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Shrek: Oger und Dresel


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Shrek: Oger und Dresel - Review vom 23.02.2008

Piep piep piep, hast du mich lieb?
Es begann im Jahre 1996, als die japanische Erfinderin Aki Maita ein Spielzeug erfand, welches sich rasend schnell über den kompletten Erdball verbreiten sollte. In Zusammenarbeit mit der Firma Bandai sorgte man also innerhalb kürzester Zeit dafür, dass sich dieses eine Spielzeug mindestens einmal in jedem Haushalt finden lassen konnte und vor allem Kinder kaum mehr ohne es auf die Straße gingen. Wir meinen natürlich das Tamagotchi - ein einfaches, aber fürs jüngere Semester sehr reizvolles „Spiel“prinzip, das lediglich daraus bestand, seinem kleinen Pixel-Freund allerlei Wünsche von den Augen abzulesen, diese zu erfüllen und den hilflosen Tierchen das Überleben zu ermöglichen… Kümmerte man sich nicht, verendete es.

Auch nach der großen Welle des Mini-Spielzeugs griffen viele Hersteller im Bereich des Computerspiels diese Idee auf, wenn auch das Prinzip ein wenig verändert wurde. Besonders in Japan finden derartige Spiele immer noch reißenden Absatz. Nachdem die Jugend „Nintendogs“ bis zum Umfallen gespielt hat, braucht sie nun freilich sofort Ersatz - und wie vermarktet man ein Spiel besser, als einfach nur ein wenig Werbung hier und da anzubringen? Richtig, man verwendet Charaktere, die die Zielgruppe kennt und schätzt. Auch, wenn sich das Grundprinzip von „Shrek: Oger und Dresel“ nur bedingt mit einem Tamagotchi vergleichen lässt, so ist das Kümmern um ein hilfloses Wesen noch immer der Hauptbestandteil. Gnadenloser Süchtigmacher oder würzlose Lizenzgurke? Lest einfach weiter.

Nachwuchs im grünsten Märchen der Welt…
Die Vorgeschichte: Der große grüne Oger Shrek und seine Liebste Fiona haben in der letzten Zeit allerhand angestellt, um ihre Familie zu vergrößern, sich dabei jedoch nur wenige Gedanken darüber gemacht, was nach der Geburt der kleinen Racker alles an Arbeit anfällt… Haben sie doch schon genug damit zu tun, ihre Rundgänge und Besuche im Königreich Weit-Weit-Weg zu erledigen, wollen die Kleinen nun auch noch reichlich Zuwendung und Pflege. Doch was macht man bloß, wenn man beides nicht unter einen Hut bringen kann? Richtig, man engagiert sich einen Babysitter. Genau hier kommt der Käufer des Moduls ins Spiel: Er soll sich um den „shreklichen“ Nachwuchs kümmern.

Zu Beginn des Story-Mode hat man die freie Auswahl, welche zwei Racker man sich in die Wohnung holen möchte. Allesamt mit knuddeligen Gesichtern ausgestattet, möchte jedes einzelne das Herz des Spielers für sich gewinnen. Hat man schließlich eine Auswahl getroffen, geht es direkt in den Laufstall, wo man mit einem kleinen Tutorial konfrontiert wird und im Anschluss daran sofort seine ersten Erfolge feiern kann. So gilt es, den zwar durchaus schlauen, aber hilflosen Kindern immer genug Aufmerksamkeit zu schenken, und mit ihnen zu spielen - hier lernen sie bestimmte Vorgänge. So muss man den Kleinen zum Beispiel nur einen großen Holzklotz zum Erforschen bereitstellen, woraufhin sie verschiedene Dinge lernen, die sie damit anstellen können. Bei anderem Spielzeug läuft es in etwa auf das gleiche Prinzip hinaus.

Hat der kleine Oger Hunger, so signalisiert er dies unter anderem durch kreisende Handbewegungen über seinen Bauch. Auch wenn die Windel gewechselt werden muss, leuchtet ein entsprechendes Signal auf. Verlangt jemand das Fläschchen, so reicht ein Griff auf das an der Wand angebrachte Regal und das anschließende Hinführen des Objekts zum quengelnden Sprössling. Dass der Nachwuchs nach einer Weile auch mal in die Wanne muss, versteht sich von selbst. Auch hier ein recht unkompliziertes Spiel: Auf die Türe zum Bad klicken und den gewünschten Charakter auswählen, fertig! Danach nimmt man sich den Schwamm in die Hand und schrubbt, was das Zeug hält, bis eine entsprechende Leiste komplett gefüllt ist.

