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Siedler DS


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Siedler DS - Preview vom 05.01.2007

Im März 2007 soll der DS nun endlich neuen Lebensraum für „Die Siedler“ bieten. Ganze 13 Jahre, nach dem erfolgreichen Start der Serie, hat dieser Meilenstein den Weg in die Moderne und somit auf den Nintendo DS gefunden. Als Grundlage für die DS-Umsetzung dient der zweite Teil der bis dato 5-teiligen „Siedler“-Reihe. Um nicht nur den Amiga- und PC-Spielern die Welt der Siedler zu eröffnen, arbeiten Ubisoft und Blue Byte an der entgültigen Fertigstellung, die eigentlich für das 4. Quartal 2006 geplant war, nun aber auf den 29. März diesen Jahres verschoben wurde. Die Exklusivrechte an diesem Titel hat sich Ubisoft schon gesichert.

Weil „Die Siedler DS“ dem PC-Spiel „Siedler II“ im Umfang in Nichts nachsteht, können sich die Liebhaber der PC-Version nun doppelt freuen, dass dieser heißbegehrte Titel nun auch für Unterwegs derart spielbar gemacht wird, dass kein klobiger Laptop mitgenommen werden muss.

Das Spielprinzip ist einfach, aber genial: Der Spieler beginnt mit einem begrenzten Vorrat an Rohstoffen, welche sich im Hauptgebäude befinden. Dieses ist das Herz des eigenen Imperiums und dient als Kontor für Rohstoffe, Nahrungsmittel, Waffen, Werkzeuge, Soldaten und Arbeiter und zugleich als letzte Bastion gegen seine Mitstreiter. Wer erfolgreich siedeln will, muss die begrenzten Bauflächen intelligent nutzen, expandieren und außerdem etwas Ahnung vom Management haben. Auch die Wege müssen mit Bedacht angelegt werden - sie verbinden die Baustelle bzw. einen Betrieb mit dem Warenkreislauf. Jeder Handwerker (abgesehen von Holzfäller und Förster) bekommt die Waren, die er benötigt, von den „Helfern“ zugeliefert und fertigt daraus das gewünschte Gut, welches dann ins nächste Lager oder ins Hauptquartier gebracht wird. Wenn Wege falsch oder unbedacht gelegt werden, bricht die Infrastruktur und somit der reibungslose Warentransport zusammen und das Dorf dümpelt mehr schlecht als recht vor sich hin. Das zur Bebauung verfügbare Land kann mittels Baracken, Wachstuben, Wachtürmen oder gar Festungen erweitert und gesichert werden. Die Gebäude bieten in aufsteigender Reihenfolge Platz für 2-11 Soldaten und 1-5 Goldmünzen, welche zum Avancieren auf den nächst höheren Rang benötigt werden. Höherer Rang bedeutet mehr Trefferpunkte. Aber das ist noch nicht alles! Je öfter ein Soldat am Kampfgeschehen teilnimmt und überlebt, desto geübter wird er. Hohe Qualifizierung ist also keine Garantie für praktische Überlegenheit.

Um jedoch ein schlagkräftiges Heer aufstellen zu können, muss die Wirtschaft florieren!
Holz und Stein werden benötigt, um die vielen verschiedenen Handwerkshäuser zu errichten. Holzfäller und Förster geben sich hier die Hand und bringen das natürliche Gleichgewicht und vor allem die Versorgung des Sägewerkes mit Holz, in Gang. Die im Sägewerk zu Brettern verarbeiteten Bäume werden dann eingelagert oder direkt zur Baustelle befördert. Steine werden über den Steinmetz gefördert, dessen Hütte einfach neben einem Geröllhaufen oder über einer Granit-Mine platziert wird.
Der Spieler sollte sich im Klaren sein, dass Minen unbedingt ein reichhaltiges Sortiment an Nahrungsmitteln brauchen, damit die Bergleute gut arbeiten: Fisch, Fleisch und Brot sollten immer zur Verfügung stehen. Eine Fischerhütte befriedigt zwar das erste Bedürfnis, Fleisch und Brot sind dann aber doch schon etwas komplizierter, weil diese als grundlegenden Rohstoff Getreide benötigen, welches auf Bauernhöfen gesät und geerntet wird. Eine Schweinezucht kombiniert mit einer Schlachterei sorgt für Frischfleisch. Um nun an das heißbegehrte Brot zu gelangen, ist Wasser aus dem Brunnen, eine Mühle und eine Bäckerei von Nöten. Jetzt sollte auch der letzte Bergarbeiter zufrieden gestellt sein.

