PlanetSwitch Planet3DS PlanetVita PSP.de PlanetiPhone Classics Forum

PGN-ID:[?] (Nicht eingeloggt)
Login
Registrieren
PlanetDS PlanetGameboy N-Page.de
Nicht angemeldet!     Neu Registrieren   Loginname  Passwort:     Passwort?

Transformers Animated - The Game


  • Testbericht
  • Bilder (3)
  • News & Videos (1)
  • User (1)
  • Spiel Kaufen
Transformers Animated - The Game - Review vom 22.01.2009

Die wilden 80er hatten schon etwas für sich. Leute konnten mit zerfetzen Jeans oder hautengen, lilafarbenen Leggins und Batik Shirts über die Straßen rennen und es hat keinen gestört. Das Statussymbol #1 bei den Jugendlichen war der Walkman und Ende der 80er präsentierte Nintendo den klassischen Game Boy. Neben den skurrilen Modesünden und ersten mobilen Technospielzeugen gab es auch einige TV-Highlights, die diese Zeit prägten. Unter anderem wurde MTV geboren und „Alf“, das „A-Team“, „Knight Rider“ sowie „MacGyver“ trieben ihr Unwesen im Serienabendprogramm. Die Teens der Zeit freundeten sich mit Zeichentrickserien wie „Thundercats“, „He-Man“ oder „Transformers“ an. Letzte Serie gehört zum Kernthema des heutigen Berichts, denn Activsion hat nach dem Kinoerfolg des letzten Jahres, die Zeit für günstig empfunden, auch die 2007er-Version der Animated Series der „Transformer“-Reihe auf den Nintendo DS zu bannen. Wir haben uns das Abenteuer der sprechenden Verwandlungsroboter näher angeschaut und verraten euch, ob sich der Kauf lohnt!

Ich registriere Aktivitäten, die darauf hinweisen, dass sich die Decepticons einsatzbereit machen.
Altbewährte Konzepte sollte man nicht ändern. Oder etwa doch? Als Blizzard 1992 das Spiel „Lost Vikings“ auf den Markt brachte, war das Konzept noch innovativ und spannend. Drei verschiedene Charaktere, alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet, mussten sich durch puzzleartige Jump’n’Run-Level bewegen, Feinde besiegen und den Ausgang finden. Kurz Zusammengefasst: „Transformers Animated: The Game“ ist genau das, nur dass man mit überdimensionierten Roboterwesen die Level unsicher macht. Dabei wird die Story bebildert erzählt und die Orginalsynchronstimmen der Serienstars wurden auch im Spiel genutzt. Ja, natürlich auf Englisch, denn Activision hat dieses Mal von einer lokalisierten Version abgesehen, was die junge Zielgruppe weiter einschränkt. Zum Glück sind Lesekenntnisse nicht wirklich erforderlich und man kann das Spiel auch durch das bewährte Trial-and-Error-Prinzip bewältigen.

Der Spieler schlüpft dabei, je nach Situation, in die Rolle von Optimus Prime, Bumblebee, Bulkhead, oder Prowl. Jeder Autobot verfügt dabei über andere Fähigkeiten, die im Level genutzt werden müssen, um den Ausgang zu finden. So kann Optimus Prime beispielweise mit seiner Kampfaxt angreifen oder die Waffe werfen, um so Schalter zu aktivieren. Bumblebee ist die Wendigkeit in Person und kann sowohl Springen als auch an Wänden herum klettern. Auf diese Weise hat er die Möglichkeit zu höheren Ebenen hinaufzukommen, um auch hier Schalter zu betätigen oder Türen zu öffnen. Darüber hinaus kann der Gelbling auch Elektrostöße aussenden, um Generatoren zu betreiben oder Feinde auszuschalten. Der nächste im Bunde ist Bulkhead. Dieser Kraftprotz kann schwere Objekte verschieben oder Hindernisse einreißen. Quasi der Bulldozer unter den Robotern. Last but not least gibt es den mobilen Prowl mit Shuriken als Waffe.

