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Shrek Super Slam


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Shrek Super Slam - Review vom 05.12.2005

Oh, S(c)hrek, he is back! Lange, lange – etwa ein Jahr – haben wir nichts mehr von dem Grünen Ogerlein gehört, doch nun schlägt er zurück – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Shrek Super Slam heißt der gute Prügler, welcher neben dem DS auch noch auf so ziemlich allen portablen sowie stationären Konsolen erschienen ist. In unserem Test zeigen wir euch, wie sich Shrek mit seinen Fäusten durch die Welt boxt.

Es war einmal vor vielen, vielen Jahren. Da kamen die kreativen Köpfe von Dreamworks auf die Idee, den Film „Shrek“ zu produzieren, der auf dem gleichnamigen Kinderbuch von William Steig basiert.. Bei diesem guten Stück handelt es sich um einen computer-animierten Film, der von einem Oger handelt. Einem Oger? Richtig, diese grünen Dinger, die jeder hasst. Doch halt! Das war nicht immer so! Vor vielen, vielen Jahren (noch viele, viele Jahre vor den vielen, vielen Jahren) gab es einmal eine ganz böse Hexe. Diese war sehr einsam und hatte keinerlei Freunde und versuchte deshalb, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Dies tat sie, in dem sie einen Zauberspruch aussprach, der bewirken sollte, dass alle Menschen Oger hassen – uns so geschah es. Von hier an hatte unser freundlicher Protagonist Shrek kein ruhiges Leben mehr, so zumindest könnte man denken. Shrek macht sich nichts draus, und siedelt in einen Sumpf um. Doch auch hier wird ihm das Leben zur Hölle gemacht. Der herrschende Lord Farquaad verbannt alle Fabelwesen aus Duloc in Shreks Sumpf-Reich. Dem grünen Kerl mit den komischen Ohren passt das natürlich gar nicht, und so schließt er mit Farquaad einen Kompromiss: die Fabelwesen (von Schneewittchen bis Pinocchio, von Rotkäppchen bis Peter Pan, wirklich alle sind dabei!) verschwinden wieder, sobald Shrek die schöne Prinzessin Fiona befreit. Aber auch die ganze Sache hat – wie könnte es anders sein – einen Haken. Der arrogante Lord Farquaad verschweigt Shrek, dass Fiona von einem Drachen bewacht wird. Außerdem erhofft er sich – sofern Shrek nicht stirbt – eine Vermählung mit der Prinzessin. Diese Mission muss er allerdings nicht allein bestreiten: ein lustiger Esel begleitet ihn auf seinem Weg zum Drachenschloss. Als Shrek sich in die Prinzessin verliebt, wird die ganze Sache nicht viel leichter. Bis dato weiß er noch nicht, was es mit Fiona so auf sich hat …