Gerade das ist nämlich sehr wichtig! Um sich erfolgreich der Gegner zu erwehren, sind Bergwerke unabdingbar. Hier werden Kohle, Eisen und Gold gefördert, welche in Schwerter, Schilde und Goldmünzen verarbeitet werden können. Aber noch etwas ist wichtig für unser Heer - Bier! Dieses wird in der Brauerei mithilfe von Getreide und Wasser hergestellt. Jeder Soldat verbraucht ein Schwert, einen Schild und eine Portion gutes „Siedler“-Bier.
Die kleinen, wuseligen Siedler werden nicht von Spielerhand gesteuert, sie „benutzen“ und „besetzen“ selbstständig Wege und Gebäude.
Angriffe auf feindliche Militärgebäude können bzw. müssen jedoch selbst bestimmt werden. Hier darf man entscheiden, welches naheliegende Militärgebäude mit wie vielen verfügbaren Einheiten gestürmt werden soll. Gekämpft wird immer Mann gegen Mann, bis eine Seite keine lebenden Soldaten mehr in den Kampf schicken kann. Wird der Kampf gewonnen, übernimmt der Spieler das Gebäude und alle nichtmilitärischen Feindgebäude im neu eroberten Gebiet gehen in Flammen auf. Vorsicht: Der Gegner wartet nicht, bis der Spieler ihn besiegt hat, und auch die NPC’s kämpfen bis zum bitteren Ende um Land und Sieg.

Den Käufer von „Die Siedler DS“ erwarten eine Menge an Gebäuden und Berufen, 7 Kontinente mit verschiedenen Oberflächengrafiken, 2 Kampagnen und die Möglichkeit „Freies Spiel“ gegen CPU-Gegner, 4 Völker (Nubier, Asiaten, Römer, Wikinger) und eine tolle Einbindung des Touchscreens. Wie schon in der PC-Fassung wird es harmonische Momente geben, in denen der Spieler seinen Dorfbewohner einfach nur beim Arbeiten zusieht, aber auch knallharte Gefechte, bei denen sich keiner der Konkurrenten den Schneid abkaufen lässt.

Prognose:
In Anbetracht der mäßigen Ausnutzung der grafischen Leistungsfähigkeit des DS wird sich wohl der ein oder andere Käufer gegen den Titel entscheiden. Möglicherweise wird auch das recht komplexe und anspruchsvolle Spielprinzip bei den meisten Spielern Verwirrung stiften, doch wer „Die Siedler“ kennt und zu spielen weiß oder sich nicht vor einer strategischen Herausforderung scheut, wird für lange Zeit keine Ruhe mehr finden und sich die Finger wund zocken. Das vor wenigen Monaten auf den Markt gebrachte PC-Remake von „Siedler 2“ („Siedler II - Die nächste Generation“) hat mit Sicherheit schon viele neue Interessenten für das Ur-Spielprinzip gewinnen können. Warum sich die DS-Version grafisch nicht an der 3D-Umsetzung des Strategie-Klassikers orientiert, ist nur schwer nachzuvollziehen. Bis zum Release bleibt jedoch abzuwarten, ob Suchtpotenzial und Spielspaß den Generationswechsel überlebt haben und ob Klassiker bei den jüngeren Zielgruppen überhaupt gefragt sind.

Robert Ganß für PlanetDS.de








Details
Spielname:
Siedler DS

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Blue Byte

Genre:
Strategie

Release:
07.20.002Q

Multiplayer:
nein

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (9)

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