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The Legend of Zelda: Phantom Hourglass


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The Legend of Zelda: Phantom Hourglass - Review vom 30.10.2007

Zelda + DS + Cel Shading = Celda, die Rückkehr.
Hochgezogene Augenbrauen, heruntergeklappte Kinnläden und belustigte Zwischenrufe begleiteten die Zelda-Präsentation auf der SpaceWorld 2001, als Mastermind Myamoto mit dem überraschenden Kunstbegriff „Celda“ und einem Cartoon-Link zahlreiche Fragen unter dem Fachpublikum aufwarf: „Hat Nintendo wirklich gerade diese bombastische Realistik-Grafik der vergangenen SpaceWorld über Bord geworfen?“ ... „Oh mein Gott, warum lassen die sich mit dem „April, April!“ hinterher soviel Zeit?“ ... „Hey - was kommt als nächstes, ein „Resident Evil“ im Flipperformat?“ oder auch „Wieso habe ich schon wieder einen Platz in der letzten Reihe erwischt, von dem ich absolut NICHTS sehen kann?“ ... Gespaltene Meinungsbilder und misstrauische Grafikfetischisten (die späteren PS3-Käufer) gab es zuhauf, was das eigenwillige „The Legend of Zelda: The Wind Waker“ anging. Knapp zehn weinende Bossgegner, eine gerettete Prinzessin und rund 4,3 Millionen verkaufte Exemplare später muss sich jedoch auch der letzte Nörgler zähneknirschend eingestehen, dass Links abenteuerlicher Triforce-Trip selbst in experimenteller Zeichentrick-Optik funktioniert - die unterschiedlichen Geschmäcker einmal außen vor gelassen.

Im Jahre 2007 feiert der Kulleraugen-Knirps nun sein Comeback und nimmt Kurs auf innovatives Neuland: „The Legend of Zelda: Phantom Hourglass“ behält den für Handhelds sauber umsetzbaren Cel Shading-Look bei, steuert sich per Stylusschwert und nimmt Nintendos ursprünglichen Plan wieder auf, allen Altersklassen das Zelda-Universum schmackhaft zu machen. Ob verkasualisierende Scherenschnitte Link den epischen Wind aus den Segeln nehmen oder die bewährte Dungeon-Genialität auch heute noch für strahlende Gesichter sorgt, überprüfen wir im ausführlichen Testbericht. Also dann: Anker lichten, Schiffszwieback bereitstellen und alle verfügbaren Master-Schwerter zücken, ihr werdet sie brauchen!

Videospielikone über Bord!
Nachdem unser Ziegenhirte Link in „Twilight Princess“ die Weltrettung ausgeschlafen und an Festland begann, verschlummert euer grünlicher DS-Protagonist traditionsgemäß die einleitende und äußerst hübsche Intro-Sequenz, in der man mithilfe eines Schnelldurchlauf durch den Cube-Vorgänger der aktuellen Storyline näher gebracht wird. So berichtet das Spiel von der frechen Piratenbraut Tetra, welcher ein legendärer Segelkünstler im grünen Gewand (Nein, nicht Tingle...!) auf der Suche nach seiner kleinen Schwester begegnet. Kurze Zeit später entpuppt sich Tetra aber als echte Dame – keine geringere Person, als Prinzessin Zelda. Der Rest versteht sich von selbst: Gegenspieler Ganondorf ist wieder auf freiem Fuß und entführt Zelda, Link gewinnt das Schwertduell gegen den ungezogenen Unterweltler, alle sind glücklich und Tetra führt -nun gemeinsam mit Link- ihr Piratenleben munter weiter. Ende, die Credits flimmern über den Bildschirm. Sehr viel Erholungszeit bleibt der seetüchtigen Mannschaft (und den Entwicklern) allerdings nicht – genau hier knüpft nämlich „Phantom Hourglass“ an.