Spiel eingelegt, DS angeschaltet, losgezockt! Wir befinden uns mitten in einer netten Runde kartenspielender Freunde, als plötzlich die „Dresel“ vorbeifliegen und Esels Karten mit ihrem feurigen Atem verbrennen. Die Dresel sind die Kinder von Esel und dem vor einiger Zeit Fiona bewachenden Drachen. Nachdem das Anfangsgeschehen erklärt ist, wählt man sich einen der sechs Charaktere aus; anschließend wird eine Geschichte aus dem Lebenslauf des jeweiligen Helden (entweder Shrek, Oger-Fiona, Esel, Gestiefelter Kater, Pfefferkuchenmann oder Prinz Charming) durch Kämpfe erzählt. Diese unterscheiden sich in Kampfort, Gegner und manchmal auch Tageszeit. An sich ist der Story-Mode recht kurz und auch nicht das Herzstück des Spiels – den Hauptteil bildet eher der Nahkampf-Modus. Hier könnt ihr zwischen insgesamt 12 Charakteren wählen (6 davon können im Laufe des Spiels durch Abschließen diverser Aufgaben erspielt werden). Zur Verfügung stehen 16 Kurse (Maps), auf denen ihr euch mit bis zu drei CPUs (drei Schwierigkeitsgrade) um die Wette batschen könnt. Ziel eines Kampfes ist es, möglichst viele „Super Slams“ zu erzielen – dazu dient die Feenstaub-Anzeige, die auf dem Touchscreen dargestellt wird. In der rechten oberen Ecke (links vom Item-Feld) wird eure Feenstaub- (= Schadensanzeige) angezeigt – sobald diese voll ist, und ein Gegner euch einen gehörigen Schlag (oder Tritt) verpasst, hat dieser einen Super Slam auf seinem Konto. Wer am Ende am meisten Super Slams hat, gewinnt. Zudem gibt es im Spielverlauf die bereits angesprochenen Items. Vom Dreizack bis zur Armbrust – hier findet man nicht nur Waffen, auch Zauberstäbe, die den Gegner in ein Schaf verwandeln, oder sogar Bomben, Schwerter oder sonstigen Krimskrams, mit dem es sich gut prügeln lässt. Ganz links auf dem Touchscreen wird ein regelbarer Zoom-In und –Out Schieber dargestellt, durch den der Spieler die Perspektive beliebig ändern kann.

Steuerung:
Wie es sich für einen Prügler gehört, verfügt Shrek Super Slam über eine sehr komplexe Steuerung. Die Taste „L“ ist hierbei eigentlich die einzige, die rein gar keine Funktion hat. Mit „A“, „X“, „Y“ und „R“ führt man – je nach Charakter – unterschiedliche Angriffsschläge, -hiebe oder –tritte aus. Die „B“-Taste dient hierbei immer zum Sprung, bei doppeltem Drücken wird ein Doppelsprung ausgeführt. Im Spiel selbst kann man den Touchscreen für die Auswahl der aufgesammelten Items und der Veränderung der Zoomstärke verwenden. Allerdings hat man hier kaum Ruhe und muss deshalb oftmals die Objekte via Fingernagel auswählen. Die etwas komplexe Steuerung hinterlässt nach zu langem Spielen allerdings einen fürchterlichen Nachgeschmack: SpielerInnen mit zu großen Händen werden an den 4 Buttons auf der rechten Seite des Touchscreens versagen, denn hierbei kommt es durch das schnelle und wiederholte Drücken der Knöpfe leicht zu Krämpfen. Mit dem Steuerkreuz wird selbstverständlich die Figur bewegt, auf eine Touchscreensteuerung im Spiel wurde (Gott sei Dank) verzichtet – daraus lässt sich folgern, dass die Kämpfe auf dem Topscreen stattfinden.

Grafik:
„Oh Shrek, oh Graus, es afft mich die Laus!“ Bereits beim Starten des Spiels offenbart sich uns Schreckliches: selbst der Startbildschirm ist verpixelt – ganz zu schweigen vom Hauptmenü. Zum Vergleich: selbst das Menü der GBA Version sieht detailreicher aus als dieses. Auch der Story-Mode ist abschreckend: die Standbilder zu Beginn sind wirklich grauenvoll und man denkt, Picasso wäre von den Toten aufgestanden und habe dieses Spiel ganz im Stil des Kubismus entworfen. Hier stellt sich die „Warum?“-Frage. Selbst beim GBA hat man schon bessere, bewegte (!) Bilder hinbekommen (siehe Kingdom Hearts), wieso sind diese Standbilder dann so grässlich? Man könnte fast meinen, der Designer habe den Film nie gesehen und nimmt sich seine Gestaltungen aus Erzählungen… Die Ingame-Grafik ist im 3D-Stil gehalten und eigentlich auch recht hübsch anzuschauen, wenn auch an einigen Stellen sehr pixelig und zu undetailliert.

