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Die Urbz: Sims in the City


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Die Urbz: Sims in the City - Review vom 18.03.2005

Die Sims sind wieder da und wieder einmal dürfen wir sie in die Stadt begleiten.
Einzig Neues: das ganze findet diesmal auf dem DS statt.
Erneut liefert EA Games eine neue Version des Kassenschlagers "Die Sims". Auch, dass die selbst kreierten Menschen nun die Stadt unsicher machen, ist nichts Neues- leider sieht es so aus, als hätten es die auch dabei Entwickler belassen.
Mit hohen Erwartungen packte ich das Game aus und schob es in den DS Slot, denn, so dachte ich mir, wenn ein Spiel Potential für Nintendos neuen Handheld bieten würde, dann die Urbz.
Das Spielprinzip ist mittlerweile bekannt. Man „baut“ sich einen Menschen nach Wunsch und dieser beginnt, in der Stadt zu leben. Nun gilt es sich einen Job zu suchen und Kohle zu scheffeln, damit man sich das teure Leben auch leisten kann. Ganz wie in good old Amerika genügt da natürlich ein Beruf kaum, nur mit vielen Nebenjobs kann man es in Miniopolis auch zu etwas bringen.
Hier spielen wir den American Dream auf dem DS nach, beginnen wir doch ganz weit unten – im Knast – und müssen uns nun Beziehungen und Geld verschaffen um immer neue Aufgaben zu meistern.
Besonders wichtig ist es hier, seine Ziele im Auge zu behalten und nach und nach abzuarbeiten.
Die Ziele findet man mit Hilfe des Y-Knopfes und kann sich dann mit dem Touchscreen durch die verschiedenen Aufträge zappen.

Durch diverse Aufträge wird man so, ohne größere Schwierigkeiten, immer weiter durch das Spielgeschehen gelenkt. Vom Fensterwäscher, zum Basketballchampion, vom Pokerspieler zum Komiker, hier ist so einiges an Abwechslung geboten. Die Jobs variieren von spaßig bis total nervig, doch hier hat der Spieler selbst die Wahl, wie er sein gut verdientes Geld beisammen halten will. Dadurch, dass im späteren Verlauf des Spiels auch immer wieder neue Wohnungen und Gebiete erschlossen werden, kann es passieren, dass man seinen Lieblingsjob halt mal eine Runde aussetzen lassen muss und Umschulen sollte. Ein neues Umfeld bringt immer Veränderungen mit sich.

Natürlich kann man auch bei jedem Beruf befördert werden. Hierzu muss man allerdings immer topfit sein. Jeder Beruf fordert andere Kenntnisse. Während man beim Basketball seinen Körper mit Hilfe von diversen Fitnessgeräten trainieren muss, benötigt man als Praktikant im Krankenhaus eher Logik und auf der Bühne Charisma und Kreativität. Alle Fähigkeiten können auf unterschiedliche Weise erlangt werden.
Hier helfen unter anderem Gegenstände, die entweder schon irgendwo rum stehen oder eben gekauft werden müssen. Man kann allerdings auch, sobald man seine Zulassung errungen hat, in die Universität gehen und dort entsprechende Kurse besuchen um sein Wissen aufzubessern.
Vor allem die Kochkurse sind hier zu empfehlen, dass man nicht bei jedem Kochversuch die Küche abfackelt.
Doch im Vergleich zu den Vorgängern sind leider einige Möglichkeiten verloren gegangen, Fähigkeiten zu erlangen. Zum Beispiel kann man durch Kochen nicht mehr seine Kochkunst steigern oder durch Malen seine Kreativität, auch das reparieren von Dingen bringt einem nicht wirklich was, außer die Kostenersparnis, wenn man keinen Handwerker braucht.

Das Menü ist leider auch nicht so gelungen, wie man es sich eventuell gewünscht hätte. Zwar kann man sich hier ganz hübsch per Touchscreen durcharbeiten, aber leider ist die Sortierung nicht immer ganz nachvollziehbar. Warum nun die Fähigkeiten meines Urbs unter Gruppe zu finden sind frage ich mich eigentlich immer noch.
So dauert es leider doch etwas länger bis man wichtige Details gefunden hat und hin und wieder muss man sogar die Gebrauchsanleitung zu Rate ziehen. So ist das halt bei komplexeren Titeln.

