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The Rub Rabbits


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The Rub Rabbits - Review vom 14.04.2006

All you need is love.
Gerade zum Launch des Nintendo DS hat man das Phänomen Minispielsammlung mit viel Touchsinn häufiger beobachten können. Ob Wario Ware oder Project Rub, diese Titel waren es, die den geneigten Spieler einen leichten Einstig in die berührungsempfindliche Welt des Nintendo DS verschafft haben. Besonders auffällig war das Liebesspiel aus dem Hause Sega, welches mit dem einzigartigen Flair und dem wirren Humor weltweit Fans ergattern konnte. Grund genug für das Sonic Team die einprägsamen Charaktere erneut ins Rennen zu schicken und sich mit der Frage: "Wo kommen die Babies her?" noch ein Stückchen weiter vorzuwagen. Keine Panik, mit einem Eros-Abenteuer hat man es nicht zu tun, sondern „Rub Rabbits“ macht genau dort weiter, wo "Project Rub“ aufhörte. Es wird eine weitere Geschichte, rund um das Verliebten-Thema erzählt und in ein Minispielgesamtkonzept gepackt.
Doch wie sieht es in Sachen Spielspaß aus? Schwebt man auch hier auf Wolke-7?

Modul rein in den Schacht uns losgelegt. Bevor man ins Hauptmenü gelangt, werden zunächst einige Daten für den Speicherstand gefordert und obwohl eine Unterschrift verlangt wird, stand bis heute kein ominöser Kühlschrankverkäufer vor der Haustür. Nach einem eindrucksvollen Introvideo geht’s dann wirklich zur Sache. Im Menü findet man Unterpunkte wie Angriff, Erinnerungen, Hulla-baloo, Wahnsinn, Optionen, Verbindung und Babies machen und auch das Herzstück des Spiels, den Story-Modus. Ungeachtet der Tatsache, dass der Menüpunkt „Babies machen“ sich sehr obskur anhört schauen wir uns erstmal die Geschichte und das Spielprinzip des Titels an, bevor wir die weiteren Aufklärungs-Einzelheiten besprechen.

Heißer Feger und Mauerblümchen.
Während der Protagonist mit seiner Gang, den so genannten Rub Rabbits unterwegs ist, fahren sie auf einer Rolltreppe dem wohl perfektem Weibsbild entgegen. Amor war hier wohl besonders zielsicher, denn gleich die ganze Bande wird in den Liebesbann gezogen und kann nicht mehr entfliehen. Nun ist es die Aufgabe, sich von der Masse abzusetzen und zu zeigen, warum gerade man selbst das Alpha-Männchen darstellt. Während man also in der Schnulzenkiste umherkramt und versucht so romantisch wie nur möglich zu sein, trifft man eher aus Versehen auf ein kleines weißhaariges Mauerblümchen. Jene Sorte Mädchen, die man zwar als gute Freundin haben könnte aber mehr niemals drin wäre. Obwohl es nicht einmal Valentinstag ist, geht die Verliererei erneut los, doch diesmal in die andere Richtung. Man selbst kämpft um die Gunst der hübschen Dame, während Frau Grau in Grau, um die Gunst des Protagonisten buhlt und seinen Erfolg bei der Herzensdame aufzuhalten versucht. Sie geht sogar soweit, dass sie mit einem Nervengift, die Erinnerung der Schönheit auslöschen möchte und man dies nun zu verhindern mag, bevor die Liebe sich nur noch in heiße Luft auflöst…

Die Geschichte wird nach und nach in Bildern und kurzen Textpassagen erklärt und jede Story mit einem kleine Minispiel geschmückt. Wie schon beim Vorgänger heißt es nun Stylus ausgepackt und losgezockt. Hier benötigt man das D-Pad nicht und alles reagiert auf das Kommando des Mikrofons, den Berührungen des Touchscreens und der Reaktionsfähigkeiten des Spielers. Insgesamt müssen 37 Minispiele bewältigt werden, bevor man den ersten Storymodus geschafft hat. Erfolgreiche Spieler erwartet, danach noch eine alternative Geschichte mit weiteren Minispielen, aus der Sicht des nervenden Mauerblümchens.

