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Mario Slam Basketball


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Mario Slam Basketball - Review vom 26.02.2007

Nach einem dritten Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft und einem Weltmeister-Titel im Handball geriet in Deutschland ein Sport leider völlig in Vergessenheit. Eine Ballsportart, die sich vor allem in den USA größter Beliebtheit erfreut. Die Rede ist nicht von Baseball, wir reden von einem Spiel, für das man keinen Schläger braucht, sondern nur einen Ball und zwei Körbe. Richtig: Basketball. Und wer passt zu Basketball besser als sonst niemand? Mario. Auf dem Gamecube bereits in einigen Sportarten vertreten, wagt sich unser Lieblingsklempner aus Italien nun auf den Basketball Court. Was das Spiel drauf hat, oder ob es von uns einen Korb gibt: mehr dazu im Testbericht.

Michael Jordan, Dirk Nowitzki, .. – Basketball-Größen, mit denen jeder etwas anfangen kann. Aber Mario? Dass er Kart fahren kann, hat er uns in letzter Zeit ja nur allzu oft bewiesen, aber Basketball? Zum Glück ist Mario auch dieses Mal nicht allein und bringt seine Freunde mit – eine ganze Menge Freunde! Ob Yoshi, Luigi, Peach, Daisy.. in Mario Slam Basketball bekommt so ziemlich jede Figur aus dem Pilzkönigreich seinen eigenen Auftritt, da dürfen natürlich auch Fieslinge wie Wario oder Waluigi nicht fehlen. Mario Slam Basketball ist also mal wieder ein ausgefallenes Spiel mit einer Mario-untypischen Sportart – kann das was werden? Seit gut einem halben Jahr in Japan und vor einigen Monaten bereits in USA erschienen hat der Titel auch endlich den Weg zu uns gefunden und wir dürfen nun endlich getrost anfangen zu dribbeln. Lasst das Spiel beginnen!

Nachdem wir das Modul der Spielehülle entnommen und unserem DS zu essen gegeben haben, schalten wir den DS getrost ein und durchkämpfen die üblichen Vorgänge: Logos, Nintendo-Schriftzüge, Sprachauswahl & Co. werden allerdings anders als bei anderen Spielen recht schnell gemeistert, sodass wir uns ohne viel Umwege im (recht schlichten) Hauptmenü des Spiels befinden. Auf dem Topscreen tummelt sich unser Lieblingsklempner in rot über dem Schriftzug des Spiels rum, während auf dem Touchscreen die einzelnen Modi zur Auswahl stehen: Training, Turnier, Match und Duell. Ein blinkender Hinweis mit dem Titel „Für Anfänger“ lädt uns dazu ein, zunächst „Training“ auszuwählen, was wohl auch die beste Entscheidung sein dürfte. Es ist in Mario Slam Basketball nämlich sehr, sehr wichtig, dass man zunächst einmal das Tutorial durchspielt, bevor man sich auf den richtigen Court wagt. Zunächst einmal werden dem Spieler in acht kurzen Übungen die Grundregeln des Basketball-Spielens im Pilzkönigreich genauer erläutert, da diese etwas von den Regeln des bekannten Basketballs abweichen. In diesen acht Übungsphasen werden dem Spieler zunächst die Grundschritte des offensiven Spiels näher erläutert, hingegen später noch fünf Übungen bezüglich der Defensive folgen.

