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Pokémon Platin-Edition


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Pokémon Platin-Edition - Review vom 12.06.2009

Manche Leute würden sie am Liebsten vom Antlitz der Erde verbannt sehen, andere gehen nach wie vor ihrem Sammeltrieb nach und versuchen, möglichst alle von ihnen zu fangen: Pokémon. Die kleinen Taschenmonster aus dem Hause Nintendo sind einfach nicht totzukriegen. Erst recht nicht, seitdem sich mit der „Diamant-” und „Perl-Edition” nach all den Spin-Offs endlich ein Teil der Kern-Reihe ein Plätzchen auf dem DS gesichert hat. Doch wer die bisherige Vergangenheit des Pokémon-Franchises kennt, der weiß auch, dass es nicht bei diesen beiden Versionen bleibt. Auch die mittlerweile vierte Generation der beliebten Sammelei bekommt eine Spezial-Edition spendiert, die in diesem Fall auf den edlen Titel „Pokémon Platin“ hört. Mit Giratina als Cover-Monster und dem Versprechen, zahlreiche neue Story-Elemente sowie Einrichtungen für diejenigen eingebaut zu haben, die bereits vor zwei Jahren ihren Sommer mit der Pokédex-Vervollständigung verbrachten, möchte man erneut die Pokémon-Trainer Europas zur Kasse bitten. Wir haben unsere Pokébälle zusammengeklaubt und sind der Frage nachgegangen, ob sich der erneute Ausflug in die Sinnoh-Region lohnt.

Zwei in eins: Pokémon-Meister und Weltenretter!
Wer bereits mit auch nur einer Edition der vier Pokémon-Doppelpacks zu tun hatte, wird sofort wissen, wie die Geschichte von „Platin“ anfängt und worauf alles hinausläuft: Als junges Mädel oder als aufgeweckter Knabe trefft ihr, zusammen mit eurem Freund und gleichzeitig zukünftigen Rivalen, auf einen Pokémon-Professor, der in euch ein Talent für die Handhabung eben jener Taschenmonster erkennt und euch daher eines überlässt. Wie auch schon bei „Diamant“ und „Perl“ habt ihr die Wahl zwischen dem Pflanzen-Starter Chelast, dem feurigen Äffchen Panflam und dem knuddeligen wasserliebenden Pinguin Plinfa. Von da aus zieht ihr los in die Weiten der Sinnoh-Region, um die Orden der acht Arenen zu erringen und die üblichen fünf Trainer der Pokémon-Liga in die Knie zu zwingen. Doch das ist noch längst nicht alles, auch in dieser Inkarnation wartet ein fieses Verbrechersyndikat auf eine mächtige Abreibung. Team Galaktik nennen sich die Schurken und wollen unter der Leitung eines Kerls namens Zyrus die gesamte Welt generalüberholen. Kenner von „Diamant“ und „Perl“ können sich dabei auf ein paar zusätzliche Zusammentreffen mit Team Galaktik freuen, denn gerade Zyrus meldet sich ein paar mal häufiger zu Wort, wodurch seine Motive ein wenig klarer werden.

Im groben und ganzen jedoch ist die Spielerfahrung bei „Pokémon Platin“ nahezu identisch mit der von „Diamant“ und „Perl“: Ihr schlendert durch die selben Ortschaften, die teilweise ein paar grafische Updates verpasst bekommen haben, schnappt im hohen Gras oder auf dem Meer Pokémon und legt euch mit den überall lauernden Trainern an. Jedes größere Städtchen beherbergt eine Pokémon-Arena, in der ihr euch dann mit eurem herangezüchteten Team gegen den Leiter behaupten könnt - nachdem ihr das kleine Rätsel der Arena gelöst habt. Hierbei haben sich die Entwickler extra für „Platin“ auch ein paar Neuerungen einfallen lassen. Die Arena von Ewigenau zum Beispiel beherbergt nun eine riesige Blumenuhr, die es zu verstehen und überwinden gilt. Der Orden der Herzhofen-Arena, ursprünglich der fünfte Orden, lässt sich nun gleich beim ersten Besuch des Ortes erringen. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass ihr es durch das neue Labyrinth innerhalb der Anlage schafft.