Action ist angesagt: Pusten, Rubbeln, Stupsen, Zeichnen, Rotieren.
Bei der Vielfalt der Minispiele hat man im Vergleich zum Vorgängern noch einiges oben drauf gesetzt. Hier kommt die Interaktion mit dem Nintendo DS voll zum Einsatz und so muss man beispielsweise durch gezieltes Reiben, den Protagonisten eine Rolltreppe rückwärts hinauflaufen lassen und aufpassen das dieser nicht gegen die diversen Hindernisse stößt. Interessant sind auch Minispiele, die den Einsatz von Mikrofon, Dualscreen und Touchscreen vereinen. So muss man bei dem Minispiel Blasrohr mit dem Touchscreen das besagte Blasrohr mittels Stylus bewegen und zielen, auf dem oberen Bildschirm schauen wo die Gegner landen und durch Pusten, die Gegner abschießen. Doch nicht alle Minispiele sind so komplex, es gibt auch normale Schieberätsel. Das Minispiel "Transfer" ist ein Beispiel hierfür. Die Helden fahren mit einer Draisine über Schienen die es nun gilt möglichst schnell so auszulegen, dass die Abenteurer auch ans Ziel gelangen.

Spieler des Vorgängers werden auch alte Minispiele neu entdecken, denn so wird man ähnlich wie damals mit den Bullen heute auf herannahende Roboter tippen müssen und versuchen freundliche gesinnte Kavaliere zu verschonen.
Ganz neu sind die Minispiele, bei denen man Nintendos DS auf den Kopf drehen oder seitlich bedienen muss. Aufgrund dessen ist so via Touchscreen und Dualscreenkombination eine bessere Übersicht zu bekommen und das Gesamtlayout zu wahren.
Hin und wieder warten auch schwierigere Zwischenspielchen auf euch, die einem Endboss nahe kommen. Bei dem Minispiel Krabbe zum Beispiel, dreht man den Doppelbildschirmer auf den Kopf, und muss an einen Baum rütteln, um seine Kameraden unter Hirnwäsche auf herannahende Gegner fallen zu lassen.

Dass sich die Entwickler auch ein wenig weiter aus dem Fenster gewagt haben, merkt man auch an einem Minispiel, welches in einem kalten, dunklen Raum stattfindet und man durch gezieltes Reiben wärmende Erfolge erzielt. Die Geräuschkulisse hingegen, würde in manchen Kreisen als "Nicht-Jugendfrei" durchgehen.
Die Spielchen sind durchweg sehr gelungen und können unterhalten.

Abwechslung vom Sololeben
Hat man einmal Genug von den Minispielen allein, kann man getrost auch im Menü die weiteren Unterpunkte begutachten. Darunter auch das besagte Feld „Babies machen“. Tatsächlich kann man sich hier zu zweit an den Nintendo DS setzen und einen virtuellen Sprössling erstellen. Dazu gibt man ein paar Daten der betreffenden Personen ein und versucht möglichst gerade eine Hochzeitstorte zu scheiden. Aus diesem süßen Stück Kuchen entspringt somit ein kleines Kind, welches über bestimmte Werte verfügt. Diese Kinder kann man im Multiplayermodus sich besuchen und im Park spielen lassen. Währendessen kann man selbst designte Outfits für die Herzensdame des Spiels mit den Eltern tauschen. Bereits gespielte Minispiele werden im Erinnerungsmodus gespeichert und man kann auf Punktefang gehen. Für jedes erfolgreich Gemeisterte Minispiel oder gefundenes Häschen während der Storyerzählungen kann man weitere Kleidungsstücke, Frisuren, etc. für den Wahnsinnsmodus freispielen. Hier kann man nach und nach eine Traumfrau erstellen und mit den entsprechenden Accessoires ausstatten.

