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Metroid Prime: Hunters


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Metroid Prime: Hunters - Review vom 21.05.2006

Identifikation und Wiedererkennung sind zwei zentrale Säulen einer Firmenstrategie, wenn es darum geht, eine Marke bekannt zu machen. Der kleine Klempner Mario ist wohl das beste Beispiel für diese Tatsache, denn kein anderes Maskottchen wird so sehr mit einem Unternehmen verbunden wie dieses, nicht einmal unser Freund Goleo mit der WM. Im Zuge der Verjüngung und Zielgruppenerweiterung Nintendos, kündigte Firmenpräsident Satoru Iwata bereits früh an, das Metroid Franchise noch stärker im Vergleich zum bisherigen Zustand, auszubauen. Innerhalb kurzer Zeit erschienen Spiele wie Metroid Prime 1, der Nachfolger „Ecoes“, Metroid Prime Pinball, nun Metroid Prime Hunters und gegen Ende des Jahres auch Metroid Prime 3 Corruption als Abschluss der "Prime-Trilogie". Ob Samus wohl jemals den Rang eines Mario erreichen wird, vermag momentan keiner vorauszusehen, doch die durchweg hohe und gelungene Spielqualität aller Titel sowie das vermehrte Auftreten unserer Heldin, werden der Serie sicher auf diesem Weg den Rücken stärken. Wird sich Metroid Prime Hunters durch seine zahlreichen spielerischen und inhaltlichen Veränderungen in die Reihe der preisgekrönten Vorgänger als erstes 3D Handheld Spiel einreihen können? Wir waren mit Samus auf Kopfgeldjagd und berichten euch alle Erfahrungen und Eindrücke in unserem folgenden Test.

Einen Ersteindruck zum Spiel konnten die frühen Nintendo DS Käufer schon mit der Demo des Spiels bekommen. Doch seit dem hat sich einiges getan und aus einer damals schon spaßigen Ballerdemo für Zwischendurch ist ein ausgereiftes Spiel geworden. Die Hintergrundgeschichte unserer beliebten Kopfgeldjägerin spielt sich erneut eher im Hintergrund ab, jedoch können willige Fans, diese versuchen zu entschlüsseln. Chronologisch lässt sich Metroid Prime Hunters zwischen den Ereignissen von Metroid Prime und Metroid Prime 2: Echoes einordnen. In den weiten des Weltraums hinter den Territorien der Föderation befindet sich die Tetra-Galaxie. Hier im alimbischen Cluster lebte einst eine friedliche und fortschrittliche Hochkultur. Doch etwas geschah in der Vergangenheit und das friedliebende Volk ist ausgestorben, hinterlassen wurden nur wertvolle Artefakte der Zivilisation. In der Zukunft durchstreiften einige Kopfgeldjäger diesen Raum, als eine telepatische Nachricht sie erreichte. Im alimbischen Cluster soll das Geheimnis der ultimativen Macht liegen. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und die Frage ist, wer wird als erstes das große Geheimnis der Alimbier lüften...



Eigens zu dieser Story wurden erstmals neue Charaktere dem Metroid-Universum vorgestellt. Dabei handelt es sich nicht nur 08/15 Gattungen aus einer fremden Galaxie, wie beispielsweise die Space Pirates, sondern hier hat man es mit heißblütigen Huntern - weiteren Kopfgeldjägern, die neben Samus Aran ihre persönlichen Ziele verfolgen, zu tun. Diese insgesamt sechs neuen Hunter wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten und fangen bei Sylux an. Sylux ist ein Verfechter aller Machenschaften der Föderation und demnach auch kein Freund von Samus Aran und ihrer Taten. Ausgestattet mit dem Schock Coil, einer Art Blitzwaffe kann er bei seinen Gegnern großen Schaden anrichten. Ähnlich wie Samus Aran's Morphball kann Sylux sich auch in eine alternative Form verwandeln. Diese nennt sich Lockjaw.

Der nächste Hunter im Portfolio ist Weavel, jener ein wenig an den Master Chief, bekannt aus den Halo Titeln für die X-Box, erinnert. Er ist ein kybernetischer Krieger aus einer Spezialeinheit der Weltraumpiraten. In einem früherem Kampf gegen Samus Aran, hatte sich Weavel so stark verletzt, dass sein Körper umkonstruiert werden musste. Um am Leben zu bleiben, muss sein Körper nun auf ewig in einem Kampfanzug stecken bleiben. Der Vorteil ist, dass er in seiner alternativen Form eine Selbstschussanlage stehen lässt, die ihm im Kampf unterstützt. Weavel kämpft mit dem Battlehammer als Primärwaffe.

