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Professor Layton und die Schatulle der Pandora


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Professor Layton und die Schatulle der Pandora - Review vom 20.11.2009

Gut kombiniert, Professor. Dr. Kawashima kann Pause machen, denn hier kommt die Frischzellenkur für alle verspielten Leute. Nintendo schickt das wohl berühmteste Schnüffler Duo nach Sherlock Holmes und Watson in das nächste Abenteuer. Mit Professor Layton und die Schatulle der Pandora heißt es erneut Knobeln bis zum Umfallen. Wir haben uns an die Rätsel gewagt und verraten euch, ob Luke und Layton auch im aktuellen Ratespaß die grauen Zellen zum Rauchen bringen.

Ein ewig Rätsel ist das Leben und ein Geheimnis bleibt der Tod.
Ein Freund. Eine geheimnisvoller Mord. Und nur eine Spur. Dies ist ein klarer Fall für Professor Layton und seinen Schüler Luke. Das Schnüffler-Duo hat schon vor rund einem Jahr bewiesen, dass man Spiel, Spaß und Spannung geschickt in eine Mischung des logischen Denkens und Lernens verpacken kann. Die Geschichte wird weitererzählt: : Nach den wirren Ereignissen rund um das Dorf St. Mystere bekommen es unsere Helden nun mit einem Mordfall zu tun. Ein seltsames Zugticket ist der letzte Anhaltspunkt, den Dr. Schrader, der Mentor des Professors, vor seinem Tod hinterlassen hat. Es ist eine Fahrkarte für den Luxuszug und Edelfuhrwagon des Molentary Express, doch das Fahrtziel ist unbekannt. Eine Reise in das Ungewisse beginnt und natürlich heißt es wieder Rätselraten bis zum Umfallen. Kann das dynamische Duo das Geheimnis um die mysteriöse Schatulle der Pandora lüften? Tötet die Schatulle wirklich jeden, der einen Blick hineinwirft? Fragen über Fragen und nur gewiefte Ratefüchse werden Antworten hierauf bekommen, denn wir wollen euch natürlich nicht zu viel verraten.

Ein neues Mystery-Abenteuer beginnt und das Hauptaugenmerk des Titels liegt natürlich wieder voll auf den Rätseln. Sprachrätsel, Logikknobeleien oder geometrische Kopfnüssen warten nur darauf, gelöst zu werden. Aber auch die gemeinen Scherzfragen und Aufgaben, bei denen man um mehr als drei Ecken denken muss, um an des Rätsels Lösung zu kommen, sind mit von der Partie. Wer nach den 150 Knobelaufgaben des Hauptspiels nicht genug hat, kann wöchtenlich weitere Rätsel via Nintendo WiFi-Conneciton herunterladen. Der Spaß geht also auch nach dem Durchspielen weiter. Doch gerade wenn es um das Durchspielen geht, wird man einige Zeit benötigen, bis man alle Kniffe bewältigt hat und mit guter Kombinatorik das Ziel erreicht.

Die bekannten Elemente des Vorgängers sind natürlich wieder mit von der Partie. So bekommt der gewitzte Spieler Pikarat für erfolgreich absolvierte Aufgaben, dabei ist der Wert umso höher, wenn man keine Tipps benötigt und die Aufgaben ohne viel Tamtam schafft. Die Pikarat dienen im späteren Verlauf als Highscore. Es können auch kleine Boni freigeschaltet werden, wie spezielle Grafiken und mehr. Wer wirklich wie der Ochs vorm Berg steht und weder ein, noch aus weiß, wird zu den Rätselmünzen greifen müssen. Diese sind im ganzen Spiel verteilt und man kann mit Hilfe der goldenen Taler Tipps bei harten Knopfnüssen freikaufen. Also Augen auf beim Point 'n Click-Ratelauf.

Mystik deutet auf die Geheimnisse der Natur und Vernunft und sucht sie durch Wort und Bild zu lösen.
Natürlich hat man kleine Neuerungen jenseits der Rätsel und der eigentlichen Story eingebaut, hauptsächlich in Form von Auswechseln der Minispiele. Dieses Mal mit von der Partie sind die Mini-Rätsel „Hamster“, „Foto-Kamera“ und das „Tee-Set“. Der Hamster ist ein kleiner haariger Freund, der so verfressen ist, dass er zunächst auf die Trimmbank muss. Da sein Laufrad wohl weggefahren ist, muss der Sammler mit den vollen Wangen nun selber trippeln. Nur mit den richtigen Gegenständen und Aufbau im Rasterspielfeld wird man dieses Dauerrätsel lösen können.

Die Kamera kommt dann und wann zum Einsatz und kann versteckte Rätsel aufdecken, wenn man den beliebte Bildervergleich besteht. Zwei nahezu identische Fotos sollen verglichen werden, doch wo sind die Unterschiede genau versteckt?

