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High School Musical 2 - Work this out!


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High School Musical 2 - Work this out! - Review vom 17.05.2008

Als vor zwei Jahren der Film „High School Musical“ das erste Mal ausgestrahlt wurde, waren es vor allem Mädchen der jüngeren Generation, die sofort auf den Zug aufgesprungen sind, sich sämtliches Merchandising zugelegt und die Charaktere Gabriella Montez und Troy Bolton zum Paar des Jahres gekürt haben. Ein Videospiel für Nintendos Systeme folgte und konnte im Praxistest zwar nicht auf ganzer Linie überzeugen und musste sich mit einer Wertung von 69% begnügen, doch war es klar, dass dies nicht Disneys letzter Streich zum Thema war, denn der große Erfolg des Films veranlasste bereits den Dreh eines Nachfolgers. Zum Erstaunen vieler Fans sogar mit Vanessa Anne Hudgens, die sich vorher einiges an Ärger eingehandelt hatte, weil ganz plötzlich einige ganz private Fotos im Internet zu finden waren. High School Musical 2: Work this out! ist das Spiel, das sich dem Szenario des zweiten Teils annimmt. Wir haben uns den Titel genauer angesehen und sagen euch, ob man lieber einfach weitergeht oder gerne einen Blick auf das Abenteuer werfen darf!

Wie zu erwarten, entspricht die Story in ihren Grundzügen jener, die auch im zweiten Film dargestellt wird. Sämtliche Protagonisten freuen sich zwar auf die großen Ferien, sehen diesen jedoch auch mit etwas Unmut entgegen, denn allesamt brauchen sie Geld. Da bietet es sich an, im luxuriösen Lava Springs Country Club zu jobben, der im Film den Eltern von Sharpay gehört. Dort gibt es etliche Aufgaben zu erledigen und natürlich wartet ganz nebenbei auch die große Show auf die Teenies.

So viel zur Vorgeschichte, die sich – wie der Film schon zeigte – sehr gut ausbauen lässt und wirklich genug Stoff bieten sollte, ein für Kinder gerechtes Abenteuerspiel zu entwerfen. Nach einer kurzen Einführung in die Mechaniken des Gameplays geht es auch schon los. Man beginnt mit der Steuerung von Gabriella und bewegt sich – wie vorgegeben – auf das schwarze Brett zu. Dort finden sich die anfallenden Aufgaben eines Tages. Hier schlüpft man je nach Aufgabe in die Rolle eines bestimmten Charakters. Insgesamt sind hiervon sechs spielbar: Troy, Gabriella, Sharpay, Ryan, Chad und Taylor.

Die Aufgaben an sich unterscheiden sich zwar, die Ausführung läuft jedoch nach festen Prinzipien ab. So gilt es beispielsweise wieder, zum genau richtigen Zeitpunkt auf ein angegebenes Symbol auf dem Bildschirm zu klicken. Im ersten Teil diente dies ausschließlich dazu, dass die Charaktere die Tanzschritte und den Rhythmus beibehalten, hier jedoch bekommen sie die Aufgabe, Sonnenschirme aufzuklappen, um die Gäste vor einem Sonnenbrand zu bewahren. Tanzeinlagen gibt es zwar noch immer, doch ganz so essentiell wie im ersten Spiel sind diese nicht mehr. Erinnerte High School Musical: Regie führst du noch eher an einen Elite Beat Agents-Abklatsch, der mit einer schicken Lizenz auftrumpfen konnte, zeigt sich der heutige Testkandidat eher von seiner Adventure-Seite. Der Schwierigkeitsgrad taumelt dabei nach bester Manier hin und her. Sind einige Missionen wirklich nicht mit Leichtigkeit mit der Bestnote zu bewältigen, scheinen andere Aufträge schlichtweg lachhaft. Das Finden und Aufsammeln von einer Hand voll Wasserflaschen auf einem Gebiet von vielleicht 30 Quadratmetern stellt nun wirklich gar keine Herausforderung dar.

So ist es vor allem Langeweile, die sich schon nach kurzer Zeit breit macht. Nach den erledigten Jobs erhält man außer einer guten Bewertung eigentlich nichts, was im Spiel einen Vorteil verschaffen würde. Man hat versucht, Mini-Games an eine Story zu knüpfen, dabei jedoch nicht bedacht, dass die Lizenz nicht alles ist. Klar, die junge Generation ist deutlich anspruchsloser, aber mehr als ein simples Aufsammeln sollte wohl drin sein.

Pfusch? Gewollt? Man weiß es nicht!
Sicher, das rundum perfekte Spiel muss wohl noch erschaffen werden und dass sich High School Musical 2: Work this out! wohl nicht mit diesem Titel brüsten dürfen wird, war vielen bereits im Voraus klar. Doch die Umsetzung wirkt an vielen Stellen einfach wirklich geschlampt. Fehler in der Rechtschreibung und unvollständige Wörter zeigen bereits, dass man sich nicht sonderlich viel Mühe gegeben hat und zumindest die Endkontrolle ihre Arbeit nicht sorgfältig genug erledigt hat. Es ist schade, dass man ein Spiel für Kinder nicht komplett kindgerecht gestalten kann. So können wohl nur die wenigsten der Zielgruppe etwas mit dem Wort „illustriert“ anfangen.

