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Super Mario 64 DS


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Super Mario 64 DS - Review vom 09.12.2004

Gerade die Handhelds von Nintendo sind für ihre zahlreichen Remakes von erfolgreichen Klassikern bekannt – oder sollte man sagen berüchtigt?
Diese Welle scheint auch beim neuesten portablen Streich von „BigN“ nicht abzuflachen, zumindest vorerst nicht, denn so findet sich doch bereits unter den Launchtiteln des Nintendo DS das erste Remake: Super Mario 64 DS.

Der Name lässt schon ahnen, um was es sich bei diesem Spiel handelt. Und genau das ist es auch, nämlich eine Neuauflage des bekannten N64-Klassikers „Super Mario 64“- seinerzeit eines der besten Spiele auf dem Markt. Damals wurde der Spieler dank echter 3D-Grafik und Analogstick in teilweise völlig neue Videospielwelten entführt.

Doch hat dieses Spiel knapp acht Jahre später immer noch etwas von seinem ehemaligen Zauber behalten? Kann es noch immer begeistern, trotz scheinbar unzeitgemäßer Technik?
In den nächsten Absätzen wollen wir uns mit dieser Frage beschäftigen und euch beweisen, dass Super Mario 64 DS auch im Jahre 2004 noch ein absolutes Highlight unter den Handheld-Titeln ist.

Wer das Spiel in seinen DS einlegt und schließlich über das interne Menü startet, wird zunächst von der altbekannten Mario-Melodie begrüßt – da kommen bei Fans gleich die ersten Glücksgefühle auf. Und auch das Porträt von Mario ist wieder als Titelbildschirm mit von der Partie. Wer jedoch, wie im N64-Original, versucht, einzelne Gesichtszüge mit dem Stylus zu verziehen, wird erstmal überrascht sein. Das Gesicht ändert sich auf Berührung zu einer simplen Schwarz-Weiß-Zeichnung, die man nach Lust und Laune dank dem Touchscreen verzerren kann. Doch wer auf den kleinen Stift unten rechts klickt, kann in bester „Magna-Doodle“-Manier eigene Bilder entwerfen und jederzeit löschen und natürlich verzerren. Dies kann zwar durchaus für nächtelangen Spielspaß sorgen, doch wir wollen uns jetzt trotzdem dem Hauptteil des Spiels zuwenden: Dem Adventure-Mode.
Also klicken wir auf das kleine Yoshi-Symbol in der linken unteren Ecke und werden prompt zurück ins Hauptmenü befördert. Kurioserweise glotzt uns dort statt Mario jetzt Yoshi an, wie er leibt und lebt. Schaut man ihm ein bisschen zu, kann man niedliche Animationen beobachten, beispielsweise versucht Yoshi, einen herabfallenden Stern zu schnappen, was ihm zwar auch gelingt, jedoch zu einer harten Bestrafung zweier größerer Sterne führt, die ihm ohne Rücksicht auf Verluste auf den Dinosaurier-Kopf prasseln. Entzückt von diesen liebevollen Details, möchten wir fast wieder ein bisschen mit dem virtuellen Zeichenbrett spielen – aber halt! Jetzt gehen wir endgültig zum Adventure-Modus über.
Wir tippen den entsprechenden Menüpunkt also an und nach dem Anlegen eines neuen Spielstands geht es endlich los.

Wir werden mit einem liebevollen Brief von Prinzessin Peach begrüßt, welche Mario zu einem Kuchen in ihr Schloss einlädt. Hier zeigt sich die Soundleistung des DS, da der Brief von einer wohlklingenden Frauenstimme vorgelesen wird. Zu dieser Einladung sagen wir natürlich nicht nein. Es folgt eine kurze Kamerafahrt über das Schloss und den dazugehörigen Park, bis schließlich eine Röhre aus dem Boden wächst, aus der – wie soll es auch anders sein – Mario hervorspringt, der sich schon auf seinen leckeren Kuchen freut. Aber Mario kommt nicht alleine, sondern hat seine Kumpels Luigi und Wario mitgebracht. Gut gelaunt stürmen die drei auf das Schloss zu und verschwinden. Einige Zeit später kommt Yoshi ins Bild, welcher ein Nickerchen auf dem gemütlichen Schlossdach genießt. Mit diesem ist es allerdings schnell vorbei, da Lakito den Dino weckt und ihm erzählt, dass Mario und Konsorten bisher nicht wieder vom Kaffeetrinken mit Peach zurückgekehrt sind. Also macht sich Yoshi auf den Weg, seine Freunde zu suchen.
Seine Suche führt ihn direkt ins Schloss, wo er außer Toad niemanden vorfindet.
Doch Yoshi bemerkt, dass an den Wänden seltsame Gemälde hängen, hinter denen scheinbar geheime Welten und sogar seine Freunde stecken könnten.
Also springen wir beherzt in das erste Gemälde, was uns auch direkt in den ersten Level führt.
Insgesamt gibt es zahlreiche Levels, welche noch mal in einzelne Missionen unterteilt sind.
Für jede erfolgreich abgeschlossene Mission gibt es einen Stern, bis ihr allerdings alle 150 Sterne gesammelt habt, vergehen einige Stunden Spielspaß.
Dabei helfen euch die speziellen Fähigkeiten der vier Charaktere. Nachdem Yoshi nämlich Mario befreien konnte, könnt ihr ab sofort mit eben diesem spielen. Genau so verhält es sich natürlich auch mit Luigi und Wario.
Mario ist in der Lage, einen „Wall-Kick“ durchzuführen, mit Hilfe von Flügeln zu fliegen oder sich mit der „Power-Flower“ zu einem Ballon aufzublähen.
Yoshi kann seine Gegner verspeisen und als Ei-Wurfgeschoss wieder ausscheiden, zudem ist er in der Lage, mit Hilfe der „Power-Flower“ Feuer zu speien.
Luigi kann sich unsichtbar machen, kurzzeitig auf dem Wasser sprinten und spezielle Sprünge ausführen.
Wario dagegen kann sich in Metall verwandeln und eine besonders starke „Arschbombe“ vollführen.
Nur durch eine gute Kombination all diese Fähigkeiten kann man das Spiel komplett durchspielen und 150 Sterne einsacken.
Leider wird der zweite Screen kaum genutzt, hier wird lediglich die Karte und das Menü angezeigt. Da man den Touchscreen normalerweise aber für die Steuerung verwendet, liegt die volle Aufmerksamkeit sowieso auf dem oberen Bildschirm.

