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X-Men III: The official game


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X-Men III: The official game - Review vom 28.06.2006

Mutant oder Mensch? Diese Frage wird im dritten Epos der X-Men Saga beantwortet und spielt somit eine entscheidende Rolle. Die Superhelden unter der Leitung von Prof. Xavier werden im aktuellen Kinostreifen erneut auf die Probe gestellt.

Seit die Menschheit erkannt hatte, dass es Mutanten gibt, fürchteten sie sich vor ihnen. Wer den letzten Film im Kino gesehen hat wird wissen, dass ein Krieg zwischen den Menschen und Mutanten, dank der fiesen Bande von Magneto, nahezu unumgänglich ist. Was der finstere Metallmagnet aber nicht ahnte ist, dass die Menschen zurückschlagen würden. Logan besser bekannt als Wolverine hat seine düstere Vergangenheit, dem Colonal William Stricker schon hinter sich. Doch der Mann des Militärs hasst die Mutanten von ganzem Herzen und will diese mit seiner Streitmacht vernichten. Dazu stahl er zwei wichtige Komponenten der Cerebro-Maschiene zum lokalisieren von Mutanten aus Xaviers Schule. Er hat vor eine riesige Arme von Centinels, monströsen Robotern, auf die Mutanten los zu lassen und diese ein für alle mal auszurotten.

Zunächst schlüpft man in die rolle des wütenden Wolverine, der aus Rachsucht versucht seine eigenen Ziele zu verwirklichen. Iceman versucht ihn wieder auf die Seite von Prof. Xaviers Mutantentruppe zu lenken und hat auch einen gewissen Erfolg. Dennoch stürzen sie sich Hals über Kopf in ein großes Abenteuer. Im Laufe des Spiels wird man nicht nur den kratzbürstigen Wolverine und die kühle Gestallt Icemans steuern dürfen, sondern auch andere Mutanten, wie beispielsweise Nightcrawlwer, reihen sich in diese Truppe ein. DS-Exklusiv im Spiel steht später selbst der finsterling Magneto im Repertoire der verfügbaren Übernatürlichen.

Das eigentliche Abenteuer findet auf dem unteren Bildschirm statt, während auf der oberen Hälfe diverse Informationen zur Gesundheit, dem Charakter, etc. abgebildet werden. Amaze Entertainment hat sich entschieden auf dem Nintendo DS ein einzigartiges Spielkonzept zu entwickeln, bei dem das Hauptaugenmerk auf der Stylussteuerung gelegt wird. Gesteuert wird somit sowohl mit dem D-Pad als auch via Stylus und dem Spieler steht ein recht umfangreiches Hack 'n Slay Abenteuer bevor.

Gespielt wird aus der Vogelperspektive und ankommende Gegner können durch gezieltes klicken darauf vernichtet werden. Jedem Superheld stehen verschiedene Fähigkeiten zur Verfügung, die während der Level einen spezifischen Mehrwert darstellen. So muss man auch oftmals zwischen den verfügbaren Charakteren wechseln und gemeinsam agieren, um zum Ziel zu gelangen. Ein kurzes Beispiel hierfür wäre, dass einige Gegner über ein Hitzeschild verfügen, der nicht von Icemans Fähigkeiten durchdrungen werden kann andere Gegner fliegen und können somit nicht von Wolverine erwischt werden. Die Level sind recht linear aufgebaut und meist ist es Ziel, den nächsten Ausgang zu finden. Durch wahrloses Herumgeklicke können diese oftmals problemlos eliminiert werden und man schlendert mehr oder weniger ungehindert durch die Landschaft. In jedem Level findet man Energiekristalle, die nur darauf warten eingesammelt zu werden. Zwar kann man sich physikalisch nicht erklären, warum jeder Mutant scheinbar über die Fähigkeit der Telekinese verfügt, doch auch hier kann man diese durch simples Klicken einsammeln. Egal wo man sich im Level befindet. Diese Energie wird benötigt, um die Mutantenenergie der Charaktere aufrecht zu halten, um somit dessen Spezialfähigkeiten zu nutzen. So kann Nightcrawler beispielsweise die Zeit anhalten, was das Teleportieren im Raum simulieren soll. Seltsamerweise kann man jedoch nicht durch Lichtschranken laufen, obwohl Kurt eigentlich Sichtkontakt mit der Gegenseite hat.

So müssen die vier spielbaren Charaktere (Wolverine, Iceman, Nightcrawler und Magneto) versuchen sich von Level zu Level zu kämpfen, dabei die richtigen Fähigkeiten nutzen und sich nach und nach die Story erzählen lassen. Filmfans die also noch nicht im Kinostreifen gewesen sind, sollten sich überlegen dies vorher zu tun. Sonst herrscht böse Spoilergefahr.

Neben den Spezialfähigkeiten ist es auch möglich die Statuseigenschaften der Helden zu stärken. Schafft man es besonders schnell und geschickt ein Level zu meistern, so wird man mit Punkten belohnt. Diese steigern je nach Effekt entweder die Lebensenergie oder die Mutantenenergie permanent. Je effizienter also man durch die Level schreitet, desto einfacher werden am Ende die diversen Endgegner. Stichwort: Endgegner. Oftmals muss man nach einem absolvierten Level einen starken Endboss das fürchten lehren. Diese haben ein enormes Potential an Lebensenergie und können oftmals eine Plage sein.

Die Spieldauer ist für die Thematik angenehm, wenngleich man nicht auf Überlänge hoffen sollte. Knackpunkt des Spiels ist einfach die Monotonie. Hat man einmal alle Charaktere gesehen und weiß mit diesen umzugehen, dann heißt es das bekannte „Schema-F“ immer und immer wieder zu durchlaufen.

Steuerung:
Amaze Entertainment hat es geschafft sinnvoll die Richtungstasten mit dem Touchscreen zu vereinen. So läuft der derzeit ausgewählte X-Men mit den Pfeiltasten auf dem Bildschirm hin und her und via Touchscreeneinsatz, können Attacken ausgeführt oder Objekte eingesammelt werden. Die Steuerung ist intuitiv und man braucht keinen Spagat zwischen den Tasten und der Bildschirme hinzulegen.

Grafik:
Grafisch gesehen hat man es eher mit einem unspektakulären Titel zu tun. Die Vogelperspektive sorgt für die nötige Übersicht und es gibt einen gewissen Widererkennungswert der Charaktere, doch hätte man hier eindeutig mehr rausholen können. Die Animationsphasen können sogar in die Knie gehen, wenn zu viel auf dem Display passiert. Der zweite Bildschirm findet nur geringfügig Verwendung als Informationsgeber.

Sound:
Auch hier bewegt man sich im Sektor der 08/15-Spiele. Der Sound ist ebenso monoton wie das Spielprinzip und die musikalische Begleitung wird auch spätestens nach einigen Leveln auf den Geist gehen. Zwar ist es nicht so schlimm, dass man verzweifelt zum Lautstärkeregler greift, doch ist es eher ein Hindergrundgedudel der unauffälligen Art. Vor Ohrwürmern braucht man also keine Angst haben.

Features:
Vier Mannen sollt ihr sein! So war es auch und die Entwickler haben sich aus dem umfassenden X-Men-Universum für vier Helden entschieden, die man durch das Handheldabenteuer begleiten wird. Diese müssen im Laufe der Geschichte mit ihren Fähigkeiten zusammenarbeiten und ihre Fortschritte auf einem der drei Speicherplätze ablegen. Neben dem Storymodus gibt es auch die Möglichkeit für kleinere Abwechslungsschübe in Form drei weiterer Spielmodi. Da wären der „Score Attack“, der „Survival“-Modus und der „Boss-Rush". Erst nachdem man im Abenteuer weit genug fortgeschritten ist, kann man diese Freischalten. Der Score Attack ist beispielsweise nur die Bestätigung, welche vorgegebenen Punktelimits man erreicht hat und welche nicht. Im "Survival"-Modus und im "Boss-Rush“ geht es darum die Standardgegner bzw. die Endbosse nach und nach zu besiegen und möglichst lange am Leben zu bleiben. Einen Multiplayermodus gibt es nicht.

Fazit:
X-Men III: The official game ist leider erneut ein Paradebeispiel, warum Lizenzspiele oftmals als Minderwertig betrachtet werden ohne das man sie überhaupt zuvor gesehen hat. Das Spiel vereint die Probleme der Monotonie, Linearität und fehlendem Spielwitz. Zwar werden Hardcore X-Men Fans eventuell einige Zeit ihren Spaß haben und die Hack 'n Slay Einlagen genießen, doch um die allgemeinen Massen zu begeistern, reicht es einfach nicht aus. Somit versinkt auch dieser Titel in den Reihen der Mittelmäßigkeit. An die Qualität eines X-Men Legends kommt man beileibe nicht heran.

Kevin Jensen für PlanetDS.de

Herzlichen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
61%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Schöne Kombination aus Touchscreen und Richtungstasten. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Nette Steuerungsmethode aber sonst einfach zu wenig.
Grafik

Eher langweilig und trist.
Sound

Anfangs recht nett anzuhören, später zu eintönig.
Spielspaß

Die Motivationskurve fällt von Level zu Level.








Details
Spielname:
X-Men III: The official game

Publisher:
Activision

Developer:
Amaze Entertainment

Genre:
Action Adventure

Release:
06.20.1205

Multiplayer:
nein

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (9)

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