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American Dragon: Jake Long


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American Dragon: Jake Long - Review vom 11.12.2006

Sein Name ist Long, Jake Long. Und obwohl er nicht im Auftrag der britischen Königin als Doppelnullagent agiert, wahrt er ein großes Geheimnis. Der werte Herr im Alter von zarten 13 Jahren und mit asiatisch klingenden Namen, kann sich in einen roten Drachen verwandeln. Wenn er mal nicht als freundliche Bestie daher kommt und finstere Monster erledigt, ist er ein ganz normaler Junge. Er ist Comicfan, fährt mit seinem Skateboard, spielt gerne Videospiele und wenn er nichts zu tun hat, tollt er mit seinen besten Freunden Trixie und Spud umher. Natürlich wäre das Alltagsleben des Long viel zu langweilig für eine Videospielumsetzung und so hat Buena Vista Games den Fokus auf die Echsenverwandlung gelegt. Wir haben uns das Spiel näher angeschaut und berichten von unseren Erfahrungen mit dem Wunderjungen in Drachgestalt.

Es muss sehr praktisch sein, im Vollmond spazieren zu gehen ohne sich dabei in eine haarige Bestie zu verwandeln und somit liegen die Nachteile des American Dragon wohl auf der Hand. Doch selbst Spiderman weiß, dass aus großer Macht auch große Verantwortung folgt. Während seine Freunde als normale Teens ihr Leben genießen, muss Jake Long als American Dragon magische Kreaturen beschützen und Monster erledigen. So steigt man direkt ins Spiel ein und mit dem Großvater als großen Drachlehrmeister hat man in nur wenigen Minuten die Steuerung und das Spielprinzip hinter American Dragon: Jake Long verstanden und kann losprügeln. Von links nach rechts wandert unser Protagonist durch die dreidimensionale Comicwelt und vermöbelt seine Feinde auf dem Weg. Diese grünen gnomähnlichen Kreaturen lassen beim „verpuffen“ manchmal blaue Kristalle liegen, die den Spezialbalken unseres kleine Long nach und nach aufladen lässt. Schafft man es den Balken nach drei, vier Gegnern komplett aufzuladen so heißt es, dass man mit dem Wortlaut „Drache erwache!“ sich in das mächtige Fabelwesen verwandeln kann. Fakt ist, dass man einfach irgendein Geräusch laut genug ins Mikro brüllen muss, damit die Verwandlung statt findet. Alternativ kann man einfach das Zentrum des Touchscreens berühren, was gerade in Bus und Bahn einige Peinlichkeiten vereiteln lässt.

In Drachengestalt stehen einige Spezialfähigkeiten zur Verfügung, die während der Level genutzt werden. So kann der rote Drache beispielsweise mit seinen Flügeln zum Flatterflug ansetzen und ein wenig schweben, um somit Schluchten zu überqueren. Natürlich hat man auch die Möglichkeit Feuer zu spucken, um seine Gegner zu verbrutzeln oder im Weg stehende Kisten zu zerstören. Ansonsten steht noch ein persönlicher Schutzschild zur Verfügungen. Kurzweilig hat man die Möglichkeit die Riesenechse blau einzufärben und unverwundbar durch die Landschaft zu tappen. Mit diesen Fähigkeiten im Schlepptau wandert man also zu Beginn durch die Straßen und vermöbelt kleine grüne Gobelins, bis diese schreiend zu Mami laufen. Später werden noch zusätliche Fähigkeiten freigespielt. Nach jedem Level wird die Story des Spiels vom Drachenmeister und Großvater, sowie den Freunden von Long weitererzählt und baut sich nach und nach auf. Leider kann das Spiel im Vergleich zur Game Boy Advance Version nicht ganz mithalten, denn es ist stellenweise noch eintöniger als die Schminkspiegelvorlage. Einfaches Buttongesmashe reicht oft aus, um das Ziel zu erreichen. Für ein wenig Abwechslung sorgen die Flugmissionen. Hier steigt man in die Luft und kann in Pseudo-Dogfights fliegende Gnome vom Himmel holen. Bekanntlich soll über den Wolken die Freiheit grenzenlos sein und im Gegensatz zum Hauptspiel hat man auch die Möglichkeit sich freier im dreidimensionalen Raum zu bewegen. So schwebt der rote Freund an Hochhäusern und Skyscrapern vorbei und stürzt sich feuerspeihend ins Getümmel.

