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Spider-Man: Battle for New York


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Spider-Man: Battle for New York - Review vom 23.01.2007

Die 60er Jahre waren in vielerlei Hinsicht ein spannender und weltbewegender Zeitabschnitt. Neben unzähligen weltpolitischen Veränderungen machte zum ersten Mal eine Person auf sich aufmerksam, welche in späterer Zeit zu einer der populärsten der ganzen Welt werden würde – Peter Parker. Der Schützling von Stan Lee und Steve Ditko bahnte sich erstmalig im August 1962 den Weg in die begehrten Marvel-Comics und konnte sich schon nach weniger Zeit durch seine hinreißenden Stories im harten Business behaupten. Fast 50 Jahre schon begeistert der Mann, welcher sich durch einen Spinnenbiss in den legendären Spider-Man verwandelt konnte, seine treue Fangemeinde und im Laufe der Jahre setzte sich die Invasion von Spidy noch weiter fort. So können sich Anhänger der Serie heutzutage, neben einigen Blockbustern in der Filmbranche, über unzählige Versoftungen für PC, Konsolen und Handhelds freuen. Dieser Test widmet sich einer dieser Umsetzungen mit dem Namen „Spider-Man: Batltle for New York“ und ob es mit dem „wahren“ Peter Parker mithalten kann, haben wir für euch in Erfahrung gebracht. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

Wer bitte sehr ist Spider-Man?
Jeder hat seinen Namen schon mal gehört, doch nur die Hälfte aller wissen überhaupt, was es mit dem Spinnengeschöpf auf sich hat, wo seine Ursprünge liegen und weshalb es dieses Wesen überhaupt gibt. Dabei ist die Geschichte des kleinen roten Netzspinners gar nicht mal so komplex. So fängt alles auf einer wissenschaftlichen Ausstellung an, als ein Junge namens Peter Parker von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde. Durch die Verletzung entwickelt dieser plötzlich ungemeine Superkräfte, mit welcher er die Kraft, Wendigkeit und Geschwindigkeit einer Spinne erlangt und ebenfalls die Fähigkeit entwickelt, Wände empor zuklettern. Ab sofort unter dem Namen Spider-Man unterwegs, versuchte Peter anfangs durch Wrestling sein Geld zu verdienen. Doch nachdem er bei einem seiner Auftritte einen Langfinger bei seinem anrichtenden Werk beobachtete, jedoch nichts unternahm und dieser später aber seinen Onkel ermordete, widmete er sich fortan der Verbrecherjagd, denn seine absichtlich verweigerte Handlung nagte an seinem Gewissen. Die unterschiedlichen Comics, Filme oder auch Versoftungen basieren deshalb immer auf einer der Kämpfe gegen „das Böse“.

Doch lange Rede kurzer Sinn, nun die Anfänge der eigentlichen Story von „Spider-Man: Battle for New York“:
Der Wissenschaftler namens Mr. Osborn plant ein neues Projekt. Er will ein Monster erschaffen, dessen Wesen darauf ausgerichtet ist, zu gedeihen, wenn man ihn mit der so genannten OZ-Verbindung kombiniert. Dieses Ungeheuer soll stärker und besser, als Spider-Man je gewesen ist, sein. So verabreicht er sich durch einen technischen Eingriff ein Mittel, durch welches er in einen monströs wirkenden, grünen Kobold verwandelt wird und dadurch ist es für ihn an der Zeit herauszufinden, inwiefern er Peter Parker überlegen ist. Deshalb begibt er sich, ohne Rücksicht auf Verluste, auf die Suche nach dem roten Spinnengeschöpf.

Als Spieler steuert man dabei sowohl Spider-Man als auch den verrückten Professor in Koboldgestalt. Zum einen versucht man als Peter New York City vor dem grünen Unhold zu retten, zum anderen randaliert man gleichzeitig mit dem Kraftprotz durch die Straßen der Stadt, um jeder noch so jungen Seele den Gar auszumachen. Die dabei auftretenden Kämpfe mit Zivilpersonen, bewaffneten Schurken und Anhänger für Recht und Ordnung sorgen dabei für den meisten Zeitvertreib im Spiel und die angenehmen Zwischensequenzen sowie die hervorragende Sprachausgabe bieten dem Spieler eine gute Atmosphäre, für lange Nächte am DS.
Insgesamt beinhaltet „Spider-Man: Battle for New York“ 20 unterschiedliche und komplexe Level. Hervorzubeben ist bei diesen der angemessene Schwierigkeitsgrad, wodurch sowohl Gelegenheitszocker als auch erfahrene Spieler ihren Spaß daran finden werden.
Im Vergleich zur GBA-Version wird einem dabei auf jeden Fall mehr geboten. Zum einem sind die Kämpfe besser gestaltet und zum anderen kommt das Gesamtkonzept des Spieles durch die gelungene Optik des Spieles viel mehr zum tragen.

