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Kakuromaniacs


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Kakuromaniacs - Review vom 09.07.2007

Sudoku – das allseits bekannte Zahlenspiel, dass in Japan zu neuer Blüte kam. Ob als klassisches Rätsel in diversen Zeitschriften über eigens dafür hergestellte Mini-Handhelden bis hin zu "Stand-Alone"-Software für diverse Systeme; das fordernde Rätsel aus dem fernen Osten hat seine Fans auch in Europa gefunden. Das auf diesen Zug auch diverse Ableger und Sprösslinge aufspringen wollen, erscheint da mehr als selbstverständlich.

„Kakuromaniacs“ aus dem Hause Frontline Studios ist zwar kein Sudoku im eigentlichen Sinne, aber Parallelen lassen sich durchaus erkennen. Am besten lässt es sich allerdings von vorne beginnen, und so heißt es einmal mehr: „Vorhang auf für den Test!“. Wie der Titel unser Testlabor überstanden hat und ob er dabei noch eine gute Figur –oder doch eher das genaue Gegenteil- gemacht hat, lässt sich den folgenden Zeilen entnehmen.

Für gewöhnlich möchte der wohlgesonnene Tester an dieser Stelle mit so etwas wie einem roten Faden, ja einer Storyline beginnen, doch schon hier zeigt sich „Kakuromaniacs“ nicht nur sparsam, sondern absolut spartanisch. Tatsächlich gibt es so etwas wie eine Geschichte, oder überhaupt einen Protagonisten, oder irgendetwas in dieser Hinsicht absolut gar nicht. Stattdessen muss man sich von Beginn an mit einem Ladebalken begnügen – zwar in nicht sehr ausgeprägter Form, aber immerhin; absolut ungewöhnlich für ein DS-Spiel, und insbesondere in dieser Aufmachung.

Wie auch immer – mit einer dezenten Wahl auf „Neues Spiel“ darf direkt losgelegt werden. Die kreuzwortartige Aufmachung mit Zahlen an den Rädern ist im ersten, und auch im zweiten Moment in etwa so aufschlussreich wie das Wort „Mulumu“. Ein Tutorial während eines Zahlenrätsels wäre an dieser Stelle mehr als nur wünschenswert gewesen, aber das gibt es schlicht und ergreifend einfach nicht. So kann lediglich unter dem Menüpunkt „Hilfe“ genau danach geschrieen werden. Einzige Hürde: Die Schrift ist derart grässlich, dass man schon sehr genau lesen muss, was überhaupt zu tun ist und worum es schlussendlich gehen soll.

Um diese Qual interessierten Mathefreunden zu ersparen, sei an dieser Stelle das Regelwerk in einer leserlichen Schrift zusammengefasst. „Kakuromaniacs“ ist eine auf Mathematik und Logik aufbauende Puzzleherausforderung, einem Kreuzworträtsel ähnlich. So gibt es in den schwarzen, von Schrägstrichen geteilten Zeilen Ziffern, welche sich auf die leeren Kästchen unmittelbar daneben oder darunter beziehen. Dem Knobler in spe stehen die Ziffern eins bis neun zur Verfügung, welche nach und nach eingesetzt werden müssen. Auf diese Weise müssen nun die bereits angegebenen Zahlen mit denen zur Verfügung stehenden gebildet werden. Hierbei darf jede allerdings nur einmal innerhalb einer Zeile vorkommen.

Und dies ist das Geheimnis des ganzen Vergnügens. Entweder man liebt es, oder man hasst es. Fakt ist jedoch, dass dieses Prinzip zwar schnell zu erlernen, aber nur schwer zu meistern ist. Zwar darf man keine großartige Aufmachung erwarten, aber das Gebotene funktioniert gut, wenn man es erst einmal begriffen, und man Gefallen am Spiel gefunden hat.

Einmal grafisch gesehen…
Mit etwas mehr als reiner Zweckmäßigkeit haben wir es hier schon zu tun. So lassen sich einige Hintergründe von Beginn an wählen, die zwar relativ unterschiedlich daherkommen, aber nicht wirklich durch Farben und Inspiration glänzen können. So bleibt unter dem Strich eine etwas klamme, grafische Präsentation über. Schade – genau hier wäre „bunt“ einfach das Gebot der Stunde gewesen.

Ich hör dich piepsen – die Musik
Musikalisch zeigt sich Frontline Studios´ Werk nicht unbedingt von einer schlechten Seite. Zwar hat man auch hier auf kurz oder lang die Nase absolut voll von der etwas orientalisch angehauchten Musikkulisse, aber insgesamt geht diese schon in Ordnung. Abwechslung vermisst man hier zwar absolut, aber all zu lang vermag dies nicht zu stören, denn der Griff zum Lautstärkeregler in Richtung links lässt nicht wirklich lang auf sich warten.

Das Zauberwort Features – oder das, was es nicht gibt
Nicht jeder kann zaubern – wobei das eine oder andere Feature mittlerweile in vielen Genres das Salz in der Suppe ist. Sieht man einmal von der absolut hässlichen und nur mit Mühe zu lesenden Schrift in den Untermenüs des Spiels ab, fehlt es einfach an "Salz". Ein Tutorial gibt es nur in schriftlicher Form, dessen Aufmachung weniger als nur suboptimal ist. Nicht nur die abstruse Schrift sorgt für Lesequal, sondern auch das nervige Heruntergescrolle ist alles andere als komfortabel. Neben fünf Sprachen, einer Offline-Rekordliste und Texterkennung für das Eingeben der Zahlen gibt es drei Schwierigkeitsgrade. Das war es dann aber auch schon.

Fazit:
Entweder man liebt es, oder man hasst es. „Kakuromaniacs“ kommt insgesamt sehr spartanisch daher, wenn man einmal von den frei wählbaren Hintergründen absieht. Ein spielerischer Hintergrund fehlt dabei komplett, die Soundkulisse ist nicht rekordverdächtig und das nicht vorhandene Tutorial, welches lediglich in öder Textform in einem schrecklichen Font vorhanden ist, könnte einige interessierte Zocker abschrecken. Trotzdem – die simple Spielmechanik ist geringfügig interessant und vermag vielleicht den einen oder anderen zu fesseln. Das war es dann aber auch schon, denn mehr „Drumherum“ hätte es schon sein können, bzw. müssen. So bleibt nur eines zu sagen: Für "Maniacs" von Rechenspielchen geeignet, für alle anderen absolut nicht.

Malte Latton für PlanetDS.de

Vielen Dank an Atari für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
33%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Geht insgesamt recht gut von der Hand. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Auf das Nötigste beschränkt.
Grafik

Etwas mehr als zweckmäßig - was ist mit der Farbe geschehen?
Sound

Orientalischer Flair, der sehr schnell anödet.
Spielspaß

Ist NUR vorhanden, wenn man Spaß am simplen Konzept hat.








Details
Spielname:
Kakuromaniacs

Publisher:
Atari

Developer:
Frontline

Genre:
Denkspiel

Release:
07.20.2106

Multiplayer:
kein MP

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

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