PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de
Nicht angemeldet!     Neu Registrieren   Loginname  Passwort:     Passwort?

Kampf der Giganten: Drachen


  • Testbericht
  • Bilder (4)
  • News & Videos (3)
  • User (1)
  • Spiel Kaufen
Kampf der Giganten: Drachen - Review vom 18.11.2009

Dinosaurier sind ja schon ziemlich cool. Doch was ist noch besser als etwas, das vor abermillionen von Jahren wirklich gelebt hat? Etwas, das nur vielleicht mal existiert hat - oder zumindest ziemlich prominent in Fantasy-Welten ist. Die Rede ist natürlich von Drachen. Und auch Ubisoft scheint diese Schlussfolgerung gezogen zu haben. Nachdem wir bereits mit überdimensionalen Urzeit-Echsen in den Ring steigen durften, schickt man nun in diesem Jahr „Kampf der Giganten: Drachen“ los. Doch schneiden die geflügelten Schuppenbiester auch besser ab als ihre steinalten Vorgänger-Kreaturen? Schauen wir doch einmal in die Giganten-Arena rein und finden heraus, was sich in dem einen Jahr so getan hat.

Big Trouble in Little Tammabukku
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger verfügt dieser „Kampf der Giganten“ doch tatsächlich über eine Story. Hängt wohl mit der Entscheidung für ein Fantasy-Setting zusammen. Jedenfalls macht euch diese Geschichte zu einem der letzten der so genannten Ebebu-Drachen, eine edle und gutmütige Drachenrasse. Zusammen mit den hinterhältigen Salmu-Drachen erschufen sie die Welt Tammabukku, die in vier Element-Gebiete aufgeteilt ist: Feuer, Eis, Wind und Erde. Doch die Salmu haben es nicht dabei gelassen: Wo sie nämlich schon mal dabei waren, haben sie auch zahlreiche Ebebu vernichtet und im Handumdrehen die Welt erobert. Ihr seid nun die einzige Hoffnung auf Frieden in dieser Welt. Ihr seid - jepp, auch hier - der Auserwählte™.

Grund dafür ist eine besondere Eigenschaft eurer Drachenseele. Ihr habt nämlich die Fähigkeit, das eigene Element zu ändern. Wobei ihr nicht von Anfang an die freie Auswahl zwischen allen vieren habt: Lediglich Feuer- und Eisfertigkeiten stehen euch bei Spielstart zur Verfügung, der Rest möchte durch Abschluss eben jener freigeschaltet werden. Wie ihr euch anhand dieser Beschreibung schon denken könnt, heißt das leider auch, dass ihr während eures Abenteuers nicht frei zwischen den Elementen wechseln könnt. Tatsächlich marschiert jeder Drache auf seinem eigenen Weg durch Tammabukku.

Auf der Jagd nach den verlorenen Juwelen
Und was ist das Ziel dieser Reise? Die insgesamt 12 Level nach jeweils zwei Juwelen abklappern, die sich in den Klauen der Salmu befinden, und den örtlichen Windtunnel zu aktivieren, um wieder aus dem Gebiet herauszukommen. Anders als in der Dino-Auflage steht hier in so ziemlich jedem Abschnitt auch noch ein kleines Schalterrätsel an. In der Gegend sind nämlich diverse Kristalle verteilt, die mit dem feurigen Odem eures schuppigen Haustierchens vernichtet werden wollen. Die Reihenfolge, in der ihr diese zu toasten habt, ist dank der passend platzierten Absperrungen stets vorgegeben - nur hin und wieder gilt es mal zur Abwechslung, die richtige Abfolge zu raten.

Wie der Titel jedoch verrät, stehen natürlich die Gefechte zwischen den geflügelten Riesenechsen im Mittelpunkt. Abseits eurer Kristalle hütenden Ziele ziehen auch noch zahlreiche weitere Drachen durch die Lande. Wann immer ihr einem zu nahe kommt, wechselt das Geschehen in den Kampfmodus. Hier könnt ihr euch innerhalb einer kompakten Arena bewegen und den Kontrahenten zu Brei kloppen. Was jetzt nach einem puren Action-Gefecht klingt, hat immer noch den rundenbasierten Touch des Vorgängers. Im Prinzip ist euer kleiner Kampfkreis nichts anderes als ein glorifiziertes Menü. Je nachdem, wo euer Drache steht, attackiert er mit seinen Klauen, mit dem Schwanz oder mit dem Kopf.

Scribbledragons - Hau drauf, zeichne, vernichte!
Es reicht auch nicht, einfach auf den Feind einzuprügeln. Wann immer euch ein Angriff gelingt, wird das Geschehen angehalten und eine Leiste mit Juwelen eingeblendet. Jetzt könnt ihr entweder einen mächtigen Kombo-Angriff entfesseln und eurem Gegner reichlich Schaden zufügen oder euch zurückhalten und so ein paar Bonus-Dirga erhalten. Was Dirga sind? Hinter dem Begriff verbirgt sich die Energie, die euer Schuppentier zur Entfesslung der Juwelen-Attacken benötigt. Habt ihr euch für so eine dann entschieden, folgt das obligatorische Zeichen-Minispiel. Anstatt aber Umrisse von Drachen nachzuzeichnen, müsst ihr verschiedene Punkte auf dem Touchscreen abfahren. Es lohnt sich jedoch auch, Dirga in großen Mengen zu sammeln. Maximiert ihr nämlich euren Vorrat, könnt ihr einen mächtigen Odem- oder Luftangriff vom Stapel lassen, die eurem Kontrahenten kräftig Feuer unterm Hintern machen.