Die Kriken gehören zu den gefürchtetsten und verachtetsten Wesen in der gesamten Galaxis. Trace ist der Kopfgeldjäger aus diesem Lager und versucht mit Hilfe der "ultimativen Macht", seine Rasse an die Spitze der Nahrungskette zu verhelfen. Mit der ultimativen Fernkampfwaffe „Imperalist“ kann Trace im Stand unsichtbar bleiben und seine Gegner aus dem Hinterhalt erledigen. Seine alternative Form, das Triskelion, kommt einem flinken Insekt gleich und ist sowohl schnell als auch gefährlich.

Kanden resultierte aus einem Unfall während eines Laborexperimentes. Für den kriegerischen Akt, sollte ein unbezwingbarer Krieger geschaffen werden, ohne Moral und ethnischen Grundsätzen. Er geriet außer Kontrolle und versucht nun die "ultimative Macht" an sich zu reißen, um zu beweisen, dass er der stärkste aller Kopfgeldjäger ist. Seine alternative Form kommt einer kriechenden Larve gleich und heißt dementsprechend Stinglarva. Ob seine Ursprünge in dieser Insektenform liegen, ist nicht bekannt. Kanden nutzt den Volt Driver als Waffe, die kurzweilig die Sicht des Gegners vernebeln kann.

Der Kopfgeldjäger Noxus gehört der Rasse der Vhozon an. Als Angehöriger dieser stolzen aber stark zurückgezogenen Rasse versucht er die „ultimative Macht" an sich zu reißen, so dass keine der gesetzlosen und unwürdigen Wesen diese erlangen können. Mit seiner Primärwaffe „Judicator“ kann Noxus seine Opfer kurzzeitig einfrieren. Seine alternative Form nennt sich Vhoscythe.

Last but not least, stellen wir Spire vor. Dieses steinerne Wesen ist der einzige Verbliebene seiner Art, den Diamonts. Die „ultimative Macht“ möchte Spire nutzen, um herauszufinden, wie seine Rasse, die auf Siliziumkristallen basiert, ausgestorben ist. Seine Waffe Magmaul, kommt einer Napalmbombe gleich und in seiner alternativen Form erinnert er an einen Steinschlag.

Kleider machen Leute, Spiele machen Systeme. Vor gut drei Jahren gelang den Retro Studios in Zusammenarbeit mit Nintendo eine wahre Meisterleistung. Nicht nur, dass Metroid Prime seinerzeit und bis heute, völlig neue Maßstäbe als so genanntes Ego-Adventure setzte, die beeindruckend gelungene Portierung einer bislang der 2D Grafik verschriebenen Serie in die dreidimensionale Welt sorgte mit seiner außergewöhnlichen Controllersteuerung und den tollen Levelkompositionen auf dem Nintendo GameCube für Aufsehen. Die Kleider dieses Spiels waren der GameCube. Das Gewand unseres Aktuellen Titels ist der Nintendo DS. Durch die einzigartigen Fähigkeiten, welche der Dual Screen bietet, veranlasste die Hardware die Entwickler geradezu das bekannte Spielgeschehen auf die neue Arbeitsplattform anzupassen. Durch das Feature der zwei Bildschirme und vor allem des berührungsempfindlichen Screens, eröffneten sich außerordentlich viele Türen auf einmal. Durch die genauere und intuitivere Steuerungsmöglichkeit, welche Touch-Screen und Stylus in Zusammenarbeit bieten, wurde der Grundstein für eine neue Richtung der Metroid Serie gelegt.

„First Hunt“ zeigte bereits den neuen Einschlag des Franchises. Der Spielablauf wurde schneller und der Fokus wanderte mehr in Richtung Action, was in vielerlei Hinsicht Vorteile brachte. Die unterschwellige Wegrationalisierung der Genrebezeichnung „Adventure“ machte die Software für eine breitere Masse interessant, gleichzeitig wurde das Spiel ein Beispiel für vorbildliche Ausnutzung aller Aspekte des DS und eine Gameplay-Veränderung innerhalb der Software, welche beispielsweise beim zweiten Teil der Prime Trilogie im Vergleich Single- und Multiplayer deutlich wurde, konnte vermieden werden.

