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Final Fantasy: The 4 Heroes of Light


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Final Fantasy: The 4 Heroes of Light - Hands-On Bericht vom 13.09.2010

Nach anfänglicher Träge hat sich die Final Fantasy-Familie doch recht breit gemacht im Nintendo DS-Pool: Da putzten sich die 3D-Remakes von Teil III und IV zu echten Hinguckern heraus, während „Revenant Wings“ und „Chocobo Tales“ andere Genres streiften und unzählige RPG-Anhänger glücklich machten. Immer im Hintergrund: die beliebten Final Fantasy-Melodien, welche so manchen Zufallskampf erträglicher machten. Selbiges trifft auf „Final Fantasy - The 4 Heroes of Light“ zu, das wir noch vor endgültigem EU-Release am 8. Oktober beleuchten durften. Ist der wohl letzte DS-Ableger der Rollenspiel-Reihe mehr als nur ein Nachwort, das bewährte Genre-Techniken auflistet?

Vier gewinnt
Happy Birthday! Unser Bericht beginnt am Anfang der Vollversion, als wir relativ kontextlos im Dörflein Horne erwachen und feststellen, dass wir Geburtstag haben und dem König Respekt zollen sollen. Sein simpler Auftrag: Finde und rette die entführte Adelstochter! Logisch, dass wir das schnucklige Blaublut nicht warten lassen und mit des Königs Schwerte losziehen. Auf dem Weg gesellen sich bis zu drei Mitstreiter hinzu, die dem Spielnamen demzufolge gerecht werden.

In der Steppe vor den Stadttoren gilt es nun, Bestien niederzukämpfen und deren Items und Edelsteine abzugrasen, um sie beim örtlichen Händler zu verschachern - nur so könnt ihr euch anfangs ein würdiges Päckchen an Heiltränken und besserer Ausrüstung erkaufen, um in freier Wildbahn dauerhaft zu bestehen. Auch die Fackel ist essentiell für das Abenteuer, immerhin ist es in den meisten Dungeons stockduster… Selbst wenn man die schmutzigen Gänge auch im erleuchteten Zustand nicht unbedingt sehen muss: Im Gegensatz zu den idyllischen Wohnungen trifft man hier auf abstoßende optische Eintönigkeit. Herumstehende NPCs halten sich zudem wortkarg und bereichern uns stattdessen umgehend mit Hinweisen zum Gameplay oder wo es hingeht - nicht verkehrt angesichts der recht unübersichtlichen Karte.

Arbeitslosigkeit im FF-Universium - Jobsystem abgeschafft! ...Oder?
Zentral ohne Ende ist natürlich das Kampfsystem - denn sobald ihr die geschützten Siedlungen verlasst, fallen in stechuhr-genauen Abständen irgendwelche Monster über euch her. Die Zufallskämpfe laufen rundenbasiert ab, wobei man zwischen normaler Attacke, Verteidigungshaltung und bereits angeeigneten Zaubersprüchen wählen darf. Als relevant hierbei erweisen sich die sogenannten AP (Ability Points), die für nahezu jede Aktion im Kampf (sogar die Flucht) eingelöst werden: Ein magischer Feuerball beispielsweise verbraucht zwei Pünktchen, der reguläre Schwerthieb einen. Zu Rundenbeginn bekommt jede Figur automatisch einen Punkt spendiert - oft bitter nötig! Maximal verfügt jeder Kämpfer über fünf AP, was sich stark strategiefördernd auf eure Entscheidungen auswirkt.

Statt klassischen Jobs treten nun „Crowns“, also Kopfbedeckungen verschiedenster Art, an die Stelle des Charakter-Ausbaus - so reduziert ihr z.B. AP-Kosten oder spezialisiert euer Element. Jeder Hut formt die Fertigkeiten einer Figur. In einer ausgewogenen Gruppe kombiniert man also die Crowns seiner Mitglieder.

Eine aufmunternde Kampf-Nuance erfährt man durch das Verhalten seiner Recken, wenn beispielsweise andere Party-Mitglieder verwundet oder getötet werden - dann erhöht sich die Kampfeslust der Kameraden kurzfristig. Auch dass zwei Freunde gemeinsam zum Schlag ausholen sorgt für erfreuliche Variationen in den Battles . So konnten wir schon spüren: Die vielen Zufallskämpfe machen durchaus Spaß!

Sinnvoll ist es auch in dieser Final Fantasy-Fortsetzung, sich den teils nervigen und oftmals gleichen Gegnern zu stellen - denn Siege bringen neben Objekten Erfahrung, mit der ihr auf der Levelleiter emporklettert und regelmäßig eure Lebensanzeige, mentale Stärke oder pure Faustkraft steigern könnt. Wer nicht brav trainiert, schaut gegen die fetten Endbosse, welche teils hochgradig resistent gegen gewisse Elemente sind und allen Gruppenmitgliedern gleichzeitig schaden können, erstmal in die Röhre - und auf den „Game Over”-Schriftzug. Denn obwohl es Wiederbelebungs-Items gibt, kämpft es sich beispielsweise mit zwei gefallenen Kollegen sehr schwierig. Waffen oder Rüstungen sind übrigens nicht levelgebunden, ihr könnt sie beliebigen Charakteren zustecken; für Zaubersprüche gilt das gleiche.

Prognose:
Wird „Final Fantasy - The 4 Heroes of Light“ tatsächlich das letzte hierzulande erscheinende FF-Spektakel, ist definitiv von einem gesetzten Schlusskapitel für den DS zu sprechen. Bis auf die coolen Kopfbedeckungen, die ihren Trägern besondere Fähigkeiten verleihen, gab’s Handlungsideen, Figurenkonstellationen und Monstervarianten nämlich schon zur Genüge in anderen Serienvertretern. Die Previewversion bestätigt demnach unsere Vermutung, dass sich Genre-Experten keineswegs neue Gameplay-Kniffe anlernen müssen, dafür aber mit einem farbtechnisch sanfteren Design und feinen Neuheiten erfrischt werden - außerdem bieten die Kämpfe eine angenehme taktische Tiefe. Etwas halbherzig modelliert hingegen scheint das Charakter-Design und die allgemein recht blasse Welt zu sein, in der Zufallskämpfe das einzige Gesetz sind… Wir sind aber gespannt, wie sich das Abenteuer insgesamt entwickelt!

Ist scharf auf Kopfbedeckungen wie Melone und Zylinder: Jakob Nützler [Miroque] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Square Enix für die freundliche Bereitstellung der Vorabversion.








Details
Spielname:
Final Fantasy: The 4 Heroes of Light

Publisher:
Square Enix

Developer:
Matrix

Genre:
Rollenspiel

Release:
08.10.2010 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (8)

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