Steuerung:
Es gibt eigentlich nicht viel in diesem Bereich zu bemängeln, aber leider auch nichts, bei dem man ein großes Lob aussprechen könnte. Das Steuerkreuz und die Aktionstasten dienen sowohl bei den Jobs, als auch zur Erkundung des Grundstücks. Der Touchscreen kommt auch zum Einsatz, wenn man beispielsweise ein Spiel spielt, bei dem es auf den Rhythmus oder einen bestimmten Takt ankommt. Hier geht es nach dem aus Elite Beat Agents bekannten Prinzip zur Sache. Schade, dass bei manchen Jobs suggeriert wird, dass ein Gefühl für den Takt etwas ganz essentielles ist, dies im Endeffekt jedoch nicht von Nöten ist. Die beschriebene Aufgabe, bei der man Sonnenschirme aufklappen soll, ist hier ein gutes Beispiel. Es reicht, einfach genau dann zu klicken, wenn das Symbol erscheint.

Grafik:
Optisch gibt es ebenfalls nichts, was den Betrachter die Füße wegziehen könnte. Die Charaktere sind in den meisten Fällen sowieso nur aus der Vogelperspektive zu sehen und somit erkennt man seinen Lieblingsschauspieler ausschließlich an der Frisur. Die Bewegungen beim normalen Laufen sind ansehnlich, nicht aber, wenn die Protagonisten das Tanzbein schwingen. Wie schon beim letzten Teil, so muss auch hier bemängelt werden, dass kein klarer Tanz zu erkennen ist und die Bewegungen „einfach irgendwie“ ablaufen. Wir möchten nicht wie Erbsenzähler wirken, aber bei einer Restaurantkulisse mit klapperndem Geschirr hätte man zumindest einen Teller auf den Tisch der Gäste stellen können, das hätte das Paket wenigstens noch ein wenig abgerundet.

Sound:
Große Ankündigungen im Voraus, dass man den DS als Mini-Jukebox nutzen kann, auch wenn man ihn zusammen geklappt hat, doch die Ernüchterung ist nicht weit. Im Spiel selbst zeigt sich bereits, dass die Musik zwar definitiv aus dem Film übernommen wurde, man bei der Qualität jedoch wirklich viel, viel zu wenig getan hat. Es fängt damit an, dass man den ganz normalen Soundtrack im Spiel erst nach und nach freischalten kann – wer zu Anfang also einfach nur viel herumlaufen möchte, muss sich mit ein oder zwei Liedern begnügen. Das Rauschen im Hintergrund tut sein übriges und dass sich dieser Zustand auch bei der integrierten Jukebox nicht ändert, kostet noch einmal Punktabzug – immerhin ist das versprochene Feature, dass die Musik weiterspielt, wenn man den DS zusammenklappt, wie versprochen vorhanden. Hier gibt es jedoch die Einschränkung, dass man Kopfhörer angeschlossen haben muss.

Features:
Grundsätzlich gibt es in Sachen Features nicht viel zu meckern. Die Entwickler haben sich zumindest Gedanken darüber gemacht, wie man den Inhalt möglichst attraktiv gestalten könnte. So gibt es im Hauptmenü die Möglichkeit, freigeschaltene Mini-Spiele erneut auszuprobieren, seinen Highscore zu schlagen oder sie auf einem anderen Schwierigkeitsgrad auszuprobieren. Ein Multiplayer ist ebenfalls mit an Bord, und dieser kann sogar dann ausprobiert werden, wenn der Freund oder die Freundin selbst kein Exemplar des Spiels besitzen.

Fazit:
"High School Musical 2: Work this out!" ist leider nicht die erhoffte Weiterentwicklung des ersten Teils. Es weist zwar Storyzüge auf, lebt jedoch von den einzelnen Mini-Games, die bis auf wenige Ausnahmen wirklich nicht gerade das Gelbe vom Ei darstellen. Es macht nur wenig Spaß, länger an dem Titel zu sitzen, wenn auch der Soundtrack zwar schön anzuhören, jedoch nur in sehr mangelhafter Qualität vorhanden ist. Unterm Strich sollte man einen Bogen um dieses Spiel machen, wenn man kein eingefleischter "High School Musical"-Fan ist. Weitere Filme werden folgen und so wird es wohl auch zukünftig neue Spiele zum Thema geben. Dann hoffentlich mit hoher Qualität, denn ein Lizenzspiel muss nicht zwingend auch ein schlechtes Videospiel sein.

Legt lieber wieder den Film in den Recorder: Max Zeschitz [Zeschitz] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Disney Interactive Studios für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
40%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Alles im Griff mit Daumen und Stift. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Touchscreen und Multiplayer - das war’s auch schon.
Grafik

Wenige Details und unschöne Animationen .
Sound

Toller Soundtrack, die Soundqualität ist jedoch ganz und gar nicht zufrieden stellend.
Spielspaß

Mini-Spiele im Hauptmenü und eine Jukebox inklusive Rauschen sorgen nicht wirklich für ein ausgeglichenes, solides Spielerlebnis.








Details
Spielname:
High School Musical 2 - Work this out!

Publisher:
Disney Interactive Studios

Developer:
A2M

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
08.20.1403

Multiplayer:
vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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