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Cooking Mama World: Outdoor Adventures


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Cooking Mama World: Outdoor Adventures - Review vom 18.12.2011

Immer nur kochen, kochen, kochen...das kann auf Dauer schon mal eintönig werden. Das erkannte auch Office Create, die treibende Kraft hinter der Cooking Mama-Reihe, und erweiterte die Palette der Küchenfee um eine kleine Welt. Das Ergebnis: Basteln & Gestalten sowie Gardening Mama. Während sie auf dem 3DS wieder zurück zu den Wurzeln zurückkehrt, geht es auf der alten Handheld-Heimat jetzt auf ins große Abenteuer: Cooking Mama World: Outdoor Adventures schickt die kleine Familie der digitalen Mutter auf einen Camping-Trip mit wilden Bären, herumstreunenden Pinguinen und Fischen, die von Bäumen fallen. Jepp, das wird seltsam. Schnallt euch an.

Dschungelcamp, Cooking-Mama-Style
Dabei war doch der Plan so einfach. Mama und Papa – genau, das sind ihre gegebenen Namen im Spiel – machen mit ihren Kindern Ichigo und Ringo einen kleinen Camping-Ausflug auf eine Insel, fernab jeglicher Zivilisation. Wäre das jetzt unsere reale Welt, könnte dies einige Gefahren mit sich ziehen, doch zum Glück gehört das Wildleben der Insel zur knuddeligen Sorte. Das heißt: In der Rolle von Ichigo oder Ringo werdet ihr auf eines der über 35 Gebiete losgelassen, kundschaftet die Gegend aus, sammelt Zeug und findet euch am Ende der Tour bei eurem Erziehungsberechtigten wieder ein. Die müssen ganz schön viel Vertrauen in ihre Kids haben, wenn sie die einfach in einem Gebiet voller Bären herumstromern lassen...

Dafür ist es nun unser Problem, dass die zwei unbeschadet durchkommen. Ihr übernehmt dabei die Kontrolle eines Geschwisterteils, während das andere brav im Basis-Lager wartet. Wie schon angemerkt liegt das Ziel jedes Levels darin, Mama oder Papa zu erreichen, mit ihnen ein Minispiel zu bestreiten und anschließend zum nächsten Abschnitt voranzuschreiten. Das wäre natürlich alles wesentlich einfacher ohne die ganzen Hindernisse auf dem Weg. Doch keine Bange, das Spiel ist recht simpel gehalten: Sämtliche „Feinde“, wenn man die knuffigen Tiere überhaupt so nennen kann, bewegen sich auf festgelegten Bahnen und lassen sich mit dem richtigen Timing umgehen. Die paar Schiebepuzzles fordern eure grauen Zellen praktisch gar nicht und die gelegentlichen Sammelaufgaben der Marke „Schlepp doch mal vier Holzscheite für ein kleines Feuerchen an“ machen euer Vorhaben auch nur ein wenig schwerer.

Gehen wir auf Schatzsuche!
Dreh- und Angelpunkt eurer Aktionen ist aber natürlich die Erkundung der Gegend. Einfach zum Ziel laufen kann ja jeder, weswegen es dafür auch keine Goldmedaille gibt. Als kleinen Bonusanreiz ist in jedem Level ein zusätzliches Minispiel und auch der ein oder andere Sammelgegenstand versteckt. Das kann eine der vielen Forschermünzen sein, aber vielleicht auch ein Deko-Objekt für euer Lager. Häufiger sind in den Kisten aber Energie-Herzen verborgen, die nach „Feind“-Berührung eure Lebensenergie auffrischen. Es kann aber auch gut und gerne passieren, dass ihr einfach mal so über ein Minispiel stolpert – etwa indem ihr ein bestimmtes Hindernis beseitigt oder mit einem Tier kollidiert.

Jetzt reden wir schon so sehr über die ganzen Kurzspielchen, was also hat es damit genau auf sich? Wer mit der Cooking Mama-Reihe vertraut ist, weiß ungefähr, was ihn erwartet. Nach einer kurzen Erklärung gilt es, anhand von Bildschirmanweisungen eine kleine Aufgabe zu erfüllen. Ihr verteilt Nüsse an Eichhörnchen, sammelt Muscheln, buddelt nach Kartoffeln...sowas eben. Manche dieser Beschäftigungen könnten auch glatt aus der Hauptreihe oder dem Spin-Off Basteln & Gestalten stammen. So gibt es ein paar Rezepte und auch einige wenige Werkzeuge, die ihr in mehreren Schritten zusammenstellen könnt. Und auch wenn sich einige Minigames naturgemäß wiederholen, wirkt das gesamte Spielerlebnis dank des Themas um einiges abwechslungsreicher als die Kochstudio-Version.