"Ich fahre, du schießt!"
Mit diesem Quartett gilt es sich nun durch die zahlreichen Missionen zu kämpfen. Insgesamt warten 25 Level darauf, bewältigt zu werden. Der Aufbau der Level ähnelt sich dabei stark: Es gibt immer wieder Situationen die den Spieler dazu zwingen, die Charaktere zu wechseln und deren Fähigkeiten zu nutzen. So darf beispielsweise Bumblebee über einige Mauern springen, einen Generator mit Strom versorgen und so einen Aufzug in Gang setzen. Diesen nutzt Bulkhead, um eine Etage tiefer zu fahren und dort eine Wand einzureißen. Alle Charaktere treffen sich in der Mitte, damit Optimus Prime noch einen Schalter mit seiner mächtigen Wurfaxt betätigt und man so zum Ausgang kommt. Dieses Schema-F zieht sich durch das gesamte Spiel und man merkt an der Gestaltung und der Spieltiefe, dass die Zielgruppe klein abgesteckt wurde. Junge Fans der Animated Series, die noch nicht wirklich viel Erfahrung mit Videospielen haben, werden ihre Freude daran haben. Veteranen können einen großen Bogen, um das sehr simple Spiel machen.

Neben den Plattform-Missionen gibt es auch noch Rennen, die auf den Straßen von Detroid abgehalten werden. Der Spieler muss dabei entgegenkommenden Autos ausweichen und sich zusätzlich hin und wieder in einen Roboter verwandeln, um Späherdrohnen mit Laserfeuer zu bekämpfen. Das kleine Minispiel für zwischendurch kann zwar nicht wirklich überzeugen, aber bieten ein wenig Abwechslung im grauen Cyborg-Alltag.

Wirklich mehr braucht der Spieler aber nicht erwarten. Ein ausgedehnter Nachmittag reicht aus und „Transformers Animated: The Game“ liegt wieder eingepackt und durchgespielt im Regal…

Steuerung:
Wahlweise kann mit dem Touchscreen im Ansatz oder mit dem Steuerkreuz gespielt werden. Je nach Situation eignet sich die ein oder andere Methode besser. An sich kommt man gut mit dem Konzept zurecht und selbst ein ständiges hin- und herwechseln der Charaktere sorgt nicht für Unmut. Insgesamt intuitiv und gelungen.

Grafik:
Optisch betrachtet ist „Transformers Animated: The Game“ kein Musterbeispiel, aber auch kein Billigprodukt. Der geneigte Serienfan wird seine Helden wiedererkennen und die 3D-Engine in spielerischer 2D-Umgebung ist besser als manch anderes Drittherstellerprodukt. Im späteren Verlauf wären ein wenig hübschere Umgebungstexturen wünschenswert, denn auf dem Weg nach Cybertron wird die Optik immer trister.

Sound:
„Transformers! More than meets the eye!“ Ein Remix des 80er-Jahre Titelsongs erklingt sofort beim Starten des Spiels und sorgt für einen Nostalgieflash. Durch die englische Sprachausgabe bekommt das Spiel seine Würze. Schade, dass man sich hier nicht für eine lokalisierte Fassung entschieden hat, doch dafür wird die Zielgruppe einfach zu spitz sein. Ansonsten sind die Soundeffekte im Bereich des Durchschnitts anzusiedeln, reißen nicht wirklich vom Hocker, sind aber auch nicht gänzlich unerträglich.

Features:
Viel darf man in diesem Sektor nicht erwarten, denn außer den vier spielbaren Charakteren und einigen knackigen Rätseln gibt es nicht viel zu erwarten. Sobald man das Spiel einmal durchgezockt hat, lädt es nicht wirklich zu einer zweiten Runde ein. Was gerade bei der relativ kurzen Spieldauer ein erhebliches Manko darstellt.

Fazit:
Teamwork ist bei diesem Spiel Großgeschrieben und das spielerische Miteinander der nostalgischen Verwandlungsroboter erinnert sehr stark an den Genre-Trendsetter „Lost Vikings“. Wer sich Transformers-Fan schimpft, sich an einfachen Jump‘n Run-Elementen mit Puzzleeinlagen erfreuen und über eine kurze Spielzeit hinwegsehen kann, wird zeitweilig unterhalten. Als Einsteigerspiel für die jüngere Zielgruppe, eignet sich Transformers Animated: The Game recht gut, wirklich mehr darf man jedoch nicht erwarten.

Würde sich gerne in einen fliegenden Toaster verwandeln: Elisabeth Grunert für PlanetDS.de

Vielen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.

WERTUNG:
67%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Geht gut von der Hand und ist schnell erlernt. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Neues sucht man hier vergebens!
Grafik

Angenehmer, aber manchmal trister Mix aus 2D- und 3D-Elementen.
Sound

Rockige Retromusik, die sich Gehör verschafft.
Spielspaß

Kurzweilig unterhaltsamer „Lost Vikings“-Klon.








Details
Spielname:
Transformers Animated - The Game

Publisher:
Activision

Developer:
A2M

Genre:
Action Jump 'n Run

Release:
20.10.2008 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (3)

Jetzt Bestellen:
Zum Shop