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Asphalt: Urban GT 2


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Asphalt: Urban GT 2 - Review vom 03.12.2006

Kawashimas Gehirnjogging, English Training, Nintendogs und Co! Bei alldiesen Titeln handelt es sich um Spielprinzipien, die man erstmals auf Nintendo's Innovationsspielzeug zu Gesicht bekam. Nie zuvor bot ein Handheld die Möglichkeit, die Ideen der zumeist genialen Erfinder auch brauchbar umzusetzen. Zwar freuen sich alle über Spiele, die fern ab von allen anderen Spielen eingeordnet werden müssen, jedoch schmeckt's bei Mutti noch immer am Besten und auch die "alten" Spielideen werden nach wie vor verlangt. So ist es kein Wunder, dass sich auch bereits etablierte Titel ihren Weg auf den kleinen Hosentaschenwärmer bahnen. Aktuellstes Beispiel ist wohl das Rennspiel "Asphalt Urban GT 2", der - nachdem er schon auf Nokias Handheldstreich mit Bestwertungen glänzen konnte - nun auch auf dem DS zu finden ist. Auch wir ließen uns nicht lumpen und warfen einen genaueren Blick unter die Haube. Auf hochglanz polierte Rostlaube oder charmanter Arcaderacer für geneigte Spieler?

Als Fan der N-Gage Version wird der kleine Freund natürlich auch gleich aus seiner Verpackung gerissen und in den passenden Schacht verfrachtet. Im Hauptmenü angekommen, wird man von einer Fülle verschiedener Möglichkeiten in Empfang genommen, die sich allerdings erst bei näherer Betrachtung offenbaren. Arcade ist ein Begriff, der sich durch das komplette Spiel zieht und so fällt auch die erste Wahl auf den gleichnamigen Menüpunkt. Dieser öffnet uns verschiedene Pforten, wie die Einzelrennen, die keiner weiteren Erklärung bedürfen sollten, einem "Gegen die Uhr" Rennen, bei dem man, wie der Name schon vermuten lässt, versucht einen neuen Rundenrekord aufzustellen oder seine alten Highscores zu verbessern. Außerdem gibt es hier noch die Verfolgungsjagden, bei denen man sich hinter das Steuer einer Polizeikarosse klemmen kann, um die Verbrecher aus dem Verkehr zu ziehen. Dies läuft ziemlich simpel ab und ist mit den Takedowns aus Burnout zu vergleichen, bei denen man den Kontrahenten so rammt, dass er die Kontrolle über seinen Wagen verliert. Rollentausch gibt bei der "Verbrecherjagd", wo der Fahrer die Rolle des unachtsamen Fahrers übernimmt. Zu guter Letzt findet man hier noch die "Eliminierungen". Der Name verspricht mehr, als er hält, denn hierbei handelt es sich lediglich um ein Rennen, bei dem man möglichst schnell verschiedene Checkpoints abfahren muss - natürlich schneller, als dies die anderen Fahrer tun, da man ansonsten aus dem Rennen fliegt.

Zwar ist der Umfang hier wirklich groß, doch natürlich liegt das Hauptaugenmerk auf dem Karrieremodus, dem hier der Name "Evolution" gegeben wurde. Wer hier seinen Fahrkünsten freien Lauf lässt, gewinnt die verschiedenen Meisterschaften und transferiert somit jede Menge Bares auf das eigene Konto. Hiervon kann dann am eigenen Auto geschraubt und gewerkelt werden oder an schwierigeren Meisterschaften teilgenommen werden. Da die Teilnahme mancher Rennen auch ein gewisses Eigenkapital voraussetzt, ist es ratsam, nicht das komplette Preisgeld in irgendwelchen Schnickschnack zu investieren, sondern für harte Zeiten zu sparen. Die Masse an Meisterschaften wirkt auf den ersten Blick schier unglaublich: 61 an der Zahl gilt es zu bewältigen, bevor man alle Motorräder und Autos sein Eigen nennen darf. Jedoch dauern die Rennen im Durchschnitt nur zwei Minuten, was die Spielzeit kleiner Ausfallen lässt als gedacht.

In der so genannten "Halle" kann man sein Geld nach Belieben verpulvern. Hier kann die eigene Karosse sowohl optischen, als auch technischen Upgrades unterzogen werden. Hier sollte auf jeden Fall ein wenig Zeit investiert werden, um einen der 44 lizenzierten Wagen jeglicher Klassen auf Vordermann zu bringen. Ob nun Hummer H², Golf GTI, Dodge Viper oder Mercedes CL65, hier ist für jeden Autoliebhaber etwas dabei.

Die unglaubliche Fülle verschiedener Boliden bildet zusammen mit 14 verschiedenen Strecken (es ist möglich, sie in beide Richtungen zu befahren) ein ordentliches Fundament für ein Rennspiel.