Anders als Arenen findet ihr bestimmte Einrichtungen quasi serienmäßig in den Städten: Das Pokémon Center zum Beispiel, in dem ihr eure Lieblinge heilen lassen und zu Wettstreiten mit Freunden antreten könnt. Auch nahezu überall lassen sich Läden finden, in denen ihr euch mit dem in Kämpfen errungenen Geld mit Medizin und Pokébällen eindecken könnt. Und natürlich gibt es noch zahlreiche Bewohner, die auf einen gemütlichen Plausch warten. Manche von ihnen liefern nur minder wichtige Informationen, andere wiederum versorgen euch mit Gegenständen. Wie es die alte Rollenspiel-Regel so will ist es also mal wieder Pflicht, mit möglichst allen Personen zu reden, damit man auch ja kein Detail übersieht. Doch nicht alles lässt sich über friedliche Konversationen lösen, früher oder später (eigentlich sehr früh) kommt es zum unvermeidlichen: dem Kampf gegen einen Trainer oder ein wildes Pokémon.

Alles beim Alten: Die hohe Kunst des Kleintierkampfes
Für geübte Pokémon-Trainer ist dies natürlich bekanntes Terrain: Es wird entweder 1 gegen 1 oder 2 gegen 2 gekämpft - je nachdem, wieviele Trainer sich gerade auf der gegnerischen Seite befinden. Ihr schickt das erste Pokémon aus eurer Liste in den Kampf und habt nun die Wahl zwischen vier Befehlen: „Kampf“, „Pokémon“, „Item“ und „Flucht“. Die „Kampf“-Option gibt euch Zugriff auf die bis zu vier Attacken, die euer aktiver Schützling beherrscht. Über „Pokémon“ könnt ihr das aktive Wesen gegen eines der anderen fünf, die ihr mit euch herumschleppt, austauschen. „Item“ lässt euch Heilungsgegenstände und Pokébälle aus eurer Tasche kramen und mit Flucht tretet ihr bei einem Gefecht gegen ein wildlebendes Pokémon den Rückzug an. Die Gefechte laufen strikt rundenbasiert ab, es gilt also genau abzuwägen, welche Aktion in der momentanen Situation von Vorteil ist. Wie auch im richtigen Leben ist hierbei Wissen Macht, denn jedes Pokémon ist einem oder zwei von siebzehn Elementen zugeordnet. Natürlich hat jedes Element auch so seine Schwächen, die es auszuloten gilt. Habt ihr es beispielsweise mit einem Tierchen des Typs Wasser zu tun, könntet ihr mit einem Pflanzen- oder Elektro-Wesen kontern. Kenner haben hierbei natürlich einen klaren Vorteil, da sie sich mit den Elementarverhältnissen bestens auskennen. Der Neuling muss zu Beginn leider erst ein wenig herumprobieren, was klappt - denn auch wenn viele Stärke-Schwäche-Ketten logisch aufgebaut sind, auf manche davon kann man einfach nicht so leicht kommen. Wer zum Beispiel wäre ohne Ausprobieren auf das Dreiecksverhältnis zwischen den Elementen Kampf, Psycho und Unlicht gekommen (Psycho schlägt Kampf, Kampf schlägt Unlicht, Unlicht schlägt Psycho)? Glücklicherweise zeigt euch ein Zusatzmodul für eure auf dem Touchscreen ausgelagerte Uhr im fortgeschrittenen Spielverlauf, welcher Angriffstyp gegen welches Pokémon-Element hilft.

Während in Kämpfen gegen andere Trainer natürlich der Sieg oberste Priorität genießt, sieht es beim Intermezzo mit wilden Pokémon ein wenig anders aus. Solltet ihr es auf einen möglichst vollständigen Pokédex abgesehen haben, kommt ihr um das Einfangen der zahlreichen Wesen nicht herum. Doch der Fangvorgang will gelernt sein: Stehen die Kraftpunkte eures Jagdziels nämlich bei null, könnt ihr es nicht mehr zu eurer Sammlung hinzufügen. Der Trick besteht darin, das Pokémon nur so weit wie möglich zu schwächen und möglichst noch mit einer schicken Statusveränderung wie Paralyse oder Schlaf zu belegen, um den Fangerfolg zu steigern. Gehört das Pokémon dann zu euch, könnt ihr ihm noch aus kosmetischen Gründen einen Spitznamen verpassen und -sofern ihr bereits sechs Taschenmonster im Team habt- es in eine eurer PC-Boxen schicken, auf die ihr in jedem Pokémon Center zurückgreifen könnt.