Sound:
Beim Sound gibt es eigentlich wenig zu meckern, selbst wenn man sich das ganze Spiel über fühlt, als wäre man in einem 007-Streifen und Sean Connery stünde wahrhaftig vor einem. Die Soundeffekte, die beim Ausführen der jeweiligen Angriffe ertönen, klingen alle recht ähnlich, und da das Spiel vom wilden Umherschlagen dominiert wird, hört man oftmals nur „BUMM“, „WAH“ und „HEYAH!“ anstelle des vermeintlichen Bond-Intros.

Features:
Im Gegensatz zum meisten Teil des restlichen Spiels kann es im Punkt „Features“ einige Punkte sammeln. Zwar stellt sich die Anleitung als recht dünn heraus, doch die Moves und die Steuerung werden im Spiel unter dem Punkt Training noch einmal genauer erläutert. Zu dem sind im Singleplayer Mode einige Minispiele enthalten – Mega-Challenge nennt sich dieser Modus. Hier findet man von einem Asteroids-Klon, bis hin zu Memory und dem berühmten „9 Löcher, hau die bösen Kreaturen“-Spiel alles was das Gamer- und Spielhallenfreak-Herz begehrt. Auch diese Minispiele muss man zum Großteil erst freischalten. Im Hauptmenü findet der wache Spieler unter dem ganzen Pixelhaufen einen Bonus-Bereich, in dem Bilder, verschiedene Outfits der Charaktere für fliegenähnliche Kreaturen, die in den Kämpfen gesammelt werden müssen, gekauft und ausgewählt werden können, so genannte „Filme“ (die sich als kubistische Intro-Sequenzen des Story Mode herausstellen), sowie ein Soundcheck, in welchem sich der Spieler jede einzelne Melodie zu Gemüte führen kann, vertreten sind. Zudem erhält man, sofern das GBA Modul von „Super Slam“ im GBA-Schacht steckt, einige Boni à la Special-Outfits, Bilder, etc.


Fazit:
Die Idee, die hinter Shrek Super Slam steckt, ist eigentlich sehr gut durchdacht, wenn auch von Super Smash Bros. abgeschaut. Leider hat man sich bei der Entwicklung zu wenig Zeit gelassen, und versucht, das Spiel möglichst schnell auf den Markt zu bringen. In Super Slam wird der Begriff „Langzeitmotivation“ klein geschrieben – sehr klein, um genau zu sein. Aufgrund des nicht vorhandenen Download-Plays macht das Spiel somit also auch in der Kategorie Multiplayer nicht viel her (außer, man hat einen Kumpanen, der bereit ist, auch 40 Euro hinzublättern). Lobenswert ist allerdings, dass man in den Kämpfen so gut wie jeden Gegenstand zertrümmern kann – sei es Tisch, Stuhl oder gar Hecke. Die schlechte Darstellung, die einem im Hauptmenü und zu Beginn des Story-Modes präsentiert wird, ist abschreckend, aber im späteren Spielverlauf nicht weiter störend. Der ein oder andere wird sich selbst in einem der Charaktere wieder finden und somit eventuell Gefallen am Spiel finden - ohne Anzocken sollte sich allerdings keiner an diesen Titel wagen.

Nicolas Reinhart [HickLick] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Activision für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.

WERTUNG:
64%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Zum Teil recht krampfhaft Innovationsfaktor:
++---  (2 von 5 Sternen)
Kaum Touchscreeneinsatz oder sonstige DS-Funktionen, lediglich guter Einsatz der beiden Bildschirme.
Grafik

Durchschnittliches 3D mit gruseligem Hauptmenü
Sound

Mein Name ist Bond.. James Bond!
Spielspaß

Nicht gerade das, was man unter Langzeitspaß versteht








Details
Spielname:
Shrek Super Slam

Publisher:
Activision

Developer:


Genre:
Fighting

Release:
05.20.0112

Multiplayer:
ja

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (5)

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