Die wesentlichen Unterschiede zum bekannten Basketball geben sich bereits direkt am Anfang zu erkennen. Anstatt mit fünf aktiven Spielern pro Mannschaft spielt man bei Slam Basketball nur mit drei pro Team, außerdem gibt es keine zusätzlichen Auswechsel-Spieler – das ist aber auch nicht nötig, denn verletzen können sich die Helden aus dem Pilzkönigreich sowieso nicht. Gespielt wird allerdings trotzdem auf zwei Körbe, auf einem Platz mit einem Ball. Doch auch später ändern sich diese Begebenheiten und ein „Basketball-Platz“ ist nicht mehr nur ein Basketball-Platz, und der Ball schon gar nicht mehr ein Ball – aber später dazu mehr. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Punkte durch Korbleger, Dunks, oder 30- oder gar 40-Punkte-Würfe zu bekommen. Die Zählweise der Punkte ist im Pilzkönigreich auch völlig anders. Für einen Korb gibt es mindestens 20 und maximal 140 Punkte. Auf dem Feld gibt es zusätzlich nämlich noch „?“-Felder, mit Hilfe wessen man Münzen sammeln kann, sobald man auf sie dribbelt. Maximal kann ein Spieler bis zu 100 Münzen sammeln, bevor er den Spielzug mit einem Korb erfolgreich abschließt. Allerdings ist es bis zu den 100 Münzen ein weiter Weg, denn immerhin versuchen die gegnerischen Spieler mit aller Gewalt in Ballbesitz zu kommen – und dieses Mal ist „mit aller Gewalt“ tatsächlich wörtlich gemeint! Ist man nicht im Besitzt des Balles und läuft über ein „?“-Feld, so erhält man ein Item, sei es eine Bananenschale, ein Schildkrötenpanzer (grün, rot und blau – auch hier gibt es die gleichen Varianten wie bei Mario Kart), ein umgekehrtes „?“-Feld, das als Falle dient oder eines der vielen anderen Items – hier gibt es, ähnlich wie bei Mario Kart, keine Grenzen und sogar Items wie der Blitz oder der Stern sind vorhanden. Nicht nur mit diesen Items, auch mit einem kurzen Schlag auf den Ball (oder gelegentlich auch auf den Spieler, der diesen führt) kann man ganz schnell Herr (oder Frau) der Lage werden.

Neben den normalen 20-Punkte würfen aus der Zone um den Korb gibt es – wie bereits erwähnt noch 30- und 40-Punkte-Würfe. Die 30-Punkte-Würfe sind im Prinzip nichts anderes als 3-Punkte-Würfe im regulären Basketball, ein Wurf außerhalb der bereits erwähnten Zone. 40 Punkte gibt es allerdings nur für einen „Special Dunk“. Dieser ist mit einer (je nach Charakter) komplizierten Dribbel-Kombination verbunden, die der Spieler mehrere Male hintereinander durchführen muss, ohne dabei von einem Gegner unterbrochen zu werden. Befindet man sich außerhalb der eingegrenzten Zone, ist der ausgeführte Wurf, der von einem verdunkelten Spielfeld und ominösem Sound begleitet wird, nur ein Pass zu einem anderen Spieler, der dann mit einem sagenhaften Sprung zum Special Dunk wird. Befindet sich der ausführende Spieler in dieser Zone, macht er den Dunk selbst. Geblockt werden kann dieser Dunk – im Gegensatz zu einem anderen – im Normalfall nicht. Hierbei kann der Gegner nämlich nicht hochspringen und versuchen seinen Kontrahenten mit einem Schlag davon abzuhalten, Punkte heimzufahren; er wird im Falle des Special Dunks selbst umgehauen. Die einzige Möglichkeit, diesen Spielzug zu blocken besteht darin, dem Partner, der den Dunk absolvieren soll (markiert durch ein Ausrufezeichen über dem Kopf) zu blocken und ihm so den Weg zu versperren. Alles andere ist nicht möglich, außer man beendet den Vorgang in seiner Einleitungsphase, zum Beispiel in dem man dem Spieler den Ball wegnimmt oder ihn mit einer Stampf-Attacke kurzzeitig außer Gefecht setzt.

Insgesamt gibt es im Spiel selbst 14 verschiedene Courts und mehr als 20 verschiedenen Charaktere, die man wählen kann, wobei einige von diesen freigespielt werden müssen. Bei den verschiedenen Basketball-Plätzen gibt es eine Breite Auswahl an Specials. Neben dem simplen Feld inmitten einer Arena mit Zuschauern gibt es vom Jungelspielfeld auf einem Floß in Donkey Kong’s Welt, einem Eisfeld, auf dem alles rutschig ist, oder dem Spielhallen-Feld, auf dem man mit Hilfe eines 30-Punkte-Wurfs am einarmigen Bandit einen Bonus erhalten kann – hier gibt es wirklich sämtliche Variationen zur Auswahl, und auch, dass man mal auf einem Piraten- oder Regenbogenschiff landet ist keine Seltenheit. Jeder Platz hat dabei seine eigenen Besonderheiten und vor allem seine Fallen! In Bowsers Schloss fallen auf einmal Klötze vom Himmel oder Lava springt aus der Erde hervor, auf dem Piratenschiff bekommt man von links einen Krakenarm oder eine Kanonenkugel ab, und und und… hier haben sich die Entwickler eindeutig Mühe gegeben und somit verschiedene, spannende und vor allem abwechslungsreiche Basketball-„Arenen“ geschaffen. Auch die einzelnen Charaktere unterscheiden sich untereinander. Während Mario, Luigi, Yoshi & Konsorten mal wieder die „Allrounder“-Klasse bilden, sind die kleineren, wie zum Beispiel Baby Bowser, Dixie oder Diddy Kong die schnellen „Wirbelwinde“, und die großen, langen, wie Daisy, Peach oder Waluigi die Techniker, während Bowser senior und Donkey Kong – wie könnte es anders sein – die Gruppe der aggressiven Schwergewichtler bilden. Die korrekte Mischung ist hier der Schlüssel zum Erfolg, wobei letztendlich doch jeder selbst herausfinden muss, zu welchen Charakteren er am besten passt und wen er links, wen rechts und wen in die Mitte stellt.

