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English Training


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English Training - Review vom 08.11.2006

Lernen ohne Notenstress ist wohl der Wunschtraum eines jeden Schülers. Mit Dr. Kawashimas Gehirnjogging hat Nintendo schon bravourös vorgemacht, wie man Bildung und mobile Konsole vereinen kann. Nachdem man die grauen Zellen so richtig auf Trab gebracht hat, geht man nun einen Schritt weiter und möchte die Pfade für eine "fremde" Sprache ebnen. Lernfreudige Stylus-Schüler können nun ihre Englischkenntnisse auffrischen oder gänzlich neu erlernen. Wir haben uns das aktuelle Lernprogramm aus dem Hause Nintendo angeschaut und verraten euch nun im Test, für wen der selbst ernannte „English Trainer" geeignet ist.

Do you speak English?
Die Zielgruppe dieser Software ist genau angepeilt, denn der Kernpunkt des Programms ist nicht etwa die Möglichkeit die Sprache von neu auf zu lernen, sondern zielt eher in Richtung Auffrischung oder Übungen. Kein Wunder, dass man es auch diesmal mit einem Generationenübergreifenden Titel aus der Serie der „Touch! Generations“ zu tun hat. Einfache Handhabung und Übersichtlichkeit, sorgen dafür, dass man vom Schüler bis zum rüstigen Rentner dieses Programm näher anschauen kann. Doch was leistet es wirklich und wie gut sollten meine Englischkenntnisse sein, bevor ich den Kauf dieser Software in betracht ziehe?

Das Grundkonzept ist die Verbesserung der Sprachkenntnisse durch Audio- und Schreibtraining. Eine freundliche Stimmte trägt in verschiedenen Schwierigkeitsstufen einen Satz vor, der später vom Lernwilligen via Schrifterkennung auf dem Touchscreen eingegeben werden muss. Es sei gleich gesagt, dass in Sachen Schrifterkennung seit Dr. Kawashima viel getan wurde und gerade im Punkto Schnellschrift einige große Verbesserungen eingebaut wurden.
Vor Diktaten auf dem Nintendo DS braucht man jedoch keine Angst haben, denn die drakonische Lehrerin mit der dicken Hornbrille steht nicht am anderen Ende der Nahrungskette und schreibt mit frohen Mutes eine rote sechs auf das Papier. Beim English Trainer geht es gesitteter von statten. Struktur und Aufbau des Programms sind ähnlich dem des Denksporttrainers mit Dr. Kawashima in der Hauptrolle. Erneut hat man die Möglichkeit mit insgesamt 4 Freunden, Familienmitgliedern oder sonstigen Interessenten sich die Speicherstände zu teilen und einen gemeinsamen Lernprozess zu erzielen. Wettstreit gehörte schon immer zu den größten Faktoren des Ansporns. Auch hier kann man seine Ergebnisse vergleichen und damit Prahlen.

Neben dem Hauptfeature den Diktaten, findet man auch weitere Parallelen zu Dr. Kawashimas Erfolgstitel. Ab und an müssen gewisse Objekte gezeichnet werden, um festzustellen, ob der Lernende das englische Synonym erkennt. Der Kalender, ein sehr wichtiger Punkt zur Feststellung der eigenen Fortschritte wurde ebenso übernommen. Jeden Tag an dem man mit dem English Trainer übt, wird ein Stempel in den Kalender gesetzt und die Erfolge in einer Statistik registriert. Zum täglichen Übungsziel gehört auch der so genannte Englishtest. Absolviert man diesen sowohl erfolgreich als auch schnell, wird am Ende eine Wertung gespeichert. Dieser repräsentiert –als englische Schulnotensystem mit einem Bonus, für die ganz fixen Leute. So ist nicht die Note A das Höchstmaß aller Dinger, sondern der Spezialrang „S“. Schafft man es in einem Englischtest diese Note zu erhalten, braucht man sich wohl keine Sorgen, um Sprache und Schrift mehr machen. Zumindest auf einem Basisniveau.

