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Aliens: Infestation


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Aliens: Infestation - Review vom 27.10.2011

Keine leichtere Schwierigkeitseinstellungen, tausende von Aliens und nur ein einziges Leben. Wahrhaft fantastische Aussichten erwarten uns in diesem futuristischen Side-Scroll-Shooter mit dem schlagkräftigen Namen Aliens: Infestation. Entwickelt wurde dieser Titel von WayForward, bekannt für Spiele wie A Boy and his Blob für Wii, und vermarktet wird das ganze unter Publisher Sega. Eine Aliens-Episode wie eh und je? Sehen wir, was der DS noch auf seine alten Tage zu bieten hat.

„Hoffentlich treffen wir auf Gegner, dann habe ich meine Munition nicht umsonst mitgeschleppt!“
Die Story kommt einem doch sehr bekannt vor: Eine beschädigte Raumstation, die nur noch ein Notrufsignal absetzten konnte, von menschlichem Leben keine Spur. Einzig allein das Einsatzkommando befindet sich noch auf der Station, um diesen mysteriösen Begebenheiten nachzugehen. Und hier kommt auch der Spieler hinzu: In der Rolle eines Gruppenanführers muss sich dieser alleine durch die dunklen Räume der Raumstation schlagen. Wer hat dieses Chaos überhaupt angerichtet? Natürlich die bösen, blutrünstigen Aliens, die gerade nichts besseres zu tun haben als eine wehrlose Raumstation zu überfallen. Dann wollen wir denen mal zeigen was eine Harke ist, oder besser: Was der DS noch so auf seine alten Tage zu bieten hat!

Der Marine streift durch die Gänge, das Impulsgewehr im Anschlag und plötzlich fällt ein Schatten aus den Luftröhren auf den Boden direkt vor dem Soldat. Nanu, was macht denn der Stubentiger in dieser intergalaktischen Raumstation? Die Entwickler haben definitiv einen Riecher für knisternde Spannung und Humor. Bei diesem Videospielumsetzung der Alien-Reihe haben die Designer auf das bewährte Side-Scrolling-Shooter-Konzept zurückgegriffen. Das heißt, unsere Marines bewegen sich in einem 2D-Level nach links, nach rechts, nach oben und nach unten. Anfangs streift man noch durch enge, verlassene Gänge und wird zwischendurch von Sicherheitsrobotern begrüßt, die einem erst einmal mit ihren Pistolen bekannt machen. Später, nach dem Fund des praktischen Bewegungssensors, stößt man leider auf ein etwas größeres Kaliber von Gegner: Aliens haben sich wie befürchtet in der verlassenen Station breit gemacht und der erste Kampf gegen die Endgegnerin, die Königin dieser Kreaturen, fordert meist das Ableben eines oder gar zwei Kameraden. Dank dieses knüppelharten Schwierigkeitsgrades darf der Spieler die nächste Mission, die Infiltrierung eines Forschungszentrums, nun nur noch mit den zwei restlichen Marines bestreiten. Ab und zu begegnet man aber auch neuen Soldaten, die sich sofort für die gerade offen gewordene neue Stelle bewerben. Der akute Mangel an Speicherslots verhindert das Erstellen eines zweiten Speicherstandes, was dazu führt, dass man nicht parallel ein neues Abenteuer beginnen kann.

Nichts geht über Schlüssel!
Ohne geeignete Schlüssel, Zugangscodes, Lampen oder Schweißbrenner geht in der Zukunft kein Aufzug und keine Tür. Falls man es dennoch versucht, wird man vom pflichtbewussten Commander am Ende der anderen Funkleitung zurück in seine Grenzen gewiesen. Nicht einmal einen dunklen Raum darf der Charakter ohne seine Lampe betreten. Allerdings hat Chefchen versäumt, das Ding auch mit in euren Rucksack zu stopfen. Also heißt es: Selber suchen! Gleiches gilt auch für Sprengladungen und Karten: Selbst ist der Soldat, wenn das Oberkommando zu verplant ist.