In vier verschiedenen Turnieren, dem Pilz-, dem Blumen-, dem Stern- und dem Regenbogen-Cup tritt man gegen sämtliche Mannschaften auf jeweils drei bzw. vier verschiedenen Courts an. Das System ist hierbei recht einfach nach dem KO-Prinzip gehalten. Am Anfang treten acht verschiedene Mannschaften in vier Partien gegeneinander an, der Sieger dieses ersten Matches kommt in die nächste Runde, und so weiter und so fort bis letztendlich nur die zwei besten Mannschaften des Turniers im Finale stehen. Diese drei bis vier Spiele gehen jeweils zwei Mal 2:30 Minuten, nach den ersten 2:30 Minuten werden die Seiten gewechselt, was für den Spieler selbst bis auf eine minimale Pause sonst nichts bedeutet. Die in der ersten Halbzeit gesammelten Münzen sind dann allerdings in der zweiten nicht mehr vorhanden! Man muss also vor dem Seitenwechsel einen Korb machen, um die gesammelten Münzen auf das Punktekonto übertragen zu können. Auch beim Münzen sammeln ist natürlich Vorsicht geboten, denn sobald man von einem Gegner attackiert und des Balles beraubt wird, verliert man einen Teil seiner Münzen.

Steuerung:
Jaja, die Steuerung. Mario Slam Basketball ist so ein Spiel, dem das komplizierte Gameplay bereits nach dem Release in Japan nachgesagt wurde. Einerseits forderten die Fans mehr Spiele mit Touchscreen-Einsatz, andererseits werden viele an dieser zunächst verzweifeln – zunächst! Die Steuerung ist mitunter ein Grund, warum am Anfang empfohlen wird, den Trainings-Modus komplett zu absolvieren. Hier werden die einzelnen Dribbel-, Pass- und Korbaktionen am Touchscreen genauer erläutert. Beim Dribbeln kann man sich den Touchscreen wie folgt vorstellen: der exakte Mittelpunkt symbolisiert den eigenen Spieler im Besitz des Balles. Tippt man nun oberhalb, geradlinig vom Mittelpunkt aus auf den Touchscreen, dribbelt der Spieler in Blickrichtung. Tippt man zum Beispiel links, rechts oder unten dreht sich der Spieler automatisch in diese Richtung, was vor allem zum Beschützen des Balles sehr wichtig ist. Das mehrmalige hintereinander tippen nennt sich dann letztendlich Dribbeln. Während des Dribbelns kann man ganz einfach mit Hilfe des Steuerkreuzes laufen, Linkshänder benutzen hierzu die Tasten A, B, X und Y.

Doch der Touchscreen hat noch sehr viel mehr Aufgaben als nur das Dribbeln. Wenn man mit Hilfe des Touchpens schnell einen Strich in eine bestimmte Richtung zieht, wird der Ball dorthin gespielt, wenn ein Mitspieler in dieser Richtung steht wird er automatisch zu ihm gepasst und wenn man vor dem Korb steht wird direkt der Korb angezielt. Sollte man nicht im Ballbesitz sein, kann man mit einem kurzen Strich nach unten dem gegnerischen Spieler den Ball abluchsen, sofern dieser frontal zu einem steht. Die etwas unsanftere Methode ist die Stampf-Attacke. Hierzu zieht man einfach einen Strich nach oben und direkt danach wieder nach unten, um so alles in einem kleinen Radius um den Spieler für kurze Zeit außer Gefecht zu setzen.

