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Naruto Shippuden: Ninja Council 3 - European Version


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Naruto Shippuden: Ninja Council 3 - European Version - Review vom 12.10.2009

Wenn man nicht gerade der Protagonist von „Pokémon“ ist, der ewig sein 10. Lebensjahr erlebt, dann altert man zwangsweise. Das gilt für Menschen ebenso wie für einige Anime-Figuren. Unser aller Lieblings-Ninja-Paradoxon im grellen Orange Naruto Uzumaki hat nun zweieinhalb Jahre hinter sich gelassen, um in „Naruto Shippuden“ reifer und stärker zurückzukehren. Und mit ihm kommen natürlich auch neue Videospielumsetzungen der Vorlage. Entwickler Tomy, Traditionsversorger von Nintendo-Systemen wenn es um „Naruto“ geht, schickt als erstes mit Schützenhilfe von Nintendo „Naruto Shippuden: Ninja Council 3 – European Version“ aka „Naruto Shippuden: Ninja Council 4“ aka „Naruto Shpippuden: Saikyo Ninja Daikesshu 5“ ins Rennen, um interessierten Kunden den „Shippuden“-Mythos näher zu bringen. Ob man mit dem Alter des Protagonisten auch weiser geworden ist und endlich ein brauchbares Spiel um den orangenen Ninja-Kadetten gestrickt hat, erfahrt ihr in unserem Test.

Ich bin wieder da! Was habe ich verpasst?
Die Geschichte von „Ninja Council 3“ klappert grob den ersten Story-Strang der Anime-Staffel ab: Naruto Uzumaki kehrt nach seinem Training zurück ins Dorf Konoha-Gakure und erfährt dort, dass die finstere Akatsuki-Bande den mittlerweile zum Anführer des Nachbardorfes Suna-Gakure erklärten Gaara entführt hat. Es liegt nun in den Händen von fünf tapferen Konoha-Ninja, Gaara zu retten und den Akatsuki einen Denkzettel zu verpassen. Besagtes Quintett besteht aus der mittlerweile wesentlich stärkeren Sakura Haruno, ihrem alten Lehrer Kakashi Hatake, dem schnellen Rock Lee, dem talentierten Neji Hyuga und natürlich Naruto himself. Zwischen diesen fünf Figuren dürft ihr vor Beginn eines jeden der insgesamt 10 Level wählen.

Diese funktionieren nach dem aus „Ninja Council 2 – European Version“ bereits bekannten Muster: Aufgeteilt in zwei Abschnitte müsst ihr die verzwickten Jump'n Run-Passagen bewältigen, die mit zahlreichen Hindernissen und feindlichen Ninjas nur so gespickt sind. Unterwegs könnt ihr dabei Power-Ups in Form von Subwaffen, wie etwa Kunai und Shuriken, einsammeln oder spezielle Objekte für Bonuspunkte ergattern. Letztere setzen die Nutzung eines speziellen Jutsus voraus, welches einem der fünf Charaktere gegönnt ist. So beschwört etwa Naruto die Kröte Gama herbei, um höhere Areale zu erreichen und Sakura kann mit ihrer Kampfkraft Felsen zerschmettern. Die Beschwörungsjutsus von Naruto und Kakashi lassen sich allerdings nicht jederzeit einsetzen, sondern nur an mit Schildern markierten Orten. Habt ihr dann eine Level-Hälfte hinter euch gebracht, steht nur noch ein kleines Boss-Geplänkel an und weiter geht’s.

