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Asphalt 4: Elite Racing


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Asphalt 4: Elite Racing - Review vom 13.03.2010

Motoren starten, es geht wieder in eine weitere Runde von Gamelofts Kultrennspiel Asphalt! Neben der iPhone-Variante von „Asphalt 4: Elite Racing“ können sich diesmal auch DSi-Veteranen über einen Ableger freuen. Für gerade mal 0,79 Euro hat die iPhone- und iPod touch-Variante zwar preistechnisch gesehen schon mal gegenüber der DSiWare-Variante die Nase vorn, doch wir schauen uns an, wie der Download-Titel sich spielerisch schlägt. Immerhin ist dieser nämlich für ganze 800 Nintendo Points ( = 8 Euro) als Premium-Titel im DSi Shop erhältlich. Ob das Spielgefühl überhaupt derart überzeugen kann, dass selbst dieses Geld intelligent angelegt ist, möchten wir im Folgenden klären.

Vom iPhone auf den DSi gedriftet
„Asphalt 4: Elite Racing“ entpuppt sich als ein sehr komplexes und umfangreiches Racing-Game. Auf acht verschiedenen Strecken gibt es je vier Challenges, die nach und nach freigeschaltet werden. Egal ob in Los Angeles, Paris oder New York - es gilt stets verschiedene Aufgaben zu meistern. Zum einen gibt es das klassische Rennen, sprich: „Fahre als erster über die Ziellinie.“ Und zum anderen warten noch kleinere Variationen wie Take-Down- oder Last-Man-Standing-Rennen darauf, gespielt zu werden. Diese erinnern ein wenig an die Burnout-Serie, obgleich die Physik-Engine von „Asphalt 4“ noch lange nicht so ausgereift ist und die Autos oftmals wie Papphütchen durch die Gegend fliegen. Mit jedem Sieg den ihr davontragt, winkt auch ein wenig Cash und mit der Kohle können die Wagen aufgemotzt werden - oder man kauft sich einfach eine neue Karosserie. Ganze 28 Fahrzeuge stehen zur Verfügung, darunter auch eine kleine Anzahl an Motorrädern.

Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen für die Leute, die bereits etwas Erfahrung sammeln konnten. Neueinsteiger haben in der Anfangsphase hingegen zu kämpfen. Je nachdem, wie weit ihr im Spiel vorangeschritten seid, schaltet ihr zudem unterschiedliche Locations frei. Wann ihr welchen Ort freigespielt habt, entscheidet dabei euer Rang. Pro gewonnenem Rennen schnippt dieser ein wenig nach oben. Dasselbe gilt auch für die freischaltbaren Gefährte.

Was wird geboten? - Fahrzeuge wie der Nissan GT-R, der BMW M3, ein Mini Cooper oder auch Schlachtschiffe wie der Bugattu Veyron oder ein Ferrari. Diese könnt ihr sogar nach alter „Need for Speed: Underground“-Manier tunen. Lackfarbe, Felgen, Reifen und Motorupgrades sind jedoch wie so vieles im Spiel auch erstmal freizuschalten. Als besonderes Feature findet man in der DSiWare-Variante noch die Foto-Funktion. So kann man sein Profil mit dem eigenen Gesicht schmücken oder auch Fotos von allgemeinen Gegenständen in die Umgebung der Strecken platzieren. Das wirkt jedoch eher wie ein von Nintendo aufgedrücktes Gimmick, als eine echte Innovation, aber stören tut es nicht.

In Sachen Spieldauer bekommt man einiges geboten und wird zwei bis drei ausgedehnte Nachmittage mit dem Spiel verbringen können, bis man es durchgefahren hat und auch danach lädt „Asphalt 4“ immer wieder zu einer Spritztour ein.

Steuerung:
Man hat bei der Bedienung mehrere Möglichkeiten: Zum einen könnt ihr mittels Tippen auf dem Touchscreen nach links und rechts lenken, zum anderen könnt ihr auch das klassische Steuerkreuz nutzen. Klassiker dürfen sogar mithilfe eines Lenkrads auf dem Bildschirm fahren. Gas geben, Bremsen und Boosten ist wie üblich über die Tasten belegt. Da heißt es, den Bleifuß richtig durchzutreten!

Grafik:
Alles in allem gesehen ist das, was euch hier präsentiert wird, sehr gut: Zumindest was die Optik anbelangt. Viele Details, schöne Kontraste und kräftige Farben. Das Problem ist jedoch -fernab von dem, was einem optisch geboten wird-, dass das Spiel manchmal dazu neigt, grobe Clippingfehler zu präsentieren. Dennoch: Wenn man in Betracht zieht, dass DSiWare-Spiele einem Größenlimit unterliegen, ist das Gebotene in der oberen Liga anzusiedeln.

Sound:
Eine Medaille hätte „Asphalt 4: Elite Racing“ in Sachen Musik und Effektgeräusche nicht bekommen. Vor allem zuletzt genanntes ist doch ziemlich schlecht umgesetzt worden und das Heulen des Motors klingt nicht wirklich nach dem, was es sein soll - auffällig vor allem bei Motorrädern. Hier hat man eindeutig aufgrund des Volumenlimits der DSiWare-Titel Platz sparen wollen.

Features:
Acht Locations, 28 Fahrzeuge, Foto-Optionen, Mehrspielermodus und eine gelungene 3D-Engine. Für eine DSiWare-Umsetzung echt beachtlich. Schade ist nur, dass der Mehrspielermodus nur genossen werden kann, wenn man einen Freund mit Nintendo DSi sowie einem eigenen „Asphalt 4“ hat. Eine Mehrspieler-Demoversion kann nicht via Download bereitgestellt werden. Schade.

Fazit:
„Asphalt 4: Elite Racing“ ist der Beweis dafür, dass man auch gute Spiele auf kleinem Raum programmieren kann. Es setzt die Asphalt-Reihe konsequent fort und wenn man bedenkt, dass man für 8 Euro derart viel Inhalt geboten bekommt, lässt es sogar den Spiele-Pyramiden-Vorgänger für 20 Scheinchen alt aussehen. Zwar hat auch „Asphalt 4“ hier und da seine Tücken, dennoch ist es derzeit ein Referenz-Titel im Racing-Sektor.

Lässt seine Gegner Staub schlucken: Kevin Jensen [Iceman] für PlanetDS.de

WERTUNG:
keine
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel:

800
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Priorität A: Steuerkreuz. Optional auch via Touchscreen. DSiWare-Einschätzung
++++-  (4 von 5 Münzen)
Gelungenes Racing-Spiel zum Download.
Grafik

Kaum ein Unterschied zu einem Vollpreisspiel, super!
Sound

Mäßig, denn hier hat man Speicherplatz eingespart.
Spielspaß

Der vorbildliche Umfang lässt über Kleinigkeiten hinwegblicken und unterhält sehr gut.








Details
Spielname:
Asphalt 4: Elite Racing

Publisher:
Gameloft

Developer:
Gameloft

Genre:
Racing

Release:
12.06.2009 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre

Preis:
800 Points
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)