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Etrian Odyssey


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Etrian Odyssey - Review vom 30.06.2008

„Früher war alles besser.” Ein beliebter Ausspruch, der nicht nur bezogen auf den Staat und die Gesellschaft, sondern auch im Videospielbereich gern verwendet wird. Mit vor Nostalgie glitzernden Augen werden sich RPG-Veteranen an die gute alte Zeit der Telnet Text-RPGs erinnern - in einer Zeit, wo Grafik mangels Rechenpower nur sekundär war und das Spielerlebnis primär durch fesselnde Geschichten und interessante Beschreibungen geprägt wurde. Sätze á la „Ihr wandert den düsteren Geröll-Pfad entlang. Plötzlich hört ihr ein Rascheln und dreht euch panisch um, nur um einem drei Meter großen Sumpf-Monster in die schleimigen, gierig dreinblickenden Augen zu schauen.” fesselten tausende Spieler an die Bildschirme. Heute sind derartige Beschreibungen etwas ins Hintertreffen geraten, da man sich nun beinah komplett auf den Effekt von schmucker Grafik verlässt und das nicht selten zu Lasten der Erzählkunst. Hersteller und Publisher Atlus entschloss sich dieser Tendenz entgegenzuwirken und kombiniert verklärte Text-RPG-Romantik mit den Vorteilen grafisch-orientierter Rollenspiele. Das Ergebnis, „Etrian Odyssey”, wird im folgenden Test Text-RPG Nostalgikern, kritischen Fans von retro RPGs á la „Dungeon Master“ sowie RPG-Jüngern der Neuzeit standhalten müssen.

The Good, the Bad and the Ugly
Das Intro ist kurz und steht ganz im Zeichen des Retro-Feelings, welches das Spiel vermitteln soll: Ein paar schnöde Textzeilen bereiten den geneigten Abenteurer darauf vor, dass ihn nahe der Stadt Etrian ein Untergrund-Labyrinth erwartet, welches bereits viele tapfere Entdecker das Leben gekostet hat. Nun seid ihr dran - mit Erkunden, nicht mit Sterben. Die Story ist leider alles andere als tiefschürfend und entbehrt jedweder Überraschung. Da es sich bei Etrian jedoch vordergründig um einen puristischen Dungeon-Crawler handelt, haben wir an dieser Stelle auch kein erzählerisches Meisterwerk erwartet. Nach eurer Ankunft im beschaulichen Städtchen Etrian, gründet ihr eine neue Gilde und stellt euch ein fähiges Team zusammen. Insgesamt gibt es neun verschiedenen Heldenarten, eure Truppe darf jedoch zu Beginn maximal fünf Leute umfassen - somit will die schlussendliche Zusammensetzung eures Teams gut überlegt sein. Landknechte hauen beherzt aus der vorderen Reihe mit Schwert oder Axt zu, während der etwas kampfschwache Medicus vorzugsweise aus dem Hintergrund agiert und eure Truppe mit Bandagen und Kräutern heilt. Alchemisten heizen Gegnern vorzugsweise aus sicherer Entfernung mit Feuerangriffen ein oder schocken mit Blitzmagie und weiteren Elementarangriffen. Barden unterstützen eure Party durch Gesänge und Statusboosts, während Fährtenleser Opponenten mit Pfeilen eindecken. Paladine bauen neben Waffengewalt auf Verteidigung und Heilzauber, während Ritter kompromisslos zuhauen und neben Stärke auf den Ausbau der eigenen Hitpoints bauen.