Die Möglichkeiten hierbei sind zwar begrenzt, aber immerhin kann man auch mal raus in die Natur. Dies allerdings nur mit der Einschränkung, dass nur einer der Kleinen mit auf die Reise geht. Nun kommen auch die im Haus erlernten Fähigkeiten zum Einsatz: So kann man hier interessante Objekte aufsammeln, um im Anschluss mit ihnen zu spielen. Auch kleine Mini-Spiele sind mal wieder mit an Bord. Zum Beispiel ein Bowling, bei dem man mit Hilfe einer rollenden Schnecke möglichst viel Gemüse auf einmal abräumen muss.

Wirklich viel Abwechslung wird neben den genannten Aktionen nicht gegeben. Es ist eigentlich stets das Gleiche. Lehre deinen Schützlingen etwas, verdiene dafür Punkte, die man in neues Spielzeug investieren kann und kümmere dich um die täglich anfallenden Aufgaben. Leider gibt es nur etwas mehr als eine Hand voll täglicher Herausforderungen (Windel wechseln, Waschen, Putzen, Spielen), was das ganze für fortgeschrittene Spieler schnell zu einer eintönigen Feier werden lässt. Eigentlich kommt es nie vor, dass man einen „Aha!“-Moment erlebt. Ist dies also wirklich schlecht oder besonders? Nicht wirklich, denn „Nintendogs“ bietet so gesehen auch kaum Abwechslung und machte eine super Figur. Das eigentlich Spielass ist eure Motivation.

Steuerung:
Der Touchscreen eignet sich grundsätzlich ausgezeichnet für derartige Spiele. Doch fällt unterwegs die Ungenauigkeit schnell auf, was vor allem dem Bewegen von sehr kleinen Objekten schnell den Spaß nehmen kann. Neben der Steuerung via Stylus (mit dem Patschehändchen sollte man es gar nicht erst versuchen) werden auch die Aktions-, Pfeil- und Schultertasten für die Navigation benötigt, um Kameraeinstellungen zu ändern oder zwischen den Kindern hin und her zu wechseln. Recht ordentlich, doch über etwas weniger Nutzung der zu drückenden Tasten hätte sich die angestrebte Zielgruppe mit Sicherheit gefreut.

Grafik:
Es gibt nicht viel, was man theoretisch in „Shrek: Oger und Dresel“ hätte schön darstellen müssen. Während die Charaktere in wirklich guter Qualität über den Bildschirm huschen und sich die wenigen Animationen wirklich sehen lassen können, sieht die Umgebung im Freien teilweise einfach nur grausam aus. Besonders die Büsche mit roten Beeren und die Bäume stechen hier sofort ins Auge. Eckig wie ein ungeschliffener Edelstein und scheinbar einfach lieblos eingefügt.

Sound:
Verschiedene Melodien, die sich voneinander (überraschenderweise) sogar grob unterscheiden. Hier bekommt man auf jeden Fall mehr geboten, als der durchschnittliche Spieler im Voraus erwartet hätte. Auch die Effektgeräusche sind nett gemacht, wenn sie auch ein wenig öfter eingesetzt werden sollten, um die Atmosphäre dauerhaft zu intensivieren.

Features:
Wie bereits erwähnt, gibt es kleine Mini-Games und zwei verschiedene Schauplätze. Zudem hat man die Möglichkeit, sich neues Spielzeug anzueignen und den Quälgeistern etwas beizubringen. An und für sich nichts besonderes in diesem Bereich.

Fazit:
Wir sind immer froh, wenn man eine bezahlte Lizenz anderweitig nutzt, als daraus ein ödes Jump’n Run-Machwerk zu basteln. In der Vergangenheit haben Spiele wie „Cars“ ja schon gezeigt, dass man damit auf jeden Fall auf dem richtigen Weg ist. „Shrek: Oger und Dresel“ ist zwar technisch einigermaßen gelungen, auch spielerisch interessant, jedoch ausschließlich etwas für die jüngeren Semester, die Märchenoger Shrek sowieso lieben und den Knuddel-Faktor beim Kauf miteinbeziehen. Ebenfalls sollten Käufer lediglich ein unkompliziertes und recht simples Gameplay schätzen.

Liebevoller Ogeronkel mit ständiger Windelknappheit: Max Zeschitz [Zeschitz] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.




WERTUNG:
65%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Manchmal leicht ungenau, ansonsten in Ordnung. Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Nur der DS-Touchscreen ist zeitweise in Nutzung.
Grafik

Manche Objekte sind ein wahres Grauen, anderes präsentiert sich wunderschön.
Sound

Verhältnismäßig abwechslungsreich, nette Effektsounds.
Spielspaß

Kein dauerhaft berauschendes Spielprinzip, für das einfache und niedliche Gameplay-Design aber ausreichend.








Details
Spielname:
Shrek: Oger und Dresel

Publisher:
Activision

Developer:
Activision

Genre:
Action Adventure

Release:
07.20.2410

Multiplayer:
nein

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

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