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Professor Layton und die verlorene Zukunft


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Professor Layton und die verlorene Zukunft - Review vom 30.09.2010

Alle guten Dinge sind drei. Nachdem mit Professor Layton und die verlorene Zukunft die ursprüngliche Trilogie ein Ende findet, wird die Geschichte bald schon auf dem Nintendo 3DS weitererzählt. Doch auch wir haben eine Reise in die Zukunft unternommen und tischen euch schon vor dem Europa-Release des dritten DS-Ableger des Knobel-Professors den Testbericht auf. Wie wir das gemacht haben? Ganz einfach: Wir haben uns in die Zeitmaschine gesetzt, Kurs auf die USA gelegt und uns an das Import-Abenteuer gewagt. Mehr zu den verwobenen Ereignissen in unserem Testbericht.

Und das, was ein Reihe rätselhafter Ereignisse zu sein scheint, kann der Anfang einer wichtigen Reise sein.
Am 22. Oktober 2010 ist der inoffizielle Professor Layton-Tag in Deutschland. Parallel zum Europa-Release von Professor Layton und die verlorene Zukunft erscheint auch die erste DVD-Veröffentlichung rund um den Ratefuchs und seinen Lehrling. In Professor Layton und die ewige Diva verschwinden einige Personen in der Stadt London spurlos nachdem das dynamische Duo vor einer ehemaligen Studentin zu einem Gastspiel eingeladen wurde. Layton glaubt, dass das Theaterstück damit was zu tun hat und geht den Vorfällen auf den Grund.

Doch auch im aktuellen DS-Spiel rund um Layton und Co. verschwinden plötzlich Leute aus London, die Geschichte dahinter ist jedoch verworrener als jemals zuvor und der Faktor Zeit spielt eine wichtige Rolle. Luke und Layton erhalten einen Brief, der scheinbar von Luke selbst aus der Zukunft geschrieben sein soll. 10 Jahre in der Zukunft braucht der Luke dieser Zeit auch die Hilfe des Professors, denn im London der Neuzeit herrscht das Chaos. Doch was können sie tun? Wie kann das Duo ein Rätsel in der Zukunft lösen? Und steckt hier wirklich Zeitreise hinter der Geschichte oder ist es doch nur ein Trick? Wir möchten an dieser Stelle nicht zu viel von der Story verraten, doch eines ist gewiss: Professor Layton und die verlorene Zukunft hat mitunter die spannendste Story der Trilogie und weiß stets zu überraschen. Die Balance zwischen knackigen Rätseln und gut inszenierten Storyeinlagen ist sehr ausgewogen und facht die Spannung des Spiels weiter an.

Nichts ist älter als die Zukunft von gestern.
Professor Tago Akira, ein japanischer Psychologe der Chiba University, war bekannt für seine Knobelbücher, die die geistige Fitness fördern sollen. Und genau jener Ratefuchs ist verantwortlich für die zahlreichen Rätsel in den Layton-Spielen. Auch im aktuellen Vertreter wird man mehr als 165 Logikpuzzle entwirren dürfen und die grauen Zellen erneut beanspruchen. In der dritten Instanz hat er noch mehr Wert darauf gelegt, dass die Verknüpfung zwischen Rätsel und Spiel nicht willkürlich ist, sondern Sinn ergibt. So wird man nicht urplötzlich im Casino ein Wildschwein-Zahlenrätsel lösen dürfen, sondern bekommt etwas geboten was dem Umfeld angepasst ist. Diese Neuerung gefällt und sorgt für zusätzliche Atmosphäre im Spiel. Es wirkt nicht so, als ob ein Rätsel das Spiel unterbricht, sondern eher so, als ob das Rätsel genau da sein soll, wo es ist.

Professor Layton ist wie eh und je ein Titel, der Generationen umspannt. Eine stetig wachsende Fangemeinde aus allen Spielertypen kann sich nicht irren. Egal ob Gelegenheitsspieler oder Vollblutprofi, wer Rätsel mag kommt um Layton nicht herum. So bekommt man auch im dritten DS-Teil der Serie zwar keinen Tapetenwechsel geboten, aber dafür eine große Bandbreite an neuen Rätseln. Das Konzept bleibt bestehen. Der Spieler taucht ein in eine fantastische Animé-Welt, die liebevoll mit einer Mischung von Videosequenzen und Spielgrafikanimationen erzählt wird. So steuert man das Puzzle-Duo durch zahlreiche Umgebungen, die via Touchpen abgesucht werden können. Hier findet man unter anderem Personen, mit denen man reden kann, Hinweismünzen, die einem auf die Sprünge helfen, wenn man nicht weiter weiß, und natürlich die diversen Rätsel. Ein Beispiel gefällig? „Wenn gestern‘s übermorgen Sonntag ist, welcher Tag ist morgen‘s vorgestern?“

Die größte Neuerung im Spiel ist, dass man nun noch mehr Tipps bekommen kann, wenn man all seinen Hirnschmalz an einem hartnäckigen Rätsel ausgelassen hat und sprichwörtlich nicht weiterkommt. Nach den üblichen drei Hinweisen gibt es jetzt noch den Super-Hinweis, der 2 Münzen kostet und dafür aber die Lösung praktisch in den Mund legt. Und natürlich gibt es auch die drei von Spiel zu Spiel wechselnden Mini-Spiele in Laytons Inventar-Koffer. Dieses Mal im Angebot: Das Stickeralbum, der Papagei und das ferngesteuerte Auto. Bei ersterem Minispiel gilt es, mit vorgegebenen Hinweisen eine Geschichte zu Ende zu erzählen. Im zweiten Minispiel muss ein Papagei trainiert werden, um Gegenstände zu befördern. Das letzte Minispiel dreht sich um einen Hindernisparcours für das Fernlenkauto, doch die Bewegung muss vor dem Start vorgegeben werden.

