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Star Trek: Tactical Assault


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Star Trek: Tactical Assault - Review vom 02.01.2007

"Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat."
Diesen Satz wird so mancher Treky mehr als auswendig aussprechen können. Nach langer Zeit der Handheldabstinenz erscheint nun Star Treck Tactical Assault gleich im Doppelpack für Nintendo DS und Sonys Playstation Portable. Wir haben uns in die Schwerelosigkeit des Alls gewagt und berichten Live von der Front, ob die Föderation die Klingonen und Romulaner aufhalten konnte.

Faszinierend…
Als Gene Roddenberry anfang der 60er die Idee zum Sternenepos Star Trek hatte, wäre ihm sicherlich nie in den Sinn gekommen, dass es sein Lebenserfolg schlechthin werden sollte. Mittlerweile hat Star Trek mehrere Millionen Fans gefunden, es wurden über 725 Episoden der zahlreichen Serien gezeigt, 10 Kinofilme veröffentlicht und zusätzliche erfreuen unzählige Romane die Science-Fiction-Begeisterten. Die Verbundenheit zu den Sternenabenteuern geht sogar soweit, dass Paramount den Linguisten Marc Okrand beauftragte die fiktive Sprache „Klingonisch“ zu konstruieren. Wirkliche Hardcorefans haben sich diese künstliche, jedoch anerkannte Sprache, sogar angeeignet und weltweit sprechen mehrere Tausend Menschen diese Lingua Cosmica. Nur als Beispiel: Sogar Shakespeares Hamlet wurde schon in die Sprache der streitsüchtigen Außerirdischen übersetzt.

Doch nun zurück zum eigentlichen Spiel. Chronologisch ist das Star Trek: Tactical Assault zu Zeiten des Films „Der Zorn des Khan“ angesiedelt und wird bis zu der sechsten Episode der Star Trek Verfilmungen weitergehen. Der Spieler selbst schlüpft in die Rolle eines Sternenflotten Kapitäns des eingesetzten Raumschiffs und übernimmt jedes Mal aufs Neue die Verantwortung über die gesamte Crew. Das eigentliche Spiel ist in zwei Kampagnen á 15 Missionen eingeteilt und zunächst stehen nur die Föderationsmissionen zur Verfügung. Erst wenn man diese erfolgreich Absolviert hat, wird man die Chance bekommen mit den kriegerischen Klingonen einen Feldzug zu beginnen.

Im Weltraum sind alle Krieger kalte Krieger.
Die eigentlichen Missionen des Spiels stellen das Alltagsleben eines Sternenflottenkapitäns da. So erhält man Botschaften sowie Hinweise vom nächsten Außenposten von seiner Brückencrew oder anderen Schiffen und muss teilweise selbst entscheiden was getan werden muss. Üblicherweise beginnt eine Mission neben der aktuellen Raumbasis und man bekommt ein kurzes Briefing. Kurz darauf heißt es sprichwörtlich „Make it so!“ und Warpantrieb wird auf Hochturnen gebracht. Im nächsten Quadranten gilt es nun, die angenommene Aufgabe zu erfüllen - wie beispielsweise Rettungs-, Patrouillen - oder Kampfmissionen. Der eigentliche Fokus des Spiels liegt aber weniger auf den diplomatischen Fähigkeiten das Kapitäns, denn diese reduzieren sich meist auf ein "Ja" oder "Nein", sondern das tatsächliche Herzstück des Spiels sind die mehr oder minder dramatischen Weltraumschlachten.

Im Krieg kommt es auf die richtige Taktik und Technologie an, denn nur wer weiß wie die diversen Schiffe sich am Besten nutzen lassen, kann einen Sieg davontragen. Während die Föderation teilweise über wideraufladbare Schilde verfügt, können sich die Schiffe der Romulaner und Klingonen tarnen und ungesehen durchs All fliegen. Nachteil ist jedoch, dass getarnte Schiffe nicht schießen können und "nur" den Überraschungseffekt nutzen können. Jedes Kampfschiff verfügt über einzelne Schildsegmente, die als taktisches Element genutzt werden können. Ein wirklicher Meister seines Fachs wird versuchen, erst alle Schilde auf Null reduzieren zu lassen, bevor ein Hüllenschaden akzeptiert wird.

Sowohl am Heck als auch am Bug der Schlachtschiffe befinden sich bei den Föderationsflotten sowohl Phasergeschütze als auch Photonenabschussvorrichtungen. Befindet man sich in einem Kampf gegen einen Feind, so rotiert man das Schiff immer in die passende Richtung, um seine Schilde möglichst gleichmäßig treffen zu lassen. Im Gegenzug nutzt man diese Drehung des Schiffes, um möglichst oft die Waffen abzufeuern. Hat man die Schilde des Gegners erst einmal durchbrochen, so kann man mit weiteren Treffern die Hülle und somit das Schiff des Kontrahenten beschädigen und zerstören. Nur mit der richtigen Kombination kann man sich im Duell behaupten. Sollte man allein im Kampf gegen mehrere Feinde sein, so sollte abgewogen werden, welcher als erstes ausgeschaltet wird und dann neue Zielkoordinaten setzen.