Im Diktat-Modus stehen zahlreiche Schwierigkeitsstufen zur Auswahl. Ob man nun mit einzelnen Wörtern anfängt und sich später zu den ganzen Sätzen vorpirscht, ist dem Lernfreund überlassen. Hier spielen natürlich auch die eigenen Kenntnisse eine große Rolle. Denn was für den einen gähnen Langweilig erscheint, kann für den Anfänger eine echte Herausforderung sein.

Übung macht den Meister
Bis man eine der Schwierigkeitsstufen gemeistert hat kann einige Zeit vergehen. Ziel ist es ohne fremde Hilfe die Wörter und Sätze möglichst fehlerfrei einzugeben. Hat man Probleme beim Verstehen, kann man sich das Gesprochene beliebig oft wiederholen lassen. Mit dem Stylus geht es nun ans Schreiben. Dabei sollte man darauf achten, leserlich zu schreiben und keine Schreibschrift zu verwenden. Sollte man an einem Wort verzweifeln, gibt es jederzeit die Möglichkeit Tipps zu geben, um einen Buchstaben in der Wortkette zu ergänzen. Dies sorgt natürlich für Abzüge in der Wertung, aber immerhin hat man einen positiven Lerneffekt. Es dauert eine ganze Weile, bis man alles gesehen und gehört hat. Denn mit über 1000 Wort- und Satzeinträgen kann man eine ganze Weile üben. Um einen kleinen Eindruck zu verschaffen, was den Lernwilligen erwartet, wollen wir einen Beispielssatz präsentieren.

Oftmals wird das neu erlernte Wort einzeln vor dem Satz erwähnt, wie beispielsweise: "attention" und im folgenden Satz wird das Wort nochmals wiederholt: "They didn’t pay attention to my warning.“

Während man die Wörter notiert, kann man auch zeitgleich die deutsche Übersetzung betrachten. Diese ist jedoch oftmals mit gemischten Gefühlen zu betrachten, denn einige der Wortäquivalenzen sind nicht so perfekt wie man es gerne hätte.

Neben den Diktaten und dem Englischtest findet man im Hauptmenü auch das Feld Extras. Hier bekommt man weitere Übungen der etwas anderen Art geboten. Es gibt die Möglichkeit eigene Schwerpunkte zu setzen, damit man seine Schwachstellen besonders intensiv trainiert. Im späteren Verlauf des Programms, wenn man ausreichend Stempel gesammelt hat, wird man auch neue Minispiele freischalten können. Im Marathon zum Beispiel gilt es darum, möglichst schnell die gesprochenen Wörter einzugeben, um somit mit dem Sprinter auf dem oberen Bildschirm schnellst möglich über die Ziellinie zu rennen.
Die Mäustejagd ist ein ähnliches Prinzip, doch hier muss man die Wörter schnell schreiben ohne, dass die Nager an den leckeren Käse kommen. Die Bestzeiten werden gespeichert und können unter den Kursteilnehmern verglichen werden.

Besonders beliebt ist das Kreuzworträtsel und spannend das Sprachlabor. Hier kann man seine eigene Stimme einsetzen, um muss gesprochene Sätze oder Wörter wiedergeben. Via Mikrophon des Nintendo DS hat man später die Möglichkeit diese Worte anzuhören und eventuell schafft man es die eigene Aussprache zu verbessern.

Steuerung:
Die größte Verbesserung seit Dr. Kawashimas Gehirnjogging ist die gelungene Schrifterkennung. Mann kann nun problemlos ganze Wörter schnell hintereinander schreiben, wenn man sich ein wenig mit der Software auseinandergesetzt hat. Schreibschrift ist Tabu, ebenso wie eine zu starke Neigung oder unerkenntliches Gekritzel. Hat man den dreh raus, kann man im Handumdrehen die diktierten Wörter und Sätze aufschreiben, sofern man diese versteht. Das Menü ist sehr übersichtlich gestaltet und auch ältere Menschen brauchen somit keinen Angst vor Kontakt mit dem Nintendo DS zu haben.