Anfang und Ende der Dinge werden dem Menschen immer ein Geheimnis bleiben.
Professor Layton und die verlorene Zukunft ist der chronologisch 6. und letzte Teil der zwei Abenteurer. Serienfans müssen aber nicht trauern, denn die Serie rund um Professor Layton und Luke geht weiter. Zusätzliche drei Titel, die die Handlung vor der ursprünglichen Trilogie erzählen wurden schon von Nintendo angekündigt und erscheinen in der Zukunft... Also es liegt in eurer Hand, die Zeitlinie im aktuellen Spiel zu retten, damit das Rätselraten kein unzeitiges Ende nimmt.

Steuerung:
Genial einfach, einfach genial. Die Layton-Reihe hat einen Trumpf, den sie jedes mal ausspielt: Die Steuerung. So intuitiv und simpel, wie die Steuerungsoptionen in diesen Titeln, sind nicht viele Spiele und so eignet es sich für jeden Spielertyp. Vorausgesetzt er ist ein Ratefuchs. Ein paar Klicks auf dem Bildschirm genügen und man bewegt sich durch die Straßen Londons, während der Rätsel kann man sich nützliche Hinweise aufschreiben und diese vor Abgabe der Lösung zu Nutze machen. Simpel, aber dennoch komplex. So soll es sein.

Grafik:
Professor Layton kommt mit seinem ganz eigenen Stil daher und verknüpft niedliche Animé-Figuren mit knackigen Rätseln. Dazu kommen die liebevoll gestalteten Zwischensequenzen, die sich nahtlos in das Spielgeschehen einfügen und für eine rundum gelungene Atmosphäre sorgen. Auch im aktuellen Teil des Spiels braucht man sich nicht zu verstecken und bekommt noch mehr Details und Videos geboten. Sehr schön!

Sound:
Importfreunde müssen sich einen Fakt durch den Kopf gehen lassen: Die Qual der Sprachwahl. Denn wer die englische Sprachausgabe des ersten Teils mochte und sich beim zweiten Teil erschreckte, dass es plötzlich deutsche Sprecher gab, wird sich eventuell mit der US- oder UK-Fassung des Spiels anfreunden können. Hier bekommt man den Layton-typischen britischen Akzent geboten und natürlich auch die Etikette eines Gentleman. Wer sich jedoch an den deutschen Stimmen erfreute, sollte seine Zeit abwarten und sich die hiesige Fassung des Titels aneignen. Sprachwahl bei der Sprachausgabe gibt es nämlich nicht! Ansonsten kann wieder gesagt werden, dass sowohl die Sprachausgabe, als auch die Musik erstklassig sind und einen Großteil der positiven Gesamtstimmung ausmachen.

Features:
Mit Professor Layton und die verlorene Zukunft bekommt man wieder mehr als 165 neue Rätsel geboten, die Serien-typischen wöchentlichen WiFi-Downloads mit neuen Inhalten und eine packende Story. Auch wenn die Geschichten und der Gehalt dessen den persönlichen Präferenzen entsprechen, ist dieser Teil einer der spannendsten der Serie, mit vielen Story-Twists und unvorhergesehen Ereignissen. Es fesselt einfach schneller und wer beim zweiten Teil die Story als etwas müde empfand, wird bei dieser Instanz aufatmen können.

Fazit:
Professor Layton und die verlorene Zukunft ist ein weiteres Meisterwerk aus dem Hause Level-5 und zeigt, dass das Prinzip nichts an seinem Charme verloren hat. Die Geschichte hinter der Zukunft Londons ist spannend sowie herausfordernd zugleich und toppt die bisherigen Handlungsstränge. Der einzige Nachteil: Wer das Konzept hinter Layton schon kennt, wird manche Puzzle im Handumdrehen lösen können. Aber ansonsten bekommt man eine ordentliche Portion Rätselspaß für sein Geld.

Ist selbst als Professor unterwegs: Kevin Jensen für PlanetDS.de

WERTUNG:
90%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Rundum gelungene Steuerung, Schrifterkennung und Eingabeoptionen. Innovationsfaktor:
++++-  (4 von 5 Sternen)
Ein packendes Spiel, das Generationen verbindet.
Grafik

Liebevolle Details sorgen für eine tolle Atmosphäre.
Sound

Sprachausgabe und angenehme Hintergrundmelodien laden zum Knobeln ein.
Spielspaß

Wer Knobeln liebt, kommt um Layton nicht herum.








Details
Spielname:
Professor Layton und die verlorene Zukunft

Publisher:
Nintendo

Developer:
Level-5

Genre:
Adventure

Release:
22.10.2010 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (24)

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