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Fast Food Panic


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Fast Food Panic - Review vom 21.04.2010

Tagtäglich muss sich die Menschheit mit dem Hungergefühl herumplagen - mancherorts mehr als in anderen Teilen der Welt, doch wir alle kennen das. Und einige ziehen in einem solchen Moment lieber einen schnellen Snack heran, anstatt sich selbst aufwändig etwas in der Küche zu brutzeln. Und deswegen schenkte uns Gott -beziehungsweise die Gastronomie- Fast-Food-Läden, wo wir genau diesen kleinen, hartnäckigen Hunger besiegen können. Doch wie schaut es am anderen Ende des Tresens aus? Sicherlich nicht so wie bei „Fast Food Panic“. Das ist allerdings noch lange kein K.O.-Kriterium, denn eine Wirtschaftssimulation im Fast-Food-Business möchte es gar nicht sein. Was euch tatsächlich hier erwartet, verraten wir in unserem Test.

Vom Sushi-Roller zum weltbekannten Koch
Auch wenn der Titel vielleicht diese Interpretation durchaus ermöglicht, geht es bei „Fast Food Panic“ nicht um einen weltweiten Notstand in Imbiss-Buden, die heimlich mit Biowaffen ausgestattet wurden und deren Besitzer nun die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Nein, das wäre ein idealer Plot für ein anderes Spiel. Hier geht es schlicht und ergreifend um zwei junge Fast-Food-Laden-Besitzer, die sich mit ihren Kochkünsten einen Namen machen möchten. Und die Geschichte dieses dynamischen Pärchens wird im Story-Modus des Spiels erzählt. Dieser besteht aus insgesamt 14 Missionen, die prinzipiell stets der selben Struktur folgen, euer Leben als Restaurant-Leiter aber natürlich stetig schwerer machen.

Besagte Struktur sieht folgendermaßen aus: Die Pforten eures Imbiss-Tempels eröffnen, Gäste stürmen herein und geben Bestellungen auf. Eure Aufgabe ist es nun, die Kundschaft zuallererst zu begrüßen und anschließend das zuzubereiten, was sie verlangen. Dadurch sammelt ihr Zufriedenheitspunkte. Sammelt ihr genug davon vor Ablauf der Zeit, gilt die Stufe als geschafft. Zu Beginn beschränkt sich euer Angebot noch auf Sushi, im weiteren Verlauf der Story kommen allerdings noch fünf andere Rezepte dazu. Allzu viel Zeit könnt ihr euch beim Kochen auch nicht lassen, das „Fast“ in „Fast Food“ kommt schließlich nicht von ungefähr. Deswegen müsst ihr bei der Zubereitung nicht selten von einer Bestellung zur nächsten springen, um eure vielzählige Kundschaft möglichst schnell abzufrühstücken. Anstatt also zum Beispiel eurer Pizza gebannt im Ofen beim Backen zuzusehen, solltet ihr euch eher um den Burger kümmern, den schon ein anderer Gast bestellt hat.

Die Unbestechlichen, Unsattbaren und Unzufriedenen
Abseits der normalen Gäste, die euch lediglich mit einer Bestellung belagern und anschließend zufrieden den Saal verlassen, gibt es auch noch eine kleine Galerie von besonderen Gestalten. Der Kritiker etwa verlangt von euch solide Arbeit bei der Zubereitung des Essens, der übergewichtige Vielfraß wiederum fordert gleich drei Punkte eurer Speisekarte. Im späteren Story-Verlauf wird es nicht selten zu einem Teilziel, diese speziellen Gäste zufrieden zu stellen. Und solltet ihr euch noch nicht genug überfordert fühlen, müsst ihr hin und wieder auch kleine Nebenarbeiten durchführen. Vier dieser Hilfsereignisse gibt es, vom einfachen Eintippen der Rechnung bis hin zum Ausliefern von Bestellungen direkt zur Haustür des Kunden.

