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Need for Speed Underground 2


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Need for Speed Underground 2 - Review vom 03.06.2005

Am 27. Mai erscheint nach Asphalt: Urban GT der zweite Racer für Nintendos Doppelbildschirm in Deutschland. Sind die Versionen der anderen aktuellen Systeme bereits vor einiger Zeit erschienen, so trifft mit etwas Verspätung auch die DS-Version von Need for Speed Underground 2 bei uns ein. Ob sich das lange Entwickeln gelohnt hat, zeigt euch dieser Test.

Im Januar 2005 tauchten erstmals einige Bilder zu NfSU 2 im Netz auf. Jetzt, 4 Monate später, ist das Spiel da, und wir legen gleich los!
Zu Beginn sind die Auswahlmöglichkeiten an Fahrzeugen sehr gering. Lediglich ein Volkswagen Golf GTI und ein Nissan 240SX stehen bereit. Wer aber die NfSU-Reihe kennt, der weiß, dass das eigene Auto am Ende selten im Kaufzustand ist. Soll heißen: Hier wird getuned, was das Zeug hält. Der aufmerksame Zocker merkt jedoch, dass der Golf in Sachen Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung die Nase vorn hat und wählt diesen. Und da ist er auch schon – im Topscreen könnt ihr euren Schlitten dank rotierender Kameraansicht in allen Formen genießen, auf dem Touchscreen steuert man sich entweder per Stylus oder dem Steuerkreuz und den restlichen Tasten durchs Menü. Zu Beginn sieht eure Karre allerdings eher schlicht aus, weshalb wir uns auch gleich auf die Piste begeben. Spieler, die erst einmal ein wenig Gefühl fürs eigene (erste?) Auto bekommen wollen, wählen „Jetzt Fahren“, die hartgesottenen begeben sich direkt in den Underground.

„Im Underground“ gibt es vier Auswahlmöglichkeiten. Den Rundkurs kann man wohl den Standardmodus nennen. Hier fahrt ihr gegen drei andere um den Sieg. Der zweite Modus heißt Etappenkönig („Own The Zone“). In diesem Modus muss der Fahrer verschiedene Zonen von Strecken (meist hat eine Strecke 3-5 Zonen) einnehmen, indem er eine Zone schneller durchfährt, als die anderen bis zu zwei Gegner. Drag stellt den wohl eigenartigsten Mode dar. Sobald der Zeiger auf der linken Seite im roten Bereich angekommen ist, müsst ihr in den nächsten Gang schalten. Solltet ihr dies nicht tun, überhitzt der Motor und ihr habt verloren. Das eigenartige daran ist die Steuerung. Es ist beinahe unmöglich, hier zu lenken, weshalb die Strecken auch alle geradlinig verlaufen und nur einige Hindernisse bieten. Rammt ihr ein Hindernis oder einen anderen Mitstreiter zu fest, so habt ihr verloren und müsst von neuem starten. Hinter dem Begriff Bonus Event stecken die Minispiele, die per Touchscreen gesteuert werden. Besitzer der GBA-Version werden allerdings schon einige davon kennen. Den Abschluss bildet die Garage. Hier könnt ihr euer Mobil, sei es mit Heckspoiler, Neonröhren oder mit der gewünschten Farbe ausstatten, sowie das gesamte Auto aufmotzen (tunen). Zu Beginn sind allerdings nicht alle Teile freigeschalten. Durch das Gewinnen von Rennen im Underground erscheinen nach und nach immer mehr Felgen, Vinyls und weitere Dinge. Die Tuning-Objekte, die die Leistung verbessern (neuer Motor / Auspuff, Nitros, …) kosten meist pro Stufe vier Tuningpunkte. Das Aufstylen des Looks ist allerdings völlig kostenlos.

Vor jedem Rennen wird noch mal eine kleine Event-Info angezeigt. Hier kann sich der Spieler die Anzahl der Gegner / Runden, den Streckennamen oder die Richtung der Strecke ansehen (Vor- / Rückwärts). Im Rennen wird auf dem Topscreen das eigentliche Geschehen dargestellt: das Rennen. In der linken oberen Ecke könnt ihr eure Position sehen, in der rechten unteren wie schnell ihr gerade fahrt. Der Touchscreen wird – oh Wunder – zur Darstellung der Karte benötigt. Im Gegensatz zu Asphalt hat hier jeder der Fahrer eine Farbe, die unter anderem auch rechts neben der Karte bei seinem Namen angezeigt wird. Über den Namen findet man die Anzahl der gefahrenen Runden, sowie die aktuelle Zeit.

