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Himmel und Huhn - Ace in Action


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Himmel und Huhn - Ace in Action - Review vom 12.01.2007

Mit „Himmel und Huhn“ gelang es Walt Disney mal wieder, einen äußerst spannenden und gleichzeitig humorvollen Zeichentrickfilm zu kreieren. Viele Fans des Millionen-Konzerns sind wie besessen in diesen Kinostreifen gegangen, um sich das Abenteuer von Little Chicken aka Hühnchen Junior ordentlich zu Gemüte zu führen. Und wie nicht anders zu erwarten war, hatte es auch nicht sehr lange gedauert, bis bekannt gegeben wurde, dass sich auch eine Versoftung des Filmes in Entwicklung befände. Die Rede ist von „Himmel und Huhn – Ace in Action“. Ein neues Lizenzspiel, welches den Weg in die Läden gefunden hat. Doch kann die Umsetzung wirklich mit dem Film mithalten? Im aktuellen Test haben wir uns für euch auf die Suche nach dieser Antwort gemacht.

Ein Hühnchen kommt selten allein.
Wer jetzt denkt, dass er nur den bekannten Superhelden Ace unter seine Fittiche nehmen kann, der hat sich mächtig getäuscht, denn neben diesem Gockelhahn befinden sich ebenfalls dessen Busenfreunde Susi, Ed und Forello unter eurem Kommando. Zusammen ist es euer Ziel die böse Füchsin Elfie Edel und ihre Helferin Gerti Gans den Gar auszumachen. Diese wollen nämlich die ganze Galaxie erobern und unter ihre Herrschaft nehmen. Und diesen Plan haben sie auf gewissen Planeten sogar schon in die Wirklichkeit umsetzen können. Geplündert, unterworfen und deren Bewohner zu Kampfandroiden verwandelt, schweben die Himmelskörper nun im All herum und letzte Rettung wird nur von Ace und Co. erhofft. Da ist es allerhöchste Eisenbahn, dass sich die Superheldencrew auf die Socken macht, um die finsteren Machenschaften der Fieslinge zu durchkreuzen.

Das Spiel baut auf insgesamt 5 Level auf, wobei jeder von ihnen auf einem anderen Himmelskörper stattfindet. Da wären zum einen die Anfangsmissionen auf der Venus, in denen ihr die Aufgabe habt, eine Bergbaueinrichtung in die Luft zu jagen. Auf dem Jupitermond Europa, sollt ihr ein Wellnesschenter von gegnerischen Einheiten befreien, auf Io die Schwerkraft ausschalten, auf dem Asteroidengürtel die 3 wichtigsten Basen zerstören und in der Stocherstation einen gigantischen Metallmond ausmerzen, der nebenbei noch die Erde bedroht. Der Clou ist, dass man am Ende jedes Mal einen der großen Bosskämpfe hinter sich bringen muss. Klingt nach sehr viel Arbeit, aber schon nach ein paar Stunden wilden Rummballerns, dürften diese Aufgaben erfolgreich gelöst worden sein.

Ballern, was das Zeug hält!
So ähnlich könnte die Parole für dieses Spiel lauten, denn euer Hauptzeitvertreib liegt wohl darin, eines der immer wieder auftauchenden Monster, Roboter oder deren Schergen niederzustrecken. Dabei wurden euch einige Goodies an die Seite gestellt um den Kampf gegen die Feinde zu vereinfachen: Ihr habt sowohl Granaten als auch insgesamt 4 unterschiedliche Ausführungen eurer Startwaffe, mit welchen ihr in bestimmten Abschnitten besonders gut vorankommen werdet. Allerdings ist es nicht so, dass ihr 10 Tonnen Munition am Mann bzw. am Huhn habt, weshalb diese – ausgenommen des Standartgewehrs - nur beschränkt einsatzfähig sind. Jedes zerstörte Haus und Monster oder auch jede vernichtete Mauer und Kiste sind dabei lukrative „Kugelspender“, weshalb ihr einfach nur diese in die Knie zwingen müsst um neue Munition zu ergattern. Des Weiteren werdet ihr dort auch einige Upgrades, wie das Selbstheilungs-Powerup, Dauerfeuer-Powerup, Schnellfeuer-Powerup, Dreifachschlag-Powerup oder auch das Doppelschaden-Powerup vorfinden können. Jedoch sind diese nur ganze 15 Sekunden für euch verfügbar.