Steuerung:
Wer bereits zum Vorgänger gegriffen hat, wird sich sofort heimisch fühlen. „Ninja Council 3“ übernimmt das Kontroll-Schema nahezu vollständig, mit kleinen Detailanpassungen. Die drei geheimen Jutsus der Protagonisten werden etwa nicht mehr durch gedrückt halten der L-Taste ausgelöst, sondern durch das Antippen der entsprechenden Stelle auf dem Touchscreen. Und solltet ihr in der Luft getroffen werden, so könnt ihr den Sturz per Druck auf die Sprungtaste abfangen und müsst nicht mehr warten, bis die Figur gen Boden gesegelt ist. Aber es gibt auch Veränderungen zum schlechteren. Die Wandsprünge sind wesentlich schwieriger abzuschätzen und signifikant langsamer. Das macht Wandsprung-lastige Abschnitte später im Spiel nur unnötig schwer. Und noch immer fühlt sich die Kontrolle eures Ninja alles andere als flüssig an. Es besteht also noch einiges an Spielraum für Verbesserungen.

Grafik:
Da sich mit dem Eintritt in die „Shippuden“-Ära viele Charaktere optisch verändert haben, sehen wir immerhin mal nicht wieder die selben Sprites über den Bildschirm huschen. Das gilt jedoch nur für die Hauptfiguren, die normalen Feinde wurden nahezu vollständig recyclet und nur durch Farbänderungen aufgefrischt. Die Level selber lassen ein wenig an Abwechslung vermissen und hinterlassen einen eher faden optischen Geschmack. Auch wenn ab und an mal Blätter durchs Bild wehen: Die Grafik bewegt sich auf dem selben niedrigen Level wie beim Vorgänger.

Sound:
Und ein weiteres Mal dürfen wir uns durch eine Ansammlung uninspirierter Songs kämpfen, die als Ersatz für eine bessere musikalische Untermalung dienen. Wenigstens gibt es japanische Sprachsamples von den Charakteren bei deren Spezial-Jutsus zu hören. Hilft jedoch nicht, den Lautstärkeregler kann man getrost in Richtung „Aus“ schieben.

Multiplayer:
Hat man nach etwa ein bis zwei Stunden das Hauptabenteuer hinter sich gebracht, bleibt noch der Multiplayer-Modus. Mit im Story-Modus freigeschalteten Figuren können sich bis zu vier Spieler eins auf die Mütze geben. Und sollten für das Offline-Multikarten-Spiel die Teilnehmer mangels DS-Karten ausbleiben, könnt ihr euch auch online mit dem Rest Europas messen. Leider eignet sich die Spielmechanik nicht wirklich für ein spaßiges Beat'em-Up-Geplänkel, womit man es wohl lediglich bei ein paar kurzen Testrunden belässt. Wenigstens liefen die Matches zum Testzeitpunkt ohne jegliche Lags ab.

Fazit:
Das war mal wieder nichts, Tomy. Wie auch schon die beiden Vorgänger lässt „Naruto Shippuden: Ninja Council 3 – European Version“ (aka „Naruto Shippuden: Ninja Council 4“ aka ...ihr wisst schon) einiges vermissen, was zu einem wahrlich guten Spiel fehlt. Es ist zu kurz, die Steuerung suboptimal und das Level-Design mäßig. Nicht einmal Optik und Sound wissen zu überzeugen. Und da schon die Steuerung nicht so recht funktioniert, will auch der Multiplayer-Modus nicht so richtig zünden. Wir hoffen, dass die Macher die groben Schnitzer sehr bald mal begradigen. So ist sowohl der Fan als auch der Normalkunde enttäuscht. Aller guten Dinge mögen zwar nicht drei sein, aber vielleicht gewinnt man ja mit vier?

Schmeißt eine Ladung Steine auf die Akatsuki-Mitglieder: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
47%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Hakelige Kontrolle, lässt viel zu wünschen übrig. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Zahlreiche kleine Touchscreen-Spielereien bei den Jutsus, sonst keine weltbewegenden Features.
Grafik

Minimal schickere Sprite-Grafiken als beim Vorgänger.
Sound

Uninspirierte Dudeleien, aber immerhin japanische Sprachsamples.
Spielspaß

Kurzes Vergnügen mit semi-unterhaltsamen Multiplayer.








Details
Spielname:
Naruto Shippuden: Ninja Council 3 - European Version

Publisher:
Nintendo

Developer:
Tomy

Genre:
Action Jump 'n Run

Release:
18.09.2009 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (9)

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