Steuerung:
Hier gibt es eigentlich überhaupt nichts zu bemängeln. Das Gameplay glänzt durch gut durchdachte Tastenbelegung und als Spieler braucht man lediglich eine kurze Eingewöhnungsphase, um sich perfekt in das Spielgeschehen einzufinden. Insgesamt lebt „Spider-Man: Battle for New York“ von der analogen Steuerung. So führt man mit den Knöpfen A und Y Schlag- und Kickattacken aus, mit X verrichtet man seine individuell festgelegten Spezialattacken und die Schultertasten dienen dazu, je nach Spielfigur entweder Spinnennetze oder Feuerbälle auszuwerfen. Der Touchscreen selbst wird nur sehr geringfügig ins Spiel miteinbezogen, so zum Beispiel nur wenn man Türen durch eine bestimmte Druckkombination öffnen muss.


Grafik:
Die hauseigene Optik der Spider-Man Ableger war schon immer eine umstrittene Sache. Der Comic-Stil soll den Spieler in die Welt der Taschenbücher verführen, wobei die gesamte Grafik an die kleinen Heftchen aus Papier anlehnt. Allein schon die Zwischensequenzen erinnern an die unzähligen Seiten der vielen Zeitschriften und die dabei eingeblendeten Standbilder werden so in Szene gesetzt, dass man glatt das Gefühl bekommt, selbst wieder in einem dieser Comics zu schmökern.
Das Spiel selbst ist ein Mix aus 2D-Darstellung und 3D-Engine. Dabei wurde viel Wert auf ausdruckstarkes Leveldesign gesetzt, welches sich durch große Farbbrillianz und Detailreichtum auszeichnet.

Sound:
Ein absolutes Plus für „Spider-Man: Battle for New York“ ist die vollends gelungene, deutsche Sprachausgabe. Sie lässt beim gemütlichen Zocken ein ungemeines Flair aufkommen und als Spieler selbst fühlt man sich schon nach wenigen Minuten wie in einem gut gemachten Kinofilm. Nur wenige Spiele vermitteln auf diese Art und Weiße ihre ganz individuelle Atmosphäre und dies muss man den Entwicklern wirklich zugute halten. Die musikalische Untermalung ist ebenfalls eine in sich stimmige Sache, auch wenn man hier schon mehr vom DS gewohnt ist. Dadurch, dass die Musikstücke niemals nervtötend oder dergleichen sind, fallen sie nicht negativ ins Gewicht.

Features:
Wie in den Vorgängerversionen des Spieles übernimmt man die Kontrolle von zwei komplett kontroversen Charakteren. Zum einen schlüpft man in die Rolle des menschenrettenden Spidermans, zum anderen randaliert man als grüner Kobold durch die grauen Straßen von New York. Den Kampf um die Großstadt tretet ihr dadurch sowohl als Vertreter von Gut als auch von Böse an und im Fortschreiten des Spielgeschehens werden dabei – wie nicht anders zu erwarten - die unterschiedlichen Geschichten der beiden Helden miteinander verschmelzen.
Doch was kann man neben dem Hauptspiel vom Spider-Man Ableger erwarten? Eigentlich nichts, denn weder andere Spielmodi noch weitere Goodies sind auf der DS-Karte angeführt. Selbst im eigentlichen Spiel wurden keine Extras eingebaut – ein klarer Kritikpunkt. Und auch, wenn die Spieldauer durchaus akzeptabel ist, beträgt der Wiederspielwert aufgrund dieser Tatsachen gleich null. Hier wäre durchaus mehr drin gewesen.

Fazit:
Spider-Man macht seinem Namen mal wieder alle Ehre und liefert seinen Fans ein durchaus gelungenes Action-Jump’n Run. Sprachausgabe und Story machen das Spiel zu einem wahren Erlebnis und die aufkommende Atmosphäre wirkt sich recht positiv auf das Gesamtergebnis aus. Einzig und allein der Wiederspielwert ist nicht gerade der Höchste, denn auf besondere Goodies wurde fast vollends verzichtet. Wer auf wilde Klopporgien steht, der sollte „Spider-Man: Battle for New York“ auf jeden Fall eine Chance geben und alle, die den Vorgänger mochten, werden auch diesen Ableger lieben, auch wenn das Spiel insgesamt wenig Neuerungen in sich birgt. Die angemessene Spielzeit sorgt dafür, dass dieses Spiel für lange Zeit an den DS fesselt.

Elisabeth Grunert [Liese] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
79%
Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Gelungene Tastenbelegung machen das Spiel zu einem wahren Erlebnis. Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Geringfügige Touch- und Doublescreennutzung.
Grafik

Comic-Stil mal anders.
Sound

Deutsche Sprachausgabe – was will man mehr?
Spielspaß

Versiert gemachtes Action-Jump'n Run, das überzeugt.








Details
Spielname:
Spider-Man: Battle for New York

Publisher:
Activision

Developer:
Torus Games

Genre:
Action Jump 'n Run

Release:
06.20.2311

Multiplayer:
-

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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