Grafik:
Was sollte man großartig von einem Lernspiel erwarten. Das grafische Layout ist sehr zweckmäßig gehalten und bedacht auf Übersichtlichkeit. Diesen Aspekt hat man gut gemeistert und wer sich schon den Gehirn-Doktor angeschaut hat, wird sich hier schnell zurecht finden.

Sound:
Die Sprachausgabe gehört bei dieser Software zu den Hauptaspekten. Wenn man den Sprecher oder die Sprecherin nicht versteht, bringt das ganze Konzept nichts. Demnach hat man besonders darauf geachtet, dass die native Speaker deutlich und nicht zu schnell sprechen. Auch die Funktion, die eigene Stimme zu speichern und später anzuhören ist sehr lobenswert.

Features:
Insgesamt gesehen sind die gebotenen Möglichkeiten nicht ganz so fassettenreich wie bei manch anderen Lernprogrammen, doch zum Auffrischen der Sprache oder dem Begleiten bei einem Neuling hat man einige Möglichkeiten. Neben den Diktaten, gibt es auch Kreuzworträtsel, ein virtuelles Sprachlabor und einige Minispiele. Wer gegen seine Freunde oder Familie in einem Wettstreit antreten möchte, kann dies auch im Multiplayer tun. Traut man sich nicht so richtig dran, kann man zumindest sich von Freunden eine Demoversion des Programms herunterladen und zu Hause im dunklen Kämmerchen üben.

Ein wenig Schade ist, dass man grammatische Übungen nicht so stark ausgeprägt hat. Zwar gibt es nach einem geschriebenen Satz noch kurz die Möglichkeit diesen in einem Farbschema zu betrachten. Dort erkennt man ob man es mit einem Verb, Prädikat, Objekt, einem Adverb oder einer Ergänzung zu tun hat. Explizite Übungen sind jedoch Mangelware.

Multiplayer:
Im Wettkampfmodus kann man entweder einen Vokabeltest starten oder beim Dikatlauf antreten. Entweder man vergleicht sich direkt anhand gegebener Vokabel oder tritt gegen die Zeit an. Bis zu 8 Lernwillige können teilnehmen und dank Download-Spiel braucht man auch nur ein Modul, um dies zu verwirklichen.

Fazit:
Das English-Training-Programm kann man leider nicht so bedenkenlos jedem empfehlen, wie es beispielsweise noch bei Dr. Kawashima der Fall war. Man hatte eine bestimmte Zielgruppe im Auge, als man diese Software auf den Markt brachte. Zum einen ist da der Englischneuling aus der Schule, der sein Sprach- und Hörverständnis verbessern möchte, aber noch nicht so weit fortgeschritten ist, dass man die Sprache fließend versteht. Zum anderen gibt es den eingerosteten Arbeitsmenschen, der im Beruf wenig mit der Sprache zu tun hat und diese nochmals aufbessern möchte. In jedem Fall sind Grundkenntnisse von Nöten. Man muss also selbst entscheiden wie gut man ist, um abzuwägen, ob Diktate und Sprachübungen das richtige für einen sind. Sollte dies der Fall sein, kann man ruhigen Herzens zugreifen.

Kevin Jensen für PlanetDS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellungs des Testmusters.

WERTUNG:
keine
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Bessere Schrifterkennung und einfache Menüs. Innovationsfaktor:
+++++  (5 von 5 Sternen)
Die Fähigkeiten des Nintendo DS werden optimal zum Lernprozess genutzt.
Grafik

Zweckmäßig und übersichtlich.
Sound

Gute und vor allem deutliche Sprecher.
Spielspaß

Spaß beim Lernen ist das Ziel








Details
Spielname:
English Training

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Sonstiges

Release:
06.20.1310

Multiplayer:
1-8 Spieler

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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