Er ist tot, Jim!
Besiegte Feinde und ein beschädigtes Schiff später, erreicht man nach allen Anstrengungen hoffentlich wieder die Heimatbasis und kann seinen Erfolg küren lassen. Je nachdem welche Entscheidungen man auf dem Schlachtfeld getroffen hat, oder wie viele Allianzmitglieder man retten konnte, wird der Spieler mit Medaillen ausgestattet. Eine Goldmedaille sorgt nicht nur für ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen, sondern bringt dem Spieler auch wertvolle Crew-Fortbildungspunkte ein. Mit Hilfe dieser Leistungspunkte kann man dann die Attribute des Schiffs verbessern. So können beispielsweise die Photonentorpedos verbessert, die Schilde verstärkt, oder spezielle Wendemanöver einstudiert werden. Je nach Angriffstaktik, kann man also seine Leistungspunkte vergeben und somit seine Angriffs- bzw. Verteidigungsstärke verbessern.

In Sachen Spieldauer sind 15 Missionen pro Kampagne durchaus ausreichend, da man diese auch durchaus mehrmals spielen wird, um seine Crew mit noch mehr Fähigkeitspunkten auszustatten. Sonst wäre es eindeutig zu kurz. Das große Manko des Spiels ist dennoch die Monotonie und Linearität. Zwar kann das Ergebnis einer jeden Mission anders aussehen, doch was sich einzig und allein ändert, ist die spätere Bewertung der Mission. Ansonsten bekommt man neben dem ständigen Rufen, Warpen und Kämpfen nicht viel geboten. Summa sumarum: Taktische Schlachten von Anfang bis Ende.

Steuerung:
Ein absoluter Pluspunkt der Nintendo DS Version im Direktvergleich zur PSP-Fassung ist der Touchscreen. Nahezu jede Technologie im Star-Trek-Universum wird über das LCARS Touchnavigation System bedient, was auf dem Nintendo DS ideal umgesetzt wurde. Schilde hochfahren, Beschleunigen, Waffen abfeuern, Warpen, alles kann man mit dem Touchscreen originalgetreu umsetzen. Wer sich nicht mit dem herumtatschen auf dem Bildschirm anfreunden kann, wird zu Alternative via Steuerkreuz und Aktionstasten greifen. Der echte Treky hingegen, wird sich das Vergnügen ein Star Trek Titel mit Touchscreen zu steuern nicht entgehen lassen. Das gibt eindeutig Sonderpunkte in der B-Note.

Grafik:
Während der Doppelbildschirmer in Sachen Steuerung trumpft, wartet hier die PSP-Fassung mit besseren optischen Reizen auf. In Bewegung sehen die Weltraumschlachten gar nicht so übel aus, dennoch braucht man nicht viel mehr erwarten, als schwarzer Hintergrund mit ein paar Raumschiffen und Astroiden bestückt. Hier und da findet man einen Planeten oder eine Raumstation, die fast schon optische Abwechslung darstellen. Die Lichteffekte und das Schadensmodell hätten ruhig etwas ausgereifter sein können, dafür bleibt aber das Spiel über die gesamte Zeit flüssig.


Sound:
Unser Zitat aus der Einleitung des Tests wird natürlich auch zur Einleitung der Handheldversoftung genutzt. Hier aber in englischer Sprache gepaart, mit einem kurzen Introvideo. Ansonsten bekommt man die typischen Star-Trek-Soundeffekte geboten, untermalt mit ruhiger bis mäßig actiongeladener Musik während den Kämpfen. Nicht wirklich spektakulär, aber dennoch angenehm.

Features:
Insgesamt zwei verschiedene Kampagnen mit drei Schwierigkeitsstufen sowie insgesamt 30 Missionen, zahlreichen originalgetreuen Raumschiffen aus dem Star-Trek-Universum und ein Infobook, dass sind die Fakten und Daten der Fluggeräte aus dem All und gehören zu den Kernpunkten des Spieles. Wer keine Lust auf den Storymodus hat, kann sich auch in einem kurzen Gefecht gegen den Computer behaupten. Dieser Modus kann auch im Multiplayer genutzt werden, wenn jeder Mitspieler sein eigenes Modul mit sich bringt. Einen Onlinemodus gibt es leider nicht. Nutzer des Rumble-Paks können sich freuen, denn dieses Spiel unterstützt das kleine Modul.

Fazit:
Star Trek Tactical Assault ist ein einzigartiges Spiel in seinem Sektor. Die Trekys, die schon an Starfleet Command gefallen gefunden haben, werden sicherlich auch das Pendant im Hosentaschenformat genießen. Vor dem Kauf sollte man lediglich wissen, womit man es zu tun bekommt. Es sind keine großen Weltraumschlachten mit unzählbaren Partien, sondern oftmals direkte strategische Herausforderungen gegen eine ,an der Hand abzählbare, Anzahl von Feinden und eventuell ein oder zwei Verbündeten. Wer sich mit diesem Spielprinzip nicht anfreunden kann, wird Tactical Assault schnell in der Ecke verschwinden lassen, denn es bleibt von Anfang bis Ende recht monoton. Der unterversorgte Hardcore-Treky hingegen wird sich die Finger nach diesem Spiel lecken und kann gut und gerne noch 5 bis 10 Prozentpunkte der Wertung hinzugeben und wird gerade die Touchsteuerung genießen.

Kevin Jensen für PlanetDS.de

Vielen Dank an Ubisoft für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
68%
Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 1 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Ideale LCARS-Umsetzung via Touchscreeneinsatz. Innovationsfaktor:
++++-  (4 von 5 Sternen)
Wirklich gelungene Nutzung der DS-Funktionen abgestimmt auf das Star-Trek-Universum.
Grafik

Optisch nicht wirklich spektakulär.
Sound

Auch hier eher Mau.
Spielspaß

Ein Spiel speziell für den Trecky konzipiert.








Details
Spielname:
Star Trek: Tactical Assault

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Bethdesa Soft

Genre:
Adventure

Release:
06.20.2112

Multiplayer:
2 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (8)

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