Habt ihr jeden eurer Mitstreiter benannt und ein passendes, im Manga-Stil gehaltenes Portrait ausgewählt, solltet ihr der Aufstellung eurer Teammitglieder besondere Beachtung schenken. Schwächliche Charaktere wie der Medicus gehören in den Hintergrund, da Gegner sich hauptsächlich auf die in der ersten Reihe positionierten Leute stürzen. Die Vor- und Nachteile der beiden Reihen sind offensichtlich: Physische Angriffe sind aus der ersten Reihe deutlich durchschlagskräftiger, im Gegenzug nimmt man bei einem gegnerischen Angriff auch mehr Schaden. In der hinteren Reihe ist man hingegen etwas besser vor feindlichen Attacken geschützt, physische Angriffe erreichen Widersacher jedoch deutlich abgeschwächt. Besonders zu Beginn lohnen sich einige Experimente im Hinblick auf die möglichen Kombinationen der verschiedenen Professionen. Sollte sich ein Charakter als beharrliche Niete erweisen, könnt ihr ihn jederzeit und auf nimmer Wiedersehen ins Pfefferkuchenland schicken. Praktisch: Eure Mitstreiter lassen sich auch in Rente beordern und durch einen neuen Abenteurer ersetzen. Bei diesem Tauschgeschäft verliert ihr zwar die Ausrüstung des alten Truppenmitglieds (einfach vorher alles Wertvolle entfernen), im Gegenzug erhält euer Frischling jedoch Bonus-Fähigkeitspunkte. Etwas schmerzvoller ist da schon das Rasten: Habt ihr euch beim Verteilen der Fähigkeitspunkte vertan, so ist eine Umverteilung möglich, wenn ihr in Kauf nehmt, dass eurer Charakter zehn Level zurückgestuft wird.

Frustgranate im Anflug
Besonders zu Spielbeginn ist die Schwierigkeitsstufe nicht gut ausbalanciert: Gegner mit knapp 25 Hitpoints ziehen euch mit einem normalen Angriff schonmal 20 Lebenspunkte ab - fies, denn zu Spielbeginn hat man im Durchschnitt nur knapp 25 bis 30 davon. Doch es kommt noch besser: Vergiftungen sind dafür bekannt, dass sie dem Betroffenen langsam aber dafür stetig das Lebenslicht aussaugen. Nicht jedoch in „Etrian Odyssey“. Ist man vergiftet, gehen pro Runde gut 20 Lebenspunkte den Bach runter - bei niedrigem Level ein sicheres und vor allem schnelles Todesurteil. Da erscheint es dem gebeutelten Spieler geradezu als Gnade seitens der Programmierer, dass Statusveränderungen wie Vergiftungen oder Lähmungen nach dem Kampf automatisch wieder verschwinden. Insgesamt sollte man immer einen soliden Vorrat an Heilkräutern sowie mindestens einen Medicus im Gepäck haben, ansonsten beißt man schneller ins Gras, als eine hungrige Kuh in die grüne Alm. Ebenfalls immer griffbereit sollten Fluchtseile sein, welche mit 100 Goldstücken zwar nicht gerade günstig sind, aber euch dafür sicher in die Stadt teleportieren. Wo wir gerade dabei sind: Ohne Moos nix los - das gilt besonders für das beschauliche Städtchen Etrian. Denn die Preise hier sind gesalzen und Verdienstmöglichkeiten rar. Das Nächtigen im Hotel wird mit zunehmenden Levelfortschritt horrend teuer und ist leider recht häufig vonnöten. Immerhin ist das Speichern kostenlos...

Wie allseits bekannt, gibt es im Leben nichts umsonst - auch der Tod kommt euch in Etrian auf die Dauer teuer zu stehen, da ihr für jede Wiederbelebung eines eurer Teammitglieder zu Kasse gebeten werdet. Gutmütige Priester, die eure verstorbenen Freunde aus Barmherzigkeit wieder zurück ins irdische Dasein holen, sucht man vergebens. Eine Möglichkeit die Gildenkasse aufzubessern, ist das Verkaufen von erbeuteten Items. Allerdings erzielen die meisten Fundstücke nur einen geringen Preis. Gegenstände lassen sich immer nur einzeln veräußern oder erwerben - wolltet ihr beispielsweise 20 Heilkräuter kaufen, so müsst ihr tatsächlich zwanzig mal ein Heilkraut erwerben. Gleiches gilt für den Verkauf. Eine unverständliche und auf Dauer nervige Designentscheidung - trotz des Retro-Charmes hätten die Entwickler durchaus die Möglichkeit des komfortablen Massenver- bzw. kaufs mit einbauen können.

