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Papierflieger


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Papierflieger - Review vom 11.04.2009

Nintendo und bevorzugt Miyamoto beweisen immer wieder, dass coole Gaming-Ideen nicht wahnsinnig kompliziert sein müssen. Auch der „Papierflieger“, einigen Highscore-Jägern sicherlich schon aus dem bunten WarioWare-Korb bekannt, basiert ebenfalls auf einem wirklich simplen Spielkonzept. 200 Nintendo Points direkt zum Launch investieren, um einen Papierflieger möglichst lange in der Luft zu halten... Hm. Ein geheimer Überflieger oder der frühe Absturz für DSiWare?

...is blowin' in the wind!
„The answer“ ist in diesem Falle der skizzierte Papierflieger, den man mittels Steuerkreuz nach links oder rechts neigen und damit lenken kann. Vorsicht, denn eine einzige Kollision erzeugt schon den verhassten „Game Over“-Schriftzug! Ein grundlegendes Spielgefühl ist deshalb vonnöten, um das gebastelte Flugzeug nicht augenblicklich gegen die Wand zu setzen - und das muss man (wenigstens kurz) üben. Andere Knöpfe oder gar der Touchscreen werden übrigens nicht bedient.

Dabei bleibt es natürlich nicht dabei, einfach ein paar schmalen Mauerplatten auszuweichen - in späteren Levels bewegen sich die Hindernisse, ihr habt einen eingeschränkten Sichtbereich oder euer Fluggefährt legt mit erhöhter Geschwindigkeit vor.

Im Singleplayer könnt ihr zwischen einem Endlos- und dem Zeitmodus wählen - Standard also, für derartige Minigames. Während ersterer besonders für geduldige Punktesammler mit starken Nerven geeignet ist, kann man im Zeitmodus seine eigenen Rekorde übertrumpfen - und somit alle acht Herausforderungen freispielen. Diese kurzen „Strecken“ dienen übrigens auch im Duell-Modus als Vorlage, in welchem ihr mit einem Freund gleichzeitig am DS-Gerät spielen dürft. Dazu beachtet ein Teilnehmer nur den Top-, der andere Spieler bloß den Touchscreen. Wer als erster die Ziellinie durchfliegt, siegt! Eine lustige Zugabe, aber ein wenig umständlich zu bedienen.

Abzüge kann es in technischer Hinsicht nur bedingt hageln; immerhin liegt der Schwerpunkt mal wieder auf Zweckmäßigkeit. Trotzdem versprüht die Ziegelmauer im Hintergrund mit den viereckigen Fenstern schnell eine monotone Stimmung - ein wenig authentischer ist der Sound, der sanft die Geräusche der pfeifenden Windes über ein paar smarte Tracks legt. Federleicht!

Fazit:
Kaum berührt der Papierflieger ein Hindernis, ist die jeweilige Runde beendet - ein gewisser Frustfaktor lässt sich also nicht leugnen. Für Freunde von Gaming-Fast Food sind die flatterhaften 200 Nintendo Points hier dennoch gut aufgehoben. Es schult auf spaßige Art und Weise eure Aufmerksamkeit und euer Geschick, wenn beispielsweise ein neuer Rekord im schwierigsten Level zu erreichen ist. Der Duell-Modus ist es zudem immerhin wert, einmal angetestet zu werden. Im Vergleich beispielsweise zu IPhone-Titeln ist dieses Download-Produkt allerdings nur ein laues Lüftchen.

Wäre manchmal gern ein Papierflieger, um mit Gleichgesinnten in den Süden zu fliegen: Jakob Nützler [Miroque] für PlanetDS.de

WERTUNG:
keine
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel:

200
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Klassische Steuerkreuz-Lenkung, die man selten von Anfang an beherrscht. DSiWare-Einschätzung
++---  (2 von 5 Münzen)
Virtuelle Geschicklichkeitsprobe, schwach präsentiert.
Grafik

Das Allernötigste an Animationen, um das kleine Papierflugzeug anzuzeigen.
Sound

Entspannte Endlosschleifen zum nicht ganz entspannten Spielkonzept.
Spielspaß

Lustige Mini-Software, wenn man mal keinen echten Papierflieger bei der Hand hat.








Details
Spielname:
Papierflieger

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
03.04.2009 (erschienen)

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre

Preis:
200 Points
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (2)