Steuerung:
Die gekonnte Mischung und der komplette Einsatz aller DS-Features lassen Rub Rabbits zu einem Fest der Steuerungunsmethoden werden. Steuerkreuz und Schultertasten können hierbei fast in Vergessenheit geraten. Hier wird fleißig gerubbelt, gestupst und gepustet. Dabei ist der Einsatz der jeweiligen Alternativen nahezu perfekt. Nur selten wundert man sich warum man nun in die Schlucht gefallen ist oder warum man von einem Gegner getroffen wurde

Grafik:
Den beliebten Silhouettenfiguren ist man treu geblieben und das ist auch gut so. Diese vermitteln ein ganz eigenes Flair und haben persönlichen Charme. Oft sagt ein Bild mehr als 1000 Worte und dieses Motto trifft eindeutig auf Rub Rabbits zu. Die wirren Figuren, gelungenen Animationen und netten Geschichten sind gekonnt in Szene gesetzt und können sich sehen lassen. Auch während des Spiels bekommt man optisch was geboten und hat ein gelungenes Gesamtkonzept auf zwei Bildschirmen vor sich.

Sound:
Hier hat man eventuell einen Kritikpunkt zu vermelden, denn so wirr das Spiel auch ist, hat man es hier mit der Geschmacksfrage zu tun. Variationen von Stücken wie Can-Can und Co. sind anfangs recht nett, können aber auf Dauer gehörig auf den Geist gehen. Rumgebrülle, Stöhnen und Lachen machen den Großteil der Soundeffekte aus.

Features:
Eine recht unterhaltsame Story mit insgesamt 37 Minispielen. Ganze 12 mehr als im Vorgänger. Zudem kommt ein spaßiger Mulitplayermodus auch wenn nur ein Modul des Titels in greifbarer Nähe ist. Nette Spielereien wie „Babies machen“ oder den DS Staffellauf aka Hulla-baloo können zusätzlich für kurzweilige Unterhaltung sorgen. Ein Hardmodus sorgt dafür, dass auch die hart gesottenen Fans ordentlich was zu tun bekommen.

Multiplayer:
Selbst mit nur einem Modul gibt es einige Duelle die man gegen bis zu vier Spieler austragen kann. Hier hat man gerade mit kompetenten Gegnern jede Menge Spaß vor sich. Zudem können selbst erstellte Outfits getauscht werden und die Babies können zusammen zum Spielen in den Park geschickt werden.

Fazit:
Rub Rabbits ist ein gelungener Nachfolger des spaßigen Nintendo DS Lauchtitels mit der gewissen Priese Herz. Der einzigartige Stil wurde erneut gekonnt in Szene gesetzt und sorgt für einen gewissen Unterhaltungsfaktor. Die Anzahl der Minispiele wurde erhöht und somit die Spieldauer verlängert. Die Nintendo DS spezifischen Eigenschaften kommen erneut optimal zum Einsatz. Wer wissen möchte, wie ein Spiel aussieht, was nur auf dem Doppelbildschirmer funktioniert, sollte sich Rub Rabbits unbedingt anschauen. Wer sich als Casanova beweisen will, erst recht!

Kevin Jensen [Iceman] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Sega für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.



WERTUNG:
80%
Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Touchscreen, Mikro, alles dabei und gut umgesetzt. Innovationsfaktor:
+++++  (5 von 5 Sternen)
Dieses Spiel zeigt, was man alles mit einem einzigartigen Handheld und den Features anfangen kann!
Grafik

Das einzigartige Flair dieses Spiels hat was.
Sound

Von lustig bis nervig ist alles dabei.
Spielspaß

Eine ordentliche Minispielsammlung mit der gehörigen Priese Abwechslung.








Details
Spielname:
The Rub Rabbits

Publisher:
Sega

Developer:
Sega

Genre:
Sonstiges

Release:
06.20.1002

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 6 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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