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Ridge Racer


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Ridge Racer - Review vom 17.02.2005

Eine der bekanntesten Rennspielserien schafft nun auch den Weg auf den Nintendo DS.
Ridge Racer DS von Namco gehört zu den ersten Racing-Spielen für den neuen Handheld.
Doch schon bei der Ankündigung des Titels hagelte es Kritik von allen Seiten. Die Screenshots zeigten eine scheinbar unterdurchschnittliche Grafikqualität und die neuartige Touchscreen-Steuerung schien umständlich und ungenau.
Doch ob das Spiel vielleicht doch besser ist, als viele vermuten, das wollen wir in diesem Test herausfinden.
Steigt ins Cockpit, schnallt euch an und lest unsere Ridge Racer Review.

Startet man das Spiel, wird man zunächst mit einem fetzigen Intro begrüßt.
Es werden einige Szenen aus dem Menü gezeigt und von cooler Musik begleitet.

Danach landet man im gut durchdachten Hauptmenü.
Man hat die Wahl zwischen "Quick Race" - bei welchem einfach ein zufälliges Rennen gestartet wird - Single-Player, Multiplayer und den Optionen.

Natürlich stürzen wir uns zunächst ins Einzelspieler Vergnügen und starten den Grand-Prix Modus.
Dort erwarten uns am Anfang drei verschiedene Kurse, die es zu bewältigen gibt.
Sie entsprechen einem Strand-, einem Berg- und einem Wüstenszenario.
Nun wollen wir aber endlich fahren und wählen gleich den ersten Kurs.
Noch schnell gewünschtes Auto-Modell und Schaltung festlegen und los geht's.
Wir stehen plötzlich mitten zwischen zwei Zuschauertribünen und hören eine Stimme, die den Countdown herunterzählt.
3, 2, 1 - meins...äh...Start!
Jetzt heißt es nur noch Gas geben und auf Platz Eins fahren.
Dies stellt sich als leichter heraus, als man vielleicht denken mag.
So lange man nicht ständig den Streckenrand rammt, ist es kein größeres Problem, das Rennen zu gewinnen. Dies gilt auch für die nächsten Kurse, erst einige Zeit später wird das Spiel anspruchsvoller.
Leider sind die Kursumgebungen immer die gleichen, nur die Straßenführung ändert sich bei den Rennen.
Gewinnt man die ersten drei Rennen, erhält man eine Trophäe und die Möglichkeit, einige neue Autos freizuschalten.
Dies geschieht im sogenannten "Car Attack" Modus, wo ihr in einem Rennen das neue Auto zunächst besiegen müsst, bevor ihr es selber fahren dürft. Dies erhöht zumindest die Langzeitmotivation etwas, da es durchaus vorkommen kann, dass man alle Rennen, aber noch nicht alle Autos gewonnen hat.



Um euren Flitzer optimal zu lenken, werden euch drei Sterungsmöglichkeiten angeboten.
Zum einen der klassische D-Pad Modus, wo ihr ganz normal mit dem Steuerkreuz lenkt und zum anderen die beiden neuartigen Stylus und Thumbstrap Modi. Hier lenkt ihr mit Hilfe des Touchscreens, was sich als ziemlich unpräzise und nicht gerade sehr praktisch herausstellt. Auch wenn man diese Steuerung nach einiger Übung beherrschen könnte, empfehlen wir trotzdem die klassische Steuerkreuz Variante.
Ein großes Manko des Spiels ist die äußerst schlechte Kollisionsabfrage. Manchmal könnt ihr einfach durch andere Autos hindurchfahren, andere Male prallt ihr dafür wie Gummi von ihnen ab, ohne sie wirklich berührt zu haben.
Dies hätte Namco wirklich besser lösen können.

Die Grafik schreckt auf den ersten Blick ab, stellt sich beim Spielen aber als akzeptal heraus.
Die Strecken bieten viele liebevolle Details und die Texturenqualität ist größtenteils ertragbar.
Allerdings sind die Automodelle eher unkreativ und zweckmäßig, teilweise sogar hässlich designt. Bei höheren Geschwindigkeiten macht euch dies aber nicht mehr besonders viel aus.
Trotzdem hat man auf dem DS schon bessere Grafikn gesehen.

Die Soundeffekte lassen ebenfalls sehr zu Wünschen übrig. Zwar gibt es einen Sprecher, der das Renngeschehen ab und zu kommentiert, aber dafür ist der Motorensound alles andere als gut. Dieser entspricht eigentlich mehr einem lauten Brummen, als dem Geräusch eines laufenden Motors. Schade, dies zerstört einiges an Spielathmosphäre.

Eine Besonderheit von Ridge Racer DS ist, dass man nach dem erstmaligen Durchspielen die Möglichkeit hat, alle Kurse spiegelverkehrt zu absolvieren. Allerdings wird auch dies schnell langweilig, da es, wie gesagt, im Prinzip nur drei Kurse gibt. Auch umgekehrt gefahren ändert sich daran nichts.

Positiv anzurechnen ist der Multiplayer Modus, der sowohl Download-Play, als auch das Zocken mit mehreren Modulen erlaubt.
Hier kann man sich mit bis zu sechs Kumpels in den Rennen messen, was sogar flüssig läuft.

Fazit:
Leider bewahrheiten sich viele der negativen Voraussagungen, die im Vorfeld zu Ridge Racer DS getroffen wurden. Die alternativen Steuerungsmöglichkeiten sind kaum ein Ersatz für die Steuerung mit dem Digikreuz. Zudem ist das Spiel keinesfalls eine Grafikreferenz für den DS. Außerdem bietet Ridge Racer nur drei verschiedene Gebiete, die sich nur durch die Streckenführung unterscheiden. Rennspielfans sollten dennoch Ridge Racer DS einmal antesten. Allen anderen ist geraten, sich lieber einen anderen Titel auszusuchen.

Tim Neldner [plext@r] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.

WERTUNG:
73%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks (3)
Lesertests:
Lesen ( 2 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Für Anfänger schwer, nach einiger Übung machbar Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Schwerfällige Touchscreen-Steuerung, braucht etwas Überwindung, ansonsten netter Arcade Racer.
Grafik

Hübsche Car-Models sowie Umgebung. Manchmal Ruckler
Sound

Billige Sounds und langweilige Musik
Spielspaß

Für Fans des Genres spaßig








Details
Spielname:
Ridge Racer

Publisher:
Namco

Developer:
Namco

Genre:
Racing

Release:
05.20.0605

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (10)

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