Natürlich sammeln eure treuen Kämpfer mit jedem abgeschlossenen Gefecht Erfahrungspunkte. Nach bester Rollenspieltradition steigt es einen Level auf, sobald ein bestimmter Erfahrungswert überschritten ist. Durch den Levelaufstieg nehmen allerdings nicht nur die Statistiken wie Stärke oder Initiative eures Pokémon zu. Auf bestimmten Stufen lernt euer Schützling neue Techniken, die allerdings -solltet es bereits vier kennen- das Vergessen einer bereits bekannten Attacke fordern können. Ebenfalls möglich ist bei manchen Pokémon eine Weiterentwicklung zu einem neuen Monster. Die Bedingungen dafür sind allerdings von Pokémon zu Pokémon unterschiedlich. Die drei Start-Wesen zum Beispiel entwickeln sich beim Erreichen eines bestimmten Levels, das Eier-Pokémon Togepi wird nur bei ausreichend Zuneigung zu Togetic und Pikachu verwandelt sich nur mithilfe eines Donnersteins in Raichu.

Noch ein paar Worte zum Thema Pokédex-Vervollständigung: Anders als in „Diamant“ und „Perl“ fasst der Sinnoh-Pokédex, der sämtliche in der Sinnoh-Region sichtbare Pokémon erfasst, nun 210 anstelle von 150 Taschenmonstern. Um den für das Endgame-Material wichtigen Nationalen Pokédex zu erhalten, müsst ihr nun also 60 zusätzliche Pokémon sichten. Wer allerdings fleißig gegen alle Trainer Sinnohs kämpft, dürfte bei dieser Aufgabe keinerlei Probleme haben. Wie beim Editionen-Konzept von „Pokémon“ typisch gibt es natürlich auch ein paar Kreaturen, die exklusiv in der „Platin-Edition“ zu schnappen sind sowie einige, die ihr aus „Diamant“ und „Perl“ zu übertragen habt. Welche das sind, zeigen wir euch in der folgenden Übersicht.

Pokemon Platin

Fahrt mit der Maus über das Bild, um die in „Platin“ fehlenden Pokémon zu sehen.


Sidequest galore! Urlaub vom Arenafight und Galaktik-Krieg
Wir sammeln, wir retten die Welt, wir werden Pokémon-Meister... Schon allein mit diesen Aufgaben kann man bereits mehrere Stunden verbringen. Doch wie schaut es abseits der typischen Pfade aus? Da warten natürlich altbekannte Elemente wie die Pokémon-Wettbewerbe, bei denen ihr eines eurer Prachtexemplare in verschiedenen Kategorien bewerten lassen könnt. Oder ihr erkundet kleine Höhlensysteme, die mit der eigentlichen Hauptgeschichte nicht viel am Hut haben, allerdings ein paar nette Gegenstände und andere Beutestücke zu Tage fördern können.

Oder aber ihr verbringt eure Zeit in der umgestalteten Kampfzone, die nach dem Erlangen des Nationalen Pokédex verfügbar wird. Wartete hier in „Diamant“ und „Perl“ lediglich der Duellturm auf fähige Trainer, wurde die gesamte Anlage für „Platin“ ummodelliert und mit vier zusätzlichen Einrichtungen ausgestattet. Der Duellturm, bei man sich in einem offenen und ehrlichen Duell mit dreien seiner Pokémon entweder mit computergenerierten Gegnern oder Daten von anderen Spielern messen kann, und die Kampffabrik, wo ihr auf ein geliehenes Pokémon-Team zurückgreifen müsst, dürften Zockern der „Smaragd“-Version bekannt vorkommen. Neu hingegen sind die Kampfarkaden, die die Kämpfe durch kleine Zufallseffekte aufmischt (wie etwa Paralyse des eigenen Teams oder das Auftreten bestimmter Wetterlagen), der Kampfpalais, in dem ihr durch souveräne Kämpfe gewonnene Palais-Punkte einsetzt, um euer Team auf das nächste Gefecht vorzubereiten, und der Kampfsaal, wo ihr versucht, mit einem bestimmten Pokémon so lange wie möglich durchzuhalten. Schafft ihr es, euch einen Namen im Ring zu machen, könnt ihr euch das Recht erkämpfen, gegen eine der fünf Kampfkoryphäen anzutreten. Siege werden abschließend mit Gewinn-Punkten belohnt, die ihr in diverse Gegenstände investieren könnt.