Die Jagd beginnt, los geht’s mit dem Spiel! Gleich zu beginn nach der erfolgreichen Bewältigung des Startbildschirms wird der Kopfgeldjäger in Spee vor eine harte Probe gestellt. Zuerst den Singleplayer testen oder einen kleinen Blick in die unendlichen Weiten des Multiplayer wagen? Wir entscheiden uns selbstverständlich für ersteres, da Frischfleisch auf dem internationalen Markt von Kopfgeldjägern immer leichte Beute bedeutet. Zuerst einmal ist üben angesagt. Den Spielstand angelegt, die Story gelesen und ab die Post in Samus´ Raumschiff; jetzt beginnt der Alltag eines Kopfgeldjägers. Das bekannte Spielprinzip der Metroid Serie besteht meist darin, eine große, zusammenhängende Welt, egal ob diese nun ein Raumschiff oder verschiedenen, miteinander verbundene Themengebiete darstellt, zu erforschen. Erforschen ist das Stichwort: Mit einer eingeschränkten Waffenauswahl liegt es nun am Spieler die folgenden Passagen zu untersuchen, Informationen zu sammeln, Rätsel zu lösen und natürlich auch Gegner und Endbosse zu bestreiten. Anfangs gestaltet sich das Vorankommen noch recht linear. Es gibt viele Wege und versteckte Abschnitte, die man bereits zu Beginn des Abenteuers sehen kann, aufgrund der geringen Ausrüstung allerdings noch nicht in der Lange ist diese zu begehen, da viele Türen nur mit einer bestimmten Waffe geöffnet werden können. Um alle Geheimnisse zu lüften muss der Spieler also bereits bekannte Gebiete erneut besuchen, um die Durchgänge zu öffnen, welche einem zuvor aus unterschiedlichen Gründen verwehrt waren. Ein recht umstrittenes Gameplay Element, welches viele Spieler negativ bewerten, da die Entwickler so die Spielzeit künstlich in die Länge ziehen. Metroid Prime Hunters hat dieses Problem allerdings nicht in einer so stark ausgeprägten Form wie beispielsweise die GameCube Vorgänger.

Die erstmals in den Metroid Spielen der Prime Serie eingeführten Visoren helfen dabei, Informationen über die Welt und deren Bewohner zu erhalten. Auch in Metroid Prime Hunters wird erneut auf dieses Element aufgebaut, allerdings ausschließlich mit dem Scan Visor. Nur wer immer und überall die Umgebung mit diesem Hilfsmittel unter die Lupe nimmt, wird das Spiel zu 100% lösen können. Leider gibt es im Unterschied zu den Vorgängertiteln keine freischaltbaren Galerien mit Artworks, welche ab einem bestimmten Fortschritt dem Spieler zugänglich gemacht werden, die Möglichkeit alle Rendersequenzen nach belieben abzuspielen und die kleinen Filmchen zu genießen, entschädigt für das Fehlen allerdings sehr. Ebenfalls schade ist, dass wesentlich weniger Objekte Scanbar sind und selbst die untersuchbaren Gegenstände und Lebewesen nur äußerst wenige Informationen preisgeben. Die Zeiten von atmosphärischen Logbucheinträgen wie in „Ecoes“ sind leider vorbei.

Die wohl zentralsten Punkte der Metroid Serie sind die Rätsel. Diese hängen oft mit den eben erwähnten Visoren zusammen, wobei sich die Rätsel in „Hunters“ in Sachen Weitläufigkeit im Vergleich, recht stakt einschränken. Oft geht es schlicht und einfach darum eine bestimmte Anzahl an Schaltern zu aktivieren um einen neuen Bereich zu öffnen. Im späteren Verlauf kommen zusätzlich Abwandlungen hinzu, welche den Gebrauch von Waffen, dem Morph Ball Feature sowie den Sprungkünsten des jeweiligen Spielers erfordern. An der Gestaltung der Sprungpassagen hat sich wenig verändert, die gute Steuerung bot dazu keinen Anlass und auch die Kugelabschnitte sind in ihrer Art grundsätzlich gleich geblieben, wobei es teilweise doch etwas knackigere Passagen gibt. Schlau gesetzte Rücksetzpunkte lassen einen aber auch nach dem fünften Tod durch Zerquetschen nicht verzweifeln.

