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Dragon Ball Z: Attack of the Saiyans


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Dragon Ball Z: Attack of the Saiyans - Review vom 18.03.2011

Das abendfüllende Programm auf RTL II in den ersten Jahren der Jahrtausendwende war geprägt von einem ganz bestimmten Kämpfer: Son-Goku. Von Montag bis Freitag liefen sechzig Minuten lang spannende Kämpfe und atemberaubende Szenarien im deutschen Fernsehen, wenn DragonBall Z die Geschichte des mittlerweile erwachsen gewordenen Sayajins erzählte.

Zu Zeiten, als man noch auf einem Bildschirm spielte und 3D sich lediglich in der Realität abspielte, hatte man schon versucht, die epische Geschichte von DragonBall Z auf ein Modul zu pressen und dem geneigten Serienjunkie eine spaßige und fordernde Möglichkeit zu bieten, selbst in die Story einzutauchen. Dass dieses Experiment jedoch eher missglückte, ist mittlerweile sicherlich kein Geheimnis mehr. Ganze acht Jahre später und um eine Handheldgeneration später, startete Softwareschmiede Monolithsoft mit „DragonBall Z: Attack of the Saiyans“ einen neuen Versuch, Teile der Geschichte in einen würdigen Ableger für Nintendos Doppelbildschirm zu verpacken. Ob dies jedoch gelungen ist, möchten wir in den nachfolgenden Zeilen klären.

Die Story beginnt…aber wo gleich noch mal?
Versoftungen der Dragon Ball-Lizenz sind seit geraumer Zeit primär in Form von Prügelspielen auf den Markt gekommen. Umso erstaunlicher ist es, dass man sich seit den letzten Jahren auch verstärkt wieder dem RPG-Sektor widmet, und der potenzialträchtigen Geschichte des DB-Universums Raum zur Entfaltung bietet. „DragonBall Z: Attack of the Saiyans“ erzählt dabei die Geschichte rund um das Erscheinen des Sayajin-Kriegers Vegeta. Dieser ist mit anderen Soldaten seiner Gattung auf die Erde gekommen, um Goku zu töten und die Dragon Balls zu suchen.

Als Spieler schlüpft man in die Rolle von Goku und seinen Mitstreitern wie Yamchu, Kuririn und Tenshinhan und kämpft sich in 15 Levels durch die Story des ersten Kapitels von DBZ. In klassischer RPG-Manier durchwandert man dabei verschiedene Orte, von riesigen Städten bis verstaubten Höhlen, in welchen Boni in Truhen zum Einsammeln auf einen warten. Nichts Neues also an dieser Stelle im Vergleich zu anderen Rollenspielen. Warum auch, es ist doch viel schöner, wieder einen Schritt rückwärts zu machen. So bedient man sich einer sehr veralteten Methode des Speicherns: man muss sich immer auf die Suche nach Kapseln der Capsule-Corporation von Son-Gokus langjähriger besten Freundin Bulma machen, um im Spiel abspeichern zu können. Blöd. Gerade, wenn man nur eine kurze Zeit ins Spiel eintauchen möchte.

Solltet ihr euch nun aber dazu entschieden haben, einen kleinen Abstecher ins DBZ-Universum zu machen, könnt ihr a la Pokémon jeden Moment von einem Zufallskampf überrascht werden. Leider. Denn vor allem diese nerven und stinken schon seit Final Fantasy. Schlachten werden dabei meist zu dritt als Team gemeistert – versteht sich, ich würde mir auch noch Leute suchen, die mit vermöbelt werden. Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid. Im Kampfmodus warten dabei – je nach Charakter - die üblichen Attacken wie die Wolfzahn-, und Sonnen-Faust, oder das Kamehameha auf einen, um seine Gegner zu bezwingen. Gefundene Boni können genutzt werden, um die eigene Lebensanzeige zu füllen oder andere Werte im Kampf zu verändern. Desweiteren befindet sich noch eine so genannte Zornes-Anzeige auf eurem Bildschirm. Wer ständig eine gefangen bekommt, begegnet seinen Gegner irgendwann nämlich nicht mehr mit einem Lächeln im Gesicht. Diese steigt im Laufe des Kampfes an und bei vollem Barometer kann man seinen Monster-Angriff ausführen, der dem Feind massig viel KP abzieht. Ha ha!

