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Jewel Match


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Jewel Match - Review vom 19.06.2009

Vor euch aufgebaut ist ein Feld bestehend aus zahlreichen Zellen. In besagten Zellen sind verschiedenfarbige Steine zu sehen. Diese Steine lösen sich auf, sobald drei oder mehr der gleichen Farbe aufgereiht werden, woraufhin gleich neue nachfallen. Kommt euch bekannt vor? Das gute alte „Match-Three“-Spielprinzip der Steinchenschieberei, dessen bekanntester Vertreter wohl Pop Caps „Bejeweled“ sein dürfte. Auch für den DS gibt es schon die ein oder andere Karte mit Varianten dieser Mechanik. Und mit „Jewel Match“ ist die Liste um eine Zeile reicher. Da bleibt doch nur eine Frage: Hat der Neuling mit dem glanzvollen Titel eine Daseinsberechtigung? Finden wir es heraus!

Der Steinreihen-Tanz - Spaß für jung und alt!
Wo „Puzzle Quest“ versucht, ein ganzes Rollenspiel mit in das altbackene Spielprinzip zu quetschen, da gibt sich „Jewel Match“ erstaunlich puristisch. Lediglich drei Spielmodi bietet der Titel, die alle derselben grundlegenden Spielmechanik folgen: Verschiedene bunte Steinchen liegen auf einem Raster (welches -je nach aktuellem Level- unterschiedlich aufgebaut ist) vor euch ausgebreitet. Manche davon sind entweder gold- oder silberfarben hinterlegt. Genau an diesen Stellen habt ihr nun Dreier-, Vierer- und Fünferreihen zu bilden. So weit, so simpel. Mit erfolgreichen Auflösungsketten erspielt ihr euch zusätzlich mit der Zeit noch einen Joker in Hammer-Form, mit dessen Hilfe ihr einen beliebigen Stein zerschlagen könnt. Ebenso fungieren manche Juwelen als Blocker, die den Steinfluss behindern. In diesem Fall müsst ihr diese erst aus dem Weg räumen, bevor ihr mit den herabfließenden Blöcken die darunterliegenden Silber- bzw. Goldplatten löschen könnt.

Und das ist, ehrlich gesagt, auch schon so ziemlich das gesamte Spiel, welches sich über 150 Level erstreckt. Diese könnt ihr entweder im normalen Spielmodus unter Zeitdruck oder auf „Einfach“ in aller Ruhe abschließen. Abgeschlossene Stufen stehen darüber hinaus auch für ein paar zünftige Zweispieler-Partien zur Verfügung, für die weder eine zweite DS-Karte noch ein zweites DS-Gerät nötig sind. Hier wird nach dem Prinzip „der schnellere Spieler gewinnt“ gefochten. Tja, und damit hat sich's auch mit der Modus-Vielfalt. Denn wirklich mehr bietet „Jewel Match“ wirklich nicht. Puristisches Steinchengeschiebe eben.

Steuerung:
Ein derartig komplexes Spiel schreit natürlich geradezu nach einer ebenso überkomplizierten Steuerung! Spaß beiseite, natürlich ist alles so simpel wie möglich gehalten. Per Touchpen bewegt ihr die Juwelen über den Bildschirm, mit einem Druck auf eine der Schultertasten aktiviert ihr euren Hammer. Präzises, gut funktionierendes Kontrollschema.

Grafik:
Zugegeben, wer bei dieser Art von Spiel die allerfeinste Grafik mit bombastischen Effekten und fantastischen Zwischensequenzen erwartet, der sollte sich vielleicht noch einmal anschauen, was er da eigentlich in den Händen hält. Die Optik lässt sich jedenfalls eigentlich nur als zweckmäßig beschreiben. Die Juwelen mögen zwar animiert sein und die Hintergründe sehen schon durchaus ordentlich aus, wirklich beeindruckend wirkt das Ganze jedoch nicht. Muss es auch nicht, wo doch das Spielprinzip der Star dieses Genres ist.

Sound:
Selbiges gilt für den Sound: Erschreckend zurückhaltend und leise präsentiert er sich, angereichert durch das stille Klirren von Kristallen. Die musikalische Untermalung hilft einem wenigstens bei der Entspannung, da sie sehr ruhig wirkt. Immerhin etwas. Die meisten werden aber wahrscheinlich dennoch bei heruntergedrehter Lautstärke spielen.

Fazit:
„Jewel Match“ bietet das klassische „Match Three“-Prinzip, bekannt durch „Bejeweled“ und „Puzzle Quest“ - und das war es dann eigentlich auch schon. Völlig unbeeindruckt von manchen Features der Konkurrenz präsentiert sich das Produkt so puristisch wie irgend möglich und legt dem geneigten Puzzle-Fan insgesamt 150 derartige Knobeleien vor die Füße. Viele werden sich auch angesichts der mageren Auswahl an Spielmodi mehr wünschen und bei gelungeneren Alternativen wie „Puzzle Quest“ bleiben. Doch diejenigen, die ein simples, unbekümmertes und ohne großartigen Feature-Schnick-Schnack überladenes Spiel dieser Gattung suchen, die könnten einen Blick auf „Jewel Match“ riskieren - sofern nicht bereits ein anderer Vertreter des Genres im Regal stehen sollte. Dafür nämlich bietet der Titel von Purple Hills doch zu wenig Neues.

Gehört zu denjenigen, die sich mehr wünschen: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Purple Hills für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
61%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Einfache und flüssige Steuerung über den Touchscreen. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Purismus gegen Innovation - es sind keine bahnbrechenden Neuerungen mit an Bord.
Grafik

Zweckmäßige Grafik ohne großes Effekt-Brimborium.
Sound

Sehr (be)ruhige(nde) Soundkulisse mit minimalistischen Soundeffekten.
Spielspaß

150 Level langes Vergnügen - leider ohne großartige Besonderheiten.








Details
Spielname:
Jewel Match

Publisher:
Purple Hills

Developer:
Joindots

Genre:
Denkspiel

Release:
05.05.2009 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

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