In den Gewässern, in denen sich Link und Tetra aufhalten, soll das gefährliche und geheimnisvolle Geisterschiff umherschippern und allerlei Seefahrern ein jähes Ende bereiten, ohne dass die Außenwelt jemals von deren Verschwinden erfahren darf... Angst, vorgespielten Mut, aber auch Neugier mischt sich in den Köpfen der Piraten, Kapitän Tetra scheint aber völlig furchtlos. Umso überraschender ereilt die Besatzung minutenspäter dann ein dichter und mysteriöser Nebelschleier, zwischen dem sich urplötzlich das Geisterschiff hervorhebt und nur wenige Meter an Link und den Piraten entlangschippert... Angestachelt von vermuteter Beute auf dem ausgestorbenen Kahn entert Tetra mutigst das Geisterschiff, gefolgt von einem markerschütternden Schrei und einem grellem Blitz am Himmel - Links Rettungsinstinkt schlägt natürlich sofort an, da ist jemand in Gefahr! ... Bedauerlicherweise scheitert unser Cartoon-Held aber an dem Versuch, ebenfalls auf das Geisterschiff zu klettern, und stürzt stattdessen ins Meer. Die logische Weiterführung Nintendos legendärer Geschichte ist nun natürlich nicht, dass unser tapferer Tollpatsch nach dem schlimmen 3-Meter-Fall wieder zurück ins Boot findet, sondern sich auf einer sonnenbeschienenen Insel wiedersieht und dort von Ciela, der hilfreichen und liebevollen Fee, aufgeweckt und Hals über Kopf ins Abenteuer gestürzt wird. Endlich dürft IHR jetzt den Stylus in die Hand nehmen und Link aus der Klemme helfen: Keine Zeit darf verschwendet werden, wenn die verschwundene Tetra alias Zelda nicht für immer auf dem Geisterkahn verschollen bleiben soll...!

Innovation - Link mal anders.
Aller Anfang ist schwer - ein Startpokémon auf Level 5 reicht beispielsweise nicht zum den Sieg gegen die Top 4 aus. Auch geneigte Zelda-Veteranen werden bei „Phantom Hourglass“ erst einmal schier blind zum Steuerkreuz greifen, jedoch rasch bemerken, dass hier etwas nicht ganz koscher ist... Warum stolziert Link nicht augenblicklich durch die Welt und wieso öffnen sich nicht überall Menüs? Ganz einfach, weil Produzent Eiji Aonuma, der auch für „Majora’s Mask“, „The Wind Waker“ und „Twilight Princess“ verantwortlich war, auf dem Nintendo DS andere Wege einschlagen wollte. Mit dem Stylus in der Hand darf man Grünkäppchen diesmal durch die Landen lenken, via Doppelklick können Aktionen ausgeführt oder Objekte benutzt werden. Damit klein Masterschwertchen damit auch nicht überfordert ist, geht man die Geschichte ganz langsam an. Kleine Tutorialpassagen machen mühelos aus einem D-Pad-Fetischisten einen Stylus-Liebhaber und schon nach kürzester Zeit möchte man den Plastikstift nicht mehr aus der Hand legen.

Während die Rahmenhandlung am Anfang etwas platt daherkommt und man glauben mag, dass wieder das althergebrachte „Junge-rettet-Prinzessinnen“-Prinzip von A nach B durchgenudelt wird, können wir auch ohne zu „spoilen“ behaupten, dass es einige Storytwists gibt, die über das bekannte Schema-F hinausgehen, dann aber trotzdem wieder zum typischen „Rette-die-Welt“-Konzept zurückkehren. Zwar wird das Rad nicht gänzlich neu erfunden, dennoch bekommt man sowohl als Serienfan seine Portion Spannung geboten und selbst Neueinsteiger brauchen die Berührung mit Link nicht scheuen. Alte Hasen werden immer wieder ins Schmunzeln kommen, wenn sie auf bekannte Gesichter treffen, den urwitzigen Celda-Humor einmal mehr miterleben dürfen und so richtig glänzende Augen bekommen, wenn das erste Mal neue Rassen ihr Zelda-Debüt feiern dürfen. Die Entwickler haben sich nicht gescheut, den Zelda-Mythos für die Hosentasche auf ein gleiches Level wie die großen Konsolen zu setzen. Natürlich wird man keine komplette 3D-Engine wie einst von „Majora’s Mask“ vom Nintendo 64 erwarten, aber dennoch bekommt man eine erstaunliche Polygon-Portion geboten, welche die Kinnlade für DS-Verhältnisse schnell zu Boden fallen lässt. Wer nun meint, bei der pompösen Grafik hört es auf, irrt - denn die Abenteuer um den wohl bekanntesten Feenbegleiter, seit es Pasta von Mama Mario gibt, sind vor allem für ihre Rätselkost berühmt und verdienen das Prädikat „Kawashima-Geprüft“. Auf dem Nintendo DS geht man auch hier neue Wege. Fans von „Another Code“ oder anderen Pustefix-Spielen, werden schnell Parallelen im Gameplay erkennen können: So muss der Protagonist in grün nicht nur die typischen Schalter- und Schieberätsel absolvieren, sondern darf den Bumerang via Stylusstrich über den ganzen Bildschirm jagen, muss lodernde Kerzen sprichwörtlich auspusten, wird selbst um den Klappmechanismus des Nintendo DS nicht herumkommen und was natürlich nicht fehlen darf, sind schlussendlich noch die Phasen des puren Freiheitsgenusses, die Fahrten auf See.