Das übergeordnete Ziel jeder der vier Welten ist es aber Artefakte zu finden, um mit deren Hilfe das so genannte Bossportal zu öffnen. Wie es der Name schon verrät erwartet den Spieler hier einer der vier Endgegner. Schafft man es diese zu Besiegen, muss man mit den neu gewonnen Kristallen noch unter Zeitdruck zum Raumschiff fliehen. Teleporter sind derweil deaktiviert. Sollte einer der Hunter es schaffen nun Samus zu töten, so wird er den Oktolithen an sich nehmen. Um diesen zurück zu erhalten man muss später diesen Kopfgeldjäger aufstöbern und vernichten.

Die Suche nach den kleinen eckigen Steinen wird allerdings durch diverse Faktoren behindert. Neben den Rätseln stellen sich aber auch Gegner in den Weg unserer Hauptprotagonistin. Viele kleinere Käfer und fliegende Insekten, die Fans schon bekannt sein dürften, sind genauso wie neue Feinde wieder mit von der Partie. Oft kommt es vor, dass man einen Raum betritt, sich die umliegenden Türen (wie in vielen Nintendo Spielen) schließen und erst alle Gegner besiegt werden müssen, um passieren zu dürfen. Aufgrund des geringen Schwierigkeitsgrades sind diese Kämpfe aber recht schnell geschlagen. Die Nester zerstören um den Nachschub an Feinden zu stoppen und schon zieht man siegreich aus der Schlacht. An anderen Stellen tauchen aber auch die oben beschriebenen Hunter-Kollegen oder die so genannten Wächter auf, welche einiges mehr aushalten. Durch das Zusammenspiel einer guten, wenn auch nicht überragenden KI und den starken Waffen der Gegner, kann es hier teilweise recht eng werden, geübte Spieler meistern diese Zwischengegner allerdings mit links.

Steuerung: In Sachen Charakternavigation hat sich im Vergleich zur Demo nichts Grundlegendes Verändert. Wer damals schon keine Probleme hatte Samus durch die Welt zu bewegen, wird auch jetzt keine Probleme haben. Es stehen erneut dieselben Steuerungsvatianten (Stylus links/rechts oder das Spielen über die Druckknöpfe) zur Auswahl, auch wenn der Gebrauch des Daumenaufsatzes nicht mehr explizit erwähnt wird. Positiv anzumerken ist, dass nun die Möglichkeit besteht, die Steuerungssensitivität je nach Belieben einzustellen.

Grafik: Gute Grafik ist nicht gleichzusetzen mit guten Texturen, es kommt auf den Gesamteindruck an. Die wohl allen bekannte Demo zeigte es schon eindrucksvoll und das finale Spiel legte mit einer weiteren Verbesserung noch eine Schippe nach, der Gesamteindruck ist einfach bombastisch. Betrachtet man sich die Texturen einmal genauer, wird man feststellen, dass sie nicht wesentlich besser sind als vergleichbare Spiele, das Zusammenspiel verschiedener Elemente der Levelarchitektur lassen einem aber an vielen Stellen die Kinnlade runterklappen. Ein weiterer positiv anzumerkender Punkt sind die Charaktermodelle. Samus selbst und auch die Jäger sind toll gestaltet und ausmodelliert, sowohl in stehender als auch in rollender bzw. kriechender Form. Speziell an den Waffen findet man unglaublich viele Details, genauso wie in der metroidtypisch tollen Levelgestaltung, die für DS Verhältnisse einiges bietet. Bei all dieser Pracht muss es doch etwas zu bemängeln geben und tatsächlich, speziell am Anfang der Solo Kampagne kommt es des Öfteren zu Slowdowns, wenn mehrere Gegner zeitgleich in einem Raum sind. Im späteren Verlauf tritt dieses Problem aber, genauso wie im Multiplayermodus nicht, bis selten auf.

Sound: Atmosphärische Musik, knackige Sounds, so muss das sein. Metroid Prime Hunters zeigt vorbildlich, wie die Soundeffekte und Musikuntermalung ein Spiel bereichern können. Bekannte Klänge gemischt mit neuen Stücken in einem abgerundeten Gesamtkonzept. Hier bleiben keine Wünsche offen, denn selbst das Menü hat eine eigene, mysteriöse Musik spendiert bekommen. Ohne die grandiosen Klänge wäre die Stimmung nur halb so gut. Selbst die Qualität des online Voice Chats ist gut gelungen.

Features: Auch in Sachen Features sieht man, dass dieses Spiel sich voll auf den Multiplayermodus konzentriert. Das Abenteuer kann man locker unter 10 Stunden erledigen und dann steht noch ein alternatives Ende zur Auswahl. Alle Videosequenzen können im Nachhinein betrachtet werden und ausführliche Statistiken für den Einzelspieler als auch Multiplayermodus sind nett anzuschauen. Für Abenteuerlustige Solospieler gibt es auch die Möglichkeit einen Experten-Modus freizuspielen.