Steuerung:
Während so manchem Simulations-Fan unter den Spielern dieser "Arcadebrei" schon langsam zum Hals heraus hängt, können sich Arcadefans jedes Mal aufs Neue freuen, wenn ein Titel mit dem bevorzugten Gameplay erscheint. Natürlich zeigt sich die Steuerung wie gewohnt von ihrer Schokoladenseite. Direkt und ohne Probleme klappen auch die Drifts um die scharfen Kurven, wenn man sich eine Zeit lang mit seinem Boliden auseinandergesetzt hat. Jedoch sollte man in schwierigen Streckenpassagen darauf achten, seinen Nitrovorrat nicht aufzubrauchen, da die Fahrzeuge sonst oftmals zu unkontrollierbaren Geschossen mutieren. Im Allgemeinen fiel das Fahrverhalten etwas schlechter aus, als beim Vorgänger oder der N-Gage Version - jedoch fällt dies nur bei genauerer Betrachtung ins Auge. Den angesprochenen Boost kann man auf verschiedene Umwege einsetzen, so bekommt man bei einem kurzen Druck auf die entsprechende Taste einen geringen Boost, währen zwei- und dreimaliges Pressen des Knopfes das Auto auf Höchstgeschwindigkeit katapultieren.

Grafik:
Optisch macht das Spiel auf dem Nintendo DS eine gute Figur. Schade, aber es scheint, als ob der kleine Handheld bzw. dessen CPU ein wenig mit den Anforderungen des Spiels überfordert ist. Leider ist wohl die hohe Geschwindigkeit auch der Grund dafür, dass es häufig zur kleinen Rucklern kommt und vereinzelt auch andere Fehler in der grafischen Darstellung zu finden sind. Dass die Liebe zum Detail noch immer vorhanden ist, ist ebenso zu erkennen. Die Fahrzeugtypen sind allesamt gut zu erkennen und auch die Darstellung der Umgebung ist in Ordnung. Die Mädels der Band Pussycat Dolls sollen bei den Ladezeiten für Ablenkung sorgen, mit Kurven der etwas anderen Art.
Leider fällt auf, dass die Jungs von Gameloft wohl der Annahme sein müssen, dass man auch in England auf der rechten Straßenseite fährt. Anders lässt sich der Punkt nicht erklären, dass auch bei der Raserei durch die englische Hauptstadt ausschließlich auf der linken Seite Gegenverkehr zu sehen ist.

Sound:
Musste man sich bei dem Vorgänger noch über einen des Öfteren nicht zufriedenstellenden Soundtrack beklagen, so gibt es bei dem zweiten Teil die Punktabzüge im Effektsound-Sektor. Die Motorengeräusche kratzen mit ihrer Eintönigkeit sehr an den Nerven der Spielers, sodass nur noch die Möglichkeit bleibt, sie im Options-Menü leiser zu stellen und sich stattdessen auf den vergleichsweise wohlklingenden Soundtrack zu konzentrieren. Lizenzierte Musik von Moby im Menü soll dem Spiel eine neue Richtung weisen.

Features:
Schon immer konnten die "Asphalt..." Spiele mit umfangreichen Features punkten. Daran hat sich natürlich nichts geändert und wie gehabt stehen unzählige lizenzierte Wagen aller Klassen zur Verfügung, haufenweise (sowohl vorwärts als auch rückwärts) befahrbare Strecken und ein großes Upgradesortiment. Nicht außer Acht zu lassen, sind natürlich auch die Vielzahl an verschiedenen Rennmodi, die auf jeden Fall für einige Stunden vor den Handheld fesseln.

Multiplayer
Leider hat sich in Sachen Multiplayer nicht viel geändert; zwar kann man seine Freunde nach wie vor zu einer "gemütlichen" Runde einladen, jedoch funktioniert das nur, wenn auch jeder dieser Freunde ein eigenes Modul sein Eigen nennen kann.

Fazit:
Man muss sich eingestehen, dass "Asphalt Urban GT2" damals auf dem N-Gage einen besseren Eindruck machte, als jetzt auf dem Nintendo DS. Zwar bietet das Spiel eine gewohnt sehr hohen Umfang und kann durch die vielen freischaltbaren Elemente, sowie die Abwechslung durch die diversen Spielmodi durchaus eine längere Zeit motivieren, jedoch kann dies die technischen Schwächen des Spiels nicht ausmerzen. Wer über Fehler im Grafikbereich hinwegsehen kann, darf gerne zuschlagen. Jene, die schon die N-Gage Fassung besitzen, können von einem Kauf absehen. Dort macht das Spiel eine schlichtweg bessere Figur.

Max Zeschitz für PlanetDS.de

Vielen Dank an Ubisoft für die Bereitstellung des Testmusters.

WERTUNG:
74%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Steuerkreuz und Aktionstasten finden ihren Nutzen. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Nichts, was nicht auch auf anderen Systemen funktionieren würde.
Grafik

Der DS ist oftmals leicht überfordert!
Sound

Nervige Effektgeräusche, passabler Soundtrack.
Spielspaß

Motivierendes Gameplay mit hohem Spaßfaktor!








Details
Spielname:
Asphalt: Urban GT 2

Publisher:
Ubisoft

Developer:
Virtuos / Game Source

Genre:
Fun-Racing

Release:
06.20.0111

Multiplayer:
1-4 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (7)

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