Go! Go! Cosmo Cops!
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Go! Go! Cosmo Cops! -
Review vom 31.01.2010
Die japanische Firma Namco ist bekannt für Spiele wie Tekken, Soul Calibur oder Ridge Racer. Heute geht es aber um den DS-Titel Go! Go! Cosmo Cops. Wer jetzt in der Hoffnung auf einen Bezug zum futuristischen Polizist Robocop eine Augenbraue hochgezogen hat, dem sei leider gesagt, dass er hier diese Relation nicht findet – wobei man sagen kann, dass eine kleine Verbindung des Polizisten erkennbar ist. Apropos Verbindung: Dieses Schlagwort spielt bei diesem Game eine wichtige Rolle und gehört mehr oder weniger zu der Art der Fortbewegung. Nur so am Rande: Der Space Ranger Buzz Lightyear besitzt ebenfalls keine Nebenrolle. Na, immer noch keine Idee, was es hier mit auf sich hat? Kein Problem, genug um den heißen Brei geredet und Go! Go! Äh... ab zum Testbericht... und viel weiter!
So, jetzt wird die Welt gerettet
Go! Go! Cosmo Cops! spielt in einer Anime-Welt und dreht sich um die beiden Freunde Leo und Jenny, die völlig ahnungslos in Ruhe Fernseher schauen. Währenddessen kämpft MarQ, Eliteoffizier der Sternenpolizei, gegen fiese Aliens und wird dabei abgeschossen. Mit seinem getroffenen Raumschiff landet er auf der Erde, wird dort von den Freunden gefunden und verarztet. Als MarQ aufwacht und die Truppe ein paar Worte mit ihm gewechselt hat, eilt die Nachricht des TV-Nachrichtensprechers heran, dass Monster Ärger im Universum veranstalten. Sie bauen aus dem Material der Erde seltsame Türme und haben nichts gutes im Sinne. Jenny und Leo bekommen von MarQ die Aufgabe, als Sternenpolizisten die Monster aufzuhalten, die Welt zu retten und wieder für Frieden zu sorgen.
Bevor aber überhaupt an solche Heldentaten gedacht werden kann, ist die nötige Ausrüstung fällig. Beim Anlegen der sogenannten „Acro-Bänder“ - der Geheimwaffe der Sternenpolizei – wird ein Superanzug konfiguriert, der dem Träger übermenschliche Kräfte verleiht. Nun kann man zwischen den beiden Freunden wählen. Die Wahl sollte nicht so schwer sein, da sich die Hauptcharaktere nur optisch unterscheiden und sie zwar in verschiedenen Welten anfangen, die aber trotzdem alle bewältigen muss. Das bedeutet, dass man einzeln mit Jenny und Leo jeweils 3 Level zu meistern hat, bis man die Burg Supernova, wo sich der Endgegner befindet, erreicht.
Eine Kuchenwelt? Mhh... Kuchen...
Es kommt oft vor, dass vor dem Spielbeginn ein kleines Tutorial eingeschoben wird. In der ersten Welt erlernt man den Umgang mit seinen Laserseilen. Durch Tippen auf den Touchscreen kann man sich von Felsen zu Felsen schwingen. Es gibt auch die Möglichkeit, sich mit den beiden Seilen jeweils an einem Felsen festzubinden. Dann muss der Charakter nur noch mit dem Stylus runter gezogen und losgelassen werden – funktioniert wie eine normale Schleuder. Dieser Teil des Spieles erinnert etwas an Donkey Kong: King of Swing, wo man ebenfalls von Fels zu Fels klettern musste. Jede Ebene in Go! Go! Cosmo Cops! enthält wertvolle Schätze, die man einsammeln kann, um zum Beispiel Extra-Ebenen zu öffnen. Ebenfalls sind Power Ups zu finden, mit denen man die Gegner per Energiekugeln weg pusten kann. Man darf sich aber nicht zu viel Zeit lassen, da jeder Level mit einem Zeitlimit versehen ist, das natürlich einzuhalten ist. Besonders ist auch, dass es einstellbar ist, ob man Horizontal oder Vertikal spielen will – anders gesagt: Ob man den DS normal oder wie ein Buch halten will. Durch das einfache Drücken der Select-Taste wird im Spiel die Ansicht geändert.