Anders als beispielsweise in „Dragon Quest: Joker“ sieht man Gegner nicht kommen, stattdessen werdet ihr ca. alle 16 Schritte in Zufallskämpfe verwickelt - durchaus human. Teleporter erleichtern euch zudem die Erkundungstouren durch die Dungeons - müssen jedoch erst einmal gefunden und aktiviert werden. Wer keine Lust auf reines Erforschen hat, kann in der örtlichen Bar, bzw. in den Hallen von Radha Aufträge an Land ziehen. Zu Beginn bestehen diese hauptsächlich aus dem Besorgen von Items. Als Belohnung gibt es je nach Auftrag klimpernde Taler, nützliche Items, Waffen oder Rüstungen. So bittet euch die Basar-Besitzerin Aicha beispielsweise ein paar Materialien für die Herstellung einer Axt zu besorgen. Zwar erscheint der Auftrag in eurem Quest-Log, welche Items Aicha allerdings genau benötigt, gibt sie euch nur in einem Gespräch bekannt und rät euch im gleichen Atemzug einen Zettel und Stift zur Hand zu nehmen. Das ist zwar ganz im Stile alter Traditions-RPGs, aber für heutige Verhältnisse unkomfortabel. Bedenkt man, dass der DS vorrangig eine mobile Konsole ist, hätte man derartige Informationen durchaus mit ins Quest-Log packen können.

Besagte Items erhält man auf unterschiedlichste Weise: Je nachdem auf welche Monster ihr trefft, hinterlassen diese nach ihrem Ableben Fellstücke, Zähne, Flügel und andere Körperteile. Wie es sich für ein RPG der alten Schule gehört, können Rohstoffe wie beispielsweise Holz an bestimmten Punkten abgebaut werden. Es ist ratsam, diese Stellen auf der Karte mit einem Rohstoffsymbol zu markieren. Des weiteren muss mindestens eines eurer Teammitglieder über die entsprechende Fähigkeit wie beispielsweise „Sammeln” verfügen.

Auf eurem Weg durch das Labyrinth solltet ihr gelegentlich Sackgassen und verdächtig aussehende Punkte unter die Lupe nehmen - nicht selten warten hier kleine Schätze, aber auch Angriffe aus dem Hinterhalt. Habt ihr etwas entdeckt, wird im Text-RPG-Stil kurz die Situation erklärt und anschließend habt ihr die Wahl, ob ihr eurer Neugier nachgebt oder lieber auf Nummer sicher geht und die Kurve kratzt. Ob hinter einer Beschreibung wie „Durch das Dickicht erspäht ihr eine glasklare Quelle. Ihr streckt bereits die Hand nach dem kühlen Nass aus, haltet dann jedoch kurz inne und überlegt, ob ihr tatsächlich euren Durst stillen sollt.” ein heilendes Wasser oder der Trank des sicheren Todes lauert, ist nie vorhersehbar und sorgt somit für die ein oder andere Überraschung. Egal wohin euch eure Reise führt: Jeder erkundete Weg sollte stets auf der Karte eingezeichnet werden, damit ihr bei eurer Wiederkehr sofort wisst wo es noch unerforschte Ecken, Schätze, Rohstoffe oder Türen gibt. Icons für Treppen, Gruben Monster, Rohstoffe oder Teleporter helfen beim Zeichnen eurer Karte. Sollte es einmal kein passendes Icon geben - beispielsweise für einen Kristall der euren Weg blockiert oder einen Punkt für Komplettheilung - lässt sich das Notiz-Icon verwenden, mit dem ihr ein kurzes Memo verfassen und an einen beliebigen Punkt auf der Karte platzieren dürft.

Das Kartographie-Feature wird in den verwinkelten Dungeons zum unverzichtbaren Weggefährten und lässt nostalgische Erinnerungen an alte Wizardry-Zeiten, in denen man noch mit Zettel und Stift Karten der Dungeons anfertigte. Wer nun murrend fragt, warum man selbst Hand anlegen muss, wird mit Etrian vermutlich nicht glücklich werden, denn ohne den Griff zum Touchpen und das manuelle Zeichnen der Karten kommt man im verwinkelten Labyrinth nicht weit.