Hat man diese Passagen erledigt beginnt das einfarbige Spielprinzip von Neuem. Linker Haken, rechter Haken, Drachenverwandlung, schweben, Feuer spucken und nächstes Level. Für die sehr junge Zielgruppe gibt es womöglich den Vorteil, dass sie nicht so frustriert ihren DS in die Ecke schmeißen werden, wie sie es vergleichsweise beim harten und gleichnamigen Game Boy Advance Spiel getan hätten. In Sachen Spielzeit hat man auch nicht wirklich einen hohen Stellenwert erreicht. Fleißige Spieler können an einem ausgedehnten Nachmittag den Creditsbildschirm betrachten.

Steuerung:
Alles beim Alten. Das Steuerkreuz wird genutzt, um sich von links nach rechts durch die Level zu bewegen. Hier und da setzt man seine Gegner durch Faustschläge oder Prankenhiebe außer Gefecht. Wirkliche Combos oder komplizierte Spezialattacken sucht man vergebens. Der Touchscreen kommt bei den Drachen-Spezialfähigkeiten zum Einsatz. Nutzt man dieses Features, so rotiert man, wie mit einem alten Drehwahltelefon, zur speziellen Fähigkeit und tippt diese an. Einfach, intuitiv und nicht wirklich spektakulär.

Grafik:
Optisch gesehen hält man einmal mehr am Konzept des 2,5D fest. Ab durch die bunte Polygonwelt, ohne dabei den Freiraum der Dreidimensionalität genießen zu können. Zumindest was die Kampfmissionen angeht. Ein wenig mehr Spaß bereiten die Flugmissionen, die auch als Multiplayermodus eine nette Dreingabe darstellen. Insgesamt gesehen bewegt man sich im typischen Rahmen der Lizenzversoftungen: Bunt, unspektakulär und trist.

Sound:
Die Akustik des Spiel ist ebenso trist wie der Rest. Hier und da einige Abschweife in den Sektor der japanischen Kampfklänge und ansonsten übliches DS-Gedudel der Sorte 08/15. Die Soundeffekte sind annehmbar, wenngleich auch nach einigen Minuten des repetitiven Spielprinzip die Nerven strapazieren können.

Features:
Speicherstände, deutsche Lokalisierung, Multiplayer und ein mäßiges Prügelspiel ist nahezu alles was man geboten bekommt.

Fazit:
Für Fans der Serie ist es wohl eine schwere Entscheidung. Nimmt man die Game Boy Advance Version mit teils hartem Schwierigkeitsgrad oder _ die eher schnöde Nintendo DS Variante mit einigen grafischen Flughighlights? Eigentlich sind beide Titel nicht uneingeschränkt Empfehlenswert. Monotones Spielprinzip und eine eher standardmäßige Story setzen nicht zum Höhenflug an. Die Alternativen in dem Sektor sind einfach vorhanden und es lohnt sich umzuschauen.

Kevin Jensen für PlanetDS.de

Herzlichen Dank an Buena Vista Games für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
57%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Annehmbare Steuerung via Steuerkreuz und Touchpad. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Mäßiger Einsatz der Nintendo DS Features.
Grafik

Standard 2,5D-Grafiken im Lizenzsektor.
Sound

Gedudel der monoton bis nervigen Sorte.
Spielspaß

Mäßig langes und repetitives Abenteuer mit Drache und Faust.








Details
Spielname:
American Dragon: Jake Long

Publisher:
Buena Vista Games

Developer:
Buena Vista Games

Genre:
Action Jump 'n Run

Release:
05.20.0810

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (4)

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