Pusteblume war gestern. Ein richtiger Mann fährt mit dem Dampfschiff.
Schon „The Wind Waker“ war berüchtigt für die stundenlangen Fahrten auf dem kühlen Nass. Hier einmal das musikalische Feingefühl raushängen lassen, schon wurde der Wind gedreht und die Segelei konnte losgehen. Beim DS-Nachfolger bringt Link mit Linebeck seinen persönlichen Käpt’n Jack Sparrow-Klon mit und dank diesem metrosexuell anmaßenden Schiffsbesitzer sind die Zeiten des lästigen Seegleitens endgültig passé. Wenn Link im Tempel des Meereskönigs umherwandert und mal wieder auf eine Seekarte stößt, werden die Leinen gehisst und Linebeck nimmt das Ruder in die Hand, während unser Schwertschwinger oben die Schwarzpulverfässer und die Kanonen bewacht. Auch auf See wird kurzerhand eine Route via Stylusstrich gezeichnet und die Reise beginnt. Neben Abertausenden von Miniinseln trifft man hier auch auf finstere Piraten, fahrende Händler oder kann auf Schatzsuche gehen bzw. die Welt einfach mal sein lassen und die Angel ins Wasser werfen. Wem die Fahrten auf Poseidons Lieblingselement dennoch zu langwierig werden, kann diese via Goldfroschteleporter abkürzen. Doch nur echte Piraten werden wirklich jeden Winkel des Meeres absuchen und selbst den letzten Schatz bergen. Trinkt aus Piraten, yo hoo…

Indiana Jones und Lara Croft sind doch Amateure! Ohne echte Fee ist man kein Tempelritter.
Wenn das L-Duo Link und Linebeck mal nicht umherschippern, heißt es auf Erkundungsjagd zu gehen. Wie sich das für einen echten Abenteurer gehört, muss unser grüner Zipfelmütz auch dieses Mal insgesamt sieben Dungeons und gefühlte 20 solcher meistern. Denn der Tempel des Meereskönigs ist just jener Tempel der extranervigen Sorte. Wer glaubt, dass man keinen Spaß daran haben kann, immer und immer wieder dasselbe zu tun, dem geben wir hiermit recht. Denn während der persische Prinz seinen Zeitensand anderweitig nutzt, braucht Link das besagte und titelgebende Phantom Hourglass, um im Tempel des Meeresmonarchen zu überleben. Dieses Gemäuer zieht dem Feenabenteuerer nämlich nach und nach Lebensenergie ab, wenn er nicht den wichtigen Zeitensand sammelt, der wiederum als Zeitlimit fungiert. Nachteil an der Geschichte ist, dass Link diese Katakomben nicht einmal, sondern gleich mehrfach besuchen muss, um am Schluss den Abspann zu sehen. Und wer kein Gedächtnis wie ein Sieb hat, wird schon beim zweiten Anlauf wissen, wie man mit neuen Utensilien in der Hand, die alte Stecke verkürzen kann. Selbst mit Rücksetzpunkten geht dieser Tempel spätestens beim vierten Besucht mächtig auf die Nerven. Vor allem die dort innewohnenden Phantoms, die wie American Football-Ritter in eiserner Rüstung ausschauen und an Links Zeitlimit knabbern, gehören zur Sorte „extranervig“. Zum Glück bieten vielerlei spielerische Alternativen die sonst gewohnte und gute Hausmannskost á la Zelda.