Steuerung:
Es werden zwar kleine Abenteuer bestritten und es existiert auf den Erkundungskarten auch eine Tastensteuerung, da eure Figuren sich so aber nur langsam fortbewegen, habt ihr deutlich mehr von der Touchscreen-Kontrolle. Die Minispiele lassen sich eh nur mit dem Stylus spielen, also warum nicht gleich das gesamte Spiel zur Touchscreen-Party machen? Auch wenn es ein wenig nervig sein kann, mehrere Grasbüschel hintereinander wegzuklicken, funktioniert das Kontroll-Konzept nach wie vor gut. Nur bei wenigen Minigames – etwa den Tauch-Spielchen, bei denen sich Ichigo und Ringo nur widerwillig diagonal fortbewegen – haben wir kleine Ungereimten entdeckt.

Grafik:
So sehen also die Füße der Familienmutter aus... Also auf dem DS-Screen. Bei unseren Erkundungstouren hopsen Figuren durch die Landschaft, die uns vom Stil her an Mother 3 für den GBA erinnern. Da hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf: Outdoor Adventures gibt sich simpel und niedlich und fast alles erstrahlt in nett gezeichnetem 2D – nur bei manchen Beschäftigungen gibt es 3D-Modelle zu sehen. Solide, charmant und zur Reihe passend, mehr aber auch nicht.

Sound:
Gleich zu Beginn macht einem die musikalische Untermalung klar: Hier wird nicht (nur) gekocht, sondern ein Abenteuer erlebt! Dementsprechend fetziger fällt auch das Hintergrundgedudel aus, welches letzten Endes aber immer noch nicht über eben solches hinausreicht. Die paar Voiceclips, die es ins Spiel geschafft haben, sind übrigens auch wieder in deutscher Sprache vorhanden. Einzige Ausnahme: Das Aussprechen des Spieltitels, welches im feinsten, unfreiwillig komischen Engrish daher kommt.

Features:
Wir haben jetzt so lange über alle Elemente von Outdoor Adventures geredet, doch eine Frage bleibt bei einem Minispiel-Spiel: Wie viele Häppchen gibt es denn nun? Die Antwort lautet: 96. Da es sich bei den meisten davon aber um Ein-Schritt-Aktivitäten handelt, sitzt man zur Komplettierung zwar nicht so lange dran wie an der Hauptreihe, für genügend Abwechslung ist aber dennoch gesorgt – trotz weniger Doppelungen mit Detailunterschieden wie Bambus- und Holzfällen. Wer angesichts der zwei spielbaren Charaktere übrigens einen kompetenten Multiplayer-Modus erwartet, wird enttäuscht: Es lassen sich lediglich zwei Demos per Download-Play an DS-Geräte von Freunden verteilen.

Fazit:
Das ist eine Frischzellenkur, die gefällt: Cooking Mama World: Outdoor Adventures holt die Familie raus aus dem reinen Minispiel-Trott und fügt zugegebenermaßen extrem simple, aber dennoch nett gemachte Level zum Auskundschaften hinzu. Die neuen Spielereien machen ebenfalls trotz ihrer Wiederholungen Spaß. Wirklich fordernd wird der Camping-Ausflug aber zu keiner Zeit und andere kleine Nerv-Features drücken das Urteil ein wenig. Wer aber nach einem Casual Game sucht, das tatsächlich etwas taugt oder nach mehreren Koch-Episoden mal etwas anderes braucht, kann zuschlagen. Für die kleine Pause nebenher ist Outdoor Adventures eine nette Sache.

Happy Camper: Tjark Michael Wewetzer [Alanar] für PlanetDS.de

Vielen Dank an 505 Games für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

WERTUNG:
73%
Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Zu diesem Spiel: Preischeck
Preischeck
Tipps und Tricks
Lesertests:
Lesen ( 0 ) / Schreiben
Komplettlösung
Videos
Steuerung

n manchen Stelle will sie nicht ganz funktionieren, generell habt ihr aber alles mit dem Stylus unter Kontrolle. Innovationsfaktor:
+++--  (3 von 5 Sternen)
Stylus-basierte Minispiele kommen nie aus der Mode. Und wenn doch, darf man sich immerhin nun auch so fortbewegen.
Grafik

Der typische, simple Zeichenstil greift mal wieder. Hat seinen Charme, lässt aber auch Luft nach oben.
Sound

Wesentlich treibender als man es von der Serie kennt, aber immer noch keine Meisterleistung.
Spielspaß

Sammeln, erkunden, basteln, kochen... In 95 soliden Minigames.








Details
Spielname:
Cooking Mama World: Outdoor Adventures

Publisher:
505 Games

Developer:
Cooking Mama Ltd.

Genre:
Geschicklichkeit

Release:
25.11.2011 (erschienen)

Multiplayer:
nicht vorhanden

Altersfreigabe:
Frei ab 0 Jahre
Screenshots:

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