Steuerung:
Was man wohl an diesem Spiel hervorheben sollte, wäre die vollkommen neuartige Steuerung. Ob diese nun besser gehandhabt werden kann als die Herkömmliche, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Zumindest kann man sagen, dass sich Buena Vista Games in diesem Bereich etwas vollkommen Modernes ausgedacht hat, denn man schießt nicht – wie gewöhnlich – durch das Drücken des A-Knopfes in die entsprechende Richtung in die die Spielfigur gerade schaut, sondern man bedient sich als Spieler aller Aktionstasten, um das entsprechende Ziel zu erreichen. Das heißt auf gut Deutsch: Mit X schießt man nach vorn, mit Y nach links, mit A nach rechts und mit B nach unten. Dadurch ist es z.B. möglich, gleichzeitig rückwärts zu gehen und vorwärts zu ballern. Jedoch erwies es sich als äußerst schwierig, sich diese innovative Art der Steuerung anzueignen, denn als alteingesessener A-Knopf-Drücker und Buttonsmasher, hatte man schon seine Probleme damit. Aber einmal gelernt, klappt diese Technik trotzdem recht gut.

Grafik:
Die Optik ist bei „Himmel und Huhn“ zwar nicht das Beste, was man vom DS geboten kriegen könnte, jedoch kann man trotzdem sagen, dass sie sich dennoch als ansehnlich erweißt. So findet man eine, zwar etwas grob pixelige, 3D-Grafik vor, welche eine Menge, gut zusammenpassende Farbkontraste aufweißt. Störend ist jedoch, dass die Framerate sofort nach unten sackt, sobald mehr als 5 Gegner auf dem Doppelbildschirm vorzufinden sind und es dadurch vorkommt, dass das kleine schmucke Gerät Nintendos sogar einige Ruckler entlockt werden können. Das ist eindeutig ein großes Manko, welches auf jeden Fall vermieden werden sollte.

Sound:
Besonders positiv oder negativ ist die Melodie dieses Spieles nicht aufgefallen. Man kann weder sagen, dass sie einen beim gemütlichen Spielen nervt, noch dass die Entwickler sich wirklich Mühe gegeben haben, richtig tolle Kompositionen zu kreieren. Die Musik wechselt von Level zu Level und begleitet wird sie durch ein monotones Ballergeräusch der Laserpistole.

Features:
In diesem Bereich muss man wohl klare Abstriche machen, denn außer dem gebotenen Multiplayermodus, wird neben dem Hauptspiel nichts weiter Erwähnenswertes auf der DS-Karte angeführt. Dabei muss man aber auch sagen, dass dieses selbst auch nur 5 Level mit jeweils unterschiedlichen Missionen beinhaltet und es deshalb auch nicht sehr lange für ausgewogenen Spielspaß sorgt. Zusätzlich muss man kritisieren, dass nichts in die verschieden Level eingebaut wurde, dass den Spieler dazu anregt, „Himmel und Huhn“ nochmals durchzuzocken und man darum man dieses Game nach einmaligen durchspielen wohl nicht mehr so schnell wieder in die Hand nehmen wird. Hier wäre eindeutig mehr drin gewesen.

Fazit:
„Himmel und Huhn – Ace in Action“ ist mal wieder ein typisches Beispiel für alle Lizenzspiele, bei denen – wie so oft – das Potential, den der Film ihnen in die Wiege gelegt hatte, nicht in die Tat umgesetzt wurde. So findet man wiederum ein mittelmäßiges, viel zu kurzes Ballerspiel für die Kleinen vor, welches von Verbesserungsmöglichkeiten gerade nur so strotzt. Hätten es nicht ein paar mehr Level auch getan? Und vor allem, hätte man nicht mehr Arbeit in abwechslungsreichere Level investieren können?! Hier wäre auf jeden Fall noch viel mehr drin gewesen und aufgrund des hohen Kaufpreises, sollte sich jeder zweimal hinterfragen, ob er sich dieses Spiel wirklich zulegen möchte.


Elisabeth Grunert [Liese] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Buena Vista Games für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
63%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Neuartige Tastenbelegung, anfangs ungewohnt aber dennoch überzeugend. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Unbrauchbare Double Screen-Nutzung, ansonsten keine Verwendung weiterer DS-Features.
Grafik

Solide und ansehnlich.
Sound

Einheitsgedudel, aber nicht weiter störend.
Spielspaß

Ballern was das Zeug hält – aber leider nicht mehr.








Details
Spielname:
Himmel und Huhn - Ace in Action

Publisher:
Buena Vista Games

Developer:
Avalanche Software

Genre:
Action Adventure

Release:
06.20.0812

Multiplayer:
2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (8)

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