzt eh schon wirken mag, wird uns von Paul Fontaine eine Geschichte über den Schatz der Delfine offenbart, die den Spieler bei der Stange halten soll. Hat's geklappt? Wir verraten euch, wie wertvoll der Schatz der Delfine wirklich ist.

Sonne auf dem Bauch und schön am Strand liegen...
...oder auch nicht. Anfangs kommt man, nach Namensgebung des eigenen Charakters, auf die tropische Insel - doch anstelle eines schönen Urlaubsaufenthaltes wird man mir nichts, dir nichts vom Piloten Stan van den Winden zu Dr. Stephanie Tümmler geschickt, um zu fragen, was sie denn noch vom Festland brauche. Schon nach einem Tag Aufenthalt konnten wir uns mit jedem Inselbewohner bekannt machen. Egal ob Eddie Williams oder Daniel Ricks -womit jetzt alle fünf Bewohner der Insel aufgezählt wären-, wirklich jeder der Arbeitenden auf der Insel bietet uns an, mal eben seine Arbeit zu übernehmen. Ohne jegliche Auswahlmöglichkeiten werden wir also mit dem Angeln von Fischen, dem Füttern von Delfinen, dem Fahren des Bootes und im späteren Spielverlauf mit dem Mikroskopieren und der Dressur vertraut gemacht. Was nur als einmalige Hilfe angesprochen wird, entlarvt sich als Routinearbeit, die wir wohl besser machen als die angeblichen Experten vom Dienst.

Nachdem man nun mit den fünf Charakteren vertraut gemacht wurde, wirkt die Insel doch ziemlich leblos. Vielleicht wurden ja alle Urlaubsgäste zum Arbeiten überredet und sind schnellstmöglich geflohen? Spaß bei Seite, immerhin gilt es noch den beiden Delfinen mit Namen Tiri und Moa, Fische zu angeln, Medikamente unter das Essen zu mischen, dieses zu verfüttern und abschließend neun verschiedene Tricks beizubringen. Später, wenn uns die Delfine mehr Vertrauen entgegenbringen, können Bootsfahrten gemeinsam mit den zwei Säugern abgeschlossen werden, wobei es hier gilt, nur kurz von der Insel hin und wieder zurück zu einer Boje zu fahren.

Im Verlauf des kurzen Spielerlebnisses kommt es, dass wir bei einer Bergung eine mysteriöse Münze finden und der schwerhörige Kapitän Paul Fontaine als einziger über ihre Herkunft Bescheid weiß. Nachdem wir ein wenig ins Mikrofon gebrüllt haben, versteht der Kapitän uns auch (Hey, Tivola hat Humor!) und er behauptet, dass die Münze vom großen Schatz der Delfine sei. Nach ein paar Tagen Recherche bestätigt sich die Behauptung. Für uns gilt es, mehr Beweise zu sammeln und abschließend den Schatz zu bergen.

Steuerung:
Die Steuerung geht gut mit dem Stylus von der Hand. Die verschiedenen Minispiele sind dabei einfach zu bewältigen, egal ob es sich um ein Labyrinth aus der Vogelperspektive oder das Versorgen der Säuger aus der Ego-Perspektive handelt. Jedoch wird man teils durch einige Macken in der Kontrolle daran gehindert, den Spielspaß komplett auszuleben. So kommt es beim Rufen der Delfine über das Mikrofon zu einer eingebauten Verzögerung von fünf Sekunden, die erstmal mit dem Misstrauen der Delfine begründet wird - doch diese Verzögerung besteht bei jedem Besuch bei den Delfinen. Daher ist die Wartezeit einfach überflüssig, leider nervig und nicht ganz nachvollziehbar. Die Knöpfe des DS sind weiterhin nur sekundär von Bedeutung, ermöglichen aber mitunter das Überspringen von Dialogen.