Steuerung:
Handling heißt das Zauberwort. Wer seine Tuningpunkte nicht so einsetzt, dass sich die eigene Karre leichter lenken lässt, der hat im Underground nichts verloren. Asphalt-Fans werden am Anfang stutzen, wie sich die Steuerung von Need for Speed Underground 2 zu Asphalt: Urban GT unterscheidet. Das Lenken wirkt hier viel realer und vor allem schwieriger.
Gas gegeben wird mit A und mit B wird gebremst. L und R dienen entweder, je nach Steuerungsweise – Manuell oder Automatik, zum Schalten. Bei der Automatik sind sie eigentlich eher unnütz und werden nur gelegentlich als Handbremse benötigt. Ganz anders sieht es da mit dem Touchscreen aus. Neben der üblichen Menu-Steuerung kann man während den Rennen auch mit Hilfe des Touchpens seine Nitros einsetzen. Wer nun ein bisschen weiter denkt, der wird sich fragen: Wie soll man denn bitte den Touchscreen betätigen, wenn man mit der linken Hand am Steuerkreuz lenkt, und mit der rechten Gas gibt? Ganz richtig, EA – wie soll das gehen? Zum Glück wurde aber auch eine andere Möglichkeit eingebaut: die Taste X.

Grafik:
Grafisch gesehen bekommt der Racing-Fan in Need for Speed Underground 2 doch schon einiges geboten; die Fahrzeuge sind detailreich, der Hintergrund allerdings eher verpixelt. EA fährt mit stolzen 60 Frames / Sekunde auf. Erstaunlich – und das auf dem DS! Bereits in einem Interview meinte EA, dass die Darstellung von Unfällen in der DS-Version vergleichbar mit der von Wohnzimmer-Konsolen sei. Und das ist sie allemal, wenn auch nicht identisch. Bei (festem) Rammen eines entgegen kommenden Lasters überschlägt es den Wagen meist und der Spieler darf hochauflösende Grafik bewundern. Nach der Metroid-Demo ist dies definitiv die beste Grafik in einem DS-Game!

Sound:
Was wäre ein Need for Speed Underground ohne den Soundmix aus Techno und Underground-HipHop? Auf jeden Fall besser… Aber über Geschmäcke lässt sich ja bekanntlich streiten. Die Musik in den Rennen wird allerdings meist durch das Motorgeräusch und das (etwas nervige) Klicken beim Schalten übertönt. Wer diese Art von Musik nicht mag, oder wen das Motor- und Schaltgeräusch stört, der sollte sich seinen Discman (CD-, MP3-Player, iPod, …) schnappen, und nebenbei die Lieblingsmukke hören – klappt perfekt!

Features:
An Features und Besonderheiten hat NfSU2 einiges zu bieten. Bereits die US-Version beinhaltet fünf (!) Sprachen, darunter auch Deutsch. So wird es höchst wahrscheinlich möglich sein, die US- mit der EU-Version zu verbinden. Auch die eigene Gestaltung eines Hauben- oder Seitendecals ist ein nettes kleines Feature, denn fast jede noch so komische Zeichnung sieht – mit der richtigen Lackierung – schön aus. Auch das Aufmotzen der Flitzer macht sehr viel Laune, und man kriegt nie genug von den Tuning-Punkten. A propos Flitzer: EA hat eine Menge verschiedener Wagen eingebaut, und wem die Farbe oder der Style nicht gefällt, der kann sich sein eigenes Traumauto in der Garage bauen.
Die Minispiele, die auch für den gesamten Spielverlauf von Bedeutung sind, sind nicht wirklich nennenswert. Meistens ist die Highscore-Grenze so hoch, das man das Game nicht mal nach 20 Versuchen geschafft hat, und seinen DS – vor lauter Frust – an die nächste Wand pfeffern könnte.

Fazit:
Need for Speed Underground 2 ist ein richtig nettes Spiel – für Ultra-Profis. Der bereits nach zwei Stunden ansteigende Schwierigkeitsgrad wird so manchem Gelegenheits-, sowie Dauerzocker, den letzten Nerv kosten. Dieses dicke Minus kann nicht einmal mehr die sehr detailreiche Grafik gut machen. Der Sound ist mittelmäßig und das Schaltgeräusch nervt auf Dauer. Leider, leider hat man auf ein Schadensmodell verzichtet – dabei wirkt doch schon die Steuerung sehr real. Dass man das eigene Auto tunen kann, ist allerdings sehr gut. Lediglich das Dasein eines Multiplayers und der fünf Sprachen reisen die Wertung noch ein bisschen nach oben. NfS-Fans und die, die sich dem Schwierigkeitsgrad des Spiels bewusst sind, sollten jedoch einen kleinen Blick nach (unbedingtem!) Anzocken des Games wagen. Alle anderen greifen zu Asphalt: Urban GT, denn dieses Rennen hat der Launchtitel definitiv gewonnen.

Nicolas Reinhart [HickLick] für PlanetDS.de

Danke an EA für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars

WERTUNG:
74%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 2 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Leider etwas verwirrend, aber doch sehr real. Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Nitro-Einsatz während den Rennen, Menüsteuerung und Gestaltung der eigenen Decals via Touchscreen.
Grafik

Detailreich und wirklich schön.
Sound

Gute Qualität
Spielspaß

Sehr hoher Schwierigkeitsgrad lässt das Spiel nach einigen Stunden langweilig werden.








Details
Spielname:
Need for Speed Underground 2

Publisher:
Electronic Arts

Developer:
Electronic Arts

Genre:
Racing

Release:
05.20.2405

Multiplayer:
ja - Multipak-Link (4 Spieler)

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

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