Alles in allem bekommt man mit „The Legend of Zelda: Phantom Hourglass“ eine ordentliche Portion Rätselspaß geboten, mit einer Priese neuem Touch und den klassischen bekannten Zutaten. So wurde ein neuer Top-Titel geboren, der sowohl Neulinge, als auch Gelegenheitszocker unterhalten vermag, mit dem kleinen Nachteil, dass der Serienkenner eventuell etwas zu schnell durch das Abenteuer segelt. Kaum angefangen, wird ein Zelda-Meister seine Linie wiedererkennen und fährt damit gut. Zwar gibt es zahlreiche neue Elemente, wie das Zeichnen von Informationen auf Kartenmaterial, die Eiland- und See-Schatzsuche sowie das neue „Pimp my boat“-Prinzip, dennoch wird der Serienfan natürlich auch auf die bekannten klischeebehafteten Grundlagen stoßen. Wer sich auf das neue Celda-Abenteuer einlässt, wird damit viele, viele spaßige Stunden verbringen können, obschon der eigentliche „Phantom Hourglass“-Epos auch nach ein paar Stunden vorbei sein kann, wenn man nicht darauf erpicht ist, die liebevollen Details des Spiels auszureizen.

Steuerung:
Zelda meets Diablo. Okay, ganz so drastisch ist es dann doch nicht, dass die Ausgeburt des Hades versucht, mit dem Feenbändiger anzubandeln, aber mit dem Stylus in der Hand fühlt sich das neue Abenteuer rund um das Triforce einfach frischer an. Getreu dem Motto: Alles Neue macht der Mai, haben die Entwickler viel gewagt, aber auch gekonnt präsentiert, wie man es richtig macht. Die Steuerung des kleinen Kapuzenträgers ist nahezu punktegenau umgesetzt und so hat man stets die volle Kontrolle, egal ob man ein Schwert schwingt, einen Bumerang umherwirft oder Krabbelminen auf die Reise schickt. Selbst die Navigation des Schiffes und die Umsetzung der klassischen Rubinjäger-Minispiele wurden bravourös gemeistert. Von diesem überragenden Steuerungskonzept könnten sich manche Entwickler eine (und danach gleich noch eine) Scheibe abschneiden.

Grafik:
Wenn jemand mal richtig mit dem Nintendo DS angeben möchte, kommt er einfach mit einer „Wind Waker“-Mini-DVD um die Ecke, verlautet scherzhaft, dass der Doppelbildschirmer nun Game Cube-Titel abspielt und präsentiert kurzerhand „Phantom Hourglass“. Der Effekt? Ganz klar, das Gegenüber wird Bauklötze staunen und eventuell glauben, dass Nintendos Hosentaschenmonster den grafischen Turboboost erhalten hat. Was hier geboten wird, sind brillante Zwischensequenzen, die dem ehemals großen Bruder in fast nichts nachstehen. Gerade die für Celda bekannte Mimik des comichaft-charmanten Protagonisten wurde perfekt in Szene gesetzt und braucht sich nicht hinter einem „Final Fantasy III“ oder sonstigen Konsorten zu verstecken. Auch die weiteren grafischen Elemente sind eindeutig spitzenklasse und somit gehört „The Legend of Zelda: Phantom Hourglass“ bei den grafischen Vorzeigetiteln zur #1.

Sound:
Koji Kondos epische Klänge haben sich schon in die Hirne der Videospielergemeinde festgebrannt. Während die Minilautsprecher des Nintendo DS zwar nicht ganz an die Brillanz einer High-End-Anlange rankommt, widerfährt einem noch immer das Gänsehautgefühl, wenn man als Serienkenner die bekannten Melodien hört. Die Abenteuer um Link und Co. wären nur halb so schön, wenn diese Töne nicht aus den Lautsprechern schallen würden. Erstklassig.