Last but not least muss das Gentlemen-Duo auch zur Tea-Time einladen und verwöhnt verwirrte Individuen mit aromatischen Geschmäckern aus dem Tee-Sortiment. Doch nur wer die richtige Mixtur findet, wird den ein oder anderen Extratipp entlocken können.

Steuerung:
Mit dem Touch Pen bewaffnet zieht man in die Rätselschlacht. Gekonnte „Durch-die-Gegend-klicker“ werden Geheimnisse entdecken, Knobeleinen lüften und sich viele, viele Notizen machen. Große Mankos gibt es bei der Steuerung nicht, nur dass die Klickerei doch manchmal etwas ausarten kann.

Grafik:
An Charme hat Layton nichts verloren. Auch wenn große Teile des Spiels in einem Zugwagon spielen, gibt es doch hier und da einen Blick in die verspielten Außenwelten, die ein wenig an das Frankreich des 17. Jahrhunderts erinnern. Liebevolle Handzeichnungen im farbigen Zusammenspiel von Animationen und Sprachausgabe erschaffen eine Atmosphäre im Spiel, die fesselt. Optisch braucht sich Layton nicht verstecken.

Sound:
Seichte Geigenmusik gepaart mit Klavier, einem Hauch Mysteriösität und dem beruhigenden Scheppern von Eisenbahnschienen. So gestaltet sich die Klangwelt von Professor Layton und die Schatulle der Pandora. Großartige Unterschiede zur Hintergrundmusik des Vorgängers gibt es nicht, dafür aber umso mehr bei der Sprachausgabe. Beim aktuellen Titel hat sich Nintendo entschieden, auch die Sprachausgabe zu lokalisieren und an den hiesigen Sprachgebrauch anzupassen. Kritiker könnten nun fragen, warum man die Stimmen in einer fortlaufenden Serie ändert. Der britische Akzent vom Gentlemen gehört doch zum Spiel dazu. Kontern kann man diese Frage mit einer ganz einfachen Antwort: Die deutsche Sprachfassung wurde sehr gut umgesetzt und mit viel Liebe zum Detail ins Spiel implementiert. Schade ist nur der Fakt, dass man nicht zwischen den Wahlsprachen wechseln kann. Wer die englische Sprachfassung haben möchte, muss zur US- oder UK-Version des Spiels greifen.

Features:
Über 150 neue Rätsel warten darauf, gelüftet zu werden und auch das alte bekannte Konzept des wöchentlichen WiFi-Ratespaßes ist mit von der Partie. Besitzer von Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf können sogar noch zusätzliche Features in Professor Layton und die Schatulle der Pandora freischalten und umgekehrt. Neben der kompletten deutschen Sprachausgabe kommen wieder die drei Speicherslots und zahlreichen Videosequenzen, die aus Professor Layton das machen, was es ist: Ein rundum gelungenes Gesamtpaket. Am Konzept hält man fest, was auch den Nachteil bringt, dass Änderungen abseits der Story und der Rätsel sehr gering ausfallen.

Fazit:
Professor Layton und die Schatulle der Pandora gehört zweifelsohne in die Sammlung eines jeden Rätselfreunds und Knobelfans. Es gibt um Layton und Luke einfach kein drum herum, wenn man gerne seine grauen Denkzellen nutzt, Spaß an spannenden Geschichten hat und gerne logisch kombiniert. Zwar hat der zweite Teil der Serie nicht den gleichen WOW-Effekt, wie es noch beim ersten Teil der Fall war. Dafür kennt man das Konzept einfach schon zu gut, weiß was einem erwartet und wartet vergebens auf die großen Gameplay-Überraschungen. Doch wer schon gefallen am Vorgänger zeigte, wird auch den Nachfolger aufsaugen, wie ein gutes Buch. Layton ist und bleibt eines: Generationsübergreifend genial.

Hat er den Blick in die Schatulle gewagt? Kevin Jensen für PlanetDS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
89%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Schrift- und Zeichenerkennung sind tadellos, dafür kleine Mankos bei der Spielsteuerung. Innovationsfaktor:
++++-  (4 von 5 Sternen)
Ob Alt, ob Jung – Layton bekommt jeden Rätselfreund rum.
Grafik

Detailreiche 2D-Grafiken der Extraklasse.
Sound

Der Charme des Spiels wird auch mit den Melodien untermauert.
Spielspaß

Spannende Story, viele Knobeleien und Suchtgefahr.








Details
Spielname:
Professor Layton und die Schatulle der Pandora

Publisher:
Nintendo

Developer:
Level-5

Genre:
Adventure

Release:
25.09.2009 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (24)

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