Der Touchscreen hat natürlich noch sehr viel mehr Aufgaben als nur diese wenigen und die Steuerung steht eindeutig im Mittelpunkt des Games. Viele Spieler, vor allem Neulinge, werden Mario Slam Basketball wegen der komplexen Steuerung verdammen und nie wieder anrühren wollen, vor allem, da auch die alternative Steuerung ohne den Touchscreen nicht das Gelbe vom Ei ist. Aber! Zugegebenermaßen, die Steuerung ist am Anfang recht schwer und es braucht eine lange Eingewöhungsphase, bis man alles so beherrscht, wie man will. Zahlreiche Krämpfe und Frust-Momente sind zwar nicht vorprogrammiert, aber nicht selten der Fall. Setzt man sich nur für einen etwas längeren Moment mit dem Gameplay aktiv auseinander, wird man sie lieben und nie wieder etwas anderes auf dem DS spielen wollen. Die Touchscreen-Steuerung ist, so wie wir sie bei Mario Slam Basketball haben, definitiv eine Neuheit und bedarf einiger Übung, bis alles flutscht. Nimmt man sich diese Zeit, geht alles leichter und jeder kommt mit dieser Steuerung zu Recht!

Grafik:
Vom Komplizierten zum Einfachen: die Grafik. Mario-Titel auf dem DS sind was grafisch anbelangt – wenn wir mal einen Blick in die Vergangenheit werfen – durchaus solide gewesen. Ob Mario Kart oder das erfolgreiche New Super Mario Bros. in 2D mit 3D-Engine, die Titel haben bisher alle etwas hergemacht. So auch Mario Slam Basketball! Selten gab es eine auf dem DS so schöne, ruckelfreie 3D-Darstellung, mal abgesehen von den oben genannten Titeln. Gerade was die Special Dunks anbelangt hat man sich mächtig ins Zeug gelegt und von jedem Charakter eine individuelle Performance gestaltet, siehe zum Beispiel Baby Bowser, der beim Special Dunk den Ball mit seinem Farbpinsel in den Korb zimmert. Sowohl die Charakter- als auch die Hintergrundgestaltung ist den Designern eindeutig gelungen: pixelarme Welten, kräftige Farben im ganzen Spiel – Mario Slam Basketball ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Hingucker. Es wird wahrscheinlich oftmals die wunderschöne Darstellung sein, die die oben angesprochenen Steuerungs-Muffel dazu anregt, den Titel doch nicht gleich aufzugeben und ihm eine Chance zu gönnen.

Sound:
Zu einer angemessenen Darstellung gehört natürlich auch ein angemessener Sound. Der Standard-Spieler, der bisher noch nie einen Titel gezockt hat, der nur in Japan erschien, wird sich voraussichtlich zunächst über die musikalische Untermalung im Hauptmenü wundern denn diese ist – zugegebenermaßen – etwas östlich orientiert. Im späteren Spielverlauf werden diese Eindrücke allerdings schnell verschwinden und die Musik passt sich den örtlichen Begebenheiten an. Ob Buschtrommeln im Donkey Kong-Jungle oder Donner, Blitz und Regengeräusche auf dem Piratenschiff, in Mario Slam Basketball passt die Musik grundsätzlich zum Geschehen auf dem Spielfeld. In den letzten 15 Sekunden einer Halbzeit bekommt der Spieler auch nochmals eine musikalische Warnung, dass er jetzt verwandeln sollte, um die Münzen nicht zu verlieren. Alles in allem kann man sagen, dass auch die Komponisten und Musikverantwortlichen bei Mario Slam Basketball durchaus gute Arbeit geleistet haben.