Noch eine Kuriosität am Rande: Wer seine Zeit in den beiden Grundversionen gerne mit den Einarmigen Banditen der Spielhalle verbracht hat, wird in der „Platin-Edition“ eine unangenehme Überraschung vorfinden. In der gesamten europäischen Auflage des Spiels fehlen diese nämlich. Zumindest ist das dazugehörige Minispiel entfernt worden. Die Automaten selber gibt es noch, sie geben nun einfach zufällige Münzbeträge aus. Wahrscheinlich ist dies aus Jugendschutzgründen geschehen, da man gerade im europäischen Ausland teilweise etwas empfindlich mit der virtuellen Darstellung von Glücksspielen zu sein scheint (siehe zum Beispiel die PEGI-Freigabe für „Sega Casino“).

Steuerung:
Wer je ein Pokémon-Spiel in der Hand hatte... Naja, der wird praktisch keine Veränderungen vorfinden. Wieso auch? Das in „Diamant“ und „Perl“ ausgetestete Prinzip mit der Kontrolle über Steuer- und Tastenkreuz des DS hat sich schließlich bewährt. Lediglich im Kampf, bei den neuen Minispielen und einigen neuen Gadgets könnt bzw. müsst ihr teilweise sogar auf den Touchscreen zurückgreifen.

Grafik:
Ein erster Blick auf die Screenshots legt die Vermutung nahe, dass wir es hier mit nichts anderem als einem glorifizierten GBA-Spiel zu tun haben. Und ja, die Kämpfe könnten -trotz kleiner Animationen bei Kampfantritt der Pokémon und neuerdings auch wichtiger Gegner wie zum Beispiel Arenaleitern- definitiv ein kleines Facelifting vertragen. Doch die Oberwelt besteht tatsächlich aus 3D-Modellen. Richtig zum Tragen kommt dies im neuen Gebiet für „Platin“, der Zerrwelt. Diese ist zwar ein wenig kurz geraten, beeindruckt jedoch mit kleinen Gravitationsspielereien und 3D-Effekten. Hinzu kommen zahlreiche optische Updates im Vergleich zu den Grundversionen wie zum Beispiel die ein wenig herausgeputzten Team Galaktik-Quartiere oder die Aufenthaltsräume der Pokémon-Liga, die allerdings nur Kennern von „Diamant“ und „Perl“ ins Auge fallen dürften. Insgesamt wirkt das grafische Gesamtpaket von „Platin“ ein wenig runder als bei seinen Vorläufern, es besteht aber noch reichlich Raum für Verbesserungen.

Sound:
Auch „Pokémon Platin“ liefert die gewohnten Midi-Klänge, die Fans der Reihe vielleicht schon ans Herz gewachsen sind. Manche davon laden auch zum fröhlichen Mitsummen ein, während andere hingegen -etwa die bedrückende musikalische Untermalung in der Zerrwelt- die Atmosphäre des aktuellen Gebiets gekonnt unterstreichen. Anders als bei der Grafik darf sich der Kenner hier allerdings über keine großartigen Updates im Vergleich zu den vor zwei Jahren veröffentlichten Ursprungsversionen freuen.