Ein ganz besonderes Feature sind die zahlreichen Minigames, von denen bereits acht von Anfang an verfügbar sind. Egal ob man mit Luigi ins Casino will, Lust auf ein kleines Schneekugelrennen hat, oder mit einem speziellen Kugelgeschoss herabfallende Bob-ombs vom Himmel holen möchte – die Minigames bieten etwas für jeden Geschmack und machen mindestens so viel Spaß wie das Hauptspiel.

Die Steuerung ist sicherlich besser, als mancheiner erwartet hätte. Zwar ist das Bewegen mit dem Steuerkreuz recht umständlich und unpräzise, jedoch hat man die Möglichkeit, den Touchscreen als Analogstick-Ersatz zu benutzen. Dies geht erstaunlich gut vonstatten, kann jedoch einen echten Stick nicht ganz ersetzen. Ansonsten ist die Steuerung intuitiv und logisch, wie man es von Nintendo eben gewöhnt ist. Statt dem Daumen oder Stylus kann man den beim DS beiliegenden Thumbstrap zur Steuerung benutzen, der zumindest ein bisschen das Gefühl eines Analogsticks bietet. Er ist klar am besten zur Steuerung des Spieles geeignet und praktisch zu nutzen.

Die Grafik wurde gegenüber dem Original leicht aufpoliert und schaut auf dem DS erstaunlich gut aus. Das Spiel läuft konstant in einer flüssigen Framerate und zaubert schöne Animationen auf den Bildschirm. Die schlecht aufgelösten Texturen stören im Spielbetrieb nicht oder nur gering.

Der Sound ist dank der Sprachausgabe und den schönen Melodien recht gut gelungen.
Es sind eben die typischen Mario-Sounds, die einfach dazugehören und dem Spiel ein eigenes Flair verleihen.

Das Spiel kann für Tage fesseln und bietet eine gehörige Portion Spielspaß.
Die Levels und Missionen sind sehr abwechslungsreich gestaltet und jederzeit wieder betretbar. Zudem ist wieder der typische Mario-Witz dabei, der für das ein oder andere Schmunzeln sorgt.

Auch ein Multiplayermodus ist bei Super Mario 64 DS vorhanden. Hier geht es für bis zu 4 Spieler darum, möglichst viele Sterne in einer Map einzusammeln. Attacken gegen andere Mitspieler helfen dabei, Sterne zu klauen und für sich zu verzeichnen. Großer Pluspunkt des Multiplayerparts ist, dass grundsätzlich nur ein Modul für die Session benötigt wird, da das Spiel den DS-Gamedownload unterstütz.

Fazit:
Insgesamt ist Mario einer der besten Titel, der momentan für den DS vorhanden ist. Die neuen Levels und Missionen und zudem die neuen Minispiele sorgen dafür, dass auch Kenner des Originals zugreifen können. Grafik und Sound sind überzeugend und tragen zu einem guten Gesamteindruck bei. Die Tatsache, dass die Innovationen des DS aber kaum genutzt werden, lässt eine Wertung jenseits der 90 leider nicht zu, auch wenn das Kernspiel diese zweifelsohne verdient hätte. Trotzdem sollte sich kein Nintendofan und DS-Besitzer diesen Titel entgehen lassen.

Tim Neldner [plext@r] für PlanetDS.de

WERTUNG:
87%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks (4)
Lesertests:
Lesen ( 6 ) / Schreiben
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Steuerung

Das Touchscreen kann den Analogstick leider nicht vollends ersetzen Innovationsfaktor:
+++--  (3 von 5 Sternen)
Nur die Minispiele nutzen einige Features des DS. Ansonsten 30 neue Sterne und Charakterwahl
Grafik

Schön gestaltete Levels und weiche Animationen
Sound

Sprachausgabe und Mario Sounds
Spielspaß

Auch auf dem DS ein Klassiker








Details
Spielname:
Super Mario 64 DS

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Jump 'n Run

Release:
05.20.1103

Multiplayer:
1-4

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (66)

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