Features:
14 verschiedene Courts, die sich allesamt unterscheiden, mehr als 20 verschiedene Charaktere von Nintendo und Square Enix Titeln – was soll man sich hier noch mehr wünschen? Trotz allem hat Nintendo nochmals einen oben drauf gesetzt, so dass Mario Slam Basketball nur so von Features platzt. Hier ist zunächst das wundervolle Tutorial zu erwähnen. Mehr als 30 kleine Übungen werden dem Spieler in Bild und Text gezeigt und er kann sie danach sogar noch selbst absolvieren. Auch die Anleitung ist sehr gelungen und in fraglichen Momenten immer ein Blick Wert, sollte es im Spiel selbst nicht genug Ratschläge geben. Wer keine Lust hat auf die ewigen Turniere kann auch nur ein schnelles Match an seinem Lieblingsort austragen. Für alle, die es etwas härter mögen, gibt es nach den normalen Cups noch den „Hard“-Mode, in dem die CPUs deutlich besser spielen und man noch länger brauchen wird, bis man überall den Gold-Pokal in den eigenen Trophäen-Schrank stellen darf. Auch an einen Multiplayer hat man gedacht, sowohl Download- als auch Multicard-Play ist integriert. Einer der Kritikpunkte beim Mehrspielermodus: mit einem Modul bekommt man kein normales Basketballspiel hin, das heißt man braucht mindestens zwei Module, um nicht nur Minispiele, in denen man Münzen sammeln muss, mit einem Freund spielen kann.

Das wohl aber gravierendste Manko ist eindeutig der Verzicht auf die WiFi-Unterstützung. Bei der Ankündigung des Titels sprach man noch von einer Online-Unterstützung, beim Japan-Release war die Trauer groß, als die Fans feststellen müssten, dass dieser gestrichen wurde. Was der Grund hierfür war, ist nicht bekannt, allerdings ist er eigentlich bei solch einem Spiel unverzichtbar und hätte dem ganzen noch die Krone aller Kronen aufgesetzt. Sammel-Könige finden bei diesem Spiel aber auch ohne Online-Spiel ihren Gefallen. Mehr als 10 Charaktere warten darauf, freigespielt zu werden. Je nach Cup gibt es dann noch verschiedene Farben & -kombinationen bei der Kleidung oder aber – was uns persönlich sehr gefallen hat – die verschiedenen „Bälle“, die man mit Fortlauf des Spiels erhält. Ob Fußball, Melone oder vergoldeter Basketball – auch hier hat man sich wahnsinnig Mühe gegeben und das Spiel mit Liebe zum Detail ausgeschmückt.

Fazit:
„Mario Slam Basketball“ ist eindeutig ein Spiel, das Zeit braucht. Als Spieler braucht man Geduld, um die komplexe Steuerung zu beherrschen, um alle Kniffe und Tricks zu kennen. Motivation dafür gibt es allerdings genug. Ein einladendes Tutorial, eine wunderschöne 3D-Optik und ein voluminöser Sound machen Mario Slam Basketball so einsteigerfreundlich wie bisher kein Spiel auf dem Nintendo DS System. Auch der oftmals kritisierte Umfang ist eigentlich recht solide. Obwohl man sich als guter Spieler bereits nach wenigen Wochen in die Basketball-Oberliga gedribbelt hat, zieht man dieses Spiel auch gerne zwischendurch zur Rate um ein kleines Match zwischendurch auszutragen. Die erspielbaren Features wie zusätzliche Charaktere, Bälle oder neue Courts steigern die Motivation nur noch mehr, so dass Mario Slam Basketball zum Zwischendurchspiel-Garant wird. Das einzige, was den Spielspaß noch hätte enorm (!) steigern können, wäre der leider gestrichene WiFi-Modus gewesen. Wäre dieser vorhanden, wäre das Spiel sogar beinahe an den Klassiker Mario Kart DS rangekommen. Trotz allem bietet Slam Basketball auch für einen Single(player) schöne Stunden voller Spielspaß. Das ausgeklügelte System, dass es vom normalen Basketball unterscheiden mag für die einen sehr abstrakt oder kindisch sein, alle anderen werden es lieben und genauso wie diesen Titel gerne immer mal wieder zocken.

Nicolas Reinhart für PlanetDS.de

Vielen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

WERTUNG:
80%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 2 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Komplexe Touchscreensteuerung, die nach Eingewöhnung allerdings präziser ist, als man glaubt. Innovationsfaktor:
+++--  (3 von 5 Sternen)
wunderbare Touchscreen-Nutzung bei der Steuerung, leider doch kein WiFi-Modus
Grafik

knallbunte Figuren und Arenen hellen den grauen Spielealltag auf
Sound

fernöstliche Melodien im Hauptmenü, gemischt mit ortsabhängigen Klängen, die immer wie die Faust aufs Auge (oder Ohr) passen!
Spielspaß

nur WiFi hätte dies noch steigern können.








Details
Spielname:
Mario Slam Basketball

Publisher:
Nintendo

Developer:
Square-Enix

Genre:
Sport

Release:
07.20.1602

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (14)

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