Sollte euch doch einmal ein Monster überfallen, wechselt ihr von der Entdecker-Ansicht zum Kampfbildschirm. Lebens- und Magiepunkte eurer Genossen habt ihr stets im Blick - per Knopfdruck lassen sich zusätzlich die Angriffs-und Verteidigungswerte zuschalten. Wie von rundenbasierten RPGs gewohnt, bestimmt ihr nacheinander für eure Kumpanen, ob diese einen normalen Angriff ausführen, Skills wie Magie einsetzen, Items anwenden oder einfach in Deckung gehen sollen. Die Wirkung der Elementarzauber auf die verschiedenen Gegnertypen hält sich im Großen und Ganzen an Genre-Standards: Insekten fackelt man am besten mit gediegenen Feuerangriffen ab, während Flugtiere allergisch auf Blitzmagie reagieren. Bei Ratten und Maulwürfen hingegen reicht ein gediegener Schwerthieb. Zusätzliche Durchschlagskraft verschaffen sogenannte Moralangriffe, welche bei voller Moralanzeige für eine Runde zur Verfügung stehen. Besagte Anzeige füllt sich jedes Mal ein bisschen, wenn eurer Charakter angreift oder Schaden erleidet. Die möglichen Statusveränderungen sind (leider) recht zahlreich: Neben den Standards wie Blind und Schlaf, verhindert beispielsweise ein gefesselter Kopf den Einsatz von Fähigkeiten, die Denk-oder Sprachvermögen erfordern. Nach erfolgreich bestandenen Kämpfen gibt es neben den obligatorischen Erfahrungspunkten meist noch eine kleine Portion Takeway-Beute. Sobald eure Helden einen neuen Level erklommen haben, erhalten sie einen Fähigkeitspunkt dazu, der sich in den Ausbau von Skills investieren lässt.

Steuerung:
Des einen Freud ist des anderen Leid: Die Tatsache, dass man sich im Labyrinth auf einem Raster á la „Dungeon Master“ bewegt, erleichtert die Navigation erheblich und auch Besuche in der Stadt sind dank der Navigation mittels gut sortierter Menüs schnell und komfortabel erledigt. Das Zeichnen der Karte geht mittels Stylus-Einsatz leicht von der Hand und das Umschalten zwischen Spielmodus und Menü ist ebenfalls mit einem Knopfdruck machbar. Da die Umgebungskarte immer eingeblendet ist und somit kontinuierlich den Touchscreen in Beschlag nimmt, bieten sich für den Stylus außer der kartografischen Aktivitäten leider keine weiteren Einsatzmöglichkeiten. Menüs müssen folglich mittels Steuerkreuz und Buttons navigiert werden, was jedoch insgesamt gut von der Hand geht.

Grafik:
Ein zweischneidiges Schwert. Einige werden sich sicher an der Tatsache stören, dass man Städte nicht frei erkunden kann, sondern Geschäfte lediglich mittels Menü ansteuert und dass man sich im Labyrinth im old-schooligen Raster fortbewegt. Nostalgiker wiederum erfreuen sich an dem hübsch designten und vor allem funktionellen Stadtmenü, dass es ihnen ermöglicht schnell ihre Waren loszuwerden und sich direkt wieder ins Abenteuer zu stürzen. Die Spielzeit läuft unabhängig von der tatsächlichen Tageszeit in einem wesentlich flotteren Rhythmus. Der Tageszeitenwechsel macht sich auch im Spiel bemerkbar: So findet ihr des Nachts eine mit Laternen beleuchtete Stadt vor und könnt beobachten, wie sich das stille Dunkel der Nacht über die Irrgärten legt. Nach Sonnenaufgang hingegen wird das überwucherte Labyrinth von warmen Sonnenstrahlen durchflutet und auch die Stadt badet im Tageslicht. Weniger atmosphärisch sind die auf kurze Distanz ins Bild poppenden Bäume und Sträucher. Auch Animationen sind eine Seltenheit - insgesamt verrichtet die Grafik ihren Dienst. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf den Beschreibungen und Dialogen.