Multiplayer:
Eine Ecke, in der Nintendo mächtig nachgebessert hat, ist die Abteilung für mehrere Spieler. Dinge wie die Globale Tauschstation, die den weltweiten Pokémon-Tausch ermöglicht, oder die Online-Gefechte mit Freunden und Fremden über Pokémon Center und Duellturm sind nichts neues für Kenner von „Diamant“ und „Perl“. Zusätzlich jedoch kann man auch die anderen Institutionen der Kampfzone -sowohl on- als auch offline- kooperativ mit Freunden bestreiten. Die Globale Tauschstation beherbergt nun zwei zusätzliche Stockwerke, in denen ihr eine eurer Pokémon-Boxen der Welt präsentieren, aufgenommene Videos aus Link- oder Kampfzonen-Duellen hochladen und kleine Bilder mit eurem Lieblingstierchen als Star veröffentlichen könnt. Wer sich wiederum für ein paar Minuten vom stressigen Trainer-Alltag erholen möchte, der kann sich im WiFi-Plaza die Zeit vertreiben. Zusammen mit einer Hand voll zufällig zusammengewürfelter Spieler dürft ihr euch hier an drei Minispielen versuchen, an Umfragen teilnehmen, euch über festgelegte Phrasen mit anderen Gästen unterhalten oder die herumstehende Malwand mit Fußabdrücken eures Pokémon-Teams versehen. Zwar bezieht ihr aus dem WiFi-Plaza keinerlei Vorteile für das eigentliche Spiel, da ihr bis auf Aufrüstungen für ein geliehenes Gadget nichts gewinnen könnt, für ein paar freie Minuten liefert die neue Einrichtung aber genügend Spaß.

Fazit:
So langsam scheint man wohl zu verstehen, wie eine Spezial-Edition der Pokémon-Reihe auszusehen hat. Die „Pokémon Platin-Edition“ ist jedenfalls vollgestopft mit neuen Details, die von kleinen grafischen Updates bis hin zu komplett neuen Gebieten reichen. Zwar kommt die groß angepriesene Zerrwelt unserer Meinung nach ein wenig zu kurz daher, aber gerade ausgehungerte Pokémaniacs, die „Diamant“ und „Perl“ bereits mehrfach verschlungen haben, nehmen den neuen Happen sicherlich gerne an. Vor allem, weil es dank der umgebauten Kampfzone mehr Endgame-Inhalte und -Herausforderungen gibt. All das täuscht aber natürlich nicht darüber hinweg, dass das Spielprinzip von „Pokémon Platin“ sich in den letzten zehn Jahren kaum verändert hat. Aber wie heißt es so schön: If it ain't broke, don't fix it! Getreu diesem Motto raten wir allen Neulingen im Taschemonster-Business dazu, mal einen Blick in die „Platin“-Auflage zu werfen, denn hinter der knuffigen Fassade verbirgt sich immer noch ein solides und faszinierendes Rollenspiel. Solltet ihr jedoch zu den Leuten gehören, die Sinnoh bereits in- und auswendig kennen, müsst ihr euch gut überlegen, ob die Online-Updates und neuen Gebiete den Neukauf rechtfertigen. Wir jedenfalls hatten viel Vergnügen bei unserer Rückkehr ins kühle Sinnoh.

Hat noch eine Rechnung mit Team Galaktik offen: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
87%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Gewohnt solides Kontrollschema, welches sich auf die Tasten anstelle des Touchscreens konzentriert. Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Die neuen Gadgets und der WiFi-Plaza rücken den Touchscreen ein wenig mehr in den Fokus, aber sonst bietet „Platin“ keine großartigen Innovationen.
Grafik

Die Kampfgrafiken sind ausbaufähig, in der neuen Zerrwelt zeigt das Spiel aber, was es optisch draufhat.
Sound

Gewohnte Soundqualität ohne große Neuerungen. Die Midi-Stücke klingen immer noch sehr solide!
Spielspaß

Pokémon ist wie eine Droge: Wenn man einmal anfängt und sich darauf einlässt, kommt man nicht mehr so schnell davon los.








Details
Spielname:
Pokémon Platin-Edition

Publisher:
Nintendo

Developer:
Game Freak inc.

Genre:
Rollenspiel

Release:
22.05.2009 (erschienen)

Multiplayer:
1-8 Spieler, auch online

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (20)

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