Steuerung:
Die Steuerung ist leider auch der erste Kritikpunkt. Denn hier hätte man wesentlich mehr erwarten können. Der Touchscreen wird allerdings nur in manchen Minigames und für das Menü verwendet. Steuern kann man seinen Urb ganz normal wie schon auf dem GBA mit dem Steuerkreuz. Hält man beim Laufen noch B gedrückt kann der Urb auch rennen, was das Durchkreuzen von Miniopolis doch wesentlich erleichtert.
Die Minigames, bzw. die verschiedenen Jobs, können erst nach und nach freigeschaltet werden. Hierzu muss man sich mit den Leuten, die um einen herum leben, unterhalten und immer mal wieder nachstochern, ob sie denn nicht etwas für einen zu tun hätten.

Grafik:
Ein zweiter Schnitzer ist in Miniopolis leider die Grafik. Das Game hat sich seit der GBA Version leider gar nicht verändert. Auch hier hätten wir wesentlich mehr erwartet. Denn eines wäre wohl eine Horrorvorstellung für jeden Nintendo DS Fan: Dass wir nun nach und nach alle Game Boy Advance Titel mit Touch-Unterstützung hinterhergeschmissen bekommen. Bei dem einen Spiel kann dies Vorteile schaffen, doch bei den Urbz sieht es eher so aus als wollte man nur rechtzeitig zum Launch ein Sims Spiel auf den Markt werfen.

Spielspaß:
Doch wieder einmal schaffen es die Urbs einen an die Konsole zu fesseln. Durch die verschiedenen Aufgaben, Jobs und witzigen Ideen liefert das Game eine menge Spielspaß. Die Aufgaben, die einem geboten sind, haben einen variierenden Schwierigkeitsgrad und können so ganz unterschiedlich lange dauern und motivieren. Wenn man mal wieder vergessen hat, auf seine Gesundheit zu achten oder einfach zu lange gebraucht hat, kann es auch sein, dass man einen Auftrag mehrmals von vorne beginnen muss, um ihn richtig zu vollenden.
Auch die Urbs haben die üblichen Sim-Nervereien. Immer wieder muss der Urb auf die Toilette – und wehe man vergisst das, beim auf die Straßepinkeln kann es schon einmal passieren, dass man kurzerhand ins Gefängnis gesteckt wird! Der Spaß kostet einen dann immerhin 100 Simleons (die Währung der Urbs Metropole) oder einen Gefängnisaufenthalt der kostbare Zeit rauben kann. Denn Zeit ist Geld.

Auch hier haben die Entwickler gepfuscht. Die Urbz beinhaltet überhaupt keinen Multiplayer und ist somit nur für arme Seelen witzig.

Fazit:
Trotz der genannten Schnitzer allerdings, präsentiert Electronic Arts wieder ein gutes Spiel für Sims-Liebhaber. Insbesondere, wenn man den Game Boy Advance Titel noch nicht besitzt.
So bieten die Urbz zwar kaum Abweichungen zum Vorgänger auf GBA oder N-Gage, doch im Game selbst findet man eine Menge abwechslungsreiche Aufgaben und kann sich so auf ein langes Spielvergnügen freuen. Dennoch hat sich einfach zu wenig getan bei der Umsetzung vom Game Boy Advance auf den Nintendo DS. Warten wir ab ob die Zukunft eventuell sogar das klassische Sims auf den Dualscreen zaubert, via Touch-Screen wäre es sicherlich denkbar.


Stefanie Mohr [Sams] für PlanetDS.de

Vielen Dank an EA für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
72%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks (3)
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Zweckmäßig, da sehr konfuser Wechsel zwischen Steuerkreuz und Touch-Screen Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Menüführung etwas wirr, jedoch ganz nützlich.
Grafik

Eine simple Umsetzung der GBA Fassung
Sound

Klasse Soundtrack, nette Atmosphäre
Spielspaß

Man ist eine ganze Weile vor dem DS gefesselt.








Details
Spielname:
Die Urbz: Sims in the City

Publisher:
EA

Developer:
EA

Genre:
Adventure

Release:
05.20.1103

Multiplayer:
nein

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (17)

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