Features:
Jäger und Sammler aufgepasst, denn das Unterwasser-Hyrule ist eine wahre Fundgrube für allerlei Gegenstände und Kostbarkeiten. Wer mag, kann allein schon bei den zahlreichen Bootsfahrten seine Augenklappe aufsetzen und versuchen, als echter Schatzjäger durchzugehen. Doch einen Fakt muss man als Serienkenner auch in dieser Rubrik erschreckend nennen. Es ist aus mit der Hatz nach den Herzteilen und wiederbefüllbaren Flaschen, denn diese Elemente wurden kurzerhand wegrationalisiert. „Warum?“ ist die große Frage, denn ob man nun auf die Suche nach Schätzen oder Herzteilen geht, ist Jacke wie Hose. Dafür gibt es das Stündliche Aufmotzen des Schiffes, getreu dem Motto: „Nintendo wollte endlich auch mal ein eigenes Need for Speed!“ oder das ständige Rumgekrizel von Hinweisen auf dem Touchscreen. Insgesamt gute Neuerungen, obwohl ein fragender Nachgeschmack übrig bleibt.

Multiplayer:
Mit „Four Swords“ hat man bewiesen, dass Link auch ein Meister der Zellteilung ist und problemlos auch in vier unterschiedlichen und nicht minder schicken Outfits umherstapfen kann. Während man beim Nintendo DS versucht, die Onlinefunktionen bis zum Gehtnichtmehr auszureizen, hat man auch hier einen kleinen Mehrspielermodus spendiert. Während sich zwei Spieler duellieren, wird der eine die finsteren Phantoms steuern und versuchen dem Zipfelmützenträger eins auf die Mütze zu geben, während der andere Spieler in bester Football-Manier Triforce-Teile zur Homebase bringen muss. Zwar kein Kaufgrund, aber immerhin ein kurzweiliger Zeitvertreib.

Fazit:
Eine Überraschung...? Wohl kaum, denn „The Legend of Zelda: Phantom Hourglass“ spielt eindeutig dort mit, in der Oberliga. Die Entwickler haben ein liebevoll-detailliertes Konzept verwirklicht, dass sowohl eingefleischte Veteranten als auch Zelda-Neueinsteiger zu überzeugen vermag. Zwar gibt es auch einige Kritikpunkte zu vermelden, doch hat jedes Spiel seine Schattenseiten und wer wie von der Tarantel gestochen durch die Tempel rennt, ohne sich dabei umzuschauen, wird von der ganzen Pracht des Titels nur wenig mitbekommen. Der Kenner wird in Sachen Rätselkost zwar nicht wirklich neue Gedankengänge durchmachen müssen, aber diese aufgrund der DS-spezifischen Fähigkeiten neu umzusetzen lernen. Somit schafft es das erste „innovative“ Zelda-Abenteuer beinahe mühelos, den Genrethron zu erklimmen, kommt aber nicht ganz vorbei an der Brillanz des kongenialen „The Minish Cap“ für den todgedachten GameBoy Advance - obwohl diese Handhelden aufgrund der Systemunterschiedlichkeit nur bedingt verglichen werden sollten. Wie auch immer, lasst euch Links brandneue Segeltour nicht entgehen!

Suchen trotzdem zu zweit nach weiteren Herzteilen: Kevin Jensen [Iceman] & Jakob Nützler [Miroque] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
90%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
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Lesertests:
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Steuerung

Der Stylus als Masterschwert-Ersatz navigiert den Bumerang, lenkt Link, notiert Infos etc... Innovationsfaktor:
+++++  (5 von 5 Sternen)
Link und Nintendo probieren neue Pfade aus, aber der Mut hat sich gelohnt!
Grafik

„Celda“ macht auf dem Nintendo DS eine mehr als gute Figur – wie eine frische Meeresbrise!
Sound

Atmosphärische Klänge mit heftiger Ohrwurmgefahr.
Spielspaß

Oberste Spitzenklasse, solang das Abenteuer anhält. Zelda eben.








Details
Spielname:
The Legend of Zelda: Phantom Hourglass

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Action Adventure

Release:
07.20.1910

Multiplayer:
1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

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