Je weiter ihr im Spiel voranschreitet, desto mehr Juwelen sammeln sich an. In eurer Drachenhöhle könnt ihr euch aussuchen, mit welchen Klunkern ihr in die Schlacht ziehen möchtet. Es lohnt sich aber, Steine speziell eures Elements auszuwählen. Dann erhaltet ihr nach einem erfolgreichen Angriff nämlich einen kleinen Bonus, wie etwa Hitpoint-Regeneration oder einen Kraftschub. Ebenfalls könnt ihr euren digitalen Drachen auch ein klein wenig anpassen: Es stehen verschiedene Schwänze, Flügel und Köpfe zur Verfügung, die ihr alle separat einfärben könnt. Die größten optischen Unterschiede bestehen aber trotz all dem zwischen den vier Rassen - innerhalb sehen sie sich am Ende des Tages doch zu ähnlich.

Steuerung:
Wie schon der Vorgänger gibt sich auch „Kampf der Giganten: Drachen“ allein mit dem Touchscreen als Kontrolleinheit ab. Und anders als die Urzeitbiester lassen sich die geflügelten Ungeheuer auch wesentlich besser durch das Terrain bewegen - was hauptsächlich daran liegt, dass die Flügel auch tatsächlich zum Fliegen genutzt werden können. Zwar sind so engere Kurven etwas schwieriger zu bewältigen, aber ihr kommt schnell und sauber dort an, wo ihr hin möchtet. Im Kampf allerdings ist es manchmal nicht so leicht, einen gezielten Angriff durchzuführen. Die einzelnen Zonen eures Kampfkreises sind so klein, dass euer Feuer speiender Begleiter gerne mal unbeabsichtigt den Ort wechselt.

Grafik:
Das Spiel fährt mit einer ziemlich farbkräftigen Optik auf. Jedes der vier Element-Areale hat seine eigene Atmosphäre: Die Gebiete der Eisdrachen sind in kühlem blau gehalten, während die Luftdrachen auf Inseln im Wolkenmeer daheim sind. Insgesamt können sich die Landschaften durchaus sehen lassen. Doch zwei große Mängel gibt es: Innerhalb eines Areals mangelt es an Gegnervielfalt. Wie schon erwähnt, sehen sich Drachen einer Rasse -es sei denn, man nutzt eine gewagte Färbung- einfach zu ähnlich. Zum Anderen finden die Kämpfe, egal, wo ihr euch gerade befindet, immer in einer von feuerroten Tönen beherrschten Arena statt. Da man sich hier ziemlich häufig aufhält, hätte ein wenig Abwechslung in der Arenengestaltung sicherlich nicht geschadet.

Sound:
Erfreulicherweise (oder vielleicht auch traurigerweise, wenn man es als humorvollen Aspekt gesehen hat) sind die Boxkampf-Gongs aus „Kampf der Giganten: Dinosaurier“ verschwunden. Stattdessen gibt es immer noch die selben quasi-epischen Stücke geringerer Qualität, gepaart mit Nonsens-Sprachausgabe, die einfach nur mystisch klingen und keinen Sinn ergeben soll. Ansonsten gibt’s in dieser Abteilung leider nicht viel zu verzeichnen.

Multiplayer:
Hat man sich in der kurzen, jedoch viermal wiederholbaren Kampagne ausgetobt, kann man sein Kampfdrachen-Arsenal noch im Gefecht mit Freunden entfesseln. Bis zu vier Spieler dürfen sich dann in einem Turniermodus behaupten. Dabei müssen die Mitspieler sogar nicht mal über eine eigene DS-Karte verfügen - stattdessen können diese auf einen vorgefertigten Drachen zurückgreifen. Als kleinen Bonus liegt der Verpackung auch noch ein 15 Karten umfassendes Trading Card Game bei, wobei drei dieser Karten Bonus-Juwelen im eigentlichen Spiel freischalten.

Fazit:
Es ist noch ein weiter Weg bis zum guten Spiel, „Kampf der Giganten: Drachen“ jedoch ist zumindest in ein paar Punkten besser als sein Vorgänger. So existiert zumindest in Form eines Intros eine Geschichte und die Kämpfe spielen sich ein wenig actionreicher. Außerdem hat man nicht den Humor in Form von abstrusen Bonus-Kämpfern wie etwa einen Spielzeug-T-Rex oder einen Schulbus vergessen. Doch leider bleibt die Erfahrung zu kurz und zu eintönig. Hinzu kommen die unsäglich langsamen Texteinblendungen und ewigen Kamerafahrten bei Rätselfortschritten. Das hemmt den Spielfluss ungemein. Somit ist auch dieser Ausflug in die Welt der Riesenwesen ein eher durchwachsener.

Täuscht seine Feinde mit einem blauen Feuerdrachen: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
67%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Geschmeidige Drachenkontrolle, nur in den Kämpfen teils mäßig Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Schöne Touchscreen-Navigation an nahezu allen Fronten. Die herrlich fehlplatzierten Bonus-Feinde wissen auch dieses Mal zu überzeugen.
Grafik

Prächtige Umgebungen, die von viel zu ähnlich aussehenden Drachen bevölkert sind.
Sound

Über weite Strecken Stille, nur im Kampf kommen Pseudo-Sprachausgabe und Musik zum Einsatz.
Spielspaß

Mehr Action, mehr Level! Allerdings auch mehr Eintönigkeit.








Details
Spielname:
Kampf der Giganten: Drachen

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Ubisoft

Genre:
Action Adventure

Release:
01.10.2009 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop