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Sonic Rush Adventure


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Sonic Rush Adventure - Review vom 23.09.2007

Weiter, schneller, blauer … Sonic!
Die guten alten 80er-Jahre: Die Videospielindustrie steckte noch in den Kinderschuhen, die Grafikansprüche der Konsumenten lagen in etwa so hoch wie die Tiefseekorallenriffe in der Karibik und die fröhlich und relativ träge umherhopsenden 10-Pixel-Charaktere wie Mario und Co. sonnten sich gemütlich in Allerweltsruhm. Schon damals war der rotbemützte Klempner aus Brrrrooklyn das Nummer 1-Maskottchen von Branchenführer Nintendo. Konkurrent Sega wollte natürlich nicht wie ein lahmer Gaul hinterher traben und kreierte seinen eigenen kleinen virtuellen Helden, auch als Alex Kidd bekannt. Leider fehlte es dem Häufchen uncharismatischen Pixelbreis etwas an Feuer, Temperament und erwachsener Überzeugungskraft, weshalb am Ende doch wieder Mario die Nase vorn behielt. Die 90er-Jahre sollten dann die Wende bringen - mit einem Facelifting wollte Sega sein Image aufpolieren: Ein neues Maskottchen musste her, welches die schnelle und frische Power der neu auf den Markt gekommenen Mega Drive-Konsole unter Beweis stellen sollte. Was wäre da besser geeignet als ein Igel!!! Moment, ein Igel? Richtig, nämlich dann, wenn er blau und ultraschnell ist, mit einer streng gestylten Spike-Frisur daherkommt und auf den Namen SONIC hört. Ab 1991 fegte Segas neues Maskottchen mit Highspeed über Loopings, Rampen und megalange Geraden und eroberte die Herzen der Videospielgemeinde sprichwörtlich im Sturm.

Vorsicht! Beim Kauf eines Sonic-Spiels kann leider keine Gewährleistung auf eine unzerzauste Frisur gegeben werden. Lang lang ist es her und seither sind unzählige Spiele und Spin-Offs mit dem marinblauen Igel erschienen. In den letzten Jahren bedauerlicherweise etwas eingerostet, versucht Sega nun mit einem brandneuen Abenteuer, Sonic wieder den ursprünglichen Glanz zu verleihen. Als indirekter Nachfolger von DS-Raserei „Sonic Rush“ muss sich „Sonic Rush Adventure“ nun in unserem gnadenlosen Überschalltest in einer Unterdruckkabine unter Beweis stellen…

Is it a hedgehog or a seadog?
Normalerweise assoziiert der geneigte Fan mit Sonic eher hypermoderne Technoareale im abgefahrenen Future-Look und hier und da eine Prise Wiesenluft und Alpenfrische, doch mit vollkommen ungewohnter Story kommt die blaue Stachelkugel in seinem neuesten Handheld-Abenteuer daher: Ein braungebranntes Südsee-Adventure mit fiesen Piraten im Space-Look erwartet den Stacheligel dieses Mal. Die Story des Spiels wird dabei in einer netten 3D-Sequenz eingeführt und versetzt den Spieler unversehens in eine Welt voller kurioser und verrückter Charaktere und Areale. Sonic und sein gewitzter Kumpane Tails kommen mit ihrem Flugzeug in unwetterartige Turbulenzen und landen mir nichts, dir nichts auf einer einsamen Insel mitten in der Pampa. Plötzlich taucht ein quirliges und abenteuerlustiges Waschbärchen namens Marine auf, welches unsere 2 Freunde sofort mit einem unaufhörlichen Wortschwall überhäuft und ihnen voller Enthusiasmus ihr Zuhause vorstellt. Sonic und Tails erfahren, dass sie auf Southern Island gestrandet sind und um wieder nach Hause zu gelangen, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Gegend zu erkunden und dadurch eventuell ein Quäntchen mehr über diese Welt zu erfahren. Ein paar Level später wird auch schon klar, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht und als auch noch die bereits aus „Sonic Rush“ bekannte rosarote Blaze auftaucht, ist die Verwirrung komplett! Also schnell den Stylus gezückt, den Sicherheitsgurt angelegt und die nervösen Spielefinger in Kommandoposition gebracht. Kapitän, die Segel sind gesetzt, das Abenteuer kann beginnen!

Ganz anders als im Vorgänger und wie der Titelzusatz „Adventure“ schon impliziert, wird man nicht einfach von Level zu Level katapultiert, sondern dieses Mal haben die Entwickler alles fein säuberlich in eine Story verwoben. Nachteil des Ganzen ist leider, dass man genau wie in einem normalen Abenteuerspiel endlose 2D-Dialoge und 3D-Cutscenes mit hier teilweise recht sinnfreien Texten über sich ergehen lassen muss. Gott sei dank besteht die Möglichkeit, das ganze Blabla mit einem gekonnten Fingerkick auf den A- oder Startknopf zu überspringen und sich endlich ins ultraschnelle Levelabenteuer zu stürzen… Wenn da nicht noch der erweiterte Adventure-Aspekt mit den Wasserfahrzeugen wäre. Die Devise des Spiels lautet: Aller guten Dinge sind unzählige Tutorials! Hat man das Steuerungstutorial erst einmal heil überstanden und freut sich nun auf das erste Highspeed-Level, bei dem es einem eine steife Brise um die Ohren weht, dann wird man leider enttäuscht. Zuvor steht noch ein weiteres Tutorial mit eurem ersten Wassergefährt, einem Jetski, an. Bei „Sonic Rush Adventure“ funktioniert das Ganze nämlich so: Um von Insel zu Insel und somit auch von Level zu Level hüpfen zu können, benötigt man die Hilfe von 4 unterschiedlichen Wasserflitzern, die erst einmal von unserem begabten Mechanikerfuchs Tails zusammengebastelt werden wollen. Dafür braucht Meister Reinecke allerdings stets eine Menge an unterschiedlichen Baumaterialien wie Bronze-, Wasser- oder Goldmaterial, welches auf den verschiedenen Inseln zu finden ist. Am Ende eines jeden Levels und Bosskampfes erhält man je nach Anzahl an gesammelten Ringen, benötigter Zeit und ausgeführter Tricks einen Punkterang von C bis S. Während man bei einem C-Rang nur jeweils ein Stück des kostbaren Materials abstauben kann, wird man hingegen bei einem S-Rang mit 4 Bauteilen belohnt. Wer hier befürchtet, dass man eventuell eine Tonne an Material benötigt und somit jedes Level wieder und wieder spielen muss, um ein weiteres marines Transportmittel konstruieren zu können, der sei beruhigt, denn die Entwickler haben die benötigte Gesamtmenge an Bauteilen auf einem vernünftigen Level gehalten und somit auch Amateurspielern die Chance auf ungehinderten Spielspaß nicht geraubt. Und selbst wenn man das ein oder andere Level noch einmal absolvieren muss, so kommt bei derartiger Überschallgeschwindigkeit, nervenaufreibenden Rampensprüngen und äußerst liebevoll und detailliert gestalteten Umgebungen doch nie Langeweile auf. Hat man erst einmal Blut geleckt, möchte man jedes Level ganz freiwillig unzählige Male durchzocken, um auch wirklich jede der alternativen Routen zu entdecken und vollends zu genießen.

Marines Stylusgetümmel vs. kunterbuntes Knöpfchengeklimper auf dem Festland
Um auch wirklich jede Ecke der riesigen Seekarte inspizieren zu können und im Abenteuermodus voranzukommen, benötigt man einen der 4 Aquaflitzer, welche jeweils mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet sind. Im Prinzip funktioniert das Ganze stets so, dass man per Stylus eine Wasserroute zur nächsten Insel oder einfach auf gut Glück in die Weiten des himmelblauen Ozeans festlegt. Plitz, platz wird man dann in ein Touchscreen-basiertes Minispiel auf hoher See katapultiert und nur wenn man dieses unbeschadet übersteht und nicht vorher als Wrack auf dem Meeresgrund endet, werden neue Levels, Bosskämpfe und versteckte Inseln zugänglich. Mit eurem ersten Boot, dem Jetski, könnt ihr leider nur kurze Seereisen unternehmen, welche dafür allerdings in Sonic-typischer Manier mit Highspeed über die Bühne gehen. Die Steuerung ist durchweg simpel und intuitiv: Lässt man den Stylus auf dem Jetski ruhen, bewegt sich dieser blitzschnell über die Wellen. Gelenkt wird per einfachen Links- und Rechtsbewegungen mit dem Touchpen. Springt man geschickt über zufällig verteilte Rampen und führt dabei schnelle Kritzelbewegungen in der angegebenen Pfeilrichtung aus, so erhält man einen zusätzlichen Boost, der sogar widerspenstige Hammerhaie ganz schnell alt aussehen lässt.

Das Segelboot kann zwar viel weitere Strecken zurücklegen, ist jedoch für seichte Gewässer äußerst ungeeignet. Der Vorteil liegt in der eindeutig starken Bewaffnung, welche auch den großmäuligsten Piraten das Fürchten lehren sollte. Egal ob mit Raketen, Kanonen oder Feuerfontänen, das Segelboot ist ein wahres Allround-Talent in Sachen mariner Ungezieferbekämpfung. Das dritte Wasserfahrzeug im Bunde, das Luftkissenboot, eignet sich hervorragend für seichte Gewässer. Die Steuerung funktioniert ähnlich wie beim Jetski, wobei man hier jedoch auch eine aktive Verteidigungswaffe zur Verfügung hat. Last but not least wäre noch das U-Boot anzuführen, mit dem es in die Untiefen des piratenverseuchten Ozeans rund um Southern Island geht. Für weite Distanzen wie maßgeschneidert, lassen sich mit dem U-Boot Unterwassergegner à la „Elite Beat Agents“-Methode ausschalten. Jedes Fahrzeug hat seinen ganz eigenen Charme und die stylusbasierten Minispiele integrieren den Touchscreen verstärkt in das Abenteuer. Hier kommt wahrlich Freude auf! Auch wenn man mit Sonic und Co. eigentlich ganz andere Dinge assoziiert, so sind die feurigen Touchspielchen doch eine gelungene Abwechslung für Zwischendurch.

Doch nun genug der aquatischen Stylusflitzerei und ab in die eigentlichen Levels, für die schon der Vorgänger „Sonic Rush“ von allen Seiten Lob einheimsen konnte. Wie bereits beim 1. Teil hat man auch hier wieder ab einer bestimmten Stelle im Spiel die Möglichkeit, den ultraschnellen Igel Sonic oder die sprung- und trickbegabte Katze Blaze als Spielerfigur zu wählen, jedoch ändert sich dadurch am eigentlichen Spiel- und Storyverlauf nichts. Insgesamt gibt es wieder 7 thematisch vollkommen unterschiedliche Levelareale wie Pilz-, Korallen-, Schnee- oder Fabrikwelten. Am Ende von jeweils 2 Levels bekommt man es mit einem fiesen Boss aus Captain Whiskers Feindesliga zu tun, dem megabösen Piraten-Obermotz. Die Level sind überwiegend in einer beschaulichen 2D-Grafik mit sehr vielen Details gehalten, welche beim „Rushen“ nicht alle sofort auffallen. Als besonderes Schmankerl haben die Entwickler des Sonic-Teams noch mehr 3D-Elemente als beim Vorgänger geschickt in den 2D-Ablauf integriert. Hier wird man zum Beispiel von einem Baum in die Luft gewirbelt, darf auf einem Snowboard in einer Halfpipe cruisen oder erkundet in einer Lore dunkle unterirdische Stollen. Mitunter wechselt die Perspektive dabei sogar völlig und plötzlich sieht man den Highspeed-Igel nicht mehr von der Seite, sondern von hinten. Alles läuft sauber, absolut ruckelfrei und mit einer flüssigen Framerate über beide Bildschirme ab. Hierfür ein dickes Lob an die Entwickler, die wirklich mit Liebe zum Detail Levels mit perfektionistischer Akribie gestaltet haben, denn unverhoffte Abstürze im Geschwindigkeitsrausch gibt es nur selten. Lästige Gegner stehen dem Turboigel oder dem Boostkätzchen nur selten im Weg, was bei diesen haarsträubenden Geschwindigkeiten wohl auch besser ist, denn bei „Sonic Rush Adventure“ kommt es hauptsächlich auf kreativen Speed an, der per bereits bekanntem Boostsystem noch einmal erhöht werden kann. Durch ein Vielzahl an gekonnt performten Tricks lässt sich am linken Rand des Bildschirms eine Spannungsanzeige aufladen, die sodann gleich für einen Megarush eingesetzt werden kann, der wirklich jeden Gegner im wahrsten Sinne des Wortes umhaut.

Von einem, der auszog, der Videospielgemeinde eine Unmenge an Extras zu liefern…
Stellt man sich nicht allzu ungeschickt an, so hat man nach ungefähr 5 Stunden Spielzeit das Hauptspiel durchgezockt und Captain Whisker ins karibische Jenseits befördert. Doch wer hier schon denkt, er könne das Modul getrost aus dem Modulschacht entfernen und sich anderer virtueller Gaming-Kost widmen, der sei gewarnt, denn „Sonic Rush Adventure“ hat bei weitem mehr zu bieten. Neben den eigentlichen 7 Hauptwelten gilt es, noch 16 versteckte kleinere Inseln mit jeweils einem kultigen Bonusstages zu finden. Diese sind meistens in 30-90 Sekunden zu meistern und verlangen dem Spieler nicht nur bloßen Geschwindigkeitsrausch, sondern eine gehörige Portion Knöpfchengeschick ab. Wer die Level bei „Sonic Rush“ bereits in- und auswendig kennt, der wird bei einem dieser Minilevels sicherlich in nostalgisches Schwärmen geraten, doch an dieser Stelle sei noch nicht zuviel verraten. Im Laufe des Spiels kann man sich von den verschiedenen Inselbewohnern auch noch bis zu 100 Missionen geben lassen, die den Faktor Spielspaß noch einmal deutlich unterstreichen. Unterschiedlicher und fordernder kann ein Sonic-Game fast kaum sein. Während man in einigen Missionen die Bosskämpfe mit einem knackigeren Schwierigkeitsgrad noch einmal bestehen muss, um auch ja alle Sol-Emeralds zu ergattern, gilt es in anderen wiederum, eine bestimmte Anzahl Ringe, Tricks etc. innerhalb eines Zeitlimits auszuführen, um Sound-Dateien oder Verschönerungselemente für Southern Island freizuspielen. Wer wirklich eisern durchhält und auch das wahre Ende von „Sonic Rush Adventure“ zu Gesicht bekommen möchte, der wird nicht daran vorbeikommen, auf hoher See nach Johnny, dem treuen Gefährten Captain Whiskers, zu suchen, der Sonic mit seinem Ultraschall-Jetski zu einem heißen Rennen herausfordert. Als Belohung für einen Sieg winkt natürlich ein Chaos-Emerald.

Wem all das immer noch nicht reicht, der sollte mit einem im Gegensatz zum Vorgänger erweiterten Multiplayer-Modus und einem spaßigen Online-Modus voll und ganz auf seine Kosten kommen. Im Multiplayer-Modus ist es möglich, mit nur einem Modul gegen Freunde anzutreten und zu beweisen, wer der wahre Boost-Champion ist. Die Wahl hat man zwischen Wettrennen und dem Kampf um die meisten Ringe. Während man bei den Wettrennen logischerweise vor dem Gegner ins Ziel kommen muss, geht es bei den Ring-Rennen darum, in einer begrenzten Zeit mehr Ringe als der Gegner einzuheimsen. Beide Modi lassen sich auch völlig flüssig und ruckelfrei per WiFi mit Sonic-Fans aus aller Welt bestreiten, wobei jedoch eindeutig gesagt werden muss, dass die Rennen ein ungemein größeres Spaßpotenzial bergen. Zusätzlich stehen bei diesen Modi noch weitere Power-Ups zur Verfügung, die beispielsweise den Gegner verlangsamen, ihm den Boost klauen oder seine Bewegungsfreiheit einschränken. Noch immer nicht genug? Okay, vielleicht solltet ihr mal den Timetrial-Modus oder den Viking-Cup ausprobieren...!

Steuerung:
Hier gibt es absolut nichts zu meckern. Die Entwickler haben sich in punkto Tastenbelegung auf das Wesentliche konzentriert und bieten somit intuitiven Spielspaß auf hohem Niveau, denn bei diesen schwindelerregenden Geschwindigkeiten wäre eine zu komplizierte und unausgereifte Steuerung auch wahrlich nicht das Gelbe vom Ei. Noch mehr als im Vorgänger hat man dieses Mal den Touchscreen mit ins Spiel gebracht und setzt in fetzigen Bootstouren auf sauberes Stylusgefuchtel à la Sonic. Zwar sind die Touch-Einlagen nicht ganz so spaßig wie das eigentliche Hauptabenteuer, doch eine Bereicherung stellen sie auf jeden Fall dar.

Grafik:
Hier geht es ganz flüssig, ruckelfrei und wunderschön animiert zur Sache. Bei verträumten Korallenriffs und klirrend kalten Eislandschaften möchte man am liebsten eine Pause einlegen und die Umgebung mit offenem Mund bestaunen. Leider bleibt für so etwas keine Zeit, denn diese Zeit arbeitet unbarmherzig gegen Sonic und seine Freunde - und damit auch gegen euch. Besonders lobenswert ist die perfekte Mischung aus 2D- und 3D-Grafik, welche eine flotte Symbiose eingehen und sogar einem „New Super Mario Bros.“ das Fürchten lehren können. Mehr Abwechslung in punkto Grafik ist für DS-Verhältnisse fast nicht mehr rauszuholen.

Sound:
Hier fliegen die Fetzen! Ohrstöpsel aufgesetzt, Lautstärkeregler bis zum Anschlag auf Maximum gedreht und ab geht die Post! Jedes musikalische Meisterwerk ist perfekt auf die jeweilige Levelatmosphäre abgestimmt und reiht sich in den flotten, rockigen Trance- und Technotonus von „Sonic Rush“ ein. Musik ist immer Geschmackssache und es lässt sich streiten, ob nun die Klänge des Vorgängers besser oder schlechter waren, doch eines ist auf jeden Fall sicher: Hier ertönen wahrlich die mitunter besten Sonic-Sounds seit Jahren!

Features:
Wo fängt man an, wo hört man auf? „Sonic Rush Adventure“ bietet wirklich für jeden etwas. Egal ob Singleplayer-Abenteuermodus, Multiplayer-Racemodus, Viking-Bootscup, Mission-Modus etc., die Liste ist unendlich lang und wer wirklich alles sehen will, was das kleine blaue Modul so zu bieten hat, der wird Stunden vor den 2 Bildschirmen des DS verbringen und in einen wahren Geschwindigkeitsrausch verfallen. Die Jagd nach Rekorden und Bestzeiten macht süchtig und man sollte sich schon mal mit einem Jahresvorrat Kaffee eindecken, um mehrere Nächte ohne Pause durchzocken zu können.

Fazit:
„Sonic Rush Adventure“ erweist sich wahrlich als ein glänzender Nachfolger des bereits grandiosen „Sonic Rush“, welches mit dem typischen Flair und Charme der einst so berühmten Sonic-Games daherkommt. Hier haben die Entwickler ein zauberhaftes Highspeed-Jump n’ Run für Nintendos Kleinen gezaubert, welches in vielerlei Hinsicht nach ernsthafter Konkurrenz sucht. Erstklassige Hüpfkost gibt es für den DS ja bekanntlich nicht sonderlich viel und wer bis dato immer noch „New Super Mario Bros.“ im Modulschacht stecken hat, bekommt hier nun endlich die einmalige Gelegenheit, das angestaubte Mario-Modul herauszueisen und jenes nun freie Fach mit frischem bauen Igelwind zu füttern. Man hat noch mehr auf das Modul gepackt als beim Vorgänger, um stundenlangen Spielspaß für Groß und Klein zu garantieren. Das Gameplay erscheint in jedweder Hinsicht perfekt und ausgewogen, nur die recht sinnfreien und langwierigen Dialoge können den Spielspaß ein klein wenig schmälern, erwartet man doch Highspeed-Kost im Dauerlauf. Jedem, der vom ersten Teil begeistert war, kann hier unbesorgt zu einem Kauf geraten werden. Selbst Nicht-Fans des blauen Igels sollten einen Sprung ins kalte Tiefseenass wagen und sich (am besten positiv) überraschen lassen.

Schnellster Igelkopf im Rhein-/Neckar-Gebiet: David Bähr [Linguafreak] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Sega für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.

WERTUNG:
87%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
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Komplettlösung
Videos
Steuerung

Trotz Highspeed behält man den Überblick. Innovationsfaktor:
+++--  (3 von 5 Sternen)
Altbewährtes Gameplay mit frischen Touchelementen.
Grafik

2D und 3D gehen eine perfekte Symbiose ein.
Sound

Atmosphärisch superbe Trance- und Technorhythmen.
Spielspaß

Stundenlanger Rennspaß mit Megaspeed!








Details
Spielname:
Sonic Rush Adventure

Publisher:
Sega

Developer:
Sonic Team

Genre:
Jump 'n Run

Release:
07.20.1409

Multiplayer:
ja, 1-2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

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