Multiplayer:Ideal für jedes Zockertreffen, denn Nintendo sorgt erneut für einen Referenztitel im Sektor. Wer auf Shooter-Action steht und gerne unter Freunden oder online die Waffe qualmen lässt, wird nicht um diesen Titel herum kommen. Die verschiedenen Hunter stehen natürlich auch im Multiplayermodus zur Auswahl und trotzt der unterschiedlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten dieser, bekommt man ein recht ausgeglichenes Spielkonzept geboten. Diverse Spielmodi sorgen für genug Abwechslung und bei der internationalen Gegnersuche wird man sicherlich fündig. Vor und nach den Onlineduellen ist es sogar möglich via Voice-Chat mit seinen Kontrahenten zu kommunizieren. Dieses Feature ist derweil einzigartig. Gehen wir nun zum Abschluss auf die wählbaren Multiplayermodi. Da wäre der Kampfmodus, ein klassisches Deathmatch-Prinzip. Der Überlebensmodus, bei dem eine gewisse Zahl von Leben vor dem Start definiert wird und wer als letztes auf dem Schlachtfeld steht, gewinnt. Im Beute Modus muss man ähnlich wie bei "Capture the Flag" Oktolithen sammeln und diese zu einer bestimmten Position bringen, um Punkte zu kassieren. Abschüsse in diesem Fall sind nebensächlichen. Eroberung ist das gleiche Spielprinzip, doch arbeitet man hier in Teams. Verteidigung und Knoten heißen die Spielmodi, bei denen man Bereiche verteidigen oder erobern muss. Dazu muss der Spieler eine gewisse Zeit in einem Feld stehen, um Punkte zu sammeln. Last but not least gibt es den "Kopfjäger-Ass"-Modus bei dem es gilt als erster einen Abschuss zu erzielen. Wer dies Schafft bekommt den Titel Kopfjäger-Ass. Besiegt man den Spieler mit diesem Titel, wird man selbst zum Ass ernannt und es gilt, diesen Rang über das Zeitlimit des Levels zu behalten. Sowohl offline als auch online stehen somit sehr viele Möglichkeiten zur Verfügung, die Spieler eine lange Zeit an Metroid Prime Hunters fesseln können, nachdem man den „relativ“ mäßigen Solomodus geschafft hat.


Fazit:
Metroid Prime Hunters ist ein zweischneidiges Spielspaß-Schwert. Grafisch ist es wohl der bisher aufwändigste Nintendo DS Titel und er gehört auf alle Fälle in die Riege der Must-Have-Titel, sofern man sich für packende Multiplayerduelle interessiert. Das Soloabenteuer an sich, kommt nicht an die Qualität der vorherigen Versionen heran. Weder im Handheld noch im Konsolensektor. Man hat sich zu sehr auf die neuen Charaktere und weniger auf die Metroid typischen Rätsel konzentriert, auch wenn der Spielspaß im späteren Verlauf des Soloabenteuers noch spürbar anzieht. Zwar gibt es einige Aufgaben, die schon die grauen Zellen zum Rauchen bringen können, doch der eigentliche Unterhaltungswert des Spiels liegt eindeutig im Multiplayerbereich. Die neuen Kopfgeldjäger, die zahlreichen Spielmodi und der spannende Onlinemodus sorgen dafür, dass man einige Zeit mit dem Spiel verbringen kann. Dank der Nintendo WiFi-Connection wird es hier kein Problem mit der Gegnersuche geben.

Kevin Jensen & Marcus von Lüde für PlanetDS.de



Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
90%
Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
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Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 3 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

recht gewöhungsbedürfig, danach optimal via Touchscreen. Innovationsfaktor:
+++++  (5 von 5 Sternen)
5 Optimale Steuerung via Touchscreen, gelungene Dualscreennutzung, Onlinemodus mit Voice-Chat. Ein rundum gelungenes Gesamtkonzept. Was will man mehr?
Grafik

Dieses Spiel ist ein echter Hingucker und zeigt was der DS alles auf dem Kasten hat.
Sound

Atmosphärisch und stimmig, sowohl für Fans als auch für Neulinge.
Spielspaß

Soloabenteuer leider etwas lahm, dafür im Multiplayer die Referenz!








Details
Spielname:
Metroid Prime: Hunters

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Shooter

Release:
06.20.0505

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

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