Ihr klettert, hüpft oder gleitet durch Wasser-, Dschungel- oder Kuchenwelten. Es gibt nämlich auch noch zwei andere Fortbewegungsmittel, die in manchen Ebenen nötig sind. Da wäre einmal der Hopper, mit dem man durch die Gegen hüpfen kann oder das Gleitboard, mit dem es möglich ist zu fliegen. In jeder Welt gibt es einen Endboss, der so gesagt oft die Kirsche auf der Torte darstellt. Sind erstmal alle Welten durchforstet und alle Endbosse besiegt, kommt die Burg Supernova, wo sich der Anführer der Monster befindet. Diese Burg ist auch das letzte Kapitel des Spieles.
Steuerung:
Genauso weich wie die Kuchenwelt im Spiel ist, so geschmeidig und fein ist auch die Steuerung. Es kommt zwar auch mal vor, dass die Spielfigur sich nicht so bewegen will, wie man sie zu steuern versucht, aber das ist auch eher selten der Fall. Go! Go! Cosmo Cops! größtes Spielelement ist das Klettern, was auch am meisten Spaß macht. Schleicht sich doch das Gefühl von Eintönigkeit an, verfliegt es auch ebenso schnell, da mit dem Fliegen und dem Hopsen des Hopper Abwechslung und Frische in das Spiel gebracht wird.
Grafik:
Geboten wird eine hübsche und bunte Mischung aus 2D- und 3D-Grafik. Vorallem die Darstellung der Endgegner ist sehr gut gemacht, da sie meistens mächtig aussehen. Der einzige, kleine Minuspunkt sind die Sprites der Spielcharaktere, da sie im Vergleich zu allem Anderen eher mickrig aussehen.
Sound:
Zur Hintergrundmusik gibt es nicht viel zu sagen. Sie ist eher durchschnittlich bis passend und nervt auch vor allem nicht. Das Einzige, was einen stören könnte, wären die Stimmen der Figuren. Es ist durchaus vorstellbar, dass das Tausendste in einer hohen Stimme gesprochene „HA!“ oder „EY!“ für manch einen zum Störfaktor ausarten könnte.
Features:
Ein Mehrspielermodus ist in Go! Go! Cosmo Cops! vorhanden. In einer ausgewählten Kampfebene können bis zu 4 Spieler Seite an Seite um die Wette klettern und wer es als Erster ins Ziel schafft, ist der Sieger.
Fazit:
„Go! Go! Cosmo Cops!“ kann durchaus dank der typischen Animepräsentation die Ambition zum Reinschnuppern senken. Hat man jedoch einen Blick erhascht, so findet sich ein tolles Spiel wieder. Es besitzt natürlich weder spielerische noch storymäßige Tiefe und leider hat man es schneller durch als man will. Dafür überzeugt die Steuerung und das Spielprinzip, welches einen kleinen Suchtfaktor besitzt. Zu diesem Faktor gehört ganz klar das Klettern oder Schwingen durch die Ebenen. Ebenfalls sind die sehr gut präsentierten Bosskämpfe eine gelungen Abwechslung – die jedoch eher einfach ausgefallen sind. Im ganzen kann man sagen, dass sich der Kauf von „Go! Go! Cosmo Cops!“ lohnt, da man in Betracht des Gameplays und der Präsentation ein frisches und abwechslungsreiches Spiel für seinen Handheld spendiert bekommt.
Scheitert immer noch an der realen Kletterwand: Viktor A. [Belketre] für PlanetDS.de
Vielen Dank an Bandai Namco Games für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
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Details
Spielname:
Go! Go! Cosmo Cops!
Publisher:
Bandai Namco
Developer:
Noise
Genre:
Geschicklichkeit
Release:
27.08.2009 (erschienen)
Multiplayer:
1-4 Spieler
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:
 ScreenViewer öffnen (4)
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