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Kirby Super Star Ultra


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Kirby Super Star Ultra - Review vom 11.10.2009

Nintendo bietet Helden für alle Lebenslagen. Sei es der Böses vernichtende Retter in grün, der Pilze futternde Klempner oder die Kopfgeldjägerin im Weltall. Als ideale Haushaltshilfe entpuppt sich unter allen bekannten Gesichtern der Ersatzstaubsauger Kirby. Doch natürlich hat er noch viel mehr erlebt: Diverse Traumwelten sowie sein Heimatstern Pop Star wollten mehrfach gerettet werden. Eines seiner beliebtesten Abenteuer, „Kirby's Fun Pak“ für das SNES, wurde nun grafisch überarbeitet, erweitert und neu aufgelegt - exklusiv für den DS. Doch ob „Kirby Super Star Ultra“ auch tatsächlich so ultra ist und der rosa Kugel-Kollege seinen Superstar-Titel immer noch verdient, klären wir in unserem Test.

Die vielen Abenteuer des Sternenwanderers
Für gewöhnlich besteht die Geschichte eines Videospiels -wenn überhaupt- aus einem konstanten Handlungsstrang, dem von Spielstart bis zum Abspann gefolgt wird. Nicht so Kirbys kleiner Ausflug - stattdessen enthält die DS-Karte zahlreiche kleine Abenteuer. Es beginnt mit einer Nacherzählung vom ersten Abenteuer des rosa Knödels, welches den Kampf gegen den Nahrungsmittel hortenden König Dedede (damals noch unter dem Pseudonym „Nickerchen“ unterwegs) beschreibt, reicht weiter bis zu einer Höhlenexpedition bis hin zur Schlichtung eines Streits zwischen Sonne und Mond. Doch nicht nur in der zugrunde liegenden Story unterscheiden sich die einzelnen Kapitel. Auch das Gameplay ist im Detail leicht anders - aber alles der Reihe nach.

Denn im Kern teilen natürlich alle Abschnitte die selben Grundmechaniken. So besteht Kirbys spezielle Fähigkeit darin, Feindvolk einzusaugen und dann auszuspucken oder runterzuschlucken. In letzterem Fall übernimmt der rosa Staubsauger die Fähigkeit des verspeisten Feindtyps, sofern dieser überhaupt eine besaß. Fortan ersetzt besagte Fähigkeit dann Kirbys Saugkraft. In „Super Star Ultra“ kann der Sternenkollege darüber hinaus aber auch diese Fähigkeiten abwerfen, um das dazugehörige Wesen wiederzubeleben - natürlich nicht als Feind, sondern als Partner. Dieser wird dann vom Computer oder einem zweiten Spieler übernommen. Das Einstiegsszenario „Frische Brise“ beschränkt sich genau auf diese Grundmechaniken und fordert lediglich das Erreichen des Level-Ziels und Besiegen des Bosses. Im Kapitel „Das Höhlen-Abenteuer“ wiederum soll man auf seinem Weg durch die verwinkelten Level noch zusätzlich möglichst alle der 60 versteckten Schätze einkassieren.

Etwas ganz anderes ist die „Formel Mampf“, bei der Kirby gegen König Dedede in einem Wettrennen antritt. Sieger ist, wer die meisten Nahrungsmittel verputzen und Runden für sich entscheiden kann. Um das Paket abzurunden sind auch noch drei kleine Minispiele für kurzweilige Runden an Bord - plus zwei Minigames des Originals als freispielbares Bonbon. Und Kenner des Originals dürfen sich darüber hinaus noch auf ein paar neue, im SNES-Klassiker nicht enthaltene Abenteuer freuen.

Steuerung:
Geschmeidig wird der kugelrunde Held über den Bildschirm bewegt. Großartige Mängel riskiert die Steuerung nicht, lediglich die Touchscreen-Einbindung im Kapitel „Krawall im All“, wo per Stylus-Eingabe zwischen Kirbys Fähigkeiten gewechselt wird, wirkt erzwungen und unnötig - wenn auch beim Herumhantieren mit dem Fertigkeitenkatalog das Spiel automatisch pausiert wird.

Grafik:
Die Traumlandschaften des knuffigen Sternenwanderers überzeugen seit je her durch ihre farbkräftige Gestaltung. Und im Vergleich zum Original wirkt die Optik sogar noch einen Tick weicher. Speziell die Rendersequenzen am Anfang und Ende eines jeden Spielteils haben am meisten vom Remake profitiert: Gaben sich bei „Kirby's Fun Pak“ noch grob gerenderte Pseudo-3D-Figuren die Ehre, erstrahlen nun butterweiche Renderfilmchen im schicken 3D auf dem Topscreen. Einziger Makel: Besagte Sequenzen laufen nicht auf dem ganzen Bildschirm gestreckt ab, sondern umgeben von einem schwarzen Rahmen.

Sound:
Was gehört zum kunterbunten Nintendo-Geschehen einfach dazu? Richtig, ein ebenso fröhlicher Soundtrack. Den liefert „Kirby Super Star Ultra“ auch, mit überarbeiteten Stücken des SNES-Originals, die gekonnt die farbenfrohe Atmosphäre unterstreichen. Auf der anderen Seite werden dramatische Momente aber auch gerne mal von ähnlich spannungsgeladenen Melodien begleitet - etwa wenn man nach einer langen Schlacht auf dem Luftschiff Halberd endlich auf Meta-Knight trifft...

Multiplayer:
Damals auf dem Super Nintendo hat es gereicht, einen zweiten Controller für Koop-Spaß einzustöpseln. Bei „Kirby Super Star Ultra“ werden natürlich zwei DS-Systeme fällig. Und auch zwei Exemplare des Spiels, sofern ihr das ganze Abenteuer kooperativ bestehen möchtet. Mit einer DS-Karte stehen lediglich die drei Minispiele und das Kapitel „Frische Brise“ zur Verfügung. Kurioserweise wird bei letzterem in der Single Card-Variante alles auf dem Bildschirm von Spieler 1 erledigt. Der Partner schaut mit auf den Screen und steuert den Kollegen von Kirby mit seinem DS.

Fazit:
Mittlerweile ist man es schon von Kirby-Spielen gewohnt, dass der Schwierigkeitsgrad eher niedrig ist und die Spielzeit mehr in Richtung kurzes Vergnügen abdriftet. Das ändert jedoch nichts daran, dass der SNES-Klassiker immer noch so unterhaltsam ist wie eh und je und dank einiger gut versteckter Secrets und Herausforderungen auch zum erneuten Durchspielen anspornt. Und sollte ein Spielpartner mit eigener DS-Karte dabei sein, steht auch der spaßige Koop-Modus zur Verfügung. Alles in allem ist „Kirby Super Star Ultra“, wie auch sein Protagonist, ein rundes Paket. Nintendos rosa Staubsauger darf seinen Superstar-Status behalten!

Schmeißt den Haushalt mit seinem gefräßigen Staubsauger: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
80%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Saubere Kontrolle der Kugel, leicht erzwungen wirkender Touchscreeneinsatz inklusive. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Hält sich mit bahnbrechenden Neuerungen zurück, bietet aber teils gute (Minigames), teils unpassende (Krawall im All) Touchscreenunterstützung.
Grafik

Bunte Welten und schicke Renderszenen.
Sound

Fröhliche Melodien en masse. Ohrwurm-Gefahr!
Spielspaß

Kurz und leicht - aber ebenso unterhaltsam und motivierend.








Details
Spielname:
Kirby Super Star Ultra

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Action Jump 'n Run

Release:
18.09.2009 (erschienen)

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (28)

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