Grafik:
Wo die Delfine doch in der Realität als so schöne Geschöpfe gelten, haben die Entwickler sich nicht die größte Mühe gemacht die Meeresbewohner schön ausschauen zu lassen. Man erkennt zwar Delfine, Fische und/oder Schildkröten - doch alleine bei den Delfinen wäre ein leichter Anti-Aliasing-Filter oder eine höhere Auflösung sehr nett gewesen. Die restliche Grafik erfüllt ihren Zweck, was aber nicht heißt, dass man auf der Insel länger als nötig verbleiben möchte. Auch die Artworks der Dialoge sind qualitativ niedrig gehalten - dabei sollte es doch möglich sein, gerade hier eine ordentliche Optik vorzuweisen. Schließlich erfordert das Anzeigen eines Bildes keinen Hochleistungsprozessor oder ähnliches. Eine Unverschämtheit schlechthin hat man sich mit der Verpackung von Der Schatz der Delfine geleistet: Die Rückseite zeigt Screenshots des Spiels, die mit detaillierten Tierbildern von Delfinen verbessert wurden. Natürlich können dementsprechend schöne Bilder auf dem Cover sein (oder auf der Rückseite), aber doch nicht in die Screenshots reingemogelt, sodass man als Konsument auf ein grafisch anspruchsvolles Spiel hofft und enttäuscht wird!

Sound:
Die Melodien auf Tirimoa erinnern an eine Mischung aus Spongebob Schwammkopf und den Sims - ziemlich konfuse Zusammenstellung. In den ersten Minuten erweist sich die Sound-Mixtur sogar als genießbar. Diverse Spieltage später wird die Musik jedoch nervig und monoton. Beim Füttern der Delfine hört man hingegen nur stilles Meeresrauschen und da man gerade hier zu Beginn des Spiels viel Zeit verbringt, fühlt man sich recht verlassen... Zeitweise wünscht man sich dann, mit den Delfinen sprechen zu können - schließlich kommt durch routiniertes Füttern und ohne musikalische Unterstützung schnell Langeweile auf.

Fazit:
Uoah nee.. Muss das sein? Es ist ja in keiner Weise schlimm, durch Computerspiele dem unwissenden Spieler gewisse Dinge nahe zu bringen. Aber dann bitte nicht von diesem Thema abschrecken! Vor kurzem testeten wir erst Einsatz Erde – Rettet die Meerestiere, welches zwar auch nicht der Kracher war, aber dann doch mehr Vielfalt bot als „Der Schatz der Delfine“. Wir angeln, versehen das Futter mit Medizin, füttern und dressieren die zwei leider hässlichen Delfine und schauen kurz nach allen Mitbewohnern, Tag für Tag. Das würde einen realen Gast vermutlich in den Wahnsinn treiben. Wenigstens waren die Dialoge grammatisch und orthographisch korrekt. Doch Grafik, Sound und keinerlei Liebe zum Spiel (oder zum Tier) binden einen absolut nicht an diesen Titel. Wer unbedingt ein Spiel mit Delfinen und/oder Meerestieren ausprobieren möchte, sollte dann doch eher zu Einsatz Erde – Rettet die Meerestiere greifen. Da versagt dann hingegen nur die Grammatik/Orthographie.

WERTUNG:
23%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Geht gut von der Hand, aber man hat viel zu wenig zu tun. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Verschiedene Worte sollen ins Mikrofon gebrüllt werden, doch welche man brüllt, spielt keine Rolle...
Grafik

Man erkennt die Delfine, aber schön ist was anderes.
Sound

Soundeffekte sind solide, ansonsten herrscht wohl eher das Schweigen der Meerestiere.
Spielspaß

Eine halbe Stunde und man kennt alles. Lust auf Me(e/h)r? Nein, danke.








Details
Spielname:
Der Schatz der Delphine

Publisher:
Tivola Publishing GmbH

Developer:
Creaetic

Genre:
Simulation

Release:
02.07.2009 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (10)

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