Wer die recht kurze Story-Kampagne von „Fast Food Panic“ mit ihren 14 Missionen hinter sich gebracht hat, darf sich noch auf ein Bonus-Kapitel sowie eine Riege von 10 Minigames freuen. In dieser gesonderten Sektion wartet zum Beispiel ein kleines Musik-Spielchen - vergleichbar mit den musikalischen Herausforderungen aus „Rayman Raving Rabbids 2“- und ein Angel-Minigame auf euch. Für Highscore-Jäger sicherlich interessant und kurzweilig, auf Dauer mangelt es jedoch am Variantenreichtum.

Steuerung:
Das achtteilige Tastenarsenal mit dem Steuerkreuz eignet sich nicht wirklich für die hitzige Fast-Food-Action. Deswegen wird „Fast Food Panic“ auch vollständig per Touchscreen kontrolliert. Über verschiedene Schaltflächen auf dem Screen schaltet ihr zwischen euren momentanen Bestellungen hin und her, begrüßt neue Gäste oder helft der Bedienung ein wenig aus. Alles funktioniert nahezu anstandslos, was angesichts des später ziemlich hektischen Gameplays auch definitiv hilft.

Grafik:
Trotz sympathischer Figuren im „Elite Beat Agents“/„Osu! Tatakae! Ouendan“-Stil, die in Kurzcomics die Story vorantreiben, gibt sich „Fast Food Panic“ insgesamt recht simpel: Es marschieren kleine Sprites mit großen Köpfen in euer Restaurant, bestellen an Realität angenähert gestaltete Nahrungsmittel und hin und wieder zischt eine Comic-Maus durch's Bild, die vertrieben werden muss. Insgesamt also keine Grafikbombe, wie es für das Genre auch nicht nötig ist, aber durchaus noch auf ansehnlichem Niveau.

Sound:
Musikalische Abwechslung wird euch hier nicht geboten. In der Regel sorgen ruhigere Klänge für eine Kochstudio-mäßige Atmosphäre, es sei denn, eure virtuelle Mitarbeiterin ruft um Hilfe oder ein besonderer Gast betritt den Saal - dann wird der Musik-Track dramatischer. Es schadet aber dennoch nicht, die Lauscher aufzusperren. Verschiedene (deutsche) Sprachsamples helfen euch nämlich, im hitzigen Fast-Food-Geschäft auch eintreffende Kundschaft oder Hilferufe von der Bedienung zu bemerken und im Anschluss schnell darauf zu reagieren.

Fazit:
Eines muss man „Fast Food Panic“ lassen: es wird seinem Titel gerecht. Nicht, weil es schrecklich ist und eine Massenpanik verursachen würde. Nein, es liegt allein an dem gerade in den letzten Story-Levels ziemlich hektischen Gameplay - und das macht durchaus Spaß. Schade nur, dass es dem Titel arg an Umfang mangelt und ein Endlos-Modus durch Abwesenheit glänzt. Auch wären vielleicht ein paar zusätzliche Rezepte nicht schlecht gewesen, sechs sind schon ein bisschen mager. Was am Ende des Tages also bleibt, ist ein kurzzeitig unterhaltsames Küchenchaos, das zwar noch einiges an Aufwand hätte vertagen können, dafür aber zumindest ein solides Grundkonzept an den Tisch bringt.

Bewahrt auch am heißen Herd einen kühlen Kopf: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetDS.de

Vielen Dank an NBG Multimedia für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
65%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Astreine Touchscreen-Kontrolle im hektischen Fast-Food-Business Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Das Universalküchenutensil, der Touchscreen, kommt zum Einsatz! Und erweitert in den Minispielen seine Funktionen enorm.
Grafik

Simpel, aber dennoch irgendwie sympathisch. Kein Highlight, aber nett.
Sound

Während die Musik eher zweite Geige spielt, können die Soundeffekte erstaunlich hilfreich sein.
Spielspaß

Mit fünfzehn Stufen und zehn Minigames etwas knapp bestückt, aber für die Spieldauer unterhaltsam.








Details
Spielname:
Fast Food Panic

Publisher:
NBG Multimedia

Developer:
DORASU

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
29.10.2009 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

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