Schade ist, dass die Spielzeit sich nur auf wenige Stunden beläuft und einem in dieser Zeit relativ wenig Abwechslung geboten wird. Die Level sind sehr einfach gehalten und vor allem der Fakt, dass man primär nur mit Rang B-Helden wie Tenshinhan kämpft und erst am Ende der Story mit Goku und Goten in den Ring treten darf, ist ärgerlich, da diese bekanntlich in nachfolgenden Handlungssträngen immer mehr an Bedeutung verlieren.

Steuerung:
Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte und gerade, was das Kampfsystem anbelangt, ist ein kleiner Abstecher zu diversen Spieletrailern vielleicht ganz hilfreich. Hier kann man sich zu Gemüte führen, wie man letztlich seine Figuren in der Schlacht navigiert. Das Menü sieht dabei auf den ersten Blick komplexer aus, als es eigentlich ist. Das ist wie im echten Leben und vielen Frauen.

Grafik:
Ich mag 2D-Spiele. Ich mag sie wirklich, und denke, dass es nicht unbedingt 3D benötigt, um ein Spiel optisch ansprechend zu gestalten. Berücksichtigt man diesen Fakt, so ist „DragonBall Z: Attack of the Saiyans“ durchaus ansehnlich gestaltet. Sicher, gerade bei den Kämpfen hätte man auf noch mehr Spezialeffekte setzen können und hier und da wäre etwas mehr Detailverliebtheit wünschenswert gewesen. Nimmt man aber Pokémon als Maßstab für die Kampfszenen, sind wir hier aber schon auf einem Niveau, dass von den Taschenmonstern wahrscheinlich erst auf dem Nintendo4DS erreicht wird.

Für alle 3D-Veteranen, die ich bisher vernachlässigt habe, wird hier aber insgesamt die unterste Schublade geboten. 2D auf einem DS. Never!

Sound:
Kennst du einen, kennst du alle. Das gilt auch für die RPGs von DragonBall. Ob nun „Origins“ oder dieser Ableger. Musikalisch unterscheiden sich die Titel nur minimal. Selbst im Kampf wird man wieder von kleinen Soundsequenzen begleitet, die animalische „Hhhhiiiaaa“-Rufe und andere kleine Gimmniks der Serie ausmachen.

Fazit:
Son-Goku verliert einfach nicht an Flair. Leider gilt dies jedoch primär für die Manga- und Serien-Adaptionen. Lediglich „DragonBall: Origins“ hat sich bisher als würdiger Ableger der Serie erwiesen und diese Tatsache wird auch nicht durch „DragonBall Z: Attack of the Saiyans“ verändert. Das Spiel ist zu kurz und zu linear, als das es wirklich für langandauernde Unterhaltung sorgen könnte. Wie viel Potenzial in der Story der DBZ-Saga steckt, brauche ich wohl keinem erzählen, der die Serie kennt. Schade, dass dieses, wie auch in diesem Titel, so selten genutzt wird.

Ist kontinuierlich ein Super-Sayajin: Elisabeth Grunert [Liese] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Namco Bandai für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
68%
Altersfreigabe:
Frei ab 18 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Geht schnittig von der Hand. Innovationsfaktor:
-----  (0 von 5 Sternen)
Kann man am Ende der DS-Ära überhaupt noch ein Spiel innovativ nennen?
Grafik

Muss ohne 3D auskommen.
Sound

Gewohnt guter Klang, im Kampf auch kleinere Soundsequenzen.
Spielspaß

Kurz. Aber leider nicht knackig.








Details
Spielname:
Dragon Ball Z: Attack of the Saiyans

Publisher:
Bandai Namco

Developer:
Monolith Soft

Genre:
Rollenspiel

Release:
November 2009

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 18 Jahre
Screenshots:

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