Steuerung:
Die Handhabung geht, wie bei diesem Genre gewohnt, flüssig von der Hand und der Touchscreen wird nur zum gelegentlichen Wechseln der Primär- bzw. Sekundärwaffe oder dem Einblenden der Karte und Ausrüstung verwendet. Er kommt auch beim Ableben eines Teamkamerades zur Auswahl eines neuen Kämpfers und dem Verwenden von diversen Hilfsmitteln zum Einsatz. Viel mehr geht auf den Tasten und dem Steuerkreuz ab: Hier wird gerannt, gesprungen, geduckt, geschossen und geworfen. Linkshänder schauen dafür in die Röhre, denn es gibt keine alternative Steuerbelegung für sie.

Grafik:
Ein Shooter mit Comic-Grafik war am Anfang etwas ganz neues, mittlerweile haben sich diese auf dem Handheld aber recht gut etabliert. Die Sprites und Animationen sehen wirklich gut aus und man kann sehen, dass die Grafiker viel Spaß hatten. Ab und zu treten leichte Animationsfehler auf, die aber nicht weiter schwerwiegend auffallen.

Sound:
Passend zum Genre wurden hier leise und düstere Soundtracks gewählt, die aber durch die Tonausgabe des DS nicht ganz überzeugen können. Wie für jeden Titel mit Schauer-Faktor gilt eine strikte Kopfhörer-Pflicht. Nur so kommt die Atmosphäre richtig gut rüber.

Features:
Ein Bereich „Extras“ hat das Spiel schon, aber der Inhalt ist sehr spärlich: Neben den Credits und einer Anleitung für die Steuerung findet man lediglich eine Steckbriefsammlung aller Marines, denen man im Laufe des Spiels begegnet ist, und eine Ansammlung von Tricks mit dem Messer.

Fazit:
Nichts für Leichtmatrosen/-marines: Hier wird bis auf den letzten Mann gekämpft, auch wenn dieser von einem Alien durchbohrt wird. Im Laufe des Spiels sterben unzählige Marines und werden nach einiger Zeit durch neue ersetzt. Und genau hier liegt die Motivation: Wenn der Gegner zu schwer ist und ein NPC-Leben fordert, welches der Spieler im Laufe der Story immer mehr schätzen gelernt hat, schickt ihn das Spiel mit einem neuen Kämpfer auf einen Rachefeldzug, den man nur zu gerne wahrnimmt. Hier haben sich die Entwickler die Psychologie des Menschen zu Nutze gemacht und eine gelungene Langzeit-Herausforderung geschaffen. Wer gerne Roboter schrottet, gigantische Aliens durchlöchert und das alles in einer spannenden und gefährlichen Atmosphäre serviert haben will, kann sich Aliens: Infestation bedenkenlos ins Haus holen. Gelungene Aliens-Feinkost unter einer erstaunlich spannenden Story, wie man es gewohnt ist.

Greift zur Pistole wenn die Schrotmunition zur Neige geht: Nicola Hahn [501.legion] für PlanetDS.de

Vielen Dank an Sega für die freundliche Bereitstellung des Rezessionsexemplares.

WERTUNG:
77%
Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

Altbewährtes, gut funktionierendes Kontroll-Schema, wie man es vom Genre kennt. Innovationsfaktor:
+----  (1 von 5 Sternen)
Mehr Extras wären wünschenswert gewesen, wie Gegenstände zum Sammeln.
Grafik

Detailreich, aber immer noch auf Comic-Basis. In jeder Hinsicht gut anzusehen.
Sound

Atmosphärisch, wird aber stark durch die schlechte Tonausgabe der Hardware verfälscht. Lieber zu den Kopfhörern greifen!
Spielspaß

Spannend, actionreich und knifflig: Hier geht es mächtig zur Sache! Sowas spielt man auch gerne mehrmals durch.








Details
Spielname:
Aliens: Infestation

Publisher:
Sega

Developer:
WayForward/Gearbox

Genre:
Action Jump 'n Run

Release:
30.09.2011 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 12 Jahre
Screenshots:

ScreenViewer öffnen (6)

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