Sound:
Die akustische Untermalung reiht sich in die stimmige Gesamtpräsentation ein. Die Musikstücke sind abwechslungsreich und unterscheiden sich je nachdem ob man sich auf Aichas Basaar herumtreibt oder das örtliche Hotel für eine kurze Ruhepause ansteuert. Die Musik wurde sehr passend gewählt und unterstreicht die Wirkung des aktuellen Aufenthaltsortes. So werden wir in den ruhmreichen Hallen von Radha mit pompösen Klängen beschallt, während in der Gilde dynamisch treibende Musik zum nächsten Erkundungsausflug in das Labyrinth anspornt. Etwas unglücklich - wenn auch eventuell realistisch - sind eure Laufgeräusche im Labyrinth. Diese ähneln am ehesten Peitschenhieben und nagen etwas an der atmosphärischen Stimmung, welche durch die mysteriösen Klänge auf eurem Weg durchs Labyrinth aufgebaut wird. Schade, dass es nicht möglich ist den störenden Sound, den eure Schritte verursachen, unabhängig von der Hintergrundmusik abzuschalten. Kämpfe werden, wie aus anderen RPGs gewohnt, mit flotter, bedrohlicher Musik hinterlegt.

Features:
Praktischerweise übernimmt das Spiel die auf dem DS voreingestellte Sprache, bietet wahlweise jedoch fünf verschiedene Übersetzungen an: Spanisch, Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch. Auch das Handbuch ist lobenswert: Statt einem - wie aktuell leider in Mode - grauen, dahingeklatschten Sammelsurium an unmotivierten Instruktionen gibt es ein farbenfrohes, sehr schön gestaltetes Handbuch, in dem beispielsweise die verschiedenen Klassen und deren Fähigkeiten in Reimen beschrieben und mit Portraits und Snapshots hinterlegt werden. Zudem wird recht genau auf das Zeichnen der Karte eingegangen und der Kampfablauf sowie diverse Statusveränderungen detailliert erklärt - insgesamt sehr gelungen.

Fazit:
„Etrian Odyssey“ ist ein absolutes Eldorado für masochistische Hardcore-RPGler der alten Schule und hat somit auch uns einiges an Freude bereitet. Allerdings wurde unser DS des Öfteren Opfer mittelschwerer Wutausbrüche, wo wir auch gleich beim größten Problem von „Etrian Odyssey“ wären: Es ist streckenweise schlichtweg unfair. Entschädigt wird man für das erlittene Leid durch atmosphärische Beschreibungen im Stile alter Text-RPGs und einer Fülle an Optionen hinsichtlich der Team-Zusammenstellung und deren Fähigkeitenausbau. Wer jedoch einen hohen Grad an Frustresistenz mitbringt und ein hoffnungsloser RPG-Liebhaber ist, sollte dem Titel eine Chance geben, denn trotz der gelegentlichen Widerspenstigkeit handelt es sich um einen kleinen Retro-Schatz, der für einige Stunden Unterhaltung sorgen wird.

Kämpft gegen Monster und Frustattacken: Franzisca Mannan [AbdSabour] für PlanetDS.

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
78%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Intuitive Steuerung, fröhliche Touchpen-Zeichnerei der Karten. Menü-Navigation leider ohne Stylus-Support. Innovationsfaktor:
+++--  (3 von 5 Sternen)
Selbstgefertigte Umgebungskarten und Rückkehr zu den Wurzeln des Genres bergen einiges an Innovations- aber auch Frustpotenzial.
Grafik

Aufpoppendes Gestrüpp und Animationen sind Mangelware - trotzdem kommt Dungeon Crawler-Stimmung auf.
Sound

Gelungene und stimmungsvolle Hintergrundmusik, aber diese Laufgeräusche ... *urg*
Spielspaß

Herausfordernde Kämpfe, vielseitige Skillkombinationen und neun unterschiedliche Heldentypen und Kartografie-Feature - was will man mehr? Nun, außer etwas weniger Frustpotenzial vielleicht! ;-)








Details
Spielname:
Etrian Odyssey

Publisher:
Atlus

Developer:
Atlus

Genre:
Rollenspiel

Release:
08.20.2305

Multiplayer:
nein

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (10)

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