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Mario vs. Donkey Kong 2: March of the Minis


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Mario vs. Donkey Kong 2: March of the Minis - Review vom 18.04.2007

„Oh Mario!“ - die Winzlinge sind zurück! Nachdem im Vorgänger auf dem Game Boy Advance die kleinen Marioroboter bereits den armen Donkey Kong zur Weißglut brachten, treiben sie jetzt auch auf dem Nintendo DS ihr Unwesen. War Mario vs. Donkey Kong noch eine indirekte Fortsetzung des Game Boy Klassikers "Donkey Kong", verlässt der zweite Teil auf dem DS die bisherigen Jump 'n Rätsel-Pfade. Touchscreen ist Trumpf und daher nimmt das Abenteuer eine ganz eigene Wendung. Jetzt steuert man nicht mehr Mario direkt, sondern sitzt quasi als Oberklempner vor dem Bildschirm und dirigiert seine Schützlinge per Stylus. Nintendo definiert das Lemmingskonzept ganz neu und die Level von Mario vs. Donkey Kong 2 sind mit allerlei Widrigkeiten gefüllt. Aufgabe ist es, alle darin enthaltenen Mini-Marios heil ans Ziel zu bringen. Wir haben dieses wuselige Geschehen unter die Lupe genommen und verraten euch, ob es sich um eine lohnenswerte Investition handelt.

Wie schon bereits erwähnt, haben wir es hier zwar mit einem GBA-Nachfolger zu tun, dennoch haben die Spiele so viel gemeinsam wie Bayrisch mit Plattdeutsch. Einzig und allein die Rahmenhandlung, netterweise mit animierten Videosequenzen untermalt, weist größere Parallelen auf, denn erneut wurden in der Spielzeugfabrik Miniaturfiguren der bekannten Nintendo-Helden erschaffen. So warten Mini-Mario, Mini-Donkey-Kong, Mini-Peach und Co. darauf, aus den Regalen der örtlichen Geschäfte gerissen zu werden. Während die Toad-Pilzkopfschar vor den Kaufhallen ausharrt, wie die japanische Zockgemeinde beim Launch des Nintendo Wii, wird der Verkaufsstart feierlich durch Marios Erstangebetete Pauline eröffnet. Doch das Funkeln zwischen dem Latzhosenträger und der Evastochter treibt unseren Riesenprimat auf die Eifersuchtspalme und erneut dreht Donkey Kong durch. Er schnappt sich Pauline und flieht auf das Dach der Spielzeugfabrik. Nun muss der Retter in Rot zur Hilfe eilen und seine Mini-Miis stehen mit Rat und Tat beiseite…

Nach der geneigte Spieler sich für einen Speicherstand entschieden hat, kann es direkt losgehen. Neun Stockwerke mit je neun Leveln und einem Endbossfight warten darauf, erklommen zu werden. Anfänger werden sich nicht beklagen können, denn ein Tutorial sorgt für den leichten und schnellen Einstieg. Jeder Miniklempner reagiert auf sanfte Stubser auf dem Touchscreen und benutzt auch mal ein Trampolin oder eine Warpröhre, wenn ihm der Befehl dazu erteilt wird. Ist es in den ersten Leveln noch am schwierigsten, die Figuren auf eine höhere Ebene zu bekommen, damit sie brav zum Ausgang marschieren, werden einem nach kurzer Zeit die Intentionen der Entwickler klar: Es geht weniger um das Navigieren, als vielmehr um das strategische Platzieren von Blöcken: Pixelkästchen warten in nahezu jedem Level darauf, vom Spieler per "Klick" eingesammelt und an speziell markierte Positionen wieder abgelegt zu werden. Das funktioniert dann so: Die Blöcke bilden z.B. einen Pfad, über die die Mini-Marios problemlos laufen können. Also sammelt man die Blöcke ein, muss sie jedoch an einer anderen Stelle als Brücke wieder einsetzen. Klingt zunächst einfach, wird jedoch stressig, wenn man sie sofort danach wieder einsammeln und für die nächste Brücke verwenden muss. Eine leicht fummelige Arbeit, die neben Reaktionsvermögen auch eine gute Auge-Hand-Koordination verlangt.

Wurde ein Level erfolgreich absolviert, so kommt die Wertung und zu Gewinnen gibt es Sterntrophäen in Bronze, Silber und Gold. Für alle eingesammelten Objekte, wie Münzen oder Spielkarten, gibt es Bonuspunkte. Auch wenn man es schafft die Mini-Marios wie in einer Polonaise zum Ausgang laufen zu lassen, gibt es Sonderpunkte. Die Spielkarten haben sogar eine besondere Funktion, denn es gibt Eine in jedem Level zu ergattern und hat man alle neun beisammen, buchstabieren sie das Wörtchen „M-I-N-I-M-A-R-I-O“ und es wird ein Minispiel für diese Etage freigespielt. Auch hier darf der Stylus geschwungen werden, um so in Zwischenspielchen wie „Hau den Lukas“ und Co. ein wenig Abwechslung erleben zu dürfen. Eine nette Spielerei am Rande.

So arbeitet man sich durch die diversen Stockwerke, versucht in einem Genremix aus Geschicklichkeit und Puzzlespiel seine variierende Anzahl an Miniaturlatzhosenträgern durch die Gefahrenzonen zu bringen und nutzt den Stylus, um diese in eine Richtung zu navigieren, Levelelemente wie Aufzüge und Co. zu bewegen oder sich einfach nur umzuschauen. Während die ersten Level noch sehr klein sind, muss man in den späteren Stufen einen Rundumblick aneignen und möchte mit dem Stift fast überall gleichzeitig herumfuchteln. Das klassische „Mario und Donkey Kong“-Ambiente wurde natürlich auch gewahrt, denn so ist die Levelstruktur mit den typischen Elementen aus dem Nintendo-Universum sowie einigen neuen Objekten bestückt. Auf dem Weg zum Ziel muss der Oberklempner vor dem Bildschirm also zahlreiche Schalterrätsel lösen, Ebenen transportieren und Feinde zur Strecke bringen. Wurden alle neun Level eines Geschosses erledigt, so wartet Donkey Kong darauf, vermöbelt zu werden. Mario bewaffnet sich dabei mit einer Mini-Mario-Kanone und schießt mit allen befreiten Latzhosenfiguren im Zwergenformat auf den wütenden Gorilla.

Zum Spielumfang sei gesagt, dass ein sehr fleißiger Zocker, das Spiel an einem ausgedehnten Wochenende durchspielen kann, doch bis man auf allen Etagen die Goldmedaille gesammelt hat, kann einige Zeit vergehen. Diese Herausforderung ist etwas für wahre Perfektionisten.

Steuerung:
Dank intuitiver Stylus-Kontrollen und einem ausführlichen Tutorial hat man sich schnell eingelebt. Via Steuerkreuz kann man sich auf der Levelkarte umschauen, während man mit dem Stift herumschwingt und die Mario-Roboter navigiert. Anders als bei Lemmings, können die Aufziehklempner umgedreht und gestoppt werden, wie man Lust und Laune hat. Dennoch hat man diesen Vorteil im Leveldesign mit eingeplant und somit zahlreiche Schalter und andere Rätselelemente integriert. Oftmals wünscht man sich an mehreren Orten, mit dem Stylus gleichzeitig sein zu können, aber mit ein wenig Übung hat man den richtigen Dreh, bzw. Stubser raus.

Grafik:
Grafisch hat man sich am Vorgänger auf dem Game Boy Advance orientiert und präsentiert eine farbenfrohe, wenn auch etwas einfach gestaltete, Umgebung. Obwohl der DS im 2D-Sektor eindeutig mehr leisten kann, birgt die Optik durchaus einen gewissen Niedlichkeitsfaktor. Besonders die animierten Videosequenzen sorgen für echten Flair und geben dem Gesamteindruck das gewisse Etwas. Gerade bei Spielen wie Lemmings schaut man weniger auf die Optik, sondern eher auf den Spielspaß.

Sound:
Jazz ist nicht tot, meine Damen und Herren, er riecht nur komisch. Melodische Klänge, phantasievolle Sounds und jede Menge Rhythmus im Blut, so kennen und lieben wir Mario. Auch bei diesem Spiel bekommt man gute Kompositionen und lustige Effekte geboten.

Features:
Ladies and Gentlemen, wer meint das nahezu 90 Level zu wenig sind, der kann versuchen sich im Leveleditor auszutoben. Nach jedem absolvierten Stockwerk kommen neue Bauelemente hinzu und man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Wer zu faul ist, sich in liebevoller Detailarbeit neue Level zu bauen, kann sich via Nintendo WiFi-Connection auch welche aus dem Internet herunterladen oder welche mit den Freunden tauschen. Hier hat man bei den Features nicht gegeizt. Weiter so!

Fazit:
Das Konzept von Mario vs. Donkey Kong 2 ist intuitiv und man kann sich schnell darin verlieben. Wer schon damals gerne den niedlich, wackelnden Lemmings hintergeschaut hat, wird dies auch bei den Mini-Marios, Mini-Toads und Co. tun. Das Leveldesign ist gut durchdacht und hält einige knifflige Rätsel parat und wer dann alle geschafft hat, wird den Spielspaß schier unendlich ausweiten können, indem er sich eigene erstellt oder sich der Kreativität anderer aus dem Internet bedient. Knobelfreunde können fast bedenkenlos einen Blick riskieren und werden es nicht bereuen.

Kevin Jensen für PlanetDS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
81%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Mit dem Stylus alles im Griff. Innovationsfaktor:
++++-  (4 von 5 Sternen)
Ideales Konzept für Touchscreen und Onlinefähigkeit.
Grafik

Altbackene und zweckmäßige GBA-Grafik.
Sound

Gute Melodien und comicartige Sounds.
Spielspaß

Knobler werden sich fesseln lassen.








Details
Spielname:
Mario vs. Donkey Kong 2: March of the Minis

Publisher:
Nintendo

Developer:
Nintendo

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
07.20.0803

Multiplayer:
nein

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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