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Theme Park DS


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Theme Park DS - Review vom 15.04.2007

Hereinspaziert, hereinspaziert – Hier finden Sie Attraktionen, die kein Mensch zuvor gesehen hat. Tollkühne Fahrten, atemberaubende Shows, Schießstände und vieles, vieles mehr. Als Bullfrog im Jahre 1994 das erste Mal die Themenpark-Simulation auf die PC-Welt los lies, hatte man schnell seine Fans gefunden. Mit der Maus in der Hand, wurde ein Freizeitpark nach dem anderen errichtet und das Einkommen so genutzt, dass man genügend Gelder hatte, um in die Forschung zu stecken, neue Geschäfte zu eröffnen, um so weitere Zuschauer anzulocken und auf dem Weltmarkt zu expandieren. EA hat sich gedacht, dass nach immer häufiger werdenden Computerumsetzungen auf dem Nintendo DS, wie Zoo Tycoon oder die kommenden Titel Disciples II sowie Jagged Alliance 2, auch Theme Park aus der Mottenkiste hervorgekramt werden könnte und eine Chance auf dem Doppelbildschirmer verdiene. Gesagt, getan. Man hat das nächste Entwicklerteam mit dieser Aufgabe betreut und das Endprodukt halten wir nun in unseren Händen. Also rein in den Schacht und wir verraten euch, wie gut die Leute von EA ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Remakes sind eine Sache für sich. Auf der einen Seite geraten Nostalgiker sofort ins Schwärmen und lieben es, ihre alten Perlen im neuen Glanz zu bewundern. Die zweite Seite der Medaille ist, dass man sich meist stur auf das klassische Konzept verlässt und Neuerungen somit oftmals Tabu sind. So wandert man auf dem schmalen Grad und muss damit leben, dass ein Konzept, welches schon damals auf dem PC funktionierte, aber nunmehr einige Jahre auf dem Buckel hat, heute ist wie es früher war und dabei hoffen, dass die gewillte Kundschaft Zufriedenheit zeigt. Es muss bewiesen werden, dass das die Umsetzung im aufpolierten Hosentaschenformat alle damaligen Funktionen beherbergt und zudem leicht handhabbar ist. Beim Nintendo DS hat man den Mausersatz via Stylus schnell gefunden und taucht somit fast nahtlos nach dem Tutorial in das aktuelle Spielgeschehen ein.

Erst der Spaß, dann das Vergnügen.
Wer das erste Mal in das Spiel einsteigt, steht vor der Wahl von insgesamt vier Charakteren, die einem in die wundersame Welt des Vergnügungsparks einweisen wollen. Mit diesen hilfsbereiten Mitmenschen im Schlepptau lernt man die Tricks und Kniffe im Handumdrehen, denn es gibt viele Aspekte auf die ein Parkmanager Acht geben muss. Zunächst sollte man dafür sorgen, dass ausreichend Attraktionen im Gelände stehen, nur wenn neue und spannende Fahrgeschäfte platziert werden, kommen auch mehr Leute in den Park. Doch mit Achterbahnen und Kettenkarussells alleine hat man noch nicht ausgesorgt, dazu kommen noch Fressstände, Eisbuden oder Souvenir-Shops, die die Kassen zusätzlich füllen. Eintrittspreise und Kosten werden natürlich selbst bestimmt und können nach und nach in die Höhe geschraubt werden, wenn die Popularität des Parks steigt. Auch das Personal muss vom Manager verwaltet werden und sollten nicht ausreihend Wartungsmänner über den Bildschirm wuseln, kann es schnell passieren, dass eine Attraktion sprichwörtlich in Rauch aufgeht und für einen Skandal sorgt. Seinen persönlichen Olli Pocher im Elefantenkostüm kann man auch als Entertainer einstellen, damit die Besucher glücklich sind. Damit das Chaos nicht an Überhand gewinnt, müssen Wegweiser aufgestellt werden, denn ohne die richtige Beschilderung wandern die Gäste blindlings in der Weltgeschichte herum.
Was passiert aber, wenn Papi mit Familie in der Achterbahn gewesen ist, zuvor ein paar Bier geschlürft hat und die Kinder zuvor mit Burger und Fritten abgefüllt wurden? Der große Brechreiz ist eine gemeine Falle und kann für alle Parkbesucher echt abstoßend wirken, wenn man nicht die Lösung parat hat: Der Saubermacher. Er ist sich für keinen Job zu schade und spielt gerne den großen Putzheld. Alternativ kann man versuchen, bei den Ausgängen der Attraktionen genügend WC-Hütten aufzustellen, um so eventuell größeren Schaden zu vermeiden.

Da lob ich mir die Wissenschaft, die vielfältiges Wissen schafft, durch das man schweres Wissen rafft.
Mit den erworbenen Finanzmitteln kann mehr angestellt werden, als das Aufrichten von neuen Shops und Fahrgeschäften, denn man kann auch einen Teil davon in die Wissenschaft stecken, um so schneller an neue Erfindungen heranzukommen. Aus einem Steinzeitpark wird so schnell eine Vergnügungseinrichtung mit hochmodernen Technologien und totalen Kuriositäten. Es spielt eine große Rolle, wie man sein Geld verwaltet, denn sollte es einem Mangeln, können auch Kredite aufgenommen werden, die natürlich zurückbezahlt werden müssen. So ist die Vielfalt in Sachen Management relativ groß und je nachdem welchen Schwierigkeitsgrad man eingestellt hat, unterschiedlich.

Wer den Storymodus spielt, muss nun nach und nach auf der Welt neue Parks errichten und dabei die Ländereien pflegen. Während die Startländer sehr adrett sind und kaum Hindernisse im Weg rum liegen, ist dies bei späteren Parks nicht der Fall. So müssen Sümpfe zugeschüttet, Steine entfernt und Büsche beschnitten werden. Wirkliche Schönheitsfanatiker können auch zahlreiche Bäume pflanzen, Blumenbeete anlegen oder Alleen mit Laternen errichten. Der Phantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Der einzige Haken an der Geschichte ist, dass sich das Spielgeschehen bei jedem neuen Park sehr stark ähnelt und die Bauerei nach dem zweiten oder dritten Mal sehr eintönig daherkommt. Immer wieder kommen die bekannten Attraktionen aus dem Forschungslabor, immer wieder müssen die Preise eingerichtet und Besucher glücklich gemacht werden.

Steuerung:
Wenn die Entwickler von Theme Park DS eines geschafft haben, dann ist es den Dopperbildschirm und die Stylussteuerung ideal einzusetzen. Schnell kommt man mit dem Steuerungskonzept klar und fühlt sich so, als hätte man eine Maus zur Hand. Ein wenig irritiert, dass man zum Anwählen der Menüpunkte nicht einfach darauf klicken muss, sondern kleine Kringel zeichnet, aber hat man dies einmal raus, so ist die größte Hürde bewältigt. Baumeister Bob kann loslegen, sofort den Stift schwingen und erste Attraktionen errichten. Dem Spieler wird genau das angeboten, was er bei einem Remake erwartet: Ein gut angepasstes Original für die Hosentasche.

Grafik:
Man merkt es dem Spiel einfach an, dass es schon über 12 Jahre auf dem Buckel hat. Die Optik ist recht altbacken und in machen Fällen eher lieblos. Mit ein wenig mehr Farbe und Animation hätte man wahre Wunder wirken können, doch bei einem Remake möchte man den Flair des Originals nicht trüben und hält sich mit Neuerungen eher bedeckt. Ansonsten bekommt man ein sehr flüssiges Spielgeschehen geboten, bei dem Ruckler und Slowdowns wahre Randerscheinungen sind.

Sound:
Schon nach wenigen Minuten im Leben eines Parkmanagers geht einem die Musik gewaltig auf die Nerven. Monotone musikalische Melodien, geprägt von Lustlosigkeit, und in einer Qualität, die man in der digitalen Steinzeit vermuten würde. Der Lautstärkeregler ist schnell gefunden, oder die jeweilige Option, um nur die Soundeffekte wiederzugeben.

Features:
Jeder Spieler kann sein eigenes Profil erstellen und via Multiplayerfunktionen auch die Parks von Freunden besuchen und dort reinschnuppern. Ansonsten bekommt man im Managementsektor viele Funktionen, in Abhängigkeit zum Schwierigkeitsgrad, geboten. Zahlreiche Attraktionen können entwickelt und gebaut werden und das Konzept über mehrere Stunden lang begeistern.

Fazit:
Theme Park DS ist eine Geschichte für sich. Auf der einen Seite, hätte das Konzept schon im Jahre 1994 nicht das nötige Potential gehabt, um bei den wirklichen Toptiteln mitzuspielen und dennoch, hat es viele Fans in seine Bann gezogen. Genau an diese Art von Spielern richtet sich auch das Spiel und wer schon damals mit Leidenschaft seine Vergnügungsparks aufgestellt hat, wird das auch beim Game im Hosentaschenformat tun. Für den modernen Spieler mag Theme Park eventuell etwas zu altbacken sein, doch wer auf eine gute Umsetzung des Themas gehofft hat, wird dies auch vorfinden. Ein Gelungenes Remake, mit guter Steuerung und mit altbekanntem Prinzip.

Kevin Jensen für PlanetDS.de

Vielen Dank an EA für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
73%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 1 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Mit dem Stylus alles voll im Griff. Innovationsfaktor:
+++--  (3 von 5 Sternen)
Gelungene Doppelbildschirm- und Stylusfunktionen.
Grafik

Hier merkt man dem Spiel sein Alter an.
Sound

Keine Glanzleistung in diesem Sektor.
Spielspaß

Wer damals Freude dran hatte, wird es auch wieder haben.








Details
Spielname:
Theme Park DS

Publisher:
EA

Developer:
EA

Genre:
Sonstiges

Release:
07.20.1803

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (10)

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