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Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen


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Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen - Review vom 28.03.2010

Flint Lockwood ist ein junger Erfinder, der davon träumt eines Tages eine Entdeckung zu machen, die das Leben der Menschheit angenehmer gestaltet. Ewig waren seine Erfindungen fehlerhaft und nur seine Mutter unterstützte ihn in seinem Vorhaben. Jahre später hat Flint nur noch seinen Vater und versucht sich weiterhin Tag für Tag an weiteren Erfindungen.
Als er den F.L.D.S.M.D.F.R. (Flint Lockwoods diatonischen supermutierenden dynamischen Futterreplikator) entwickelt, scheint es, als hätte er den Durchbruch geschafft. Dieses tolle Gerät schafft es nämlich, Wasser in Essen zu verwandeln. Und es regnet jeden Tag eine x-beliebige Mahlzeit. Allerdings stellt sich sein Triumph für die Einwohner von Swallow Falls schnell in ein Problem von riesigen Proportionen heraus.
Nur Flint kann die Probleme beheben, die seine Maschine verursacht hat. Also schlüpfen wir in die Rolle des Erfinders und bekämpfen mit seinen anderen Erfindungen eine Kalorien-Bombe nach der anderen.

Am Anfang war das Ende?
Nun ja, so komisch das auch klingt, aber das Spiel zum Film „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ setzt am Ende der Geschichte ein. Heißt: Wer den Film nicht gesehen hat, erfährt nicht wie es zu dem großen Wackelpudding, den Burgern, den Chili-Pfützen oder dem überdimensionalen Gorgonzola kam, welche man die ganze Zeit zu bekämpfen hat.
Alle sehr sympathischen Charaktere des Films werden höchstens beim Namen genannt, so wird zum Beispiel die etwas verkorkste Beziehung zwischen Flint und seinem Vater Tim Lockwood unter den Tisch gekehrt. Außerdem wird seine Liebe zur eifrigen Reporterin Sam Sparks nicht einmal angedeutet.
Also wer den Film nicht gesehen hat, stürzt sich ohne einen Hauch von Ahnung in Flints Abenteuer.

Ran an die Buletten!
Somit finden wir überall auf Swallow Falls überdimensionale Schlemmereien und saugen sie mit dem Vakuschlürf Ultra auf oder bekämpfen sie mit dem Maxiprupulsor. Ziemlich überraschend: Wir bekämpfen Schneemänner aus Eiscreme, obwohl diese im Film keine Rolle spielten. Der einzig lebendig gewordene Gegner im Film war eine Armee Brathähnchen, doch im Spiel sind zusätzlich auch noch Zwiebeln zu zerschnippeln.
Man möchte meinen, der F.L.D.S.M.D.F.R. spuckt nur schlechte Sachen aus, doch es gibt auch hilfreiches Essen: Wassermelonen und Wackelpudding helfen uns, Hindernisse zu überqueren.
Nach dem ersten von sechs Kapiteln sind wir mit den Geräten vertraut gemacht. Jeder Apparat hat also seine jeweilige Funktion, sodass ein Keks nicht von einem Laser-Schnetzler zermürbt werden kann, sondern dafür der Maxipopulsor herhalten muss. Sekunden später wird aus dem Boxkampf gegen den Keks ein Reaktionsspiel à la „Hau den Lukas!“, das von Kapitel zu Kapitel schneller wird.
In den Levels finden wir so genannte Hydrone, welche als Währung dienen. Denn nach jedem abgeschlossenen Level ist es uns möglich eine unserer Waffen zu verstärken.
Sobald man sich also jedes dieser Minispiele angeeignet und vielleicht noch die Waffen verbessert hat, kennt man auch schon das komplette Wesen dieses Adventures. Bosskämpfe, Rätsel, Story, Videosequenzen und alle möglichen Attribute für ein abwechslungsreiches Spiel mit Atmosphäre, wurden dem Lizenz-Titel leider genommen.

Steuerung:
Unser Kittelträger lässt sich überwiegend mit dem Stylus navigieren, ähnlich wie bei den DS-Zelda-Titeln. Für die Minispiele ist der Stift ideal, sodass die Minispiele gut von der Hand gehen. Die Tasten und das Steuerkreuz werden für Befehle wie Bestätigen oder Apparat laden/schießen genutzt. Alles in allem eine Steuerung, die ein junges Kind nicht sonderlich überfordern sollte. Zudem eine wirkliche Todesgefahr sehr selten entsteht, es sei denn man hat Reflexe wie ein Faultier.

Grafik:
Hier kommen wir zu einem Manko des Abenteuers, auch wenn die Steuerung gut von der Hand geht. Man sollte meinen, dass man aus dieser Lebensmittel-Lizenz einige bunte und schöne Grafiken rausholen könnte. Bunt ja, schön leider nein, eher matschige und animationslose Levels werden erforscht. Gegner fallen einem dadurch zwar sofort ins Auge, weil Sie das Einzige sind was sich hier auch nur ansatzweise bewegt, aber das ist auch der einzige Trost.
Die Videosequenzen, die zeitweilig das Geschehen nochmal wiedergeben sind vergeudetes Potential. Der Film sollte als ideale Materialvorlage dienen, doch die Sequenzen sind eher zusammengesetzte Bildanimationen, was einen dicken Minuspunkt bringt.

Sound:
Wenn wir uns nicht verhört haben, gibt es circa vier Melodien. Eine für das Menü, eine für die Sequenzen und zwei für das Spielgeschehen. Zum einen die Variante wenn es mal spannend wird und ansonsten eine angenehme Melodie, die einen bis zum Schluss begleitet. Natürlich ist das nicht viel, aber es stört auch nicht wirklich. Man kann den Sound durchaus an lassen.
Die Dialoge sind nicht wichtig und auch nicht lustig. Hätte man hier Film-Dialoge gewählt, hätte man diese mit Vertonung direkt einbauen können. Andere DS-Titel, wie zum Beispiel Suikoden Tierkreis, beweisen, dass eine gute Synchronisation ein sehr gutes Bild hinterlassen kann.

Fazit:
Nun sind wir auch schon am Ende der Review, aber genauso schnell ging das auch beim Spiel. Man hat ein kurzes Tutorial, lernt wie alles funktioniert und schon bald merkt man, dass vieles im Spiel überflüssig ist. Die meisten Hindernisse muss man nur bewältigen, wenn man seine Geräte verbessern will und das wiederum ist überflüssig, wenn man sich nicht um die Hindernisse kümmert und stattdessen das jeweilige Primärziel verfolgt. Diese Erkenntnis erst mal angeeignet, ist dieses Adventure ein wortwörtliches Walkthrough.
Zudem stört es gewaltig, dass kein Filmmaterial verwendet wurde. Dabei ist das doch in diesem Fall so nahe liegend. Ziemlich schade, da dies die sehr kurze Spieldauer von 2-3 Stunden(!) hätte verschönern können.

Bekämpft sein Essen mit Gabel, Löffel und Messer: Robert Grötenherdt [Zyrando] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
37%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Gelungen aber monoton. DS-Features werden genutzt. Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Die DS-Features werden zwar genutzt, aber keinerlei Bonusmaterial. Schade.
Grafik

Matschig und keine wirklichen Videosequenzen.
Sound

Wenige und unauffällige Sounds.
Spielspaß

Nimmt stetig bis zum frühen Ende hin ab.








Details
Spielname:
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Ubisoft

Genre:
Action Adventure

Release:
21.01.2010 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (7)

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