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Art Style: PiCOPiCT


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Art Style: PiCOPiCT - Review vom 29.05.2009

Die Art Style-Reihe von Nintendo überzeugt durch einfache Konzepte zum niedrigen Preis. Schon im Juli 2006 nahm die Serie ihren Anfang auf dem Game Boy Advance. Den Ursprung hatte sie im japanischen Club Nintendo Shop, in dem insgesamt sieben verschiedene Titel veröffentlicht wurden: Boundish, Dialhex, Dotstream, Coloris, Orbital, Soundvoyager und Digidrive. Teilweise wurden Spiele dieser Reihe schon in Nintendos WiiWare-Programm veröffentlicht - für 600 Nintendo Punkte konnte man diese meist kniffligen und ideenreichen Puzzle-Konzepte dort erwerben. Mit dem Erscheinen des Nintendo DSi und dem DSi Shop spinnt man derartige Entwürfe weiter und zeigt abermals, dass Spiele nicht zwingend teuer sein müssen, um Spaß zu machen.

8-Bit-Retrogeneration trifft auf Touchscreen.
Zum Launch des Nintendo DS erschienen zahlreiche Puzzle-Konzepte zum Niedrigpreis. Darunter beispielsweise das als Tetris 2.0 angepriesene „Polarium“ oder die Flash-Umsetzung vom Tierpuzzler „Zookeeper“. Im Jahre 2009 würden diese Titel auf neuem Distributionswege vertrieben werden können und müssten nicht den Umweg auf teurem Modulwege durchmachen. Jetzt gibt es DSiWare!

Mit „Art Style: PiCOPiCT“ erscheint nun das erste Art Style-Spiel, dass tatsächlich auch die Funktionen des Nintendo DS in Sachen Touchpen gänzlich ausnutzt. Doch was ist „PiCOPICT“? Man stelle sich vor, dass Entwickler Skip sich auf eine Zeitreise begeben hat und erneut in die wunderbare Welt der 8-Bit Generation eintauchte. Aus dieser Traumwelt kamen sie nicht mehr heraus, wollten aber ein neuartiges Puzzle-Konzept auch nicht altbacken aussehen lassen. Das Ergebnis ist „PiCOPiCT“: Eine Mischung aus Tetris, Picross und weiteren Puzzle-Elementen, die den Flair der 80er-Jahre versprüht. Denn während man den Touchpen zückt, um die von oben herabfallenden Steine versucht zielstrebig abzubauen, ertönen klassische Nintendo-Klänge im Remix. Es gilt, mittels der Steine klassische Nintendo-Charaktere aus den 80ern zu schaffen - darunter bekannte Serienhelden oder Inhalte aus „Super Mario Bros.“, „The Legend of Zelda“, „Balloon Fight“ oder „Excitebike“.

Doch wie funktioniert das Ganze? Vom oberen Bildschirmrand fallen die Steine, auch PiCTOs genannt, herunter. Wenn diese auf gleichfarbige Steine fallen und so Steinkonstellationen von vier oder mehr Blöcken formen, löst sich die Gruppe auf. Mit dem Stylus können vom Steinepool PiCTOs aufgenommen und auf dem Bildschirm platziert werden. Aber Vorsicht, weitere angehängte Steine von oben fallen dann schneller herunter, sodass man schon zuvor planen muss, wie man seine PiCTOs anordnet, um nicht plötzlich mit Steinen überschüttet zu werden. Der Spieler muss immer entscheiden, ob er den PiCTO-Steinepool nutzt, um herabfallende Steine aufzulösen, oder ob er die Steine herunterfallen lässt, um einen neuen Steinepool zu erzeugen. Ein ausgeklügeltes System.

Insgesamt acht Steine kann man in den Vorrat aufnehmen, um diese geschickt auf dem Bildschirm zu positionieren und Kombos zu bilden. Wenn es richtig heikel wird, kann der Spieler die Notbremse ziehen und den „POW!“-Schalter betätigen, um einige Steine vom unteren Bildschirmrand aufzulösen. Die Sache hat aber einen Haken, denn jedes Mal wenn dieser Schachzug durchgeführt wird, verringert sich der Steinspeicher um einen Stein - sodass weitere Bewegungen und Kombinationen ab sofort nur eingeschränkt stattfinden können. Wer zuvor fleißig gepuzzelt hat, kann sich den Speicherplatz für fünf Münzen zurückkaufen. Man sollte jedoch gewarnt sein, denn Münzen sind auch eine ideale Währung um die zahlreichen Extras im Spiel freizuschalten.

Insgesamt bietet „PiCOPiCT“ mehr als 15 verschiedene Welten, die es zu bewältigen gilt - alle mit dem einzigartigen grafischen und akustischen Flair der 8-Bit-Generation. Wer diese Level schafft, kann zusätzlich für jede Stage die Remix-Versionen freischalten, die einen höheren Schwierigkeitsgrad beinhalten. Dazu kommt noch, dass alle Melodien für Münzen freigeschaltet werden können - und auch hier haben die Entwickler mitgedacht. Spieler die im Musikmodus den Nintendo DSi zuklappen, werden sich eventuell wundern, warum dieser nicht in den Standby-Modus geht. Grund: um die Musik auch unterwegs hören zu können. Zusammengeklappt kann man die 8-Bit-Klänge auch mit dem Kopfhörer genießen und mit dem Player zufällig wiedergeben lassen. Nette Geschichte!

Fazit:
„PiCOPiCT“ ist das bis dato ausgeklügelteste Spiel der Art Style-Serie für die DSiWare. Der harmonische Einklang von retro- und neumodischen Elementen sorgt für ein rundes Spielkonzept, dessen einziges Manko ist, dass es im späteren Verlauf knallhart wird. Doch 8-Bit-Veteranen werden wissen, dass die Videospielwelt der 80er Jahre kein Zuckerschlecken war und man diesen Flair auch auf das Spiel übertragen wollte. Also seid gewarnt: „PiCOPiCT“ macht süchtig und wer eine wahre Herausforderung sucht, wird hiermit garantiert fündig.

Puzzelt weiter und summt dabei die Melodie von Super Mario: Elisabeth Grunert [Liese] für PlanetDS.de


WERTUNG:
keine
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel:

500
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Genial einfach, einfach genial. Manchmal muss man aber sehr flink sein. DSiWare-Einschätzung
+++++  (5 von 5 Münzen)
Das bisher wohl cleverste DSiWare-Spiel der Art Style-Serie. Hier stimmt alles!
Grafik

8-Bit-Elemente treffen auf das Jahr 2009 - eine harmonische Komposition.
Sound

Die Remixversionen der Kultmelodien können sich hören lassen.
Spielspaß

Vorsicht: PiCOPICT und Suchtgefahr liegen nah beieinander.








Details
Spielname:
Art Style: PiCOPiCT

Publisher:
Nintendo

Developer:
skip Ltd.

Genre:
Denkspiel